Twitter | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Twitter 2014-04-23T08:13:43Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/twitter Neues Mobile-Payment-Desaster? Jack Dorseys Square gerät ins Straucheln http://t3n.de/news/square-mobile-payment-probleme-541128/ 2014-04-23T08:13:43Z
Nur eine Woche nach Clinkle sorgt ein weiteres Mobile-Payment-Startup für Negativ-Schlagzeilen: Dieses Mal ist es der Bezahldienst Square von Twitter-Gründer Jack Dorsey. Was ist dran an den...

Nur eine Woche nach Clinkle sorgt ein weiteres Mobile-Payment-Startup für Negativ-Schlagzeilen: Dieses Mal ist es der Bezahldienst Square von Twitter-Gründer Jack Dorsey. Was ist dran an den Gerüchten?

Square: Das Startup ermöglicht unter anderem Kartenzahlungen per Smartphone und Tablet. (Foto: Square)
Square: Das Startup ermöglicht unter anderem Kartenzahlungen per Smartphone und Tablet. (Foto: Square)

Square erlaubt Nutzern über einen kleinen Smartphone-Aufsatz, mobil mit Karte zu zahlen. Daneben bietet das Startup weitere Mobile-Payment-Services wie eine digitale Geldbörse und, mit Square Cash, einen Peer-to-Peer-Bezahlservice. Schätzungen zufolge liegt Square bei einer Unternehmensbewertung von mehreren Milliarden US-Dollar.

WSJ: In wenigen Monaten geht Square der Cash aus

Am Ostermontag vermeldete das Wall Street Journal (Artikel hier, Anmeldung nötig), dass Square mit mehreren potenziellen Käufern Übernahmegespräche geführt habe, darunter Google, Apple und PayPal. Das Startup sei dringend auf den Verkauf angewiesen: Es habe schon mehr als die Hälfte der bisher eingesammelten Finanzierung von über 300 Millionen US-Dollar ausgegeben, allein in 2013 habe Square 100 Millionen-US-Dollar verloren. Das Wall Street Journal beruft sich dabei auf verschiedene anonyme Quellen aus dem Unternehmensumfeld.

Square selbst hat die vom Wall Street Journal lancierten Gerüchte umgehend dementiert. „Wir haben niemals ernsthaft in Erwägung gezogen, zu verkaufen, oder dahingehende Gespräche geführt“, ließ Sprecher Aaron Zamost verlauten. Auch PayPal erklärte, dass keine Gespräche mit Square stattgefunden haben.

Mit jeder Transaktion verliert Square Geld – das es dringend zur Skalierung braucht

Square: Das Startup von Twitter-Gründer Jack Dorsey ermöglicht Kartenzahlung via Smartphone und Tablet. (Foto: Square)
An der Kartenzahlung via Square verdient das Startup nur geringfügig. (Foto: Square)

Das Wirtschaftsmagazin Forbes gelangt dennoch zu dem Schluss, dass Square mehr als gut daran täte, schnell zu verkaufen. Das liege vor allem an Problemen bei der Skalierung: Aufgrund geringer Gebühren, von denen zusätzliche Anteile an Visa abgeführt werden müssen, sind die Margen etwa bei Kreditkartenzahlungen extrem gering. Die Ironie dabei: Je mehr Transaktionen Square abwickele, desto mehr Geld verliere das Unternehmen, so Forbes-Reporter Steven Bertoni.

Die einzige Lösung für dieses Problem: Einen finanzkräftigen Partner finden, der die Phase der Skalierung absichert, bis auch die „dicken Fische“ Square nutzen und das Transaktionsvolumen deutlich steigt. Dies habe Square, so Bertoni, aber bisher nicht geschafft, auch nicht durch den zunächst anvisierten Börsengang, der nun wieder auf Eis gelegt sei. Und mittlerweile sei mit NCR, Micros und First Data bereits harte Konkurrenz für das Startup am Markt.

Erst Clinkle, dann Square – was ist los mit Mobile Payment?

Wenn Wall Street Journal und Forbes recht behalten, ist die Mobile-Payment-Branche um ein weiteres, einstmals Erfolg versprechendes Startup ärmer. Erst letzte Woche verdichteten sich die Gerüchte, dass die hochgelobte App Clinkle von Lucas Duplan sich auf deutlicher Talfahrt befindet.

Die Anbieter mobiler Bezahlverfahren scheinen immer wieder herbe Rückschläge hinnehmen zu müssen – steil bergauf geht es in diesem Sektor beileibe nicht. Vielleicht wurde Mobile Payment in der Anfangsphase aber auch zu stark gehypet worden, sodass Wachstumsschwierigkeiten, wie sie etwa im Fall von Square und seiner Hardware-Sparte nicht unüblich sind, nun besonders sauer aufstoßen.

Jack Dorsey: Der Mann, der Mobile Payment den Durchbruch bringen sollte

Square: Die Hoffnungen in Jack Dorsey sind groß. #FLICKR#
Square: Die Hoffnungen in Jack Dorsey sind groß. (Foto: TechCrunch / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Im Fall von Square kommt ein weiterer Faktor hinzu, der die Gerüchte besonders bitter erscheinen lässt. Das Startup hat mit Jack Dorsey immerhin einen Gründer und Visionär hinter sich, der es schon einmal geschafft hat, eine ganze Branche zu revolutionieren: mit dem Online-Microblogging-Dienst Twitter, den er zusammen mit Biz Stone und Evan Williams 2006 aus der Taufe gehoben hat. Die Hoffnung, Dorsey könne auch in der Finanzwelt für nachhaltige Disruption sorgen, machte das Projekt Square quasi von Beginn an zum vielbeschworenen Geheimtipp. Auch in den Medien wird Square immer wieder als nächste Revolution im Mobile Payment gehandelt. Vielleicht muss Dorsey diese Hoffnungen nun enttäuschen.

Für Square ist es noch nicht zu spät

Für einen Durchbruch muss es für Square noch nicht zu spät sein. Auch Twitter konnte lange Zeit kein tragfähiges Geschäftsmodell aufweisen und schreibt bis heute rote Zahlen. Der Unterschied zu Square: Dieser Umstand hat Twitter nie am Wachstum gehindert, während Dorseys neues Projekt sich gerade deswegen schwer tut, zu skalieren.

Man darf gespannt sein, ob WSJ und Forbes oder doch eher Firmensprecher Aaron Zamost recht behalten: Der Mobile-Payment-Branche ist auf jeden Fall zu wünschen, dass Square sich doch noch als Erfolg entpuppt.

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Lea Weitekamp
Twitter: Neue Profile ab jetzt auch für bestehende Nutzer verfügbar http://t3n.de/news/twitter-neue-profilseiten-528246/ 2014-04-23T00:35:10Z
Nur wenige Tage nachdem Twitter ein kleines Design-Update ausgerollt hat, tauchen bereits erste Screenshots eines weiteren, tiefgreifenderen Redesigns auf. Die neue Optik erinnert dabei sehr stark an. ...

Nur wenige Tage nachdem Twitter ein kleines Design-Update ausgerollt hat, tauchen bereits erste Screenshots eines weiteren, tiefgreifenderen Redesigns auf. Die neue Optik erinnert dabei sehr stark an Facebook- oder Google+-Profile.

Update vom 22. April 2014: Ab sofort können auch bestehende Nutzer ihr Profil zum neuen Design konvertieren. Dafür muss nur der entsprechende Link auf der Produktseite angeklickt werden. Wann und ob alle Profile irgendwann automatisch auf das neue Design umgestellt werden, ist momentan noch unklar.
Update vom 8. April 2014: Inzwischen hat Twitter das Design-Update offiziell bestätigt, und kündigt in einem Blogeintrag an, dass die neue Optik in den kommenden Wochen für alle Nutzer erhältlich sein wird. Alle Nutzer die sich aktuell neu bei Twitter anmelden bekommen bereits das neue Design zu sehen.

Twitter: Kleines Design-Update erst letzte Woche

Bisher hat sich Twitter optisch immer relativ stark von Konkurrenten wie Facebook und Google+ unterschieden. Daran änderte auch das neuste Facelift nichts, welches seit wenigen Tagen flächendeckend ausgerollt ist. Durch das neuerliche Update wurde hauptsächlich der optische Gesamteindruck etwas heller und „flacher“ gestaltet, Layout-Änderungen wurden dabei aber nicht vorgenommen.

Deutlich größere Header-Grafik und horizontale Anordnung der Beiträge

Mashable berichtet nun, dass einige Twitter-Nutzer nun mit einem vollkommen anderen Design konfrontiert wurden. Die neuen Screenshots zeigen ein experimentelles Design, das sehr stark an Facebook und Google+ erinnert. Es setzt unter anderem auf eine deutlich breitere Header-Grafik (1500 x 500 Pixel) und rückt das Profilbild des Nutzers in die linke Ecke. Im Header-Bereich erscheinen auch die Statistiken des jeweiligen Users, in horizontaler Anordnung. Darunter werden neue Beiträge nicht mehr nur vertikal untereinander angeordnet, sondern auch nebeneinander gesetzt, wie man es von Google+ bereits gewohnt ist.

Die neue Twitter-Profilseite erinnert stark an eine Mischung aus Facebook und Google+. (Quelle: mashable.com)
Die neue Twitter-Profilseite erinnert stark an eine Mischung aus Facebook und Google+. (Quelle: mashable.com)

Nur ein Experiment oder das nächste Twitter-Design?

Twitter hat das neue Design bisher nicht kommentiert, und nur eine kleine Anzahl zufällig ausgewählter Tester scheint das neue Design zu sehen. Ob es sich dabei nur um ein Experiment oder tatsächlich um das nächste Twitter-Design handelt kann man also momentan noch nicht wissen.

via mashable.com

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Moritz Stückler
Twitter: Die 10 größten Fehler beim Marketing http://t3n.de/news/twitter-vermeidet-falsches-539139/ 2014-04-18T15:17:27Z
140 Zeichen sind eigentlich ziemlich wenig. Und doch kann man bei Twitter einiges falsch machen – nicht nur im Text. Hier zeigen wir euch die zehn größten Fallen beim Zwitscher-Marketing.

140 Zeichen sind eigentlich ziemlich wenig. Und doch kann man bei Twitter einiges falsch machen – nicht nur im Text. Hier zeigen wir euch die zehn größten Fallen beim Zwitscher-Marketing.

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140 Zeichen entscheiden bei Twitter über Erfolg und Misserfolg.

Twitter wird von vielen Nutzern wegen der Kürze der Nachrichten geschätzt. Anders als in den ausufernden Statusmeldungen auf Facebook und Google+ ist hier schon nach 140 Zeichen Schluss. Und die eigentliche Botschaft ist oft noch kürzer, da der Platz für den Text durch Hashtags und Links weiter reduziert wird.

Das Schönste an ist die Echtzeit: Kein Algorithmus wählt anhand der Popularität meiner Freunde aus, was ich sehe und was nicht. Natürlich ist das auch fürs interessant, denn bei Twitter bleibt die organische Reichweite erhalten. Doch was tun, wenn diese auf einmal zurückgeht? Gestern waren es noch ein paar Follower mehr als heute und morgen sind es wieder weniger? Schaut euch eure Twitter-Timeline ganz genau an. Vielleicht habt ihr einen der folgenden zehn Fehler gemacht. Oder noch schlimmer: gleich mehrere.

1. Ihr schreibt nur Ego-Tweets

Ja, ihr seid klasse. Euer Unternehmen macht die besten Produkte und ist der beste Dienstleister. Das wisst ihr und eure Follower vermutlich auch, sonst würden sie euch nicht folgen. Also Schluss mit überzogener Selbstdarstellung. Twittert nicht nur über euch selbst, sondern auch über andere Dinge, die eure Follower interessieren. Was das sein kann? Zum Beispiel alles, was mit eurer Branche zu tun hat. Wenn Ihr einen Lieferdienst für Pizza betreut, könnt ihr Rezepte für Pizzen twittern, die ihr im Netz gefunden habt. Wird der Kunde nun selber backen? Oder einfach bei euch eine Pizza bestellen, weil das schneller und bequemer ist? Vermutlich letzteres, weil ihr ihm mit eurem Tweet Appetit gemacht habt.

2. Ihr spammt

Da man bei Twitter auch Leute ansprechen kann, die einem nicht folgen, ist es relativ leicht, Aufmerksamkeit zu erreichen. Theoretisch könntet ihr den Leadern der Branche einen Tweet mit einem Link zu eurer Webseite oder eurem Blog schicken. Dann sollte sich hinter dem Link jedoch der hochwertigste und passendste Content befinden, den man sich vorstellen kann. Gleiches gilt für eure Follower. Sie folgen euch ja schon, warum ihren Namen also noch mal im Tweet erwähnen? Die Ausnahme ist der direkte Dialog mit dem Follower. Dann ist im Nachgang ein Link oder ein weiterer Hinweis okay und hat durch Retweets eher das Potential, eure Followerzahl zu steigern.

3. Ihr schickt Ego-Retweets

Nicht jeder Tweet, der euch erwähnt, ist interessant. Und doch gibt es Twitter-Nutzer, die jeden Tweet, in dem sie vorkommen, gleich retweeten. Das klingt dann nicht nur wie: „Seht her, ich bin so toll”, sondern nach: „Seht her, auch andere denken, dass ich toll bin”.

4. Ihr retweetet ausschließlich

Es gilt wie eigentlich immer eine ausgewogene Balance zu schaffen. Ihr solltet nicht nur über euch twittern, aber eben auch nicht nur über andere beziehungsweise deren Tweets retweeten. Sicherlich macht es weniger Arbeit, nur mal eben den Retweet-Button zu drücken, aber so vermittelt ihr keine eigene Botschaft. Im schlimmsten Fall schanzt ihr den Schreibern der Originaltweets eure Follower zu, weil die eben originell und informativ sind.

5. Alles auf Twitter favorisieren

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Weniger ist manchmal mehr, auch auf Twitter.

Stellt euch vor, jemand favorisiert jeden eurer Tweets. Toll, sie scheinem jemanden zu gefallen. Aber wenn es wirklich jeder Tweet ist, egal zu welchem Thema und zu welcher Tages- und Nachtzeit? Könnte irgendwann komisch werden. Ergo favorisiert nicht alles, was eure Follower tweeten. Und nein, ihr müsst auch nicht allen euren Followern selbst folgen.

6. Den Twitter-Moment verpassen

Wie bereits erwähnt läuft Twitter in Echtzeit. Manche Themen sind schon nach Stunden veraltet, im Extremfall halten sie sich ein paar Wochen. Wer es nicht schafft, auf dem Laufenden zu bleiben, was auf Twitter gerade abgeht, sollte nicht versuchen, dabei mitzumischen.

7. Alles auf einmal twittern

Jetzt wird mal eben getwittert. Fünf Tweets, dann wieder Tagesgeschäft. So funktioniert das leider nicht. Wenn eure Follower nicht online sind, sehen sie eure Tweets nicht. Es sei denn, sie scrollen ewig in ihrer Timeline, was wohl nur die wenigsten tun. Es gibt verschiedene Aussagen zur besten Twitter-Zeit, häufig wird den Nachmittagen an Werktagen die höchste Reichweite zugeschrieben. Nutzt daher Tools, die eure Follower analysieren und automatisch den besten Zeitpunkt für eure Tweets auswählen.

8. Negatives verbreiten

Dislike
Negatives hat im Marketing nichts verloren.

Natürlich ist auf der Welt nicht alles eitel Sonnenschein. Trotzdem haben negative Äußerungen — zumindest im Marketing — nichts auf Twitter zu suchen. Schon gar nicht, wenn es gegen die Konkurrenz geht. Wer über einen Konkurrenten twittert, sollte fair bleiben. Im Idealfall ensteht ein kleiner, lustiger Wettbewerb um die originellsten Tweets, aber niemals ein Online-Kleinkrieg, der auch wettbewerbsrechtlich Probleme macht.

9. Auto-DMs an alle neuen Follower

Umfragen zufolge ist das der Grund Nummer 1, warum Nutzer einen Account entfolgen. Also nutzt kein Tool, dass euren neuen Followern automatisch eine Begrüßungsnachricht schickt.

10. Gar nicht twittern

Die meisten Twitter-Nutzer lesen nur passiv mit, das ist genauso, wie in allen anderen Bereichen des Internets. Der durchschnittliche Twitter-Account hat gerade mal einen Follower. Wer aber als Unternehmen in sozialen Netzen unterwegs ist, sollte dort eben auch aktiv sein. Ein schönes Beispiel für einen verwaisten Account liefert der Modehersteller s.Oliver auf Twitter.

 

 

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Timo Stoppacher
Soziale Netzwerke: So schreibt ihr die perfekte Kurzbiografie http://t3n.de/news/kurzbiografie-soziale-netzwerke-540488/ 2014-04-16T13:30:34Z
Eine Kurzbiografie auf Twitter, Facebook und Co. soll darüber informieren, welche Person und Interessen sich hinter einem Account verbergen. Wir sagen euch, wie ihr die Informationen optimal textet.

Eine Kurzbiografie auf Twitter, Facebook und Co. soll darüber informieren, welche Person und Interessen sich hinter einem Account verbergen. Wir sagen euch, wie ihr die Informationen optimal textet.

Eine nichtssagende Kurzbiografie verfehlt ihr Ziel

Ein immer wiederkehrendes Problem: Jemand folgt mir auf und ich würde gerne zurückfolgen, allerdings nur, wenn der Twitter-Account für mich spannende Tweets und Links bereithält. Das allerdings, ist nicht immer auf dem ersten Blick erkennbar. Unter dem Profilbild stehen oft nur zusammenhanglose Wörter: „Experte“, „Kreativ“, „Enthusiast“! Klingt erst einmal gut, sagt aber grundsätzlich wenig bis gar nichts über die Person aus. Um den Account also einigermaßen bewerten zu können, bin ich gezwungen mich durch die Timeline des Followers zu scrollen – doch das ist müßig und dauert seine Zeit. Insofern kommt es leider oft vor, dass ich auf diesen zweiten Akt verzichte – schlecht für mich, weil ich vielleicht einen tollen Twitterer verpasse, aber genauso schlecht für die Person, die sich selbst und einem nachhaltigen Follower-Aufbau im Wege steht.

Kurzbiografien sind keine einfache Sache: Tipps wie sie trotzdem gelingen

Kurzbiografien auf Twitter, Facebook und Co. schreiben. ( / CC-BY-2.0)
Kurzbiografien auf Twitter, Facebook und Co. schreiben, ist nicht immer einfach. (Flickr-starmanseries / CC-BY-2.0)

Mit der Social-Network-Biografie ist es sicherlich wie sonst auch im Leben, es ist schwer, sich selbst zu beschreiben. Dennoch gibt es einige Punkte, die helfen, einen guten Ich-Text zu verfassen – auch wenn einem nur wenige Zeichen zur Verfügung stehen. Es lohnt sich beispielsweise, einen Blick auf Leserforschungen zu werfen: Gerade im Bezug auf Überschriften, Bildunterschriften oder Anreißertexte gibt es aussagekräftige Erhebungen, die beschreiben, worauf Leser eingehen, was sie neugierig macht oder sie langweilt. Auch in der Psychologie sind einige Tipps zu finden, die einen Eindruck vermitteln, wann ein Mensch sich von einem Text angesprochen fühlt. Humor spielt beispielsweise eine große Rolle. Wer mit Witz und Charme auftritt, hinterlässt oft den besseren Eindruck.

Was gilt es noch zu beachten? Der meines Erachtens wichtigste Punkt ist ein klassischer Tipp aus dem Journalismus: „Show, don’t tell!“, fordert den Autor auf, szenisch zu schreiben. Anstatt zu sagen, dass man ein Guru, Experte oder Enthusiast ist, sollte der Verfasser eher erklären, was ihn dazu macht: Er könnte über Ideen oder Projekt reden, die ihn momentan beschäftigen. Ein Beispiel wäre: „[...] lebt und arbeitet im Silicon Valley. Schreibt Startup-Porträts für das t3n-Magazin.“ Hier wird deutlich, für was der Profil-Eigner steht. Natürlich müssen auch bestimmte Wörter in der Beschreibung vorkommen, die für Aufmerksamkeit sorgen. Bin ich an Inhalte zur Internetwirtschaft interessiert, ist das Schlüsselwort „Startup“ für mich der Blickfang schlechthin. Es darf halt nur nicht in einem Buzzword-Bingo enden!

Kurzbiografie auf Twitter: Sage wer du bist und was du kuratierst. (Screenshot: @lojanna-Twitter)
Kurzbiografie auf Twitter: Sage wer du bist und was du kuratierst. (Screenshot: @lojanna-Twitter)

Positiv werden auch persönliche Einblicke wahrgenommen. In unserem oberen Beispiel ergibt sich das: „[...] lebt und arbeitet im Silicon Valley.“ Der Autor teilt eine private Information, die er nicht unbedingt herausgeben muss, die dem potentiellen Follower aber hilft, seinen Gegenüber besser einzuschätzen – und: Die Information macht ihn menschlicher. Vielleicht ist der Interessierte sogar selber eine Zeit lang in den USA gewesen – in diesem Fall identifiziert er sich womöglich sogar mit dem Profil-Eigner.

Weniger ist manchmal mehr: Konzentriere dich auf das Wesentliche

Aktivierender sind außerdem immer Verben: „lebt“, „arbeitet“ und „schreibt“ liest sich flüssiger als so manch ein Substantiv wie „Schriftsteller“ oder „Buchautor“. Natürlich hängt die Wortwahl oft mit der zur Verfügung stehenden Zeichenzahl zusammen. Auch meine Twitter-Biografie (siehe unten) ist nicht perfekt. Aufgrund meiner vielen Interessen musste ich die Informationen etwas komprimierter zusammenfassen und greife beispielsweise im ersten Satz auf Substantive zurück. Alternativ hilft es, weniger wichtige Auskünfte wegzulassen.

Kurzbiografie auf Twitter: Erkläre deinen Follower, was sie auf deinem Account dir erwartet. (Screenshot: @AndreasWeck-Twitter)
Kurzbiografie auf Twitter: Erkläre deinen Followern, was sie auf deinem Account erwartet. (Screenshot: @AndreasWeck-Twitter)

Die eigene Kurzbiografie in sollte schlussendlich immer wieder geprüft werden. Du arbeitest an einem neuen Projekt? Erzähl es! Du hast einen neuen Job? Informiere uns! Hier noch ein Pro-Tipp am Rande: Ein Link auf ein ausführlicheres Profil – beispielsweise auf die Webseite, dem Blog oder einer About.me-Page – hilft dem Interessierten weitere Infos über dich einzuholen und nicht zuletzt dir, dich in der Kurzbiografie auf das Wesentliche zu konzentrieren.

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Andreas Weck
Designkonzept erklärt: Die Idee hinter den neuen Twitter-Profilseiten http://t3n.de/news/twitter-redesign-profilseite-design-539393/ 2014-04-10T08:47:03Z
Twitter hat die Profilseiten der Nutzer radikal überarbeitet. Jetzt verraten die Designer der Mikroblogging-Seite, was sie damit erreichen wollen.

Twitter hat die Profilseiten der Nutzer radikal überarbeitet. Jetzt verraten die Designer der Mikroblogging-Seite, was sie damit erreichen wollen.

Twitter: So sieht die neue Profilseite aus. (Screenshot: Twitter)
Twitter: So sieht die neue Profilseite aus. (Screenshot: Twitter)

Die neuen Profilseiten bei Twitter: Das wurde verändert

Die Meinungen zu den überarbeiteten Twitter-Profilen gehen auseinander: Während die einen es schon jetzt vehement ablehnen, freuen sich andere über das neue . Unser Kollege Moritz Stückler hat die Optik der neuen Twitter-Profile mit der von Facebook verglichen – und er hat damit nicht unrecht. Es gibt ein breites Header-Bild, das auf der linken Seite vom Profilbild des Nutzers überlagert wird. In dem Bereich finden sich auch die Nutzerstatistiken mit Angaben zur Follower-Zahl oder den Tweets.

Außerdem werden Tweets, welche die meisten Interaktionen anderer Nutzer hervorgerufen haben, jetzt etwas größer als die anderen dargestellt. Zusätzlich kann jeder Nutzer einen Tweet am oberen Rand des Profils festhalten, damit ihn jeder Besucher sofort sieht. Die Profilbesucher wiederum können die Timeline jetzt auch direkt filtern. Zur Auswahl stehen hier: Tweets, Fotos/Videos und Tweets samt Antworten.

Aber warum hat sich überhaupt dazu entschieden, die Profile zu überarbeiten? Immerhin kommen passionierte Nutzer des Mikrobloggingdienstes selten mit der Profilseite von Nutzern in Kontakt. Warum auch? Die eigentlichen Konversationen finden in unserer Timeline statt. Gegenüber der amerikanischen Technologie-Seite Wired versucht Dave Bellona, der Designer der bei Twitter für das Redesign zuständig war, diese Frage jetzt zu beantworten.

Ein Blick hinter die Kulissen: Das soll das Twitter-Redesign bewirken

Bellona weist zurecht daraufhin, dass die alten Profilseiten auf Twitter nicht wirklich einsteigerfreundlich waren. Immerhin leben wir in Zeiten, in denen Boulevard-Magazine mit einer gewissen Regelmäßigkeit über neue Tweets von Stars wie Lady Gaga oder Justin Bieber berichten. Sucht ein Fan dieser Künstler nach ihren Profilen auf Twitter dürfte er von den bisherigen Profilseiten recht enttäuscht sein. Im schlimmsten Fall sieht unser Beispiel-Fan nur Fragmente einer längeren Unterhaltung, die er kaum verstehen wird.

Das war laut Bellona auch die Ausgangsfrage: Wie kann Twitter für den Rest der Welt verständlicher werden? Die Antwort darauf soll die neue Profilseite sein. Auch weil jede Änderung daran wenig Einfluss auf die eigentliche Funktionalität hat. Die Designer sahen daher eine Chance, Twitter für außenstehende verständlicher zu machen, ohne bestehende Nutzer durch eine Änderung zu sehr zu irritieren. Somit erkennt der Microblogging-Dienst auch den Umstand an, dass manche Besucher niemals so weit kommen werden, eine eigene Timeline zu haben.

Wer die Seite nur gelegentlich besucht, um über eine Person oder ein bestimmtes Event auf dem laufenden zu bleiben, kann das über die neuen Profilseiten tun. Dank dem oben angehängten Tweet oder den Filtermöglichkeiten bekommen diese Nutzer ein aufgeräumtes, Magazin-ähnliches Layout, in dem sie sich viel schneller zurechtfinden werden. Gleichzeitig bleibt die Nutzungserfahrung für bestehende Hardcore-User davon größtenteils unverändert. Der Plan der Designer könnte aufgehen und dem Unternehmen mittelfristig neue, wenn auch oft recht stille Nutzer bringen.

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Kim Rixecker
Android-Offensive: Twitter übernimmt Lockscreen-App Cover http://t3n.de/news/twitter-android-lockscreen-app-cover-538842/ 2014-04-08T06:40:50Z
Twitter schnappt sich das junge Team von Cover. Die App erlaubt die Personalisierung von Lockscreens. Cover soll weiterhin erhältlich sein, die Entwickler konzentrieren sich jedoch auf Twitter.

Twitter schnappt sich das junge Team von Cover. Die App erlaubt die Personalisierung von Lockscreens. Cover soll weiterhin erhältlich sein, die Entwickler konzentrieren sich jedoch auf Twitter.

Cover: Team aus drei Android-Entwicklern

Twitter holt sich frisches Android-Talent ins Haus: Das Unternehmen verkündete am Montag, Cover übernommen zu haben. Cover ist eine App, mit der User die Inhalte auf dem Lockscreen ihres Android-Smartphones kontrollieren können. Das Entwicklerteam dahinter besteht aus drei Personen – Edward Ho, Todd Jackson und Gordon Luk. Ihre Anwendung stellten sie erst vor einem halben Jahr in den Google Play Store.

Twitter übernimmt die Android-Lockscreen-App Cover. (Screenshot: Cover)
Twitter übernimmt die Android-Lockscreen-App Cover. (Screenshot: Cover)

Mit der Übernahme durch Twitter widmet sich das Team fortan dem Microblogging-Service, wie die Cover-Gründer in ihrem Blog berichten. Die App soll weiterhin im Google Play Store erhältlich sein. Aktiv weiterentwickelt wird sie demnächst wohl nicht. Details über die Akquise gaben weder das Startup noch sein neuer Eigentümer bekannt.

Twitter füllt Android-Loch

Woran die drei Entwickler künftig bei Twitter arbeiten werden, ist nicht bekannt. „Twitter glaubt ebenso wie Cover an das erstaunliche Potenzial von Android“, schreiben sie in ihrem Blogpost. Die junge Anwendung ermöglicht es, Android-Nutzern basierend auf ihrem Verhalten und ihrem derzeitigen Ort Apps, die im Moment hilfreich sein könnten, vorzuschlagen. An dieser Technologie könnte auch Twitter Interesse haben.

Zudem hat das Social Media-Portal kürzlich seine Leiterin der Android-Entwicklung verloren. Sara Haider wechselte nach mehr als vier Jahren bei Twitter zur neuen Geheimnis-App Secret. Mit dem Neuzugang durch die Entwickler von Cover könnte Twitter diese Lücke füllen.

via www.theverge.com

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Elisabeth Oberndorfer
Messenger-Mix: Kostenlos telefonieren mit Facebook, chatten mit Vine http://t3n.de/news/messenger-mix-538154/ 2014-04-04T05:54:02Z
Facebook hat seiner hauseigenen Messenger-App eine kostenlose Telefonfunktion spendiert. Und: Twitter nimmt sich Instagram zum Vorbild und bietet Nutzern jetzt auch die Möglichkeit, Videos und...

Facebook hat seiner hauseigenen Messenger-App eine kostenlose Telefonfunktion spendiert. Und: Twitter nimmt sich Instagram zum Vorbild und bietet Nutzern jetzt auch die Möglichkeit, Videos und Textnachrichten privat auszutauschen.

Facebook führt kostenlose VoIP-Funktion ein

Obwohl Facebook mit WhatsApp im Besitz des populärsten Smartphone-Messengers der Welt ist, behandelt das Soziale Netzwerk seinen hauseigenen Facebook Messenger alles andere als stiefmütterlich: Nachdem man mit Version 4.0 kürzlich eine Gruppenchat-Funktion einführte, bringt man jetzt Version 4.1 und damit ein weiteres oft gewünschtes Feature an den Start: eine kostenlose Telefoniefunktion per VoiP. Nutzer können ihre Freunde also über das Internet anrufen.

Die Telefonie ist über WLAN und das mobile Datennetzwerk via UTMS oder LTE-Verbindung möglich. Um einen Telefonanruf zu einem anderen Nutzer des Facebook Messengers zu starten, muss man lediglich das kleine Hörersymbol neben dem Namen der gewünschten Gesprächsperson anklicken und der Anruf wird eingeleitet.

Messenger Messenger @ App Store
Preis: Kostenlos
Facebook Messenger Facebook Messenger @ Google Play
Preis: Kostenlos

Vine: Twitters Videodienst kann jetzt auch Messenger

Vine: Twitter spendiert seiner Video-App eine Messenger-Funktion. (Foto: Vine)
Vine: Twitter spendiert seiner Video-App eine Messenger-Funktion. (Foto: Vine)

Instagram hat es, Vine jetzt auch – um mit der Konkurrenz gleichzuziehen, wurde der bekannte Kurzvideodienst mit einer Messaging-Funktion zum Tausch von Text- und Videonachrichten bestückt. Vine gehört zu Twitter und ist ein Dienst, mit dem Nutzer wenige Sekunden lange Clips aufzeichnen und teilen können. War dies bislang nur öffentlich möglich, funktioniert der Austausch jetzt auch privat mit einzelnen Nutzern.

Wie die Vine-Macher in einem Blogeintrag schreiben, habe man schon frühzeitig erkannt, dass es von Seiten der Nutzerschaft ein Bedürfnis für diese Funktion gebe. Warum der US-Dienst die Funktion jedoch erst jetzt – sechs Monate nachdem Instagram eine solche vorstellte – einführt, bleibt fraglich. Um loszulegen, brauchen Nutzer nur den „Nachrichten“-Tab im Navigationsmenü auswählen und können dann wahlweise eine Textnachricht oder einen zuvor aufgenommenen Kurzclip an Freunde und Bekannte versenden. Ein Versenden der Nachrichten an mehrere Empfänger ist möglich.

Nach Schätzungen haben sich bei Vine rund 50 Millionen Menschen registriert. Der Kurzvideodienst wird inzwischen aber auch zu Werbezwecken von Marken und Unternehmen genutzt. Eine Auswahl kreativer Beispiele hat unser Autor Jochen G. Fuchs zusammengestellt.

Vine Vine @ App Store
Preis: Kostenlos
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Daniel Hüfner
Tumblr: Studie vergleicht Plattform mit Facebook und Twitter http://t3n.de/news/tumblr-verstehen-studie-liefert-537219/ 2014-03-31T14:32:34Z
Eine aktuelle Studie soll aufzeigen, wie sich das Nutzerverhalten bei Tumblr von Netzwerken wie Facebook oder Twitter unterscheidet. Die gewonnenen Informationen können wertvolle Hinweise für die...

Eine aktuelle Studie soll aufzeigen, wie sich das Nutzerverhalten bei Tumblr von Netzwerken wie Facebook oder Twitter unterscheidet. Die gewonnenen Informationen können wertvolle Hinweise für die eigene Social-Media-Strategie liefern.

Tumblr-Nutzer posten hauptsächlich Bilder und Texte. (Grafik: Yi Chang, Lei Tang, Yoshiyuki Inagaki, Yan Liu)
Tumblr-Nutzer posten hauptsächlich Bilder und Texte. (Grafik: Yi Chang, Lei Tang, Yoshiyuki Inagaki, Yan Liu)

Tumblr: So unterscheidet sich das Netzwerk von Facebook und Twitter

Studien zum Nutzerverhalten bei Facebook oder gibt es so einige. Tumblr wurde in dieser Hinsicht bisher eher stiefmütterlich behandelt. Wissenschaftler des Yahoo Labs wollen diesen Umstand ändern und haben am 20. März 2014 eine eigene Untersuchung zu dem Thema vorgelegt. Mit über 166 Millionen Nutzern und mehr als 74 Milliarden Beiträgen ist die über die Mikroblogging-Plattform auch aus Marketingsicht nicht unspannend. Vor allem da sie auch auf die Unterschiede zwischen und anderen großen Netzwerken eingeht.

Tumblr, soviel dürfte bekannt sein, zieht vornehmlich eine jüngere Zielgruppe an. Die Hälfte aller Besucher sind unter 25 Jahre alt. Obwohl Tumblr unter anderem auch Audio- oder Video-Posts zulässt, sind mehr als 78 Prozent aller Beiträge Bilder. Weitere 14,13 Prozent aller Beiträge sind Texte. Damit fallen über 92 Prozent aller Posts in diese zwei Kategorien. Verglichen mit Twitter oder herkömmlichen Blogs gibt es bei Tumblr eine hohe Anzahl von Nutzern, die sich gegenseitig folgen. Wenn Nutzer A also Nutzer B folgt, dann besteht eine 29-prozentige Chance darauf, dass auch Nutzer B den Beiträgen von Nutzer A folgt. Bei Twitter liegt die Chance bei lediglich 22 Prozent.

Tumblr-Nutzer sind so eng verbunden wie die Nutzer von Facebook

Statistisch gesehen ist jeder Tumblr-Nutzer über 4,7 Kontakte mit einem beliebigen anderen Nutzer verbunden. Das entspricht in etwa den Werten von und Twitter. Der durchschnittliche Textbeitrag auf Tumblr enthält 427 Zeichen. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Tweet kommt gerade mal auf 68 Zeichen. Etwa 24,5 Prozent aller Tumblr-Texte überschreiten Twitters Obergrenze von 140 Zeichen pro Nachricht. Daher lassen sich viele Tumblr-Texte nicht sinnvoll über Twitter teilen. Außerdem fanden die Ersteller der Tumblr-Studie heraus, dass Beiträge häufiger innerhalb des Netzwerks geteilt werden als auf Twitter. 19,32 Prozent aller Tumblr-Beiträge werden von mehr als zehn Nutzern geteilt. Auf Twitter entspricht dieser Wert lediglich einem Prozent.

75 Prozent aller Reblog-Vorgänge finden innerhalb der ersten Stunde nach Erstellung des Beitrags statt und fast 86 Prozent entfallen auf die ersten 24 Stunden. Bei Twitter entstehen in der ersten Stunde nur etwa die Hälfte aller Retweets und 75 Prozent innerhalb des ersten Tages. Damit herrscht auf Tumblr eine stärkere Tendenz zu aktuellen Inhalten. Wenn die Community euren Beitrag nicht innerhalb der ersten paar Stunden teilt, wird er höchstwahrscheinlich auch später nicht mehr sonderlich populär werden. Wer sich eingehender mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir unseren Artikel „Warum Tumblr ein sinnvolles Werkzeug für Social-Media-Marketing ist“.

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Kim Rixecker
Wie Dropbox den Tausch illegaler Dateien verhindert http://t3n.de/news/dropbox-zensur-537079/ 2014-03-31T09:05:08Z
Liest Dropbox heimlich die gespeicherten Inhalte seiner Nutzer mit, um den Austausch kopiergeschützter Dateien zu verhindern? Diesem Vorwurf muss sich der Cloud-Dienst aktuell bei Twitter gefallen...

Liest Dropbox heimlich die gespeicherten Inhalte seiner Nutzer mit, um den Austausch kopiergeschützter Dateien zu verhindern? Diesem Vorwurf muss sich der Cloud-Dienst aktuell bei Twitter gefallen lassen – das Unternehmen reagiert und erklärt, was es schon länger betreibt.

Dropbox: Nutzer fürchten Datenschnüffelei

Die Debatte entbrannte durch einen einfachen Tweet: Ein Screenshot von einem Warnhinweis, laut dem bestimmte Dropbox-Inhalte gemäß den Richtlinien des US-Urheberrechts-Schutzgesetzes Digital Millenium Copyright Act (DMCA) nicht mit einem öffentlichen Link geteilt werden können, sorgt unter Dropbox-Nutzern derzeit für viel Unruhe.

Die Sorge: Dropbox könnte heimlich die Daten und Ordner von Nutzern durchsuchen, um urheberrechtlich geschützte Inhalte wie Musik oder Filme zu erkennen und deren Austausch mit anderen Nutzern zu verhindern. Mehr als 3.000 Mal wurde der geteilt, in den Kommentaren zeigen sich Nutzer ebenso überrascht wie interessiert an einer Aufklärung des Falles.

Dropbox-Ordner werden mit Hashing zum Tausch verifiziert

Inzwischen hat sich mit einer offiziellen Stellungnahme zu den Vorwürfen geäußert: „Wir haben keine Einsicht in die Dateiordner unserer Nutzer“, teilt das US-Unternehmen mit. Allerdings erhalte man gelegentlich Hinweise auf potenziell urheberrechtlich bedenkliche Links, die im Anschluss von überprüft und unter Umständen gesperrt würden.

Screenshot von Dropbox für Unternehmen.
Dropbox sieht sich derzeit Zensur-Vorwürfen ausgesetzt. Doch mit dem Hashing-Verfahren zur Verifikation tauschbarer Dateien hält sich Dropbox nur an ein Gesetz. (Bild: Dropbox in 30 minutes Lizenz: CC BY 2.0)

Dafür nutzt Dropbox ein System, das die Hash-Summen (digitale Fingerabdrücke) von Dateien mit einer internen Datenbank abgleicht, in der „Hashes“ von urheberrechtlich geschützten Dateien gespeichert sind. Stellt der Algorithmus dann eine Übereinstimmung fest, können die hochgeladenen Dateien nicht mehr öffentlich mit anderen Nutzern geteilt werden. Beim Tausch von Musik, Filmen und anderen Dokumenten auf privater Ebene greift diese Technik hingegen nicht.

Dropbox handelt per Gesetz und das auch schon länger

So ist die Aufregung um die Datenschnüffelei zwar groß, jedoch weitgehend unbegründet, wie sich bei näherer Betrachtung des Falles zeigt. Erstens handle Dropbox nach eigenen Angaben nur nach dem DCMA-Gesetz, das eine Unterbindung des öffentlichen Teilens von geschützten Inhalten vorgibt. Zweitens findet sich in den Nutzungsbedingungen von Dropbox schon seit geraumer Zeit ein entsprechender Hinweis. Wie die Neue Züricher Zeitung außerdem angibt, habe der Journalist Mario Sixtus schon vor zwei Jahren eine Datei aufgrund des Hashings nicht per Dropbox mit dem Gründer von Wikiwatch teilen können.

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Daniel Hüfner
Twitter launcht neue Features: 4 Bilder pro Tweet und Foto-Tagging http://t3n.de/news/twitter-launcht-neue-features-4-536640/ 2014-03-27T06:59:58Z
Twitter erweitert seinen Dienst um neue Foto-Features, erlaubt zukünftig das Taggen von Fotos und experimentiert sowohl mit dem Retweet-Button als auch mit der Profil-Ansicht. Wir haben die...

Twitter erweitert seinen Dienst um neue Foto-Features, erlaubt zukünftig das Taggen von Fotos und experimentiert sowohl mit dem Retweet-Button als auch mit der Profil-Ansicht. Wir haben die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst. will die Verwendung von Fotos in seinem Dienst weiterentwickeln und sozialer machen.  Der Rollout der Updates beginnt heute für die iOS-App und folgt in Kürze für die Android-App und die Twitter-Website. Gleichzeitig ersetzt Twitter vereinzelt den Retweet-Button und gestaltet die Profil-Ansicht um. Mehr zu den Experimenten am Ende des Artikels.

4 Fotos pro Tweet

Zukünftig können zu jedem Tweet bis zu vier Fotos hinzugefügt werden. Die hinzugefügten Fotos werden dabei automatisch zu einem Album zusammengefasst um eine bessere Übersicht zu bieten. Im Tweet scheinen alle 4 Bilder als Matrix zusammengefasst zu werden, mit einem einfachen Antippen kann das Bild dann in Groß betrachtet werden. Die weiteren Fotos können dann durch wischen durchgeblättert und betrachtet werden – vergleichbar mit der Foto-Funktion bei Facebook. Die Bild-URL geht wie üblich von den verfügbaren Zeichen ab und wird im Zeichenzähler berücksichtigt.

So sieht das neue Twitter-Feature aus. (Bild: Twitter)

Foto-Tagging

Was bisher schon aus Facebook hinlänglich bekannt ist, führt nun auch Twitter ein: das Taggen von Personen auf Fotos, die im sozialen Netzwerk geteilt werden. Bis zu zehn Personen können auf jedem Bild getaggt werden, entweder durch Eingabe des @Nutzernamen oder des vollständigen Namen im Bereich „Wer ist auf diesem Foto“. Die Tags gehen nicht von der verfügbaren Zeichenzahl des Tweets ab.

Die Tagging-Funktion ist in der Voreinstellung bereits aktiviert, kann jedoch in den Einstellungen deaktiviert werden, dann kann der Nutzer nicht getaggt werden. Zusätzlich ist es sowohl möglich bereits erstellte Markierungen von einem Tweet selbst zu entfernen, als auch die Funktion nur den Personen zur Verfügung zu stellen, denen der Twitter-Nutzer selbst folgt, wie Twitter im Hilfe-Center beschreibt.

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So sieht die neue Tagging-Funktion aus.(Bild: Twitter)

Twitter experimentiert mit dem Profil und dem Retweet-Button

Neben den frisch eingeführten Funktionen experimentiert Twitter gerade offensichtlich auch mit den bereits etablierten Funktionen. Wie TheNextWeb berichtet tauchen vereinzelt neu gestaltete Profile auf, die sowohl der User-Bio mehr Platz einräumt, als auch mit „Fotos“ und „Favoriten“ neue Timeline-Optionen anbietet. Ob es sich um einen laufenden Roll-Out oder nur um kleine Experimente handelt ist nicht bekannt, TheNextWeb hat auf eine diesbezügliche Anfrage bei Twitter noch keine Antwort bekommen.

(Screenshot: TheNextWeb)
Profil-Ansicht. (Screenshot: TheNextWeb)
Timeline-Optionen. (Screenshot: TheNextWeb)
Timeline-Optionen. (Screenshot: TheNextWeb)

Engadget.com vermeldet das vereinzelt der Retweet-Button in „Share“ umbenannt wurde, eine Bezeichnung die näher am Konkurrenten Facebook orientiert ist. Die Änderung soll vereinzelt in beiden Apps, iOS und Android, sichtbar sein – es scheint sich aber nur um ein kurzfristiges Experiment zu handeln.

Retweet oder Share? (Screenshot: Endgadet)
Retweet oder Share? (Screenshot: Endgadet)
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Jochen G. Fuchs