Twitter | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Twitter 2015-03-26T12:59:41Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/twitter Periscope: Twitters Antwort auf Meerkat landet im App-Store http://t3n.de/news/periscope-twitter-meerkat-live-streaming-app-602371/ 2015-03-26T12:59:41Z
Meerkat wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem enormen Erfolg auf Twitter. Jetzt hat das soziale Netzwerk eine eigene Live-Streaming-App namens Periscope veröffentlicht. Wir sagen euch, wo die …

Meerkat wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem enormen Erfolg auf Twitter. Jetzt hat das soziale Netzwerk eine eigene Live-Streaming-App namens Periscope veröffentlicht. Wir sagen euch, wo die Unterschiede liegen.

Periscope: Twitters Antwort auf den Meerkat-Hype

Keine App hat im noch jungen Jahr 2015 einen solchen Hype ausgelöst wie Meerkat. Die iOS-App erlaubt es ihren Nutzern, einen Live-Stream ins Netz zu stellen und per Twitter zu verbreiten. Über einen Link können dann alle interessierten Personen die Live-Übertragung in ihrem Browser betrachten. Allerdings hat das Konzept einen nicht unerheblichen Nachteil: Die Streams werden nicht aufgezeichnet. Entweder seid ihr also live dabei oder ihr verpasst alles. Mit Periscope hat Twitter jetzt eine eigene Live-Streaming-App vorgestellt, bei der es dieses Hindernis nicht gibt.

Standardmäßig werden alle Live-Streams bei Periscope zum späteren Abrufen gespeichert. Allerdings können Nutzer diese Funktion auch deaktivieren. Wenn ihr euch per Twitter in der App anmeldet, seht ihr zunächst alle aktuellen Live-Streams. Darunter findet ihr Streams die kürzlich aufgenommen wurden. Das Nutzerinterface wirkt deutlich durchdachter als bei Meerkat, was allerdings nicht verwunderlich ist. Meerkat entstand in nur wenigen Wochen, während das Team hinter Periscope über ein Jahr an der App gearbeitet haben soll.

Periscope: Twitter stellte eigene Meerkat-Alternative vor. (Screenshot: iTunes)
Periscope: Twitter stellte eigene Meerkat-Alternative vor. (Screenshot: iTunes)

Periscope: Android-Version der Meerkat-Alternative soll folgen

Derzeit gibt es Periscope wie Meerkat nur für iOS. Eine Android-Fassung soll laut Twitter allerdings folgen. Periscope wurde nicht von Twitter selbst entwickelt, sondern stammt von einem gleichnamigen Startup, das erst im Januar 2015 von dem sozialen Netzwerk übernommen wurde. Der Kaufpreis soll bei 100 Millionen US-Dollar gelegen haben.

Es bleibt abzuwarten, ob Twitter es schafft, Nutzer von Meerkat zum Wechsel auf Periscope zu bewegen. Ausreichende Argumente dafür bietet die App allemal. Für die Meerkat-Macher könnte der Hype um ihre App dann schneller vorbei sein, als es ihnen lieb ist. Andererseits verfügt die App mit dem Erdmännchen-Logo noch über ausreichend Investmentgelder. Es bleibt also spannend, wie sich der Markt für Live-Streaming-Apps entwickeln wird.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch einen Blick auf unseren Artikel „Nichts gelernt: Meerkat und der Herdentrieb der Early Adopter [Kolumne]“ werfen.

Periscope
Download @
App Store
Entwickler: Twitter, Inc.
Preis: Kostenlos

via www.theverge.com

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Kim Rixecker
Twitterperlen: Die besten Tech-Tweets der Woche (9) http://t3n.de/news/twitterperlen-tech-tweets-602308/ 2015-03-26T12:44:44Z
Jeff Jarvis über die deutsche Technophobie, eine Mitbewohneranzeige aus dem Valley und die 2.0-Version des Erlkönigs. 15 Schmankerl in 140 Zeichen aus unserem Twitter-Tech-Stream.

Jeff Jarvis über die deutsche Technophobie, eine Mitbewohneranzeige aus dem Valley und die 2.0-Version des Erlkönigs. 15 Schmankerl in 140 Zeichen aus unserem Twitter-Tech-Stream.

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Melanie Petersen
Twitterperlen: Die besten Tech-Tweets der Woche (8) http://t3n.de/news/twitterperlen-tech-tweets-8-600751/ 2015-03-19T14:43:31Z
Die SXSW in Austin, die CeBIT in Hannover und mehr – die letzten sieben Tage auf Twitter waren voller witziger und spannender Themen. Wir fassen die Tech-Woche für euch in zehn mal 140 Zeichen …

Die SXSW in Austin, die CeBIT in Hannover und mehr – die letzten sieben Tage auf Twitter waren voller witziger und spannender Themen. Wir fassen die Tech-Woche für euch in zehn mal 140 Zeichen zusammen.

Welche Tweets waren eure Favoriten in der vergangenen Woche?

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Johannes Schuba
In eigener Sache: Alle Twitter-Kanäle der t3n-Mitarbeiter auf einen Blick http://t3n.de/news/t3n-mitarbeiter-twitter-549081/ 2015-03-17T09:00:36Z
Neben dem offiziellen Twitter-Account vom t3n-Magazin sind auch viele unserer Mitarbeiter mit folgenswerten Profilen im Netz unterwegs. Wer von ihnen alles dabei ist, über welche Themen sie …

Neben dem offiziellen Twitter-Account vom t3n-Magazin sind auch viele unserer Mitarbeiter mit folgenswerten Profilen im Netz unterwegs. Wer von ihnen alles dabei ist, über welche Themen sie zwitschern und wie ihr ihnen folgen könnt, erklärt dieser Artikel.

Das t3n-Team auf Twitter: Alle Kanäle auf einem Blick

Die meisten Leser unter euch werden ihn kennen und haben ihn über die Jahre lieben gelernt: den offiziellen Twitter-Kanal des t3n Magazins. Mehr als 77.000 Menschen werden rund um die Uhr mit Informationen aus dem digitalen Business versorgt. Bist Du schon dabei? Wenn nicht, ist jetzt die beste Gelegenheit dazu zu stoßen. In diesem Artikel stellen wir zudem die Twitter-Accounts unseres Teams vor. Hängt euch dran!

Gründer

a_

Andreas Lenz (@andylenz)

  • Startups
  • Growth
  • Brandbuilding

Andreas Lenz ist einer der Gründer des t3n-Magazins, Co-Initiator von Gruenderimpuls.de, hardwrk.com, ConventionCamp und Barcamp Hannover. Als Leader-Award-Preisträger kümmert sich der passionierte Sales-Fuzzi aktuell am liebsten um Brand- und Community-Building.

Martin Brüggemann - Cofounder t3n

Martin Brüggemann (@brgmn)

  • Webtech
  • E-Commerce
  • Sport

Martin Brüggemann ist t3n-Mitgründer und -CTO der ersten Stunde. Er kümmert sich um alle t3n-Technik-Projekte und fühlt digitalen Details auf den Zahn. Achtung: extrem tiefes Fachwissen trifft auf Espresso-Liebe, Bio-Food & Ausdauersport - ein Mindestmaß an „Nerd-Faktor“ des Lesers wird vorausgesetzt!

Jan Christe - Cofounder

Jan Christe (@janchriste)

  • Publishing
  • Produktivität
  • NewBusiness

Jan Christe ist Mitgründer und Chefredakteur von t3n. Aktuell beschäftigt er sich vor allem mit neuen journalistischen Geschäftsmodellen. In seiner Freizeit ist er am liebsten in der Natur oder reist mit Frau und Tochter im weinroten VW T3 Atlantic durch Europa.

Marketing / Social Media

Alexander Katona - Social-Media-Manager / Feel-Good-Manager t3n

Alexander Katona (@akatona)

  • Social Media
  • Growth Hacking
  • Sneaker

Alexander Katona verantwortet die Social-Media-Kanäle von t3n und sorgt dafür, dass ihr mit Postings und Ads möglichst optimal versorgt werdet. Auf der internen Seite kümmert er sich um die Social-Media-Fragen der Redakteure und aller anderen Mitarbeiter. Nach außen hin tritt er mit der Community in den Dialog, kümmert sich um Support-Fragen und versucht das t3n-Netzwerk stetig zu vergrößern. Seit Anfang 2013 ist Alex zusätzlich Feel-Good-Manager von t3n.

Lars Budde - SEO

Lars Budde (@larsbudde)

  • SEO
  • Webanalyse
  • Growth

Lars Budde kümmert sich bei t3n ums Online-Marketing, sowohl in der Redaktion als auch im Vertrieb. Die Devise lautet: Nicht nur schreiben, sondern auch selber machen. Auf Twitter teilt er täglich lesenswerte Artikel über alle angrenzenden Themen.

Redakteure

Florian Blaschke - Redaktionsleiter online t3n

Florian Blaschke (@trotzendorff)

  • Reclaim Your Data
  • Running
  • Finnland

Florian ist Redaktionsleiter bei t3n.de, passionierter Läufer und im Grunde seines Herzens eigentlich Finne. Wenn er nicht gerade versucht, t3n oder seine Marathon-Zeit zu verbessern, lernt er Python, probiert alternative Software oder neue Whisky-Sorten aus. In seiner Doppelklick-Kolumne schreibt er über Anspruch und Wirklichkeit der schönen „neuen“ Tech-Welt. Privat bloggt er auf trotzendorff.de.

Luca Caracciolo - Redaktionsleiter print t3n

Luca Caracciolo (@papierjunge)

  • Print
  • Podcasts
  • Netzkultur

Luca Caracciolo ist Redaktionsleiter des t3n-Magazins und schreibt regelmäßig in seiner Online-Kolumne „Luca Analytics“ über aktuelle Technologie-Trends und Entwicklungen der Netzwirtschaft. Nebenher podcastet er, spielt leidenschaftlich Games und bloggt auf papierjunge.de.

Sebastien Bonset - stellvertretender Redaktionsleiter t3n

Sébastien Bonset (@sebisebsn)

  • Software
  • Productivity
  • Gaming

Sébastien Bonset ist Redakteur und stellvertretender Redaktionsleiter bei t3n.de. Zu seinen Kernthemen gehören die Bereiche Software und Produktivität. Abseits der Medienlandschaft beschäftigt er sich unter anderem mit Fotografie, Biking, Tauchen und Gaming auf allen möglichen Plattformen.

Lea Weitekamp - Redakteurin t3n

Lea Weitekamp (@lojanna)

  • Startups
  • Business
  • Women in Tech

Lea betreut das Ressort „Startups und Internetwirtschaft“ bei t3n und steht Luca Caracciolo als stellvertretende Redaktionsleiterin Print zur Seite. Neben Gründer- und Webgeschichten reizt das Thema Women in Tech sie besonders. Nach Dienstschluss geht es mit guten Stories in Büchern oder auf der Leinwand weiter – oder mit einem Feierabendründchen auf dem Mountainbike.

Daniel Hüfner - Redakteur t3n

Daniel Hüfner (@hexitus)

  • Startups
  • Silicon Valley
  • Technologie

Daniel Hüfner ist Redakteur beim t3n-Magazin und schreibt über Trends und Technologien in der (inter-)nationalen Startup-Szene. Im Rahmen seines Wirtschaftsgeographie-Studiums hat er sich mit den Standortphänomenen von jungen Internetunternehmen beschäftigt. Er liebt gutes Design, innovative Produkte und Hannover 96.

Mario Janschitz - Redakteur t3n

Mario Janschitz (@mariojanschitz)

  • Dev
  • Design
  • Manliness

Mario Janschitz ist der Hacker der Herzen mit Vorliebe für Bier und leitet die Ressorts: „Infrastruktur“, „Entwicklung“ und „Design“ bei t3n. Making the web a better place!

Andreas Weck - Redakteur t3n

Andreas Weck (@andreasweck)

  • SocialMedia
  • Netzpolitik
  • Digitales Leben

Andreas Weck bearbeitet bei t3n Themen rundum Social Media, Netzpolitik und Digitales Leben. Er setzt sich in seiner Aufgeweckt-Kolumne mit netzpolitischen und gesellschaftlichen Fragen des Internets persönlich auseinander. Zudem hat Andreas im vergangenen Jahr als t3n-Korrespondent aus dem Silicon Valley berichtet.

Melanie Petersen

Melanie Petersen (@KlaraKatz)

  • Marketing
  • Sponsored Post

Melanie Petersen ist Online-Redakteurin für das Marketing-Ressort. Außerdem betreut sie die Service-Redaktion. Privat ist sie ein großer Fan von Südostasien.

Jochen G. Fuchs

Jochen G. Fuchs (@jochengfuchs)

  • E-Commerce
  • Mobile-Payment

Jochen G. Fuchs, besser bekannt als der „E-Fuchs“, verantwortet das E-Commerce-Ressort bei t3n. Zudem beschäftigt er sich mit Themen rundum Mobile Payment. Auf seinem Twitter-Account schreibt er über Branchen-News, aber auch über Dinge aus dem täglichen Leben.

Johannes Schuba - Azubi t3n

Johannes Schuba (@kontrabaesser)

  • Hardware
  • Software
  • Musik

Johannes Schuba ist Azubi in der t3n-Redaktion, hat eine Faible für neue Gadgets und ist für praktische Software immer zu haben. Privat ist er im Jazz-Bereich mit dem Kontrabass unterwegs und weiß einen leckeren Espresso zu schätzen.

Technik

Max Rösch - Lead Developer t3n

Max Rösch (@elbebass)

  • Coding
  • Technology
  • Biking

Max Rösch ist Lead-Developer bei t3n. Er hält das Technik-Team auf Trab und kümmert sich darum, dass keiner ohne Ticket nach Hause geht. Er hält sich in Sachen TYPO3-Flow und Node.js auf dem Laufenden und blickt dabei gerne über den Tellerrand. Wenn noch Zeit bleibt, wird Rad gefahren.

sebastian-twitter

Sebastian Düvel (@develh)

  • Dev
  • Mobile Payment
  • Hannover
  • Mac
  • iOs

Sebastian Düvel ist Entwickler bei t3n. In seiner Freizeit entwickelt er iOS- & Mac-Apps, bloggt und schwimmt.

Alle t3n-Mitarbeiter auf einen Streich

Solltet ihr ohne Umwege alle t3n'ler auf dem Schirm halten wollen, könnt ihr auch einfach unserer t3n-Mitarbeiter-Twitter-Liste folgen.

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Andreas Weck
Meerkat: Die App, die Twitter für immer verändern könnte [Kolumne] http://t3n.de/news/meerkat-app-twitter-fuer-immer-599027/ 2015-03-13T07:25:46Z
Seit einigen Tagen sorgt die Live-Streaming-App Meerkat für Aufsehen. Die enge Verzahnung mit Twitter zeigt: Der Microblogging-Dienst sollte dem Trend nachspüren und die Funktion nativ einbinden.

Seit einigen Tagen sorgt die Live-Streaming-App Meerkat für Aufsehen. Die enge Verzahnung mit zeigt: Der Microblogging-Dienst sollte dem Trend nachspüren und die Funktion nativ einbinden. Sie könnte die Killer-App für das werden. Die von Luca Caracciolo.

Twitter – Wohin geht die Reise?

Twitter ist ja so ein wenig gebeutelt. Der Microblogging-Dienst wächst zwar nach wie vor, aber nicht in dem Maße, wie sich Investoren und Börsianer das wünschen mögen. Noch immer ist vielen Menschen zu kompliziert, zu stressig, einfach zu viel. Zudem hat das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren einen Kurs eingeschlagen, der bei Power-Nutzern nicht nur positiv ankommt. Die API-Beschränkungen, der damit zusammenhängende Rückgang von Drittanbieter-Apps und -Diensten, die zunehmende Einblendung von unpassenden Sponsored Tweets: alles Dinge, für die wohl kein Nutzer Twitter dankt. Und ein langfristiges und wirklich nachhaltiges Geschäftsmodell ist noch immer nicht in Sicht. Alles doof irgendwie.

Live-Streaming für Jedermann auf Knopfdruck: Das ist Meerkat. (Foto: Meerkat)
Live-Streaming für Jedermann auf Knopfdruck: Das ist Meerkat. (Foto: Meerkat)

Live-Streaming mit Meerkat – Die Killer-App für Twitter?

Da kommt doch der kleine Hype um Meerkat gerade recht. Meerkat ist eine simple Live-Streaming-App für iOS, die eng mit Twitter verknüpft ist. Per Knopfdruck können Meerkat-Nutzer mit ihrem iPhone einen Video-Live-Stream starten, der Link wird dann an alle Twitter-Follower des Streamers verteilt. Im Grunde reicht auch der Link, um sich den Stream anzuschauen. Das Faszinierende an der Verknüpfung von Meerkat und Twitter ist aber, dass die Live-Streaming-App perfekt zur Echtzeit-Mechanik von Twitter passt. Oder wie es Casey Newton von The Verge ganz richtig auf den Punkt bringt:

Meerkat, in other words, is Twitter’s obsession of the moment.

Das Echtzeit-Web, seit Jahren gefeiert und von Twitter quasi miterfunden, findet in Meerkat und Co. seinen in bewegtes Live-Bild gegossenen Höhepunkt. Das Echtzeit-Web ist hier und jetzt, weil ich quasi auf Knopfdruck live von jedem Ort der Welt zu jeder Zeit meine Follower und im Grunde jeden Netznutzer erreichen kann. Das Prinzip mag nicht sonderlich neu sein, aber die Einfachheit, mit der das mittlerweile geht, ist es.

Live-Video-Streaming für Jedermann: „Wer braucht das denn?“

Wer jetzt an die Banalität eines YouNow denkt, an die Vielzahl amateurhafter, verwackelter Live-Videos, die keiner sehen will: Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als YouTube 2005 an den Start ging und 2006 von Google für 1,3 Milliarden US-Dollar gekauft wurde. Es wurde viel darüber diskutiert, wie unsinnig und banal doch so eine Plattform sei, die wirklich jedem Internet-Dödel erlaubt, Videos hochzuladen. Zehn Jahre später spricht keiner mehr über die Banalität von YouTube.

Live-Streaming auf Twitch: Top-Streamer sind mittlerweile hauptberuflich auf der Plattform unterwegs. (Foto: Twitch)
Live-Streaming auf Twitch: Top-Streamer sind mittlerweile hauptberuflich auf der Plattform unterwegs. (Foto: Twitch)

Oder Twitch: „Wer will denn anderen Leuten beim Spielen von Videospielen zuschauen? Ist doch voll öde und banal!“. Twitch ist mittlerweile ein Millionengeschäft, Sponsoren streiten sich um die coolsten Streamer, von denen nicht wenige mittlerweile ihren „normalen“ Job aufgegeben haben und jetzt hauptberuflich zocken und sich dabei von Tausenden über die Schulter schauen lassen.

Technologien und Dienste, die banal wirkende, alltägliche Dinge auf einfachste Art und Weise ermöglichen, sollten im Netz niemals unterschätzt werden – auch wenn man zum Zeitpunkt ihrer Entstehung noch mit dem Kopf schütteln mag.

Twitter jedenfalls hat verstanden und vor ein paar Tagen die Akquisition von Periscope bekannt gegeben: Eine Live-Video-App, die ganz ähnlich funktioniert wie Meerkat. Jetzt sollte der Microblogging-Dienst die Funktion schnellstmöglich nativ in die offizielle Twitter-App einbinden. Dann dürfte alles möglich sein: das Scheitern der Funktion, aber auch die Killer-App für Twitter.

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Luca Caracciolo
Twitterperlen: Die besten Tech-Tweets der Woche (7) http://t3n.de/news/twitterperlen-tech-tweets-7-598950/ 2015-03-12T15:12:38Z
Die Apple-Keynote, „Liken“ bei Twitter und warum das offizielle Video-Symbol aus Hochbetten besteht – die letzten sieben Tage auf Twitter waren voller witziger und spannender Themen.

Die Apple-Keynote, „Liken“ bei Twitter und warum das offizielle Video-Symbol aus Hochbetten besteht – die letzten sieben Tage auf Twitter waren voller witziger und spannender Themen. Wir fassen die Tech-Woche für euch in zwölf mal 140 Zeichen zusammen.

Welche Tweets waren eure Favoriten in der vergangenen Woche?

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Johannes Schuba
Twitterperlen: Die besten Tech-Tweets der Woche (6) http://t3n.de/news/twitterperlen-tech-tweets-6-597226/ 2015-03-05T07:39:51Z
Das Making of des neuen t3n-Covers, der „Mobile World Congress“ in Barcelona, Twitter für Senioren und Kommentare aus vergangener Zeit – die letzten sieben Tage auf Twitter waren voller …

Das Making of des neuen t3n-Covers, der „Mobile World Congress“ in Barcelona, für Senioren und Kommentare aus vergangener Zeit – die letzten sieben Tage auf Twitter waren voller witziger und spannender Themen. Wir fassen die Tech-Woche für euch in 14 mal 140 Zeichen zusammen.

Welche Tweets waren eure Favoriten in der vergangenen Woche?

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Johannes Schuba
Twitter stellt offizielles WordPress-Plugin vor http://t3n.de/news/twitter-wordpress-plugin-596310/ 2015-02-26T13:50:43Z
Twitter hat jetzt ein offizielles Plug-in für das beliebte Content-Management-System WordPress vorgestellt. Die Erweiterung generiert unter anderem Twitter-Cards für jede eurer Seiten und erlaubt …

Twitter hat jetzt ein offizielles Plug-in für das beliebte Content-Management-System WordPress vorgestellt. Die Erweiterung generiert unter anderem Twitter-Cards für jede eurer Seiten und erlaubt die Anpassung eingebetteter Tweets.

Twitter stellt eigenes WordPress-Plugin vor

WordPress ist eines der beliebtesten Content-Management-Systeme (CMS) der Welt. Laut W3Techs wird WordPress von mehr als 23 Prozent der 10 Millionen größten Websites der Welt eingesetzt. Anscheinend Grund genug für Twitter diesen Nutzern eine einfache Möglichkeit zur Anbindung an das soziale Netzwerk zu spendieren. Dazu hat das Unternehmen jetzt ein offizielles WordPress-Plugin vorgestellt.

Die WordPress-Erweiterung generiert automatisch Twitter-Cards für jede eurer Seiten. Dabei handelt es sich um zusätzliche Informationen, die unterhalb eines Tweets eingebunden werden. Außerdem könnt ihr mit dem Plugin auf einfache Art und Weise Tweets und Twitter-Videos in eure Blog-Beiträge einbauen. Wer möchte, kann auch das Aussehen der eingebunden Tweets an das Design der eigenen Seite anpassen.

Twitter hat ein offizielles WordPress-Plugin vorgestellt. (Screenshot: Twitter)
Twitter hat ein offizielles WordPress-Plugin vorgestellt. (Screenshot: Twitter)

Überblick: Die weiteren Funktionen des neuen WordPress-Plugins von Twitter

Auch Twitter-Analytics ist in die Erweiterung integriert worden. So könnt ihr den Erfolg eurer Beiträge auf dem sozialen Netzwerk im Blick behalten. Nutzer, die Twitter auch als Werbeplattform nutzen, können das Plugin auch zum Conversion-Tracking nutzen. Außerdem könnt ihr maßgeschneiderte Zielgruppen per WordPress-Makro erstellen. Damit Besucher eure Seiteninhalte leicht auf dem Netzwerk teilen können, bietet das WordPress-Plugin von Twitter auch einen Tweet-Button. Außerdem gibt es einen Follow-Button, über den eure Besucher euch direkt auf Twitter folgen können.

Das WordPress-Plugin von Twitter liefert kaum Funktionen, die wir nicht schon von verschiedenen Drittanbieter-Erweiterungen kennen. Dennoch dürfte es für den einen oder anderen Seitenbetreiber eine sinnvolle Erweiterung darstellen.

Wer sich für das Thema interessiert, sollte auch einen Blick auf unseren Artikel „Die besten SEO-Plugins für WordPress“ werfen.

via marketingland.com

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Kim Rixecker
Twitterperlen: Die besten Tech-Tweets der Woche (5) http://t3n.de/news/twitterperlen-tech-tweets-5-596249/ 2015-02-26T12:01:23Z
25 Jahre Photoshop, die fünf Stufen des Internetprotests und Twitter ist voll – die letzten sieben Tage auf Twitter waren voller witziger und spannender Themen. Wir fassen die Tech-Woche für …

25 Jahre , die fünf Stufen des Internetprotests und ist voll – die letzten sieben Tage auf Twitter waren voller witziger und spannender Themen. Wir fassen die Tech-Woche für euch in elf mal 140 Zeichen zusammen.

Welche Tweets waren eure Favoriten in der vergangenen Woche?

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Johannes Schuba
Die Lösung für das Content-Dilemma? Ein universeller Follow-Button muss her [Kolumne] http://t3n.de/news/follow-button-weigerts-world-kolumne-595628/ 2015-02-25T07:26:43Z
Viele Verlage, Startups und Blogger eint die Sorge, dass große Netzwerke mit ihrer Sogwirkung kleineren Angeboten das Wasser abgraben. Martin Weigert schlägt eine simple Lösung für dieses Dilemma …

Viele Verlage, und Blogger eint die Sorge, dass große Netzwerke mit ihrer Sogwirkung kleineren Angeboten das Wasser abgraben. Martin Weigert schlägt eine simple Lösung für dieses Dilemma vor: einen universellen Follow-Button mit offener , der von allen Websites und Blogs implementiert werden kann. Wie das funktionierne kann, erklärt er in seiner „Weigerts World“.

Wer heutzutage eine selbstgehostete Website einrichtet, zum Beispiel ein , hat ein kleines Problem: Er muss künftigen Besuchern möglichst bequeme Möglichkeiten anbieten, zu treuen Lesern werden zu können. In einer Ära, in der User durch führende soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter, aber auch durch Content-Plattformen wie Medium, Tumblr oder YouTube, auf die Nutzung einfach zu bedienender Abonnieren-Features konditioniert sind und eine entsprechende Erwartungshaltung mitbringen, ist das aber gar nicht so einfach.

Wer selbst hostet und eines der gängigen Content-Management-Systeme verwendet – primär reden wir hier natürlich von WordPress –, muss sich meist verschiedener Krücken bedienen, die alle jeweils erhebliche Nachteile besitzen.

RSS, Facebook, WhatsApp & Newsletter – alles nur Krücken

Unter anderem der SRF bietet ein WhatsApp-Abo für Nachrichten. (Bild: SRF)
Auf dem Weg zum universellen Follow-Button? Auch der SRF bietet ein WhatsApp-Abo für Nachrichten. (Bild: SRF)

Es gibt natürlich das RSS-Format. Das allerdings befindet sich seit Jahren in der Defensive. Es stellt zwar weiterhin das Rückgrat vieler Streams dar und wird von überzeugten Fans auch noch zum strukturierten und effizienten Konsum von Nachrichten- und Informationsquellen eingesetzt. Es kann in Sachen Usability aber einfach nicht mit der Simplizität eines Follow-Buttons mithalten. Die fragenden oder gar desinteressierten Blicke, die man erntet, sobald man Durchschnittsnutzern empfiehlt, irgendeine Site per RSS zu abonnieren, zerstören jede Hoffnung auf eine Besserung der Situation.

„Im Jahr 2015 sollten bessere Wege existieren, Lesern eine bequemen Option zum Abonnieren zu bieten.“

Als Alternative kann man den designierten Stammlesern anbieten, die Inhalte einer Site per Twitter oder Facebook zu abonnieren. Klar, auch das ist Standard. Doch mit der Verbreitung von Inhalten über Facebook-Pages Reichweite zu generieren, setzt viele Fans voraus und bedeutet auch, sich im algorithmisch sortierten Newsfeed gegen unzählige andere, teils extrem mächtige Sites durchsetzen zu müssen. Für Neulinge im Geschäft ist das kaum realistisch. Twitter wiederum hat den Nachteil, dass es sehr wenig Traffic bringt. Zudem sorgt der Echtzeit-Charakter dafür, dass Artikelempfehlungen von der Anhängerschaft leicht übersehen werden.

Ein Follow-Button muss einfach und Open Source sein

Seit einiger Zeit wird auch das Bereitstellen einer Abonnieren-Funktion via WhatsApp salonfähig. Doch die App eignet sich aus Nutzersicht in der aktuellen Fassung kaum als adäquater Reader. Zudem ist die Einspeisung von Inhalten aufwendig, da sie rein manuell erfolgen muss. Und um eine Quelle abonnieren zu können, müssen Anwender händisch eine Handynummer in ihr Adressbuch eintragen. Insofern handelt es sich bestenfalls um ein i-Tüpfelchen, nicht mehr.

Bleiben noch E-Mail-Newsletter. Diese sind en vogue wie lange nicht. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass User sich gleich beim ersten Besuch für den Newsletter anmelden, minimal. Und machen sie es doch, dann garantiert dies nicht automatisch eine Beachtung in den wahrscheinlich überquellenden Postfächern der Empfänger. Und überhaupt: Im Jahr 2015 sollten bessere Wege existieren, Lesern eine bequemen Option zum Abonnieren und damit zum Sicherstellen eines Nicht-Vergessens zu bieten.

Newsletter sind en vogue wie lange nicht. (Screenshot: MailChimp)
Newsletter sind en vogue wie lange nicht. (Screenshot: MailChimp)

Doch leider ist dem nicht so. Und deshalb darf man sich nicht wundern, dass gerade hitzige Debatten darüber stattfinden, ob Online-Publizisten ihre Websites ganz abschaffen und nur bei den einschlägigen Social-Web-Plattformen mit ihrer eingebauten Follow- und Viralitäts-Komponente veröffentlichen sollen. Man darf sich auch nicht wundern, dass Blogs wieder mal der Tod vorausgesagt wird. So wackelig diese Behauptung auch sein mag: Sie verstärkt das Image- und Usability-Problem all der Content-Angebote, die außerhalb der technischen Infrastruktur der gigantischen Plattformen betrieben werden.

Die Zukunft von News-Websites und Blogs wird in Frage gestellt

„Wikipedia selbst ist der Beweis, dass gemeinnützige Online-Projekte immense Ausmaße annehmen können.“

Doch die Lösung dieses Missstands liegt eigentlich auf der Hand: ein portabler, universeller Follow-Button muss her, der sich mit maximal drei Klicks von jedem Betreiber einer Website aktivieren lässt und der im Look & Feel den aus dem Web bekannten Follow-Systemen ähnelt. Doch im Gegensatz zu diesen wäre das beschriebene Tool Teil einer dezentralen Open-Source-Lösung, die von einer nicht gewinnorientierten Organisation nach dem Vorbild von Mozilla oder der Wikimedia-Foundation betrieben wird. Per offener API würden sich kommerzielle wie nicht-kommerzielle Anbieter an das System anschließen und Lese-Oberflächen bereitstellen können, über die Nutzer die Inhalte aller ihrer abonnierten Angebote zentral konsumieren. Das System stünde alle offen – von der großen Verlagspublikation bis zum nur selten aktualisierten Hobby-Blog.

Sicher, es gab immer mal wieder irgendwann und irgendwo Versuche, ein solches Follow-Button-Konzept zu etablieren. Doch durchgesetzt hat es sich augenscheinlich nicht. Und deshalb herrscht heute kollektive Sorge darüber, was passiert, wenn Facebook oder andere Dienste ihren Einfluss auf die Verbreitung von Nachrichten und anderen Inhalten weiter verstärken. Das Risiko ist hoch, dass sich Publisher dieser Entwicklung leichtfertig ausliefern – und damit genau den Fehler wiederholen, welcher der Musikindustrie einst mit iTunes unterlaufen ist.

Ein universeller Follow-Button: Das gemeinsame Feindbild ist vorhanden

Um das zu verhindern, braucht es nur eine kleine, möglichst einflussreiche, gut vernetzte und international geprägte Gruppe an Personen, die mit dem Segen und womöglich auch mit finanzieller Unterstützung der Öffentlichkeit (Stichwort Crowdfunding) das angesprochene System entwickelt. Ok, das klingt jetzt doch etwas zu einfach. Aber Wikipedia selbst ist der Beweis, dass gemeinnützige Online-Projekte immense Ausmaße annehmen können. Voraussetzung sind vor allem übereinstimmende Interessen und das Vorhandensein eines gemeinsamen „Feindbilds“, das über andere eventuell vorhandene Differenzen der Akteure hinweg hilft. Diese Aspekte sind definitiv erfüllt: Nahezu alle Betreiber von redaktionellen Onlineangeboten eint der Wunsch nach verringerter Abhängigkeit von Facebook und anderen Plattformen, die kein natives Interesse an guter journalistischer und medienschaffender Arbeit haben – sondern eben nur an „Eyeballs“.

Es müssen sich also eigentlich nur Schlüsselpersonen finden und formieren und die Sache anschieben. Dass das bislang nicht passiert ist, verwundert angesichts der langjährigen Klagen vieler Medienschaffender über die suboptimalen Zustände im Onlinejournalismus schon. Aber das passiert wohl, wenn alle Energie in das Vorantreiben des Leistungsschutzrechts fließt, nicht in innovative Lösungen, die der gesamten Branche zugute kämen.

Weitere Artikel aus „Weigerts World“ findest du hier.

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Martin Weigert