Twitter | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Twitter 2014-12-21T13:12:21Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/twitter Twittern für Startups: 140 Zeichen für mehr mediale Aufmerksamkeit http://t3n.de/news/twitter-startups-585186/ 2014-12-21T13:12:21Z
Aktiv zwitschern statt passiv mailen – für Startups kann Twitter oft der kürzere und effektivere Weg zu mehr Aufmerksamkeit beim Journalistenvolk sein. Worauf ist dabei zu achten? Wir sagen es euch.

Aktiv zwitschern statt passiv mailen – für Startups kann Twitter oft der kürzere und effektivere Weg zu mehr Aufmerksamkeit beim Journalistenvolk sein. Worauf ist dabei zu achten? Wir sagen es euch.

Twitter für Startups: Warum ihr aktiv zwitschern solltet

Twitter für Startups: Protonet ist ein gelungenes Beispiel, wie es auszusehen hat. (Screenshot: t3n)
Twitter für Startups: Protonet ist ein gelungenes Beispiel, wie es auszusehen hat. (Screenshot: t3n)

Das Startup in 140 Zeichen pitchen? Kann das funktionieren? Das Twitter eine effektive Plattform ist, um aktiv mit Nutzern zu interagieren und so seine Markenbekanntheit zu steigern, dürfte hinlänglich bekannt sein. Wie aber lässt sich Twitter zum Beispiel auch für Startups ohne üppiges Budget als Alternative zur klassischen PR-Arbeit nutzen? Gründe, das zu tun, gibt es einige: So versuchen Startups anfangs in der Regel über Presseverteiler, einfache E-Mails oder PR-Agenturen an relevante Journalisten heranzutreten. Das aber ist oft nicht nur kostspielig, sondern auch zeitaufwändig. Zudem wird so davon ausgegangen, dass der Journalist passiv agiert und gerade zu auf Themenvorschläge wartet. Das aber ist nicht der Fall, jeder Journalist sucht selbst kontinuierlich und umtriebig nach neuen Startups und interessanten Gründer-Köpfen.

Und das geschieht auch über Twitter. Gerade Tech-Journalisten nutzen den Kurznachrichtendienst regelmäßig für Recherchen zur Themenfindung, etwa über aggregierte Listen, Hashtags oder Followings. Wenn sowohl Startups als auch Journalisten Twitter nutzen, was liegt dann näher, als beide Interessengruppen darüber zusammenbringen? Wie Startups sich über Twitter für Journalisten attraktiv machen können, zeigen diese fünf Tipps.

1. Gestaltet ein aussagekräftiges Twitter-Profil

Wer als Startup aktiv Twitter nutzen will, braucht zunächst ein aussagekräftiges Profil. Das besteht aus dem Unternehmenslogo als Profilbild, einer ansprechenden Header-Grafik (im Idealfall ein Team- oder Produktfoto), einem Link zur Website und vor allem der Kurzbiographie. Sie solltet ihr als Pitch in 140 Zeichen verstehen: Was habt ihr für ein Produkt und welches Problem löst ihr damit? Wer das auf den Punkt bringt, kann Besucher wie Journalisten in der Regel zielsicher zur Website führen. Startups, die das gekonnt umgesetzt haben, sind zum Beispiel Tripwolf, Jimdo, Liberio oder Protonet.

2. Folgt relevanten Journalisten

Twitter eignet sich aus Sicht eines Startups hervorragend, um ein Gespür dafür zu entwickeln, für welche Themen Journalisten gerade brennen. Ob und wie das eigene Produkt für ein Medium gerade interessant sein könnte, ist also ein Stück weit kalkulierbar, da die Interessen, Meinungen und geteilten Artikel von Journalisten jederzeit öffentlich einsehbar sind.

Ein Standard-Tipp in der PR-Arbeit für Startups lautet: Sprich den richtigen Journalisten zur richtigen Zeit mit dem richtigen Thema an. Entsprechend sinnvoll ist es, dieser Gruppe von Journalisten zu folgen. Eine erste Liste mit 35 Journalisten, denen jedes Startup folgen sollte, hat Deutsche-Startups.de zusammengestellt. Seit kurzem gibt es übrigens auch eine Liste mit internationalen Tech-Journalisten.

3. „If you want to get notice, notice others!“

Nicht nur mit dem Folgen eines Journalisten erregt ihr Aufmerksamkeit. Um darüber hinaus im Blickfeld zu bleiben, solltet ihr Twitter auch zur regelmäßigen Interaktion nutzen. Gefällt euch ein geteilter Artikel? Retweeted oder favorisiert ihn. Seid ihr mit einer Meinung des Journalisten zu einem Kommentar konform oder auch gar nicht einverstanden? Teilt das per Reply mit. „If you want to get noticed, notice others“, heißt es. Also: Erst das Geben, dann das Nehmen, ist hier das zu beherzigende Prinzip. Jedoch solltet ihr dabei immer authentisch bleiben und keinen puren Aktionismus betreiben.

4. Teilt nutzwertige Links und Eindrücke

Die Interaktion mit Journalisten allein ist aber immer nur ein Teil der Strategie, über Twitter mehr Aufmerksamkeit für sein Startup zu generieren. So ist auch entscheidend, was Startups ihren Followern (und Listen, in denen sie auftauchen) selbst an Content bieten. Ihr seid ein Startup aus den Bereichen Cloud, FinTech oder Mobilität? Teilt regelmäßig nutzwertige und spannende Links zu diesen Themen und macht euch so als Experten sichtbar. Doch Vorsicht: Übertriebenes Linkschleudern schreckt ab. Hilfreich sind deshalb vor allem Dienste wie Buffer, mit denen sich Tweets zu strategisch günstigen Zeiten planen lassen.

Darüber hinaus ist es aber auch wichtig, dem eigenen Twitter-Kanal eine persönliche, nicht ausschließlich von geteilten Links oder Retweets gekennzeichnete Note zu geben. Nutzt Twitter zum Beispiel dazu, um spannende Eindrücke aus eurem Büro-Alltag zu teilen. Ob eine neue Kaffeemaschine, die Erlebnisse eurer Mitarbeiter oder das Team bei der Arbeit – solche Tweets schaffen Nähe und Authentizität.

5. Twittert Journalisten bei wichtigen Neuigkeiten an

Natürlich eignet sich auch Twitter dazu, Journalisten gezielt und proaktiv über Neuigkeiten zum eigenen Startup zu informieren. Analog zur klassischen PR-Ansprache per E-Mail gilt aber auch hier: bitte nur, wenn’s wirklich wichtig ist. Zum Beispiel dann, wenn ihr ein ganz neues Produkt entwickelt, einen Pivot vollzogen oder eine nennenswerte Finanzierungsrunde abgeschlossen habt. Ob und wie der adressierte Journalist euren Tweet (Information und Link zu Pressematerial) letztlich verwertet, ist dabei gar nicht so wichtig. Die Aufmerksamkeit ist euch in jedem Fall sicher.

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Daniel Hüfner
Follower-Einbruch: Instagram löscht Millionen von Spam-Accounts http://t3n.de/news/follower-einbruch-instagram-585772/ 2014-12-19T05:59:56Z
Die Foto-App hat ihre Fake-Profile bereinigt und sorgt für hohe Verluste. Der offizielle Instagram-Account verliert mit 18,9 Millionen ein Drittel seiner Follower, und auch Instagram-Stars wie …

Die Foto-App hat ihre Fake-Profile bereinigt und sorgt für hohe Verluste. Der offizielle Instagram-Account verliert mit 18,9 Millionen ein Drittel seiner Follower, und auch Instagram-Stars wie Justin Bieber haben Millionen von Fans verloren.

Instagram verliert Drittel seiner Follower

Vor wenigen Tagen noch rühmte sich Instagram damit, 300 Millionen aktive Nutzer zu haben – 100 Millionen mehr als Twitter. Doch die Zahl der Spam-Profile dürfte auch beachtlich gewesen sein. Die Foto-App bereinigte diese Woche ihre Nutzerschaft und löschte alle Spam-Konten. Das führte am Donnerstag zu Follower-Einbrüchen in Millionenhöhe.

Update vom 19. Dezember 2014: Instagram erklärte, das Netzwerk habe auch nach Löschung der Profile rund 300 Millionen Nutzer. Darüber hinaus wurden nicht nur Spam-Accounts gelöscht, sondern auch Konten die nach der Erstellung nicht genutzt wurden.

Den größen Verlust verbuchte dabei der offizielle Account von Instagram selbst. Wie der Entwickler Zach Allia in einer visuellen Analyse darstellt, hat das Profil knapp 18,9 Millionen Follower weniger, was die Reichweite um 29 Prozent sinken lässt. Von den Top 100-Konten der App zählt auch Teenie-Star Justin Bieber zu den großen Verlierern, ihm fehlen 3,5 Millionen User. Kim Kardashian gingen 1,3 Millionen Follower verloren, Beyonce „nur“ 832.000.

Instagram selbst hat durch die Bereinigung ein Drittel seiner Follower verloren. (Bild: Screenshot)
Instagram selbst hat durch die Bereinigung ein Drittel seiner Follower verloren. (Bild: Screenshot)

Ende der Spam-Bots

Tausende Nutzer bitten Instagram jetzt darum, die Follower-Zahlen wieder auf den alten Stand zu bringen. Andere wiederum freuen sich, dass endlich das Zukaufen von Reichweite aufgedeckt wird. Ein Sprecher des Unternehmens erklärt gegenüber Business Insider, dass es sich bei den gelöschten Profilen um Spam handelte oder Nutzer, die gegen die Geschäftsbedingungen verstoßen haben.

Schon im April 2014 hat der Dienst einen Teil der falschen Profile bereinigt. Wie viele Konten tatsächlich entfernt wurden, verraten die Betreiber nicht.

via bits.blogs.nytimes.com

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Elisabeth Oberndorfer
Gehackt, gehijacked, gesquattet - Der geheime Schwarzmarkt für Twitter-Accounts http://t3n.de/news/gehackt-gehijacked-gesquattet-585343/ 2014-12-17T13:30:10Z
Kann ein Twitter-Account einen fünf-, viel­leicht sogar sechs­stel­li­gen Geld­be­trag wert sein – etwa, weil er den Namen einer Marke trägt? Zumin­dest for­dert der Inha­ber des …

Kann ein Twitter-Account einen fünf-, viel­leicht sogar sechs­stel­li­gen Geld­be­trag wert sein – etwa, weil er den Namen einer Marke trägt? Zumin­dest for­dert der Inha­ber des Twitter-Handles @chip von dem gleich­na­mi­gen deut­schen Maga­zin „deut­lich mehr als 30.000 US-Dollar“, falls die­ses sei­nen Account über­neh­men wolle.

Wie Rockstars-Recherchen gezeigt haben, exis­tiert rund um Twitter-Handles ein eige­ner klei­ner Schwarz­markt. Um an die wirk­lich wert­vol­len Accounts zu kom­men, wen­den die Ver­käu­fer teil­weise dubiose bis ille­gale Metho­den an.

Flo­rian Kon­rad Schmitz (Foto: Online Marketing Rockstars)
Flo­rian Kon­rad Schmitz (Foto: Online Marketing Rockstars)

Auf diese Nach­richt dürfte Flo­rian Kon­rad Schmitz, Head of Social Media bei der Computer-Zeitschrift Chip, durch­aus ver­dutzt bis erhei­tert rea­giert haben: „Viele Leute und Unter­neh­men haben mir schon Kauf­an­ge­bote für @chip gemacht, und ich habe schon Ange­bote von über 30.000 US-Dollar aus­ge­schla­gen. Offen­sicht­lich waren die nicht sehr über­zeu­gend. Lass mich wis­sen, wie inter­es­siert Du wirk­lich bist“, schrieb ihm der US-Amerikaner Chip Clo­fine. Schmitz hatte bei dem Inha­ber des besag­ten Twitter-Acounts ange­fragt, ob es eine Mög­lich­keit für das deut­sche Medium gebe, die­sen zu übernehmen.

Twitter-Handles wer­den ein­ma­lig ver­ge­ben – und sind des­we­gen wertvoll

So genannte Brand-Handles sind für Mar­ken durch­aus attrak­tiv – sie mögen zwar viel­leicht nicht glei­cher­ma­ßen wert­voll sein wie Web­do­mains, die aus dem jewei­li­gen Mar­ken­na­men beste­hen, sind aber im Prin­zip durch­aus mit die­sen ver­gleich­bar. Denn wäh­rend der User-Name bei Twit­ter geän­dert und frei gewählt wer­den kann, wer­den die Hand­les nur ein­mal ver­ge­ben. Unter der Adresse Twitter.com/Handle ist das Pro­fil des jewei­li­gen Users auf­ruf­bar. Mit Nut­zung des @-Zeichens kön­nen andere Twitter-Nutzer dann direkt öffent­li­che Nach­rich­ten an den jewei­li­gen Account sen­den – mit Tweets an @OMRockstars bei­spiels­weise an Online Mar­ke­ting Rock­stars.

Ähn­lich wie User, wenn sie die Web­site eines bestimm­ten Unter­neh­mens auf­ru­fen wol­len, aber deren URL nicht ken­nen, ein­fach den Mar­ken­na­men plus ent­spre­chen­des Län­der­kür­zel in ihre Browser-Zeile ein­ge­ben, mar­kie­ren die Nut­zer bei Twit­ter häu­fig Mar­ken in ihren Tweets ein­fach mit einem @-Zeichen, ohne mög­li­cher­weise zu über­prü­fen, ob die Marke wirk­lich Inha­ber des ent­spre­chen­den Hand­les ist. Dabei gibt es das Phä­no­men des „Twit­ter Squat­ting“, ver­gleich­bar mit dem „Domain Squat­ting“, bei dem sich Online-Marketer Website-Adressen sichern, weil sie dar­auf spe­ku­lie­ren, diese an andere gewinn­brin­gend wei­ter­ver­kau­fen zu kön­nen.

Bei Twit­ter sind bei­spiels­weise die Hand­les von Lego, John­ny­Wal­ker und Häa­gen Dazs bis heute nicht in den Hän­den der jewei­li­gen Mar­ken­in­ha­ber. Twit­ter selbst behält sich zwar das Recht vor, Twitter-Accounts mit Mar­ken­na­men an den Inha­ber der Mar­ken­rechte zu über­tra­gen – in der Pra­xis ist es für letz­tere offen­sicht­lich aber nicht leicht, sol­che Rechte gel­tend zu machen.

Ver­si­che­rung wird Opfer eines Parodie-Accounts

Für die Mar­ken besteht damit nicht nur das Risiko, dass sie an sie gerich­tete Tweets nicht wahr­neh­men und damit mög­li­cher­weise als kun­de­n­un­freund­lich gel­ten oder Shits­torms erst spät bemer­ken – son­dern auch, dass Fremde sich als Ver­tre­ter der Marke aus­ge­ben und damit Scha­den anrich­ten. Das Unter­neh­men Coven­try First bei­spiels­weise, das mit Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trä­gen han­delt, wurde im Jahr 2011 Opfer eines Twitter-Parodie-Accounts. Der Inha­ber des Hand­les @CoventryFirst pos­tete Nach­rich­ten wie „Fürch­ter­li­ches Wochen­ende... Keine Flug­zeug­ab­stürze (die brin­gen viel Kohle), keine Erd­be­ben...“ Obwohl die Zahl der Fol­lo­wer des Accounts im ein­stel­li­gen Bereich ran­gierte, ver­suchte das Unter­neh­men gericht­lich gegen die­sen vor­zu­ge­hen. Der Account-Inhaber lenkte ein, änderte den Handle sowie sei­nen Namen ver­sah seine Profil-Seite mit einem Dis­clai­mer.

„Twitter untersagt den Handel mit Handles ausdrücklich.“

Nicht immer sichern sich die Squat­ter den Twitter-Handle einer Marke, um unter die­sem einen Parodie-Account zu betrei­ben. Häu­fig besteht ihre Absicht offen­sicht­lich alleine darin, den jewei­li­gen Account gewinn­brin­gend zu ver­kau­fen. Von grö­ße­ren Deals mit Marken-Accounts bei Twit­ter ist zwar bis­lang nichts öffent­lich bekannt gewor­den. Dies dürfte jedoch zum größ­ten Teil daran lie­gen, dass Twit­ter den Han­del mit Hand­les aus­drück­lich unter­sagt. Bei Zuwi­der­hand­lung droht die Löschung des jewei­li­gen Accounts und damit ein poten­zi­el­ler Ver­lust von bereits erwor­be­ner Reich­weite. Als bei­spiels­weise im Jahr 2009 bekannt wurde, dass der TV-Sender CNN den Account „CNN Brea­king News“ (@CNNbrk) mit knapp einer Mil­lion Fol­lo­wer über­nom­men hatte, beeilte sich das Unter­neh­men zu ver­si­chern, dass es den Account nicht gekauft, son­dern mit dem Inha­ber einen „Bera­tungs­ver­trag“ abge­schlos­sen habe.

Neue Domain regis­triert – auf ein­mal ist der Twitter-Handle weg

Andre Alpar (Foto: Online Marketing Rockstars)
Andre Alpar (Foto: Online Marketing Rockstars)

Twit­ter exis­tiert seit dem Jahr 2006, die Hand­les mit Namen gro­ßer Mar­ken dürfte mitt­ler­weile größ­ten­teils ver­ge­ben sein. Wie inter­es­sant neue Mar­ken ent­spre­chend für Twitter-Squatter sind, musste der deut­sche Online-Marketing-Experte Andre Alpar leid­voll erfah­ren. Als Alpar mit einem Part­ner Anfang 2013 den Zigarren-Shop Nob­lego ins Netz brachte, war bald der gleich­na­mige Twitter-Handle von einem frem­den User belegt. Das erstaun­li­che: Den Namen Nob­lego gab es bis dahin nicht; er war frei erfun­den. Als Alpar die Domains für den Shop sicherte, war der gleich­na­mige Twitter-Account noch frei – wenige Stun­den spä­ter jedoch nicht mehr.

Die glei­che Erfah­rung machte Alpar spä­ter erneut mit ande­ren Twitter-Accounts - bei­spiels­weise, als seine Agen­tur AKM3 von der Publi­cis Groupe gekauft wurde. Mög­li­cher­weise wird die Agen­tur wegen der Über­nahme umfir­mie­ren und hat sich des­we­gen bereits die Domains der künf­ti­gen poten­zi­el­len Namen gesi­chert – bald danach waren die ent­spre­chen­den Twitter-Accounts an einen frem­den User ver­ge­ben. Gepos­tet wird über die gesquat­te­ten Accounts, wie bei­spiels­weise Twitter.com/Noblego, bis­lang nicht. Kon­taktan­fra­gen durch die Firma Nob­lego beant­wor­tete der Inha­ber eben­falls nicht. Auch Ver­su­che Alpars, bei Twit­ter direkt eine Über­tra­gung der Accounts zu errei­chen, fruch­te­ten bis­her nicht.

Für einige Top-Level-Domains, wie bei­spiels­weise .com, las­sen sich im Inter­net Infor­ma­tio­nen dar­über, wel­che Website-Adressen neu regis­triert wur­den, fin­denund auch kau­fen. Andre Alpars Erfah­run­gen deu­ten dar­auf hin, dass Squat­ter die Neu­re­gis­trie­run­gen im Domain-Bereich scan­nen und sich auto­ma­ti­siert ent­spre­chende Twitter-Accounts sichern, ver­mut­lich in der Hoff­nung, dass sich irgend­wann ein­mal der ganz große Deal dar­aus erge­ben könnte. Im Netz ist jeden­falls mehr­fach (1, 2) von ähn­li­chen Erfah­run­gen ande­rer User zu lesen. Dienste wie Tweet­claims, Knowem.com und Claim.io haben aus die­sem Umstand ein Geschäft gemacht und ermög­li­chen es Startup-Gründern gegen Gebühr, vorab zu prü­fen, ob der neu erdachte Name als Account bei Twit­ter und ande­ren Social Net­works ver­füg­bar ist.

Hacker kapert kom­plet­tes vir­tu­el­les Leben, um Her­aus­gabe des Twitter-Accounts zu erpressen

Aber nicht nur Marken-Handles wecken bei ande­ren Begehr­lich­kei­ten: In der US-Tech-Szene gilt es als schick, kurze Twitter-Handles zu besit­zen, even­tu­ell mit dem eige­nen Vor­na­men. Denn die sind rar, und der Inha­ber kann sich als Early-Adopter insze­nie­ren. Der US-amerikanische Ent­wick­ler Naoki Hiro­shima bei­spiels­weise hatte sich früh­zei­tig den Twitter-Account @N gesi­chert und erhielt in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eige­nen Anga­ben zufolge diverse Kauf­an­ge­bote bis zu einer Höhe bis zu 50.000 US-Dollar. Stets lehnte Hiro­shima ab.

Anfang 2014 schließ­lich wurde der Ent­wick­ler jedoch dazu gezwun­gen, den Handle frei­zu­ge­ben. Ein Hacker hatte enor­men Auf­wand betrie­ben, um in den Besitz des Accounts zu gelan­gen: Über ein Tele­fo­nat mit Pay­pal, bei dem er sich als Hiro­shima aus­ge­ge­ben hatte, war er an Infor­ma­tio­nen über des­sen Kre­dit­karte gelangt. Damit kaperte der Hacker den Webs­pace und die E-Mail-Adresse von Hiro­shima – und erpresste die­sen damit, den @N-Handle frei­zu­ge­ben. Hiro­shima gab nach, machte den Vor­gang aber über ein Pos­ting auf dem Blog-Portal Medium öffent­lich. Einige Wochen spä­ter über­trug Twit­ter den Account an ihn zurück.

Bereits im Jahr 2012 waren meh­rere Vor­fälle bekannt gewor­den, bei denen Twitter-Accounts von Hackern geka­pert wor­den waren und danach in Online-Foren zum Kauf ange­bo­ten wur­den, dar­un­ter die Hand­les @weave und @blanket. Auch heute noch wer­den im Log-in-Bereich von Sei­ten wie HackForums.net und ForumKorner.com Twitter-Accounts zum Kauf angeboten.

forumkorner

Auf­trag zum Account-Hacken via Forum

Auf HackForums.net bit­tet ein User die Mit­glie­der darum, sich in sei­nen Account ein­zu­log­gen; er habe das Pass­wort ver­ges­sen. Ein ande­res Mit­glied bie­tet ihm an, sich in das Konto ein­zu­ha­cken – gegen Zah­lung einer Gebühr in Bitcoins.

hackforums

Bei Google las­sen sich mit dem Such­be­griff „Twit­ter Pass­word Cra­cker“ diverse Sei­ten fin­den, auf denen Tools ange­bo­ten wer­den, mit denen Twitter-Accounts geka­pert wer­den können.

twitter_password_cracker_google

Flo­rian Kon­rad Schmitz von Chip hat übri­gens davon abge­se­hen, Chip Clo­fine ein wei­te­res Ange­bot zu unter­brei­ten. Das ist aus vie­ler­lei Hin­sicht nach­voll­zieh­bar. Die Reich­weite von Twit­ter dürfte in Deutsch­land ins­be­son­dere im Ver­gleich zum Social-Platzhirsch Face­book rela­tiv nied­rig sein. Offi­zi­elle deut­sche Nut­zer­zah­len kom­mu­ni­ziert Twit­ter zwar nicht. Ein Anhalts­punkt für die Ver­brei­tung der Platt­form in Deutsch­land gibt aber eine Aus­wer­tung der Markt­for­schung­firma Gnip für die New York Times. Laut die­ser liegt Deutsch unter allen bei Twit­ter genutz­ten Spra­chen auf dem 14. Platz.

Von Roland Eisenbrand. Ursprünglich publiziert bei Online Marketing Rockstars.

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Online Marketing Rockstars
Kooperation: Twitter lässt Standortdaten von Foursquare optimieren http://t3n.de/news/kooperation-twitter-laesst-585338/ 2014-12-17T05:57:09Z
Die Verbesserung der ortsbasierten Dienste steht bei Twitter ganz oben auf der Prioritätenliste 2015. Dafür holt sich der Microblogging-Dienst Unterstützung von Foursquare. Gemeinsam soll die …

Die Verbesserung der ortsbasierten Dienste steht bei Twitter ganz oben auf der Prioritätenliste 2015. Dafür holt sich der Microblogging-Dienst Unterstützung von Foursquare. Gemeinsam soll die Standortbestimmung überarbeitet werden.

Twitter baut Geo-Team aus

Twitter will durch neue, ortsbasierte Dienste Nutzern einen Mehrwert bieten. In dem Bereich ist das Social Media-Unternehmen bisher jedoch nicht gut aufgestellt. Deshalb holt sich das Startup jetzt Unterstützung von den Location-Experten bei Foursquare, berichten Medien.

Bereits vor einiger Zeit hat Twitter einen Location-Experten des New Yorker App-Anbieters abgeworben. Dazu hat das Unternehmen noch weitere Stellen für sein „Geo-Engineering“-Team ausgeschrieben. Schon jetzt kann der Microblogging-Dienst nachvollziehen, wo Tweets abgeschickt werden. Die Standortdaten hat sich die Plattform bisher jedoch kaum zunutze gemacht. Foursquare soll dabei jetzt unter die Arme greifen.

Twitter-Hauptquartier in San Francisco. (Bild: Flickr-Anthony Quintano / CC-BY-2.0)
Mit lokalisierten Empfehlungen und Inhalten will Twitter seine Nutzer aktivieren. (Bild: Flickr-Anthony Quintano / CC-BY-2.0)

Aktivere Nutzer durch standortbasierte Infos

Die Kooperation mit Foursquare bestätigt das Unternehmen nicht, betont aber, dass Location ein wichtiges Mittel zum Entdecken sei. Das hob Twitter auch vor einigen Wochen in einer Präsentation für Analysten hervor. Nutzer, die standortbasierte Empfehlungen und Inhalte erhalten, loggen sich demnach öfter bei Twitter ein als jene, die diese nicht erhalten, zeigt ein Experiment.

„Unser Ziel ist, diese Erkenntnisse global zu skalieren“. so ein Unternehmenssprecher. So könnte Twitter etwa Empfehlungen für Aktivitäten in der Umgebung ausspielen oder den Content auf Basis des Standortes für seine User anpassen. Dafür könnte das Know-How von Foursquare wertvoll sein.

via uk.businessinsider.com

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Elisabeth Oberndorfer
Eine Inbox für alle Kundenkanäle: Front vereint E-Mail, SMS und Twitter http://t3n.de/news/front-inbox-email-sms-twitter-584057/ 2014-12-13T15:13:17Z
Front will eure Kundenkommunikation verbessern, in dem es eine gemeinsame Inbox für E-Mails, SMS und Twitter bereitstellt. Darüber sollen unterschiedliche Teams alle Anfragen bearbeiten und auch …

Front will eure Kundenkommunikation verbessern, in dem es eine gemeinsame Inbox für E-Mails, SMS und Twitter bereitstellt. Darüber sollen unterschiedliche Teams alle Anfragen bearbeiten und auch intern diskutieren können.

Front 2.0: Die einheitliche Inbox für eure Kundenkommunikation

Guter Support ist wichtig, um sich einen treuen Kundenstamm aufzubauen. Wer seinen Kunden verschiedene Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme ermöglicht, begibt sich dabei aber leider oft in eine Zwickmühle: Einerseits freuen sich Kunden, genau den Weg nutzen zu können, den sie bevorzugen. Andererseits machen es die unterschiedlichen Kanäle schwieriger, den Überblick zu behalten. Ein Dienst, der dieses Problem lösen will, ist Front.

Front vereint alle Kundenanfragen in einer Inbox für euren Kundendienst. (Screenshot: Front)
Front vereint alle Kundenanfragen in einer Inbox für euren Kundendienst. (Screenshot: Front)

Front, die kürzlich die stark überarbeitete Version 2.0 ihrer App veröffentlicht haben, will möglichst alle Kundenkontakte zusammenführen. Aus einer gemeinsamen Inbox heraus können die entsprechenden Teams dann alle Nachrichten bearbeiten. Eingehende Nachrichten können einzelnen Team-Mitgliedern zur Bearbeitung zugewiesen werden. Außerdem lassen sich Nachrichten mit Tags versehen, um sie schnell wiederzufinden. Darüber hinaus könnt ihr ein- oder ausgehende Nachrichten intern diskutieren. So sollen Unklarheiten auf eurer Seite schnell und effektiv gelöst werden können.

Eine Inbox: Front sammelt E-Mails, SMS und Twitter-Anfragen

In eure Front-Inbox könnt ihr neben E-Mails auch Nachrichten von Twitter empfangen und direkt aus dem Tool heraus bearbeiten. Über die Integration des Dienstes Twillio könnt ihr auch direkt SMS empfangen und beantworten. Front steht als Web-App für den Desktop und Mobilgeräte oder als App für OS X und Windows zur Verfügung. Dank Integration von Slack und HipChat könnt ihr auch eure bestehenden Lösungen zur internen Kommunikation in das Tool einbinden. Außerdem stehen euch Statistik-Funktionen zur Auswertung der ein- und ausgehenden Nachrichten sowie zur Reaktionszeit eurer Mitarbeiter zur Verfügung.

Das günstigste Abonnement für den Dienst kostet 29 US-Dollar pro Monat. Damit können bis zu drei Mitarbeiter auf fünf geteilte Inboxen zugreifen. Für jeden zusätzlichen Nutzer zahlt ihr neun US-Dollar pro Monat mehr. Für 99 US-Dollar im Monat könnt ihr so viele Inboxen nutzen, wie ihr möchtet. Außerdem bekommt ihr Zugriff auf die Front-API sowie auf die Analytics-Funktionen des Tools. In diesem Paket können bis zu fünf Mitarbeiter auf Front zugreifen. Weitere kosten euch jeweils 19 US-Dollar im Monat. Wer mehr als 50 Mitarbeitern Zugriff auf Front ermöglichen will, kann ein maßgeschneidertes Angebot anfordern.

via www.producthunt.com

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Kim Rixecker
Und Action! So nutzt du Vine- und Instagram-Videos als Marketinginstrument http://t3n.de/magazin/vine-instagram-videos-marketinginstrument-action-236647/ 2014-12-12T08:39:35Z
Kurzfilme von Vine und Instagram sind nicht nur bei Privatanwendern beliebt, sondern gelten auch im Marketing als der neue Trend in Sachen virale Verbreitung. Unternehmen sollten sich allerdings …

Kurzfilme von Vine und Instagram sind nicht nur bei Privatanwendern beliebt, sondern gelten auch im Marketing als der neue Trend in Sachen virale Verbreitung. Unternehmen sollten sich allerdings vorher informieren, nach welchen Gesetzen die Schnipsel-Videos funktionieren.

Das Internet ist bereits überladen von Videos aller Art. Mit YouTube hat sich zudem eine Videoplattform etabliert, die alle anderen Video-Sites in den Schatten stellt und den Markt im Netz dominiert. Und dennoch: Inwiefern können die Kurzfilm-App Vine und die Videofunktion von Instagram einen Mehrwert bieten und für Unternehmen in Sachen Marketing von Interesse sein?

Perfektes Format für die mobile Welt

Das Spannende an den Filmchen ist vor allem, dass sie so simpel und kurz sind. Der Grundsatz der Vine-Entwickler ist radikale Vereinfachung: Statt erst Handyvideos zu drehen und die einzelnen Videosequenzen dann umständlich mit einer Bearbeitungs-App zusammenzuschneiden, vereint Vine die Arbeitsschritte und setzt den Filmen außerdem ein Zeitlimit von sechs Sekunden. Das Ergebnis sind revolutionär kleine Datenmengen und eine kaum noch zu vereinfachende Produktionstechnik. So entstehen in kürzester Zeit leicht und jederzeit konsumierbare Mini-Clips – das perfekte Format für den mobilen Zeitgeist. Kein Wunder, dass Twitter noch vor dem Release der Vine-App das Startup kaufte. Wegen des durchschlagenden Erfolgs in den USA ergänzte schließlich auch Instagram seine Bilder-App um eine 15-Sekunden-Videofunktion.

Vine vs. Instagram

Sowohl mit Vine als auch mit Instagram gestaltet sich die Filmproduktion sehr einfach. App herunterladen, öffnen, Kamerasymbol wählen, losfilmen. Ein Balken zeigt dabei an, wie viel der zur Verfügung stehenden Zeit schon verbraucht ist. Lässt der Filmer den Aufnahme-Button los und schwenkt dann zu einem anderen Motiv um, baut die App automatisch einen Schnitt ein. Ist der Kurzfilm fertig, können die Laien-Regisseure Text und Hashtags hinzufügen. Anschließend ist die Verbreitung über das Vine- oder Instagram-Netzwerk und weitere soziale Netzwerke möglich. Der größte Unterschied zwischen den beiden Apps liegt, neben der unterschiedlichen Filmlänge, im Abspielmodus. Während der Film bei Instagram nach spätestens 15 Sekunden stoppt, läuft der Sechssekünder von Vine im Loop.

Video-Funktionen

Beide Apps liefern über die reine Aufnahme hinaus Funktionen, die die Produktion erleichtern oder das Endergebnis verbessern. So punktet Vine mit einem Aufnahmeraster. Der filmende Nutzer kann das Smartphone dadurch besser ausrichten. Mit Aktivierung der „Ghost“-Funktion wird das letzte Bild der vorherigen Aufnahme schemenhaft in die nächste Sequenz eingeblendet. Wenn die sechs Sekunden erreicht sind, lassen sich über die Bearbeitungsfunktion noch einzelne Sequenzen verschieben oder löschen. Besonders beliebt bei Vine ist die Stopmotion-Funktion. Das Video wird dabei nicht durchgehend aufgenommen, sondern in ganz kurzen Sequenzen. Hintereinander abgespielt wirken die ultrakurzen Schnipsel wie ein Daumenkino und lassen, bei richtiger Handhabung, tolle Effekte entstehen.

Instagram dagegen setzt verstärkt auf die Nachbearbeitung. Zur Nachbesserung der Videos bietet die App einen Bildstabilisator und diverse Filter. Von Vorteil ist auch, dass die App Zugriff auf die Bilder- und Videogalerie des Smartphones bietet. Findige Filmer können bereits aufgenommene Medien so einfach in die App integrieren.

Community und Plattform

Hinsichtlich der Webpräsenzen stellt Vine seinen Nutzern einige Funktionen mehr zur Verfügung. Während Instagram einen minimalistischen Feed bietet, der abonnierte Bilder und Videos anderer User zeigt, hat Vine hier etwas mehr in petto. Neben der Profilseite können Besucher angesagte Videos entdecken – sei es über die Playlist, die beliebtesten Hashtags oder die verschiedenen Kanäle.

Unterschiede gibt es auch bei der Community selbt. Instagram hat zwar eine riesige Nutzerbasis, die sich allerdings zum Großteil auf Bilder und nicht auf Videos konzentriert. Vine hingegen ist eine reine Kurzfilm-App, hier dreht sich alles um das ultrakurze Bewegtbild. Bei den Nutzerzahlen kann Vine (40 Millionen) gegenüber Instagram (200 Millionen) nicht mithalten. Einen Favoriten in Sachen Funktionsumfang und in Bezug auf die Plattform zu küren, ist kaum möglich.

Für Unternehmen, die bereits Instagram für ihre Bilderwelt einsetzen, ist es naheliegend, die Plattform auch für Kurzvideos zu nutzen. So entfällt der mühsame Aufbau eines neuen Kanals mit neuen Followern. Andererseits überzeugt Vine mit seinem unverwechselbaren Format aus extremer Kürze und Loop-Effekt.

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Die Profilseiten, hier die von Ford, sind bei Vine radikal entschlackt und lenken die volle Aufmerksamkeit auf das Video.

Profitipps für den Dreh

Anders als bei Fernsehproduktionen, reicht beim Kurzfilm ein Smartphone. Mit einigen Tricks und kleineren Investitionen lässt sich aber die Qualität der Videos schnell verbessern. So ist für das Filmen mit dem Smartphone ein Stativ von Vorteil. Mit einem Universaladapter für das Smartphone lassen sich handelsübliche Stative leicht zu Smartphone-Stativen machen.

Beim Dreh des Videos mit dem Smartphone wird der Ton parallel mit aufgenommen. Daher hat sich ein externes Mikrophon bewährt. Die Helligkeit spielt ebenfalls eine große Rolle. Externe Lichtquellen, manchmal tut es auch eine einfache Schreibtischlampe, können hier Wunder wirken. Für besondere Effekte gibt es externe Linsen wie Makro-, Weitwinkel oder Teleobjektive, die direkt vor die Kamera des Smartphones gesetzt werden. Anspruchsvollere Kurzvideoproduktionen zehren darüber hinaus an der Akkuleistung. Ein bis zwei zusätzliche Akkus sollten bei einer Produktion immer mit dabei sein.

Ist der Film fertig, geht es an die Verbreitung im Netz. Dabei gilt für Vine als auch für Instagram, was für alle anderen Social-Media-Netzwerke genauso gilt: das Video wird nur durch eine aussagekräftige Beschreibung und mehrere sinnvolle Hashtags gefunden. Auf diese Weise erreicht das Kurzvideo viel mehr Publikum als nur die eigenen Follower. Bei Vine lohnt es, den Post einem der Kanäle wie beispielsweise Tiere, Kunst, Comedy, Familie, Do-it-Yourself oder Essen zuzuweisen, um die Sichtbarkeit nochmals zu erhöhen.

Jeder veröffentlichte Kurzfilm bei Vine und Instagram hat eine eindeutige URL, die über alle zur Verfügung stehenden Kanäle weiter verbreitet werden kann. Zudem bieten beide Plattformen die Möglichkeit, den Film in eine Website oder einen Blog einzubetten. Auch offline können die Kurzfilme echte Hingucker sein, zum Beispiel auf Bildschirmen im Foyer oder auf Messen.

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Franz-Josef Baldus
Hashtag-Map: Schicker Jahresrückblick 2014 beleuchtet Highlights auf Twitter http://t3n.de/news/jahresrueckblick-2014-twitter-584471/ 2014-12-11T09:13:40Z
Das Jahr 2014 geht zu Ende und die Social-Media-Plattformen zeigen, was ihre Nutzer am meisten bewegt hat. Wie Facebook und YouTube liefert auch Twitter einen Jahresrückblick 2014 – in Form einer …

Das Jahr 2014 geht zu Ende und die Social-Media-Plattformen zeigen, was ihre Nutzer am meisten bewegt hat. Wie Facebook und YouTube liefert auch Twitter einen Jahresrückblick 2014 – in Form einer schicken Hashtag-Map.

Was Facebook das „Year in Review“ und YouTube „Rewind 2014“, das bringt Twitter mit #YearInReview2014 auf den Bildschirm: einen Jahresrückblick 2014 aus Sicht seiner Nutzer. Während die Konkurrenz mit Videos arbeitet, setzt Twitter auf unterschiedlich große Kreise mit Fotos und den zugehörigen Hashtags, die die Twitter-Gemeinde 2014 besonders bewegt und zum Twittern angeregt hat.

Jahresrückblick 2014 auf Twitter: Sport, Politik, Entertainment

2014 war ein Jahr der großen Sportveranstaltungen mit Olympia im Winter in Sotschi und der für Deutschland so erfolgreichen Fußballweltmeisterschaft im Sommer in Brasilien. Klar, dass mit den Hashtags #WorldCup und #GermanyWins enorm viel Rauschen im Twitter-Wald erzeugt wurde. Die Fußball-WM sorgte sogar für neue Rekorde. 672 Millionen abgesetzte Tweets sind bisheriger Twitter-Rekord für ein Event. Bei der Schwimm-WM in Doha gewann mit der Jamaikanerin Alia Atkinson erstmals eine schwarze Frau und schrieb damit Geschichte. Die üblichen Verdächtigen Formel 1, Wimbledon, Superbowl und NBA, NFL sowie NHL haben es natürlich auch in die Jahresendauswertung geschafft.

Twitter Jahresrückblick 2014 auf der Hashtag-Map. (Screenshot: Twitter)
Twitter Jahresrückblick 2014 auf der Hashtag-Map. (Screenshot: Twitter)

Wie auf Twitter üblich geht es aber auch um die Politik. Die Wahlen in Indien und Brasilien standen hier genauso im Mittelpunkt des Interesses wie die Proteste in den USA gegen den von einem Polizisten verursachten Tod eines schwarzen Jugendlichen in Ferguson (18 Millionen Tweets) und die unter dem Hashtag #UmbrellaRevolution zusammengefassten Meinungen zu den Protesten in Hongkong. Millionen Tweets wurden weltweit auch unter dem Hashtag #BringBackOurGirls abgesendet, eine Reaktion auf die Entführung von Schulmädchen in Nigeria.

Der Goldene Tweet im Jahresrückblick 2014

Auf Twitter werden täglich 500 Millionen Tweets versendet. Der Tweet, der im Jahr 2014 die meisten Retweets auf sich vereinen konnte – von Twitter als Goldener Tweet bezeichnet –, war das Selfie mit Hollywoodstars auf der Oscar-Verleihung, das Ellen DeGeneres postete. Der Rekord in Zahlen: mittlerweile fast 3,4 Millionen Retweets und rund zwei Millionen Favoriten-Klicks. Freilich gehören auch die Beileidsbekundungen zu verstorbenen Prominenten wie dem Schauspieler Robin Williams zu den meistgetweeteten Themen.

via blog.twitter.com

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Jörn Brien
Von hip bis extravagant: Wenn Social Networks Models wären [Bildergalerie] http://t3n.de/news/social-networks-menschen-waeren-583007/ 2014-12-06T13:07:18Z
Jedes soziale Netzwerk hat seinen eigenen Charakter. Nun hat Modefotografin Viktorija Pashuta den Stil von acht Social Networks, darunter Twitter, Facebook und Pinterest, in einer Fotostrecke zum …

Jedes soziale Netzwerk hat seinen eigenen Charakter. Nun hat Modefotografin Viktorija Pashuta den Stil von acht Social Networks, darunter Twitter, Facebook und Pinterest, in einer Fotostrecke zum Ausdruck gebracht.

Innovativ, klassisch, Vintage: Wenn Social Networks Menschen wären

Fotografin Viktorija Pashuta hat aus Social Networks Menschen gemacht. (Foto: Google Plus)
Fotografin Viktorija Pashuta hat aus Social Networks Menschen gemacht. (Foto: Google Plus)

Jedes soziale Netzwerk wird anders wahrgenommen. Während die meisten von uns Facebook wohl als das „normale“ Netzwerk wahrnehmen und Twitter als ein bisschen flinker und dynamischer daherkommt, umweht Instagram eine gewisse künstlerische Aura und Tumblr steht im Ruf, besonders hip zu sein. Xing und Linkedin hingegen werden im Business-Kontext genutzt und geben sich eine klassische, weniger verspielte Attitüde.

Dieses Phänomen hat die Fotografin Viktorija Pashuta nun anhand einer Fotostrecke genauer unter die Lupe genommen. „Die Idee dabei war, nicht nur die Logos der Social Networks als visuelle Referenz zu nutzen, sondern ihre Qualitäten und Usability-Funktionalitäten auf menschliche Charaktere zu münzen und diese durch den Kleidungsstil auszudrücken,“ schreibt sie in ihrem Blog über ihre Idee, aus Social Networks Menschen zu machen. Auch wenn sie sehr ähnliche Funktionen und Features aufwiesen, hätte doch jedes Netzwerk seinen eigenen Charakter und Stil.

Viktorija Pashuta: „Jedes Netzwerk hat seinen eigenen Stil“

Heraus gekommen ist eine Bilderserie, die die Farben der Social Networks und ihre wahrgenommenen Charakterisierungen im Genre der Modefotografie vereint.

Facebook ist für Pashuta vor allem „casual“, Twitter hat einen sehr klassischen und Pinterest einen kreativen Stil. Linkedin hat einen klaren Business-Charakter, bei Google Plus steht der innovative Anspruch im Vordergrund. Tumblr assoziiert auch Pashuta mit dem Begriff „hip“, während bei flickr das Künstlerische besonders betont wird und Instagram Vintage-Charme versprüht.

Dass Pashuta nur mit männlichen Models gearbeitet hat, liegt übrigens nicht daran, dass sie alle Social Networks als besonders männlich wahrnimmt, sondern hat eine ganz andere Erklärung: Im ersten Teil ihrer Serie hat sie weibliche Models unter der Fragestellung „What If Girls Were Internet Browsers?“ abgelichtet.

Habt ihr eine ähnliche Wahrnehmung der „Charaktereigenschaften“ der sozialen Netzwerke? Oder gehen eure Vorstellungen in eine ganz andere Richtung?

via thenextweb.com

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Lea Weitekamp
Twitter: Melden und Blockieren von beleidigenden Nutzern soll einfacher werden http://t3n.de/news/twitter-melden-blockieren-582664/ 2014-12-03T06:20:12Z
Um das Nutzererlebnis sicherer zu machen, hat Twitter eine Reihe von neuen Tools vorgestellt, die es – vor allem auf Mobilgeräten – erleichtern sollen, Nutzer wegen belästigenden oder …

Um das Nutzererlebnis sicherer zu machen, hat Twitter eine Reihe von neuen Tools vorgestellt, die es – vor allem auf Mobilgeräten – erleichtern sollen, Nutzer wegen belästigenden oder beleidigenden Tweets zu melden und zu blockieren.

Twitter vereinfacht Prozesse zum Melden und Blockieren von Nutzern

Mehr als 500 Millionen Tweets werden laut Twitter pro Tag gepostet, darunter auch einige mit verletzenden oder belästigenden Inhalten. Um es vor allem mobilen Nutzern künftig zu erleichtern, solchen Content und die entsprechenden Nutzer zu melden und zu blockieren, hat Twitter den entsprechenden Meldeprozess vereinfacht, wie das Unternehmen in einem Blogeintrag mitteilt. Zudem können Nutzer nun ausführlicher mitteilen, worin das gemeldete Vergehen genau besteht.

Twitter Screenshot
Mehr Übersicht über blockierte Accounts will Twitter in den kommenden Monaten bieten. (Screenshot: Twitter)

Auch Nutzer, die solche Verfehlungen nur bei anderen beobachten, die also nicht direkt selbst betroffen sind, sollen nach den Verbesserungen der entsprechenden Tools leichter auf solche Tweets und Nutzer hinweisen können. Zuallererst soll aber der Zeitraum verkürzt werden, den Twitter benötigt, um auf gemeldete Tweets und Accounts zu reagieren.

Um eine bessere Übersicht zu erhalten, können Nutzer sich nun anzeigen lassen, welche Accounts sie geblockt haben. Die blockierten Accounts sollen keinen Zugang mehr auf die Inhalte der Nutzer haben, von denen sie blockiert wurden. Das gilt natürlich nur, wenn der geblockte Nutzer bei Twitter eingeloggt ist. Weitere Features zur Kontrolle will Twitter in den kommenden Monaten nachschieben.

Die Änderungen gelten derzeit nur für einen kleinen Kreis von Twitter-Nutzern, sollen aber nach und nach allen Nutzern zugänglich gemacht werden. Genauso sollen weitere Verbesserungen beim Melden und verschärfte Möglichkeiten bei der Bestrafung von Accounts kommen, die durch beleidigende Äußerungen auffallen.

via techcrunch.com

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Jörn Brien
US-Ableger der Internet-Partei: Kim Dotcom will 2016 „Hillarys schlimmster Albtraum“ sein http://t3n.de/news/kim-dotcom-startet-us-partei-582659/ 2014-12-03T05:48:16Z
Kim Dotcom mag pleite sein, aber ruhig ist er noch lange nicht. Über seinen Twitter-Account bläst er zum politischen Angriff auf die USA. Im nächsten Jahr soll dort ein Ableger seiner …

Kim Dotcom mag pleite sein, aber ruhig ist er noch lange nicht. Über seinen Twitter-Account bläst er zum politischen Angriff auf die USA. Im nächsten Jahr soll dort ein Ableger seiner Internet-Partei gegründet werden, die 2016 Hillary Clinton das Fürchten lehren will.

Kim Dotcom: Mit Internet-Partei die USA erobern

Der derzeit in Neuseeland ansässige Internetunternehmer Kim Dotcom will in den USA für politische Furore sorgen. Gewohnt vollmundig ließ er über seinen Twitter-Account wissen, dass er im Jahr 2016 „Hillarys schlimmster Albtraum“ sein wolle. 2016 wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. Hillary Clinton könnte sich als demokratische Kandidatin ins Rennen um die Nachfolge von Barack Obama werfen.

Darüber hinaus sieht sich Kim Dotcom laut seinen Tweets als Kämpfer für die Freiheit des Internets. Der Ableger der von ihm in Neuseeland gegründeten Internet-Partei soll in den USA im kommenden Jahr gegründet werden. Zu den Mitgründern sollen Berühmtheiten aus dem Film-, Internet- und Musik-Business gehören. Kim Dotcom wolle selbst lediglich die PR-Arbeit für die mögliche neue US-Partei verrichten, die finanziell bestens aufgestellt sein soll.

Kim Dotcom will Internet-Partei in die USA bringen. (Bild: Peter Harrison / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Kim Dotcom will Internet-Partei in die USA bringen. (Bild: Peter Harrison / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Der Gründer des 2012 geschlossenen Sharehosters Megaupload wartet derzeit in einer Luxus-Villa auf ein von den USA angestrebtes Auslieferungsverfahren, das im Sommer 2015 beginnen soll. Die USA werfen Kim Dotcom und seinen Mitstreitern unter anderem Verletzungen des Urheberrechts vor. Anfang des Jahres hatte er den Streamingservice Baboom veröffentlicht - inklusive eines eigenen Albums.

Die neuseeländische Internet-Partei hatte Kim Dotcom im Frühjahr dieses Jahres gegründet, hatte bei den Parlamentswahlen im September 2014 nur 1,26 Prozent der Stimmen auf sich vereinen können. Das, obwohl die Partei mit Forderungen wie Ausbau des schnellen Internets und mehr Freiheit im Netz angetreten war und zudem auf prominente Unterstützer, etwa Julian Assange, zählen konnte.

via www.engadget.com

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Jörn Brien