Twitter | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Twitter 2014-10-30T09:19:18Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/twitter Bootstrap 3.3.0 veröffentlicht: Das bringt die neue Version des Frameworks http://t3n.de/news/bootstrap-330-frontend-framework-575398/ 2014-10-30T09:19:18Z
Bootstrap 3.3.0 wurde veröffentlicht. Wir zeigen euch die Neuerungen und geben einen Ausblick auf Version 4.0 des beliebten Frontend-Frameworks von Twitter.

Bootstrap 3.3.0 wurde veröffentlicht. Wir zeigen euch die Neuerungen und geben einen Ausblick auf Version 4.0 des beliebten Frontend-Frameworks von Twitter.

Bootstrap 3.3.0: Die neue Versions des Frontend-Frameworks steht jetzt zum Download bereit. (Screenshot: getbootstrap.com)
Bootstrap 3.3.0: Die neue Versions des Frontend-Frameworks steht jetzt zum Download bereit. (Screenshot: getbootstrap.com)

Bootstrap 3.3.0: Das kann die neue Version des Frontend-Frameworks

Das Frontend-Framework Bootstrap steht ab sofort in Version 3.3.0 zum Download bereit. Seit dem letzten Release gab es 700 Commits von 28 Entwicklern. Neu sind unter anderem eine Handvoll LESS-Variablen zur einfacheren Anpassung. Außerdem wurden in der neuen Version alle Instanzen von translate3d entfernt, da sie verschiedene Cross-Browser-Bugs versursacht haben sollen. Transform wurde hinzugefügt, um Karrusell-Performance in modernen Browsern zu verbessern.

Insgesamt sollen außerdem dutzende JavaScript-Bugs und Fehler in der Bootstrap-Dokumentation entfernt worden sein. Seit dem letzten Release sind außerdem das HTML-Linting-Tool Bootlint und ein Bot namens Rorschach hinzugekommen. Letzterer überprüft Pull-Requests automatisch nach häufigen Fehlern. Das vollständige Changelog findet ihr hier. Wer möchte, kann sich Bootstrap 3.3.0 direkt von GitHub herunterladen. Alternativ dazu besteht auch die Möglichkeit, sich die neue Version des Frontend-Frameworks über den Paketmanager NPM mit dem folgenden Befehl zu besorgen:

$ npm install bootstrap

Ein Ausblick auf Bootstrap 4.0

Die Bootstrap-Macher haben außerdem einige Details zu Version 4.0 des Frameworks bekannt gegeben. Die bringt unter anderem ein überarbeitetes Grid-System mit und soll mindestens eine neue Ebene für Handheld-Geräte mitbringen. Außerdem wird es brandneue Komponenten geben, die beispielsweise die bestehenden Panels und Thumbnails ersetzen sollen. Auch eine neue und einfachere Navigationsleiste soll in Arbeit sein.

Ab Bootstrap 4.0 werden alle Pixelwerte durch rems und ems ersetzt. Dementsprechend wird auch der Internet Explorer 8 nicht mehr unterstützt. Es soll neue Animationen für verschiedene Komponenten geben und es wird UMD-Support für JavaScript-Plugins geben. Neben Hunderten weiteren Veränderungen wird es auperdem auch eine komplette neue Dokumentation im Markdown-Format geben. Eine erste Alpha-Version soll in den kommenden Wochen veröffentlicht werden.

Wer sich für einen Vergleich mit der Konkurrenz interessiert, der sollte unseren Artikel „Bootstrap 3 vs. Foundation 5: Die Top-Frameworks im ersten Vergleich“ lesen.

via blog.getbootstrap.com

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Kim Rixecker
Programmierschule für Obdachlose: Mit welchen Maßnahmen Twitter und Co. in San Francisco Steuern sparen http://t3n.de/news/steuergeschenke-it-branche-san-francisco-twitter-zendesk-zoosk-574669/ 2014-10-28T14:10:08Z
IT-Firmen in San Francisco erhalten Steuervorteile, wenn sie gemeinnützige Projekte entwickeln, die Arbeitslose in die Berufswelt integrieren. Doch das System funktioniert nicht, berichtet unser …

IT-Firmen in San Francisco erhalten Steuervorteile, wenn sie gemeinnützige Projekte entwickeln, die Arbeitslose in die Berufswelt integrieren. Doch das System funktioniert nicht, berichtet unser Valley-Korrespondent Andreas Weck.

Wer San Francisco zum ersten Mal besucht, wird mit ziemlicher Sicherheit auf zwei Dinge besonders schnell aufmerksam. Erstens: Die Anwesenheit der Tech-Branche ist kaum zu übersehen. Das Stadtbild wird beispielsweise von unzähligen Startup-Mitarbeitern geprägt, die stolz die Logos ihres Arbeitgebers auf ihren T-Shirts vor sich hertragen. Noch viel offensichtlicher sind die riesigen Plakatwände von Apple, Salesforce oder Oracle, die an den Häuserwänden prangen. Und wer ganz genau hinschaut, wird erkennen, dass so gut wie jeder neu gepflanzte Baum ein kleines Schildchen mit den Worten „Sponsored by Google“ am Fuße trägt. Die zweite kaum zu übersehende Sache sind die unzähligen Obdachlosen, die sich besonders häufig in Downtown – dem Finanzzentrum der Stadt – aufhalten. Arm und reich leben hier Seite an Seite.

Während die Stadträte in San Francisco mit den IT-Firmen kaum ihre Probleme haben dürften, sind ihnen die Obdachlosen schon eher ein Dorn im Auge. Man bekommt sie schlichtweg nicht von der Straße. Zwar gibt es eine Vielzahl von Einrichtungen, in denen die Menschen in der Nacht unterkommen und sich stärken können. Allerdings ist die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt für viele Gescheiterte so gut wie unmöglich – was auch daran liegt, dass es kaum bis gar keine staatlichen Angebote gibt. Ein Projekt, das diesem Umstand entgegentreten soll, ist nun von Twitter ins Leben gerufen worden: Im sogenannten NeighborNest sollen Obdachlose ab nächsten Sommer das Programmieren lernen können, um so eine neue Chance auf dem Arbeitsmarkt zu erhalten.

Twitter plant Coding-Schule für Obdachlose

Rendering des NeighborNest. Für derartige Projekte bekommen IT-Unternehmen in San Francisco Steuergeschenke in Millionenhöhe. (Grafik: Interior Architects)
Rendering des NeighborNest. Für derartige Projekte bekommen IT-Unternehmen in San Francisco Steuergeschenke in Millionenhöhe. (Grafik: Interior Architects)

Für dieses Vorhaben investierte Twitter jüngst eine Million US-Dollar in ein Gebäude in Downtown – nur wenige Schritte von der Firmenzentrale in der Market Street entfernt. Das Projekt wurde zudem in Partnerschaft mit der Nachbarschaftshilfe Compass Family Services entwickelt, die rund 3.500 obdachlose Familien in der Umgebung betreut. Die gemeinnützige Agentur hat ein jährliches Budget von über acht Millionen US-Dollar zur Verfügung und unterhält zudem einige Übernachtungseinrichtungen in der Stadt. „Wir sind tief in San Francisco verwurzelt und fühlen uns verpflichtet, der Nachbarschaft, in der wir leben und arbeiten, etwas zurückzugeben", sagt Twitter-CEO Dick Costolo in einer öffentlichen Bekanntmachung. „Ich bin sehr beeindruckt von Compass Family Services und kann mir keinen besseren Partner für unser Vorhaben vorstellen.“

Eine Hand wäscht die andere: Benefit-Programm gegen Steuergeschenke

Hintergrund dieses Engagements ist jedoch weniger die gelebte Verantwortung als vielmehr das „Community Benefit Agreement“-Programm, das die Stadt mit einigen Unternehmen, die in Downtown und dem angrenzenden Tenderloin ansässig sind, führt. Im Austausch für einen hervorragenden Standort in San Francisco und eine jährliche Lohnsteuersenkung in Millionenhöhe über einen Zeitraum von insgesamt sechs Jahren müssen sich die Tech-Unternehmen hierbei verpflichten, den unzähligen Arbeitslosen in der Nachbarschaft etwas zurückzugeben. Im speziellen Fall von Twitter ist es eine Coding-Schule.

Was sich im ersten Moment wie ein guter Deal anhört, stößt aktuell aber einigen Einwohnern und Politikern auf, denn der Erfolg der „Community Benefit Agreements“ ist sehr umstritten. Zwar bekommen Hilfsbedürftige in der Nachbarschaft für einen kurzen Zeitraum eine Aufgabe, aber eine anschließende Einstellung – die im Endeffekt angestrebt wird – geschieht in den allerwenigsten Fällen. Das beweist auch ein Blick auf ähnliche Projekte, denn derartige Steuersparmodelle haben in der Stadt Tradition: Bereits 2012 und 2013 hat man Benefit-Programme mit anderen Unternehmen verhandelt.

„Tech-Versprechen sind kaum das Papier wert, auf dem sie geschrieben stehen.“

Tech-Firmen wie Zoosk und Zendesk haben sich beispielsweise in den vergangenen Jahren verpflichtet, Praktikanten aus bildungsschwachen Familien in der Nachbarschaft einzustellen – mit der Aussicht auf Übernahme. Zendesk willigte beispielsweise ein, 2012 und 2013 jeweils zwei Personen ins Unternehmen zu holen. Im ersten Jahr ermöglichte das Startup einem jungen Paar ein Praktikum. Wiederum ein Jahr später wurde noch eine Person angestellt. Die Firma Zoosk hingegen erhielt das erste „Community Benefit Agreement“ im vergangenen Jahr und sagte zu, zwei Praktikanten einzustellen – ebenfalls mit der Aussicht auf Übernahme. Tatsächlich sind daraus im Endeffekt aber auch nur Sommer-Jobs geworden. Lediglich eine Person ist zu Beginn des Jahres in eine Vollzeitstelle gewechselt. Aber das war es dann auch: Ein Vollzeit-Angestellter und fünf Sommer-Praktikanten aus einem Stadtteil, der insgesamt über 30.000 Einwohner zählt.

Tech-Unternehmen rekrutieren nicht im Rahmen von Benefit-Programmen

Im Rahmen der Diskussion um Twitters- Coding-School werden nun ähnliche Befürchtungen laut. Zwar ist es zweifelsohne ein richtiger Schritt, Obdachlosen Fähigkeiten zu vermitteln, die einen etwaigen Berufseinstieg ermöglichen. Allerdings bringen Programme wie diese nichts, wenn die Tech-Firmen selber nicht auf die neuen Fachkräfte zurückgreifen. So gibt auch John Avalos von der Arbeitsgruppe LOCAL-SF (Local Opportunities for Communities and Labor) gegenüber der San Francisco Public Press zu verstehen, dass die Versprechen an die Gemeinde für geringere Steuern „kaum das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben stehen.“

Tatsächlich rekrutieren Tech-Giganten wie Twitter, aber auch kleinere Startups wie Zendesk oder Zoosk, ihre technischen Mitarbeiter in der Regel an Universitäten wie Stanford oder dem Massachusetts Institute of Technology. Andere Mitarbeiter haben entweder gleichwertige oder ähnliche Abschlüsse oder können mit Berufserfahrung punkten. Wer in die Reihen der IT-Firmen schaut, wird insofern schnell erkennen, dass sich Personaler kaum mit Programmierern aus den genannten Bildungsmaßnahmen zufrieden geben dürften.

Community Benefit Agreements sind zahnlose Tiger

Das ist auch nachvollziehbar, denn die IT-Unternehmen in San Francisco und dem Silicon Valley haben die Mittel, um sich mit den Besten der Besten einzudecken. Und das müssen sie auch – die Branche ist schnelllebig und in ihrer DNA immens disruptiv veranlagt. Wer heute nicht agil genug ist, fällt morgen zurück. Doch auch und gerade mit diesem Hintergrund ist es fraglich, warum die Stadt San Francisco die ansässigen Tech-Unternehmen über „Community Benefit Agreements“ begünstigt – schließlich wissen beide Seiten, dass daraus letztlich nichts erwächst.

Es spricht nichts gegen Steuergeschenke für gemeinnützige Arbeit, aber die Kritik wird laut, dass das Geld besser eingesetzt werden muss. Nur weil die Tech-Industrie spendet, müssen die Jobangebote ja nicht zwangsweise mit Programmieren zu tun haben. Eine Ausbildung und Vermittlung in weniger hochqualifizierte Berufe erhöhen die Chancen enorm, die Menschen in eine Anstellung zu begleiten. In der aktuellen Form jedenfalls sind die Maßnahmen ganz eindeutig zahnlose Tiger.

t3n im Silicon Valley

Andreas Weck_kleinAndreas Weck berichtet für t3n aus San Francisco und dem Silicon Valley über neue Trends, spannende Tools und interessante Orte des Tech-Epizentrums. Auf Facebook, Instagram und Twitter kriegt ihr weitere Eindrücke von der Westküste.

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Andreas Weck
Twitter lässt Twitpic still weiterleben http://t3n.de/news/twitpic-twitter-laesst-574376/ 2014-10-27T05:41:41Z
Die Zukunft von Twitpic ist gesichert. Die Betreiber drohten, die Plattform aufgrund eines drohenden Rechtsstreits zu schließen. Jetzt übernimmt Twitter die Domain und das Archiv.

Die Zukunft von Twitpic ist gesichert. Die Betreiber drohten, die Plattform aufgrund eines drohenden Rechtsstreits zu schließen. Jetzt übernimmt die Domain und das Archiv.

Twitter betreibt Twitpic weiter

Twitpic, einst die beliebteste Anwendung, um Bilder auf Twitter zu teilen, darf weiterleben. Die Zukunft der Plattform war seit September aufgrund eines Streites mit dem Social Media-Riesen ungewiss. Twitter wollte dem kleinen Team verbieten, den Namen "Twitpic" weiterzuverwenden und drohte mit rechtlichen Schritten. Jetzt haben sich die beiden Unternehmen allerdings geeinigt.

Wie Twitpic-Gründer Noah Everett im offiziellen Blog schreibt, übernimmt Twitter sowohl die Domain als auch das Archiv der Plattform. Das Unternehmen werde die Bilder und Videos weiterhin abrufbar machen, allerdings nur mehr im Read only-Modus. Neue Multimedia-Daten können auf Twitpic nicht mehr hochgeladen werden.

Twitpic hat keine Lust, vor Gericht mit Twitter zu streiten und gibt deshalb seinen Dienst auf. (Bild: Screenshot)
Das Twitpic-Archiv ist künftig im Besitz von Twitter. (Bild: Screenshot)

Profile und Daten können gelöscht werden

User können ihre Daten exportieren und auch ihr Profil löschen, informiert Twitpic weiter. Die iOS- und Android-Apps werden aus den Stores entfernt. "Twitter teilt unser Ziel, Daten zu schützen. Da die Datenbank aus Twitter-Nutzern besteht, macht es Sinn, dass das Portal diese behält", sagt CEO Everett im Hinblick auf den Datenschutz.

Der Gründer des Foto-Sharing-Dienstes bezeichnet die Einigung als "letztes Kapitel" bei Twitpic. In den vergangenen Wochen suchte er nach Investoren, um einen eventuellen Rechtsstreit mit Twitter zu finanzieren. Der bereits kommunizierte Deal platzte allerdings, und Twitpic ging zuletzt davon aus. das Portal wirklich vom Netz nehmen zu müssen. Ob und wie viel Twitter für die Assets des Archivs gezahlt hat, ist nicht bekannt.

 

via blog.twitpic.com

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Elisabeth Oberndorfer
Bootstrap für Designer: Bootsnipp liefert Design-Bausteine http://t3n.de/news/bootstrap-bootsnipp-573810/ 2014-10-23T08:56:23Z
„Lass uns noch schnell ein Drei-Level-Dropdown einbauen!“ Sätze wie diesen haben viele von uns schon mal gehört – gerade beim Prototyping. Bootsnipp könnte dieses Problem lösen, denn dort …

„Lass uns noch schnell ein Drei-Level-Dropdown einbauen!“ Sätze wie diesen haben viele von uns schon mal gehört – gerade beim Prototyping. Bootsnipp könnte dieses Problem lösen, denn dort findet ihr schnell einzelne Design-Bausteine für eure Bootstrap-Projekte oder eure Prototypen.

Bootsnipp könnt ihr euch als Baukasten für Bootstrap vorstellen, der euch eine Auswahl an unzähligen einzelnen „Modulen“ anbietet, die alle auf Bootstrap basieren. Das bedeutet, dass ihr diese einzelnen „Module“ relativ einfach in eure Website einbauen könnt – ohne zu viel schlechten Code zu übernehmen.

Die einzelnen Snippets haben teilweise sogar unterschiedliche Themes, aus denen ihr auswählen könnt. Somit ist es möglich, selbst mit rudimentären HTML-Kenntnissen eine Website mit Bootstrap zu gestalten.

bootstrap-bootsnip
Bootsnipp lässt euch schnell ein Bootstrap-Projekt bauen. (Screenshot: t3n)

Bootsnipp ist nicht unbedingt „overstyled“

Für Entwickler ist es störend, wenn Code-Strukturen schon über ein CSS-Styling verfügen, denn das macht es schwer, den spezifizierten Code-Block wieder generisch zu machen, damit er wiederverwendet werden kann. Das Problem fällt hier weg, denn durch die gemeinsame Bootstrap-Codebasis kann der CSS-Code des Themes vollständig gelöscht werden, ohne die Funktionalität zu verlieren, denn sie wird vom Bootstrap-Framework sichergestellt.

Bootsnipp präsentiert sich dabei sehr übersichtlich und stellt die einzelnen Snippets in einer Galerie dar. Die einzelnen „Module“ können dann live getestet werden, was sehr praktisch ist. Genauso ist es möglich, sich den Code im vorhinein anzusehen, ohne das „Modul“ zuerst runterladen und dann einbauen zu müssen.

Fazit: Bootsnipp für Bootstrap

Bootsnipp ist sinnvoll, vor allem beim Prototyping, weil ihr schnell fertige Code-Module runterladen und testen könnt – vor allem, wenn ihr keine Entwickler seid. Wer sich mit Bootstrap und Entwicklung auskennt, ist mit Emmet trotzdem noch schneller, hat dabei aber natürlich kein fertiges CSS-Styling. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass sich die rudimentären Bootsnipp-Themes in ein bestehendes Layout beziehungsweise Design ad hoc einbauen lassen.

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Mario Janschitz
Fabric: Das steckt hinter Twitters neuem Developer-Kit http://t3n.de/news/twitter-fabric-digits-573830/ 2014-10-23T08:49:04Z
Mit Fabric hat Twitter ein umfangreiches Software-Development-Kit für App-Entwickler vorgestellt. Zu den Funktionen gehört unter anderem die Möglichkeit, sich in Apps direkt über die eigene …

Mit Fabric hat Twitter ein umfangreiches Software-Development-Kit für App-Entwickler vorgestellt. Zu den Funktionen gehört unter anderem die Möglichkeit, sich in Apps direkt über die eigene Telefonnummer anzumelden.

Fabric-SDK: Digits ermöglicht das Login per SMS – und ohne Passwort. (Grafik: Twitter)
Fabric-SDK: Digits ermöglicht das Login per SMS – und ohne Passwort. (Grafik: Twitter)

Fabric: Twitters neues SDK bietet interessante Möglichkeiten zum Login

Twitter hat auf der Entwicklerkonferenz des Unternehmens ein umfangreiches Software-Development-Kit mit dem Namen Fabric vorgestellt. Damit sollen Mobile-App-Entwickler Zugriff auf Dienste und Infrastruktur des Unternehmens bekommen, um auf dieser Basis eigene Apps und Services zu erstellen. Teile von Fabric stützen sich auf den zugekauften Absturz-Analyse-Dienst Crashlytics und den ebenfalls zugekauften Ad-Server MoPub.

Fabric bietet Entwicklern gleich zwei Möglichkeiten, um Nutzern einen einfachen Weg zur Anmeldung zu bieten. Beim ersten können sich Anwender über ein bestehendes Twitter-Konto in einer App anmelden. Entwickler können dann über die Twitter-API öffentliche Daten ihrer Nutzer abgreifen, um ihnen ein angepasstes Nutzungserlebnis zu bieten. Spannender ist allerdings die Anmeldung über Digits. Der Dienst erlaubt die Anmeldung und den Login in einer App per SMS. Ein Passwort wird dann nicht mehr benötigt. Dadurch, so Twitter, soll der Onboarding-Prozess radikal vereinfacht werden.

Fabric: Absturz- und Performance-Analyse mit Crashlytics. (Screenshot: Twitter)
Fabric: Absturz- und Performance-Analyse mit Crashlytics. (Screenshot: Twitter)

Fabric: Absturz-Analyse und Mobile-Werbung

Auf Basis der schon erwähnten Crashlytics bietet Twitter über Fabric verschiedene Analyse-Möglichkeiten für Entwickler an. Neben Abstürzen sollen damit auch alle möglichen anderen Performance-Metriken erfasst und auf übersichtliche Art und Weise dargestellt werden können. Außerdem soll es ein auf Crashlytics basierendes Tool zur Durchführung und Analyse von Beta-Tests geben. Der Mobile-Ad-Server MoPub ist ebenfalls Teil von Fabric. Hier verspricht Twitter vor allem ein mächtiges Anzeigen-Management und umfangreiche Reporting-Funktionen.

Da nicht jeder Entwickler alle Bestandteile von Fabric benötigt, hat Twitter daraus drei einzelne Kits gemacht: das Twitter-Kit, das Crashlytics-Kit und das MoPub-Kit. Außerdem soll sich Fabric direkt in die Entwicklungsumgebungen Xcode, Eclipse, Android Studio und IntelliJ integrieren lassen. Fabric wurde zunächst nur Besuchern von Twitters Entwicklerkonferenz zur Verfügung gestellt, soll bald aber auch einem größeren Kreis von Mobile-App-Entwicklern zugänglich sein. Wer will, kann sich auf der Fabric-Website dafür vormerken lassen.

via mashable.com

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Kim Rixecker
Nicht übertreiben: Die optimale Länge für Blogbeiträge, Facebook-Posts und Co. [Infografik] http://t3n.de/news/content-marketing-social-media-blog-laenge-infografik-573717/ 2014-10-22T12:54:40Z
Wie lang sollte ein Facebook-Post sein? Wie lang ein Hashtag auf Twitter, ein Podcast oder ein YouTube-Video? Wir zeigen euch eine schicke Infografik, die euch auf einen Blick verrät, was die ideale …

Wie lang sollte ein Facebook-Post sein? Wie lang ein auf Twitter, ein oder ein YouTube-Video? Wir zeigen euch eine schicke , die euch auf einen Blick verrät, was die ideale Länge für diese oder jene Art von Content ist.

Die ideale Länge: Vom Blogbeitrag zum YouTube-Video

Guter Content überzeugt natürlich primär durch den eigentlichen Inhalt. Dennoch kann auch die Länge, beispielsweise von Überschriften oder sogar einzelnen Absätzen, einen merklichen Einfluss auf den Erfolg haben. Eine zu lange Headline wird schließlich niemand zu Ende lesen, weswegen potenziell interessierte Leser unter Umständen wichtige Informationen verpassen und erst gar nicht in den Artikel einsteigen.

Selbst auf Twitter mit seiner Beschränkung auf 140 Zeichen werden Beiträge, die aus lediglich 71 bis 100 Zeichen bestehen, tendenziell eher geteilt. Mehr ist daher nicht immer besser. Bei zu kurzen Texten fehlt euch aber wiederum der Platz, um eure Leser neugierig zu machen. Aber egal, ob es um eine Überschrift geht, einen ganzen Blog-Artikel, einen Social-Media-Post oder ein YouTube-Video: Verschiedene Studien haben untersucht, was die jeweils ideale Länge für diese oder jene Art von Content ist. In unserem Artikel „Auf die Länge kommt es an: So sieht der ideale Content für Blogs, Facebook, Twitter und Co. aus“ haben wir einige davon für euch zusammengefasst.

Die perfekte Content-Länge: Alle wichtigen Informationen auf einem Blick

Selbst wer sich ausgiebiger mit dem Thema befasst hat, wird bei den vielen verschiedenen Arten von Inhalten kaum die Empfehlungen von allen dieser Studien im Kopf haben. Dankenswerterweise haben die Social-Media-Experten von Buffer und SumAll die Ergebnisse aber jetzt in einer schicken Infografik verewigt. Hier reicht ein Blick, um die ideale Content-Länge für verschiedene Inhaltstypen abzulesen.

Ein Klick auf den untenstehenden Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

Die ideale Content-Länge. (Infografik: Buffer / SumAll)
Die ideale Content-Länge. (Infografik: Buffer / SumAll)
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Kim Rixecker
Es lebe der Algorithmus: Twitter streut fremde Tweets in eure Timeline ein http://t3n.de/news/twitter-timeline-algorithmus-feed-572687/ 2014-10-17T08:03:11Z
Nach vielen Gerüchten und etlichen halbgaren Meldungen ist es jetzt offiziell: Die Tage der bisherigen Twitter-Timeline mit ihrem Echtzeit-Feed sind gezählt – das Unternehmen streut jetzt auch …

Nach vielen Gerüchten und etlichen halbgaren Meldungen ist es jetzt offiziell: Die Tage der bisherigen Twitter-Timeline mit ihrem Echtzeit-Feed sind gezählt – das Unternehmen streut jetzt auch Tweets von Menschen ein, denen man gar nicht folgt. Der Anfang vom Ende?

Twitter bohrt die Timeline auf

Twitter-Follower - Pepsi
Unternehmen dürften sich über den Schritt von Twitter freuen – ihnen verleiht er mehr Sichtbarkeit. (Bild: Screenshot @pepsi)

„Unsere Tests zeigen, dass es den meisten Leuten gefällt, auch Tweets von Accounts zu sehen, denen sie nicht folgen.“

Es hat viel Widerstand gegeben in den letzten Wochen, vor allem von Nutzern, die schon seit Jahren kennen und wissen, wie der Dienst angefangen und wie er sich verändert hat. Doch eine der größten Veränderungen in der Geschichte des Microblogging-Dienstes steht jetzt bevor. Wie Twitter-Mitarbeiter Trevor O’Brien in einem Blogpost schreibt, sei man mit dem Experimenten, die lange Zeit streng chronologische Twitter-Timeline um weitere Inhalte wie Sponsored Tweets, empfohlene Tweets, empfohlene Accounts oder Themen anzureichern, durchaus erfolgreich gewesen. „Unsere Tests zeigen, dass es den meisten Leuten gefällt, auch Tweets von Accounts zu sehen, denen sie nicht folgen“, so O’Brien. Woran Twitter erkennt, dass das so ist, darüber allerdings schweigt er sich aus.

Der Algorithmus, den Twitter dabei nutzt, stütze sich auf bestimmte Signale, schreibt O’Brien weiter – darunter die Aktivität der Followings, die Popularität von Tweets und die Interaktion mit Tweets. Weiterhin geht O’Brien in seinem Post auch darauf ein, worauf sich Twitter-Nutzer in den kommenden Wochen und Monaten einstellen müssen: „Wenn wir einen Tweet identifizieren oder einen Account, dem Nutzer folgen sollten oder anderen Content, der beliebt oder revelant ist, dann blenden wir ihn vielleicht in deine Timeline ein.“ Das bedeute explizit, dass Nutzer auch Tweets von Menschen zu sehen bekommen, denen sie nicht folgen. Das Ziel dabei sei es, die Twitter-Timeline noch interessanter und die Inhalte relevanter zu machen.

Sponsored Tweets, empfohlene Tweets, empfohlene Accounts

Schon in den vergangenen Monaten hatte Twitter seine Hilfe-Seiten um Absätze erweitert, die in diese Richtung deuteten. So hieße es dort beispielsweise: „Es können auch Inhalte von Accounts angezeigt werden, denen Du nicht folgst, wie etwa gesponserte Tweets, Retweets von Accounts, denen Du folgst, oder für Dich relevante Inhalte.” Tech-Blogger Carsten „Caschy“ Knobloch hatte dazu im August geschrieben: „Das Ganze erinnert ein bisschen an den Stream von Facebook, der für mich persönlich immer uninteressanter wird, da ich nicht sehe, was ich will – sondern was mir das Netzwerk zeigen will.“

Lange Zeit hatte Twitter in der Timeline nur zwei Arten von Tweets angezeigt: Tweets von Followings und ihre Retweets. Später waren noch „Promoted Tweets“ als Werbeform dazugekommen, nun bohrt Twitter diesen Dreiklang erneut auf. Dieser Schritt jedoch führt nicht nur zu Ablehnung. So schrieb der Blogger Jakob Steinschaden Anfang September zu den Ankündigungen von Twitter, der Vergleich mit Facebook habe einen entscheidenden Fehler, denn Facebook reduziere den angezeigten Inhalt, während Twitter das Gegenteil tue: „Twitter will keine Tweets aussieben, sondern lediglich Content hinzufügen, der ja spannend sein kann. Nicht weniger, sondern mehr soll der User sehen.“

Die neue Twitter-Timeline: Eine weitere Einnahmequelle?

Wird die Twitter-Timeline der von Facebook immer ähnlicher? (Quelle: Facebook)
Wird die Twitter-Timeline der von Facebook immer ähnlicher? (Quelle: Facebook)

Steinschaden aber vermutet noch einen anderen Grund für die Änderung: „Vielleicht tut sich mit dem Verlangen vieler nach einer reinen Timeline und den Beschwerden über immer größeren Werbedruck (zuletzt startete Twitter seine Vermarktung auch in Österreich) auch ein neues Geschäftsmodell auf: Twitter könnte für werbefreie Accounts mit einer puren Timeline nach dem Freemium-Schema eine kleine Nutzungsgebühr einheben. Wem wäre das 3, 4 Euro pro Monat wert?“ Eine logische Konsequenz wäre es – immerhin steht Twitter seit seinem Börsengang noch stärker unter finanziellem Druck als schon zuvor.

Immerhin: Die Ankündigung von Twitter ist einigen Nutzern jedoch dermaßen sauer aufgestoßen, dass sie im September sogar eine Online-Petition gegen die Neuerung angestoßen haben. Noch läuft sie 16 Tage. 10.000 Unterstützer wollten die Einreicher für ihr Ziel gewinnen: „Wir wollen selber entscheiden können, was wir in unserer Timeline sehen und was nicht“, heißt es in der Begründung. Twitter müsste einzigartig bleiben. Bis heute sehen das ganze 116 Menschen genauso.

via marketingland.com

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Florian Blaschke
Audio-Tracks in Tweets abspielen: Twitter integriert Soundcloud http://t3n.de/news/twitter-integriert-soundcloud-audio-tweets-572624/ 2014-10-17T05:13:45Z
Mit den „Audio Cards“ können Tracks direkt in der Mobile-App abgespielt werden. Als ersten Partner für das neue Feature hat sich Twitter Soundcloud geholt. Mit dem Dienst richtet sich das …

Mit den „Audio Cards“ können Tracks direkt in der Mobile-App abgespielt werden. Als ersten Partner für das neue Feature hat sich Twitter Soundcloud geholt. Mit dem Dienst richtet sich das Unternehmen vor allem an Musiker.

Twitter baut auf Soundcloud

Nach dem Flop von Twitter Music wagt der Microblogging-Dienst einen zweiten Versuch in die Musikwelt. Das Unternehmen stellte am Donnerstag „Audio Cards“ vor - eine Option, mit der Audiotracks in Tweets eingebettet werden können. Mit einem Klick auf einen solchen Tweet kann die Datei direkt in der iOS- oder Android-App abgespielt werden. Der Track läuft beim Browsen im Hintergrund weiter.

Das Streaming kommt dabei von Soundcloud. Twitter signalisierte vor einigen Monaten Interesse daran, das deutsche Startup zu übernehmen. Zu einem Deal kam es jedoch nicht. Dafür unterstützt Soundcloud jetzt die Audio-Integration des Social Media-Dienstes.

Twitter holt sich bei der Audio-Einbettung Hilfe von Soundcloud.
Twitter holt sich bei der Audio-Einbettung Hilfe von Soundcloud. (Bild: Twitter)

Musik und Podcasts teilen

Die „Audio Cards“ stehen für ausgewählte offizielle Twitter-Profile bereits zur Verfügung. Die Funktion wird im ersten Schritt für Musiker sowie Radiostationen ausgerollt. Die Track-Integration kann bisher unter anderem David Guetta, Coldplay und BBC genutzt werden. Das Microblogging-Portal will sich mit den „Audio Cards“ nicht nur auf Musikstücke einschränken, sondern auch Podcasts und Radiobeiträge teilen lassen.

Soundcloud ist zwar der erste offizielle Streaming-Partner, Twitter scheint aber auch andere Dienste einbauen zu wollen. So sind vereinzelt auch iTunes-Tracks in den „Audio Cards“ zu sehen.

via blog.twitter.com

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Elisabeth Oberndorfer
UberFacts: Wie ein 23-Jähriger 500.000 Dollar im Jahr mit Twittern verdient http://t3n.de/news/uberfacts-500000-dollar-twitter-571642/ 2014-10-14T04:00:53Z
Der 23-jährige Kris Sanchez setzt unter dem Account UberFacts täglich zwischen 60 und 70 Tweets ab. Damit hat er im vergangenen Jahr 500.000 US-Dollar eingenommen. Wie er das macht, verraten wir …

Der 23-jährige Kris Sanchez setzt unter dem Account UberFacts täglich zwischen 60 und 70 Tweets ab. Damit hat er im vergangenen Jahr 500.000 US-Dollar eingenommen. Wie er das macht, verraten wir dir in diesem Artikel.

Ursprünglich habe er sich im Frühjahr 2009 bei Twitter angemeldet, um Britney Spears zu folgen, so Kris Sanchez gegenüber der Website Fast Company. Weil diese ihm nicht zurückgefolgt sei und er nicht gewusst habe, was er twittern soll, habe er einfach Tweets mit Fakten abgesetzt.

UberFacts hat 2,7 Millionen Follower bei Twitter

Das ist natürlich nicht das ganze Geheimrezept. Auf seinem Account @UberFacts hat der New Yorker knapp 7,3 Millionen Follower. Setzt er nun einen Tweet mit einem Sponsored Link ab, der ihm zwischen einem und drei US-Cent bringt, und wird der Tweet von Zehntausenden seiner Follower angeklickt, dann klingelt es in der Kasse.

UberFacts-App
Faktensammlung in der UberFacts App (Screenshot iTunes)

Bei den gesponserten Tweets arbeitet Sanchez mit Social Reactor zusammen. Dort werden Twitter- oder Facebook-Nutzer mit einer hohen Anzahl an Followern oder Fans mit Werbetreibenden zusammengebracht. Sanchez und Co. können sich dann aus einer Vielzahl an Links zu Bildergalerien oder Website-Artikeln das für sie passende Thema aussuchen und werden dann für jeden Klick, den sie den entsprechenden Seiten bringen, bezahlt.

Als Zugabe hat Sanchez aufgrund seiner Prominenz und der großen Followeranzahl exklusive Vereinbarungen mit großen Konzernen, deren Tweets mit Links wahrscheinlich eher nicht via Pay-per-Click abgerechnet werden. Und das ist noch nicht alles: Die UberFacts-App für iOS (eine Android-Version ist in Arbeit) soll dem Bericht zufolge noch einmal bis zu 60.000 US-Dollar pro Woche an Werbeeinnahmen erlösen.

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UberFacts
Download @
App Store
Entwickler: Uber Unlimited LLC
Preis: Kostenlos

via www.businessinsider.com

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Jörn Brien
Snowball: Diese App vereint Nachrichten von Facebook, Twitter und Co. in einer Inbox http://t3n.de/news/snowball-diese-app-vereint-570723/ 2014-10-09T04:00:15Z
Die Android-Anwendung will ein zentraler Punkt für die Kommunikation am Smartphone sein. Auf dem iPhone ist das Prinzip von Snowball bisher nicht möglich.

Die Android-Anwendung will ein zentraler Punkt für die Kommunikation am sein. Auf dem ist das Prinzip von Snowball bisher nicht möglich.

Nachrichten nach Personen geordnet

Eine neue App will Usern den Überblick über Nachrichten aus unterschiedlichen Social Media-Portalen erleichtern. Snowball sammelt die Messages von den gängigsten Social Apps: Facebook Messenger, , WhatsApp, Snapchat, Google Hangouts, Line, WeChat, Slack, sowie auch SMS. Die Nachrichten werden in einer Inbox der Android-App angezeigt. Diese kann über ein Schneeball-Icon auf dem Screen, das dem Facebook-Chathead ähnelt, aufgerufen werden.

Snowball sammelt Nachrichten aus verschiedenen Apps in einem Screen.
Snowball sammelt Nachrichten aus verschiedenen Apps in einem Screen.

Snowball greift dabei nicht wirklich auf die Posteingänge der jeweiligen Dienste zu, sondern verlangt vom Nutzer die Berechtigung, Benachrichtigungen von den Apps abzurufen. Ein Klick auf die jeweilige Konversation führt zur ursprünglichen App.

Snowball als Kommunikationsplattform

Bisher ist die Messaging-App nur auf verfügbar. Den Entwicklern zufolge ist das Konzept auf dem offenen Google-Betriebssystem leichter umzusetzen als bei iOS. Es könnte aber auch an den Investoren liegen: 2,3 Millionen US-Dollar hat das Startup bisher erhalten, unter anderem von Google Ventures. Ob und wann Snowball auf dem iPhone verfügbar ist, verraten die Gründer noch nicht.

Die Idee für die App hatten Anish Acharya und Jeson Patel schon vor einigen Jahren, mit der Umsetzung begannen sie im vergangenen Mai. "Wir organisieren Nachrichten so, wie man sie selbst im Kopf hat: nach Personen, und nicht nach Apps." Gegenüber TechCrunch kündigen die Entwickler an, mit Snowball eine größere Vision zu verfolgen und auf Basis der ersten Entwicklung eine Kommunikationsplattform zu bauen.

via medium.com

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Elisabeth Oberndorfer