Twitter | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Twitter 2014-07-31T12:51:54Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/twitter Was treibt die Konkurrenz? 7 Tools, um mehr über deine Mitbewerber herauszufinden http://t3n.de/news/konkurrenz-analyse-560175/ 2014-07-31T12:51:54Z
Egal ob Blogger, Gründer oder Unternehmer: Auch du hast Konkurrenten. Pardon: Mitbewerber. Mit den folgenden Tipps behältst du sie im Blick – egal ob auf Twitter, Facebook oder ihrer eigenen Website.

Egal ob Blogger, Gründer oder Unternehmer: Auch du hast Konkurrenten. Pardon: Mitbewerber. Mit den folgenden Tipps behältst du sie im Blick – egal ob auf Twitter, Facebook oder ihrer eigenen Website.

So kommst du deinen Mitbewerbern auf die Schliche

Im Kampf um Leser, Kunden oder ganze Märkte lohnt ein Vergleich mit Mitbewerbern. Sie liefern Inspirationen und Strategien sowie Informationen über ihren (Miss-)Erfolg. Wie man trotz vieler Mitbewerber und unzähliger Plattformen den Überblick behält, zeigt dieser Artikel.

1. Behalte die Entwicklung der Facebook-Fanpages im Auge

Die Facebook-Funktion zur Wettbewerbs-Analyse (Screenshot: Facebook).
Die Facebook-Funktion zur Wettbewerbs-Analyse (Screenshot: Facebook).

Seit vergangenem Jahr bietet Facebook eine integrierte Monitoring-Funktion. Über „Seiten im Auge behalten“ können Administratoren die Leistung ihrer Seite mit ähnlichen Seiten vergleichen“, erklärt Facebook. Die Funktion findet sich in den Statistiken und liefert Informationen zu Fanzahl, dem Fanwachstum, den wöchentlichen Beiträgen und der resultierenden Interaktion. Sie beschränkt sich somit auf sehr rudimentäre Kennzahlen, informiert aber trotzdem über wichtige Tendenzen. Die Betreiber der beobachteten Seite erfahren, dass sie beobachtet werden. Wer dahinter steckt, bleibt aber geheim.

2. Analysiere die Twitter-Auftritte

Ein Blick auf die Konkurrenz via Topsy. (Screenshot: topsy.com)
Ein Blick auf die Konkurrenz via Topsy. (Screenshot: topsy.com)

Twitter hat kein vergleichbares Feature, etwas ähnliches bietet jedoch Topsy. Marketer können mit dem Webdienst überprüfen, wie oft bestimmte Schlagworte oder Nutzernamen innerhalb des Netzwerks erwähnt werden. Dadurch lässt sich die Bekanntheit eines Unternehmens und seine Aktivität auf Twitter ablesen. Das reicht nicht für eine detaillierte Analyse der Strategie eines Mitbewerbers, aber für einen groben Überblick.

3. Erfahre, wie deine Mitbewerber ihre Besucher generieren

Woher deine Mitbewerber ihre Besucher beziehen, zeigt SimilarWeb. (Screenshot: Similarweb.com)
Woher deine Mitbewerber ihre Besucher beziehen, zeigt SimilarWeb. (Screenshot: Similarweb.com)

Mithilfe des israelischen Dienstes SimilarWeb können Marketer detaillierte Informationen über andere Websites abrufen, darunter ihre Besucherzahlen und -quellen. „Grundlage dieser Informationen bilden eine Reihe von Browserplugins“, heißt in einem älteren t3n-Artikel. Je kleiner die untersuchte Website, desto kleiner auch die Datenbasis. Fehlen ausreichend Daten, steigt automatisch die Fehleranfälligkeit der Hochrechnungen. Große Mitbewerber lassen sich mithilfe von SimilarWeb dennoch sehr erfolgreich analysieren.

Die wichtigsten Unterseiten deiner Konkurrenz im Überblick. (Screenshot: ahrefs.com)
Die wichtigsten Unterseiten deiner Konkurrenz im Überblick. (Screenshot: ahrefs.com)

Mithilfe von Diensten wie ahrefs oder MajesticSEO können Nutzer die Backlinks von Websites einsehen, auch ohne kostenpflichtigen Account. Eine begrenzte Anzahl von Daten oder Suchen steht kostenlos zur Verfügung. Ahrefs bietet ein Feature, mit dem du kurzerhand die wichtigsten Webseiten deiner Mitbewerber herausfilterst. So lässt sich leicht einsehen, wie die in der organischen Suche dastehen und woher sie ihren Traffic beziehen.

5. Sichere wichtige Webseiten und lasse dich über Updates informieren

Informiert über Änderungen einer Webseite: Visualping.io. (Screenshot: visualping.io)
Informiert über Änderungen einer Webseite: Visualping.io. (Screenshot: visualping.io)

Die wichtigsten Seiten deiner Mitbewerber hältst du mit dem Browser-Plugin „Page Monitor“ oder dem Webdienst Visualping im Auge. Sie informieren dich automatisch über Veränderungen auf den gespeicherten Webseiten. Weißt du, dass eine ganz bestimmte Unterseite deines Mitbewerbers für ein Großteil der Besucher verantwortlich ist, lohnt es sich, sie dauerhaft über einen der genannten Dienste zu überwachen. So kannst du im Handumdrehen auf etwaige Änderungen reagieren.

6. Schaue, welche Dienste sie nutzen

BuiltWith zeigt, mir welchen Diensten der Mitbewerber arbeitet. (Screenshot: t3n.de)
BuiltWith zeigt, mir welchen Diensten der Mitbewerber arbeitet. (Screenshot: t3n.de)

Welche Software und welche Technologien nutzen deine Mitbewerber auf ihrer Website? Diese Frage beantwortet BuiltWith über dessen Website sowie die verfügbaren Plugins. Marketer können so beispielsweise einsehen, welchen Dienst die Mitberwerber zur Webanalyse oder zum A/B-Testing nutzen. Alternativ ist auch die umgekehrte Suche nach den beliebtesten Diensten einer bestimmten Kategorie möglich, hier am Beispiel der Content-Management-Systeme.

7. Prüfe, wo deine Mitbewerber erwähnt werden

Alert.io, die Google-Alerts-Alternative. (Screenshot: alert.io)
Alert.io, die Google-Alerts-Alternative. (Screenshot: alert.io)

Alert-Dienste wie Google Alerts oder Alert.io informieren Nutzer über Erwähnungen von Schlagworten wie beispielsweise Unternehmensnamen. Marketer können diese Dienste nutzen, um einerseits auf dem Laufenden zu bleiben und andererseits bei fehlenden Backlinks um eine nachträgliche Verlinkung zu bitten. Gleiches gilt aber auch bei Erwähnungen von Mitbewerbern. Eine Chance, die man nutzen sollte.

Und welche Tools und Dienste nutzt ihr zur Konkurrenzanalyse? Wir freuen uns auf eure Ergänzungen in den Kommentaren!

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Lars Budde
Was sagen eure Fans dazu? Wedgies – ein schickes Umfrage-Tool für alle Plattformen http://t3n.de/news/wedgies-umfrage-social-media-560048/ 2014-07-30T11:48:38Z
Mit Wedgies lassen sich Umfragen für die eigene Website, aber auch für Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Tumblr erstellen. Wir zeigen euch, was der Service bietet.

Mit Wedgies lassen sich Umfragen für die eigene Website, aber auch für Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Tumblr erstellen. Wir zeigen euch, was der Service bietet.

Mit Wedgies lassen sich Umfragen für die eigene Website und Soziale Netzwerke erstellen. (Screenshot: Wedgies)
Mit Wedgies lassen sich Umfragen für die eigene Website und Soziale Netzwerke erstellen. (Screenshot: Wedgies)

Wedgies: Umfrage-Plattform mit ungewöhnlichem Namen

Als Wedgie bezeichnet man im englischen Sprachraum einen Streich, bei dem die Unterhose des Opfers ruckartig nach oben gezogen wird, was sich im Regelfall durch ein eher unangenehmes Gefühl in der Leistengegend bemerkbar macht. Die Pluralform des Wortes ist aber auch der Name eines schicken Umfrage-Tools für verschiedene Plattformen wie Twitter, Facebook oder Tumblr. Auf eurer Website und eurem WordPress- oder Tumblr-Blog können mit Wedgies erstellte Umfragen direkt eingebunden werden. Für Facebook und Twitter generiert das Tool für die verschiedenen Antwortmöglichkeiten unterschiedliche Kurz-URLs, über die ihr Umfragen direkt als Text-Posts durchführen könnt.

Wedgies: Kostenlose Umfragen bis 100.000 Pageviews

Wedgies kann für Umfragen bis 100.000 Pageviews kostenfrei verwendet werden. Dann fehlen euch allerdings sämtliche Analytics-Funktionen des Tools. Erst ab dem Starter-Paket für 25 US-Dollar monatlich könnt ihr die Teilnahme an euren Umfragen auch sinnvoll auswerten. Für den doppelten Preis bekommt ihr neben einigen anderen Features auch noch tiefergehende Analytics-Funktionen. Darüber hinaus gibt es noch das Enterprise-Paket, über das ihr die Umfragen eurem Branding anpassen könnt und Zugriff auf die Wedgies-API bekommt. Der Preis für dieses Paket wird allerdings einzeln ausgehandelt. Wedgies ist ein praktisches und von der Handhabung enorm einfaches Tool zur Erstellung eigener Umfragen. Allerdings ist es bei weitem nicht das einzige Produkt auf diesem Gebiet. Wem es eher um grafisch aufwendige Umfragen für die eigene Website geht, der sollte einen Blick auf unsere Artikel über Survmetrics und Typeform werfen.

via www.producthunt.com

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Kim Rixecker
Next Big Thing: Diese 10 Social Networks könnten Facebook und Twitter ablösen http://t3n.de/news/big-thing-diese-10-social-networks-559707/ 2014-07-29T06:30:30Z
Derzeit scheint an Facebook, Google+, Twitter und Co. kein Weg vorbeizuführen. Aber es gibt einige neue bekannte und weniger bekannte Social Networks, die in Zukunft die aktuellen Platzhirsche …

Derzeit scheint an Facebook, Google+, Twitter und Co. kein Weg vorbeizuführen. Aber es gibt einige neue bekannte und weniger bekannte Social Networks, die in Zukunft die aktuellen Platzhirsche ablösen könnten – zum Beispiel eines der zehn folgenden Sozialen Netzwerke.

Mit knapp 1,3 Milliarden aktiven Nutzern ist Facebook – laut Statista-Zahlen vom Juni 2014 – das aktuell mit Abstand größte Social Network der Welt, gefolgt vom chinesischen Rivalen Qzone (644 Millionen Nutzer), Google+ (343), LinkedIn (300) und Twitter (255). Dass sich an der Dominanz von Facebook und Co. in nächster Zukunft etwas ändert, ist unwahrscheinlich. Aber die folgenden zehn Social Networks haben das Zeug, zum nächsten großen Ding zu werden.

Neue Social Networks in den Startlöchern

Secret: Eines der aufstrebenden neuen Social Networks (Screenshot: Secret)
Secret: Eines der aufstrebenden neuen Social Networks (Screenshot: Secret/Appstore)

1. Secret

Auf dem Social Network Secret können Nutzer mit anderen Nutzern – eigene Kontakte oder Facebook-Freunde – Gefühle und Geheimnisse teilen, ohne dass die jeweils anderen wissen, wer man ist.

Secret - Speak Freely Secret - Speak Freely @ App Store
Preis: Kostenlos
Secret Secret @ Google Play
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2. Shots

Shots ist ein Social Network für Selfie-Fans. Die Aufnahmen können geteilt und kommentiert werden. Auch private Nachrichten zwischen den Nutzern sind möglich.

Shots Shots @ App Store
Preis: Kostenlos

3. Snapchat

Snapchat ist eines der bekannteren aufstrebenden Neulinge in der Social-Network-Welt. Auf der mobilen Plattform können Fotos und Videos geteilt werden. Dabei ist einstellbar, wie lange ein solcher Schnappschuss zu sehen sein soll.

Snapchat Snapchat @ App Store
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Snapchat Snapchat @ Google Play
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4. WeChat

Wir der Name schon verrät, geht es bei WeChat um das Chatten, mit Text- und Sprachnachrichten. Darüber hinaus können Fotos und Videos geteilt und Leute in der Nähe gesucht werden.

WeChat WeChat @ App Store
Preis: Kostenlos
WeChat WeChat @ Google Play
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5. We heart it

We heart it könnte die kleine Schwester von Pinterest sein. Bilder können in Sammlungen angelegt, Nutzer markiert und alles mit Herzen versehen werden.

We Heart It We Heart It @ App Store
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We Heart It We Heart It @ Google Play
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6. Tinder

Tinder ist eher eine Dating-App als ein echtes Social Network, es holt seine Informationen aus den jeweiligen Facebook-Accounts. Wenn zwei Nutzer zueinander passen, können sie miteinander chatten.

Tinder Tinder @ Google Play
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Tinder Tinder @ App Store
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7. Medium

Bereits 2012 gegründet, hat Medium bereits einige Monate auf dem Buckel. Die Microblogging-Plattform der Twitter-Mitgründer Evan Williams und Biz Stone ist auf die Veröffentlichung und das anschließende Kommentieren von Ideen und Stories spezialisiert.

Medium: Die Publishing-Plattform kann auch als Teil der Content-Marketing-Strategie genutzt werden. (Screenshot: Medium)
Medium: Die Publishing-Plattform kann auch als Teil der Content-Marketing-Strategie genutzt werden. (Screenshot: Medium)

8. Vine

Auch die Video-Sharing-Seite Vine hat sich bereits einen Namen gemacht – nicht nur durch die Übernahme durch Twitter. Spezialität der Spaß-App: Das Erstellen und Teilen von sechssekündigen Video-Loops.

Vine Vine @ App Store
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Vine Vine @ Google Play
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9. Bubblews

Das Social-Network-Startup Bubblews dürfte hierzulande noch wenig bekannt sein. Ebenso wie bei der Konkurrenz können die Nutzer hier Posts erstellen, jene der anderen liken, kommentieren und anderen Nutzern folgen. Das Besondere: Bubblews bezahlt die Nutzer für den Traffic, den sie auf der Seite generieren.

Bubblews bezahlt Nutzer für das Generieren von Traffic (Screenshot: Bubblews)
Bubblews bezahlt Nutzer für das Generieren von Traffic (Screenshot: Bubblews)

10. Whisper

Ähnlich wie bei Secret können auch Whisper-Nutzer anonym ihre Gedanken teilen, Direktnachrichten schicken oder um Rat fragen.

Whisper - Teilen, ausdrücken, treffen Whisper - Teilen, ausdrücken, treffen @ App Store
Preis: Kostenlos
Whisper Whisper @ Google Play
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Welche aufstrebenden Social Networks haben eurer Meinung nach das Potenzial, den großen Vorreitern die Spitzenstellung streitig zu machen?

via mashable.com

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Jörn Brien
Social-Media-Management mit JustGo: Das kann das schicke Tool aus England http://t3n.de/news/social-media-management-justgo-558722/ 2014-07-22T12:07:37Z
JustGo ist ein schickes Werkzeug für Socia-Media-Manager, das sich neben Facebook und Twitter auch auf YouTube, Instagram, Soundcloud und Mixcloud versteht und so besonders für Labels und Musiker …

JustGo ist ein schickes Werkzeug für Socia-Media-Manager, das sich neben und auch auf , , und Mixcloud versteht und so besonders für Labels und Musiker interessant ist. Zusätzlich zum Web-Interface gibt es auch Apps für iOS und Android.

JustGo: Ein Social-Media-Management-Tool mit Unterstützung für Soundcloud, Mixcloud und YouTube. (Bild: JustGo)
JustGo: Ein Social-Media-Management-Tool mit Unterstützung für Soundcloud, Mixcloud und YouTube. (Bild: JustGo)

JustGo: Das perfekte Social-Media-Management-Tool für Musiker und Labels?

JustGo ist ein Werkzeug für das Social-Media-Management und bietet primär zwei Funktionen: Zum einen lassen sich Beiträge für verschiedene soziale Netzwerke verfassen und im Voraus planen. Zum anderen bietet das Werkzeug übersichtliche Statistiken über die Fan- beziehungsweise Follower-Entwicklung sowie für das Engagement mit einzelnen Beiträgen an. Dadurch unterscheidet sich das Tool kaum von Platzhirschen wie Buffer. Spannend ist allerdings, welche Netzwerke JustGo unterstützt.

Die Anzahl „herkömmlicher“ sozialer Netzwerke ist mit Facebook und Twitter recht bescheiden. Seinen wahren Trumpf spielt JustGo bei der Unterstützung sozialer Musiknetzwerke wie Soundcloud und Mixcloud aus. Damit können Musiker oder Labels ihre Songs im MP3-Format über das Tool hochladen und zu einem selbstgewählten Zeitpunkt automatisch auf den Plattformen einstellen. Außerdem können Songs so auch gleich als YouTube- oder Instagram-Video veröffentlicht werden.

JustGo bietet auch Apps für iPhones und Android-Smartphones an. (Foto: JustGo)
JustGo bietet auch Apps für iPhones und Android-Smartphones an. (Foto: JustGo)

JustGo: Insights für alle unterstützen Plattformen

Wie Buffer oder ähnliche Tools zeigt auch JustGo Statistiken zur Anzahl von Fans und Followern auf den verschiedenen unterstützten Plattformen an. Auch Engagement-Statistiken für einzelne Beiträge zeigt JustGo an. Wer den kostenlose Account des Anbieters nutzt, bekommt diese Informationen allerdings nur für Inhalte angezeigt, die auch über JustGo geteilt wurden. Wer diese Angaben zu allen geteilten Inhalten wünscht, der muss sich mindestens den Bronze-Account für 4,17 US-Dollar im Monat leisten.

Auch die Anzahl der unterstützten Accounts ist je nach Paket beschränkt. Ab einem Silber-Account lassen sich zehn Profile mit JustGo managen. Außerdem lassen sich dann auch die Statistiken als CSV-Datei herunterladen. Die teuerste Variante ist das Gold-Paket, mit dem sich 20 Profile managen lassen. Neben dem übersichtlichen Web-Interface bietet JustGo auch Apps für iOS und Android an, um auch unterwegs die Kanäle mit Inhalten zu bestücken und aktuelle Statistiken einzusehen.

JustGo for Twitter & Facebook JustGo for Twitter & Facebook @ App Store
Preis: Kostenlos

JustGo for Twitter & Facebook JustGo for Twitter & Facebook @ Google Play
Preis: Kostenlos
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Kim Rixecker
Social-Media-Postings: Wie viel Eigenwerbung ist gut für euch? http://t3n.de/news/social-media-eigenwerbung-inhalte-promotion-558342/ 2014-07-21T07:30:07Z
Wer auf Facebook und Co. immer nur über sich redet, wirkt schnell langweilig und egozentrisch. Zu viel Eigenwerbung verprellt Follower und Fans. Eine Ratio-Regel könnte helfen.

Wer auf und Co. immer nur über sich redet, wirkt schnell langweilig und egozentrisch. Zu viel Eigenwerbung verprellt und Fans. Eine Ratio-Regel könnte helfen.

Wer den Social-Media-Auftritten von t3n aufmerksam folgt, wird mitbekommen haben, dass wir überwiegend unsere eigenen Inhalte verteilen. Wir promoten unsere Artikel und kuratieren nur gelegentlich externe Links zu Videos, Bildern oder spannenden Artikeln von fremden Autoren. Der Grund ist schnell erklärt: Wir produzieren genug eigene Nachrichten für unsere Leser und wollen ihnen auf und Co. nicht unnötig viele Aktualisierungen zumuten. Das Rauschen in den Newsfeeds der meisten Nutzer ist sowieso schon kaum zu bewältigen. Dennoch findet ihr gelegentlich einen Viral oder ein Foto von einem unserer Grillabende im Nachrichtenstrom – das ist uns wichtig. Und das wird auch so bleiben.

Doch wo ziehen wir eigentlich die Grenze? Auch wir fragen uns oft, in welchem Abstand wir Artikel veröffentlichen und ob wir gelegentlich nicht auch fremde Artikel oder Videos im Newsfeed teilen sollen. Es gab schon verschiedene Modelle: Beispielsweise haben wir eine Zeit lang mindestens einen thematisch zu t3n passenden Viral pro Woche gepostet. Es gibt zudem die Übereinkunft, dass wir Artikel immer mit mindestens einer Stunde Abstand auf Facebook und Google+ verteilen. Persönliche Einblicke planen wir gar nicht, denn gute Situationen passieren einfach und daran lassen wir euch spontan und außer der Reihe teilhaben – alles andere wäre aufgesetzt und steht uns nicht, wir sagen „Nein!“ zu #Latergram.

Drei verschiedene Modelle zur Eigenwerbung in Sozialen Medien kurz erklärt

Eigenwerbung in Social Media. (Foto: © kyoshino - iStock.com)
Eigenwerbung in Social Media. (Foto: © kyoshino - iStock.com)

Tatsächlich gibt es einige gängige Modelle, die sich damit beschäftigen in welchem Verhältnis eigene und fremde Inhalte verteilt werden können und wie viele persönliche Einblicke gut sind.

  • Die „5-3-2“-Regel beispielsweise besagt, dass von zehn Inhalten mindestens fünf Beiträge von anderen Seiten stammen, drei Beiträge selbst produziert und zwei Beiträge persönlich sein sollten. Die Ratio bezieht sich dabei allerdings weniger auf eine täglich zu erreichende Marke, sondern auf ein generelles Verteil-Konzept. Sie wurde von T.A. McCann begründet und richtet sich nach dem Credo: Fokussiere dich auf die Bedürfnisse deiner Leser und weniger auf die eigenen.
  • Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch die „4-1-1“-Regel. Darin werden persönliche Inhalte allerdings außen vorgelassen. Von insgesamt sechs Inhalten sollten vier relevante Postings von anderen Seiten stammen, ein Beitrag von einem selbst und einer sollte ein ganz normaler Share sein. Die Regel wurde ursprünglich als Tweet-Strategie von Andrew Davis für Twitter entwickelt, kann aber auch auf andere Netzwerke bezogen werden und hilft vor allem dabei, die Aufmerksamkeit von Influencern auf sich zu ziehen.
  • Die sogenannte „555+1“-Regel besagt hingegen, dass fünf Inhalte von einem selbst und fünf von anderen Seiten stammen sollen. Ebenfalls sollen fünf Updates aus einfachen Retweets oder Shares bestehen. Ein weiterer Post darf dann Aktionen thematisieren – wie zum Beispiel eine Nutzerumfrage oder ein Event-Posting zum #FollowFriday oder #MayTheForce. Die „555+1“-Regel stammt von Shai Coggins und soll vor allem User-Generated-Content einen Platz bieten.

Spannend ist die Frage der Eigenwerbung vor allem bei Freelancern oder Agenturen und weniger bei Medienunternehmen, die Nachrichten an ihre Leser bringen wollen. Erstgenannte sind vor allem aus Reputationsgründen auf den sozialen Medien vertreten. Ständig nur ins eigene Horn zu blasen und sich selbst darzustellen, kommt hier oft nicht gut an. Gerade die Protagonisten sind also mit einer Ratio-Regel gut beraten.

Alle oben genannten Regeln besagen, dass es wichtig ist, die Inhalte von anderen Seiten auf den eigenen Social-Media-Profilen zu kuratieren. Wer es schlau anstellt, muss dabei nicht mal fürchten, von sich auf Mitbewerber abzulenken. Denn das Verteilen von Inhalten anderer kann schlussendlich sogar das eigene Image beflügeln. In diesem Zusammenhang empfehlen wir euch auch unseren Artikel „Content Curation is King – Wie kuratierte Inhalte das Markenimage schärfen“.

Nutzt ihr eine der Ratio-Regeln? Oder habt ihr ein eigenes Verhältnis entwickelt? Erzählt uns davon in den Kommentaren.

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Andreas Weck
Das Passwort stirbt aus – hier ist meins http://t3n.de/news/passwort-stirbt-meins-557175/ 2014-07-15T08:23:48Z
Seit 2007 bin ich bei Twitter und habe seit damals mehr als 51.000 Tweets verfasst. Das Passwort für meinen Account lautet „christophermims“. Das wird allerdings niemandem helfen, meinen Zugang …

Seit 2007 bin ich bei und habe seit damals mehr als 51.000 Tweets verfasst. Das Passwort für meinen Account lautet „christophermims“. Das wird allerdings niemandem helfen, meinen Zugang zu hacken. Ich möchte mit der Veröffentlichung vielmehr klarmachen, dass das Passwort endlich ausstirbt. Wenn wir es denn wollen.

Aber bevor ich erkläre, warum ich so zuversichtlich bin, dass das Passwort immer mehr an Bedeutung verlieren wird, sollten wir darüber reden, was bereits jetzt als Nachfolger eingesetzt wird – zumindest versuchsweise auf dem Firmencampus von Google: Gerätebasierte Authentifikation.

Google arbeitet an einem bislang noch namenlosen Protokoll, mit dem man sich mittels Smartphone auf jedem Gerät mit den eigenen Online-Accounts verbinden kann. Möglich wird das zum Beispiel mit einem Code, der einem zugesendet wird oder mit einem „intelligenten Klingelton“. Im Juni präsentierte Google ein mögliches Szenario, bei dem der Laptop eines Nutzers allein durch die bloße Anwesenheit seines Smartphones entsperrt werden kann. Auf den ersten Blick mag es unlogisch erscheinen, dass man ein Authentifizierungs-Token, das man im Kopf hat (Passwort) mit einem ersetzt, das man in der Tasche umherträgt (Smartphone). Aber lasst uns einmal darüber nachdenken: Das Passwort kann von Hackern entwendet werden. Ein Smartphone kann in dem Moment, in dem es abhandenkommt, gesperrt werden.

Wer ein iPhone oder eines der neueren Samsung-Geräte mit Android-Betriebssystem nutzt, der kann sein Telefon aus der Ferne sperren und sogar löschen. Selbst wenn sich ein Dieb des „Schlüssels“ zu den Accounts bemächtigen sollte, lässt er sich doch relativ einfach entschärfen. Außerdem ist das Smartphone ja selbst durch einen PIN oder einen Fingerabdrucksensor geschützt (oder sollte es zumindest sein).

Welche Dienste unterstützen Zwei-Faktor-Authentifizierung? Auf twofactorauth.org findet ihr eine Übersicht. (Screenshot: twofactorauth.org)
Welche Dienste unterstützen Zwei-Faktor-Authentifizierung? Auf twofactorauth.org findet ihr eine Übersicht. (Screenshot: twofactorauth.org)

Wer sich einen ersten Eindruck von einer Zukunft ohne Passwörter verschaffen will, der muss lediglich ein weit verbreitetes Sicherheitsfeature bei einem Webangebot aktivieren. Mehrere Internetgiganten bieten die Funktion an, darunter Google, Yahoo, Microsoft, Facebook, Twitter und noch ein Dutzend anderer Firmen. Trotzdem zeigen Umfragen, dass etwa die Hälfte der Leute bisher noch nichts davon gehört hat. Die Rede ist von der sogenannten Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wer jemals an einem Bankautomaten Geld von seinem Konto abgehoben hat, der kennt das Prinzip bereits.

Passwörter sind eine fürchterliche Form der Ein-Faktor-Authentifizierung. Hier soll lediglich ein Passwort sicherstellen, dass man tatsächlich die Person ist, für die man sich ausgibt. Wer schon einmal gehört hat, dass lange und komplizierte Passwörter besser als kurze sind, den muss ich enttäuschen. Denn das stimmt nur ein bisschen. Der Grund dafür: Weil wir uns nur eine bestimmte Anzahl merken können, verwenden wir unsere Passwörter häufig für mehrere Accounts.

145 Millionen eBay-Passwörter

Google selbst äußert sich eigentlich nicht dazu. Aber man kann davon ausgehen, dass die meisten Hackangriffe auf Gmail-Konten dadurch zustande kommen, dass Hacker an Datenbanken mit Passwörtern von anderen Diensten gelangen – wie etwa die 145 Millionen Ebay-Passwörter, die vor einigen Wochen zirkulierten – und sie dann bei den E-Mail-Adressen ausprobieren, die damit verlinkt sind.

Seid einmal ehrlich: Nutzt ihr tatsächlich ein einzigartiges Passwort für jeden Zugang – sei es zum E-Mail-Account oder zur Website der eigenen Bank? Die meisten werden diese Frage vermutlich mit „Nein“ beantworten. Und das bedeutet, dass ein Großteil anfällig für Angriffe ist.

Zwei-Faktor-Authentifizierung hilft dabei, die Unsicherheit durch den Diebstahl von großen Datenbanken mit Passwörtern aus dem Weg zu räumen. Der erste Faktor ist dabei etwas, das man kennt – zum Beispiel ein Passwort oder eine PIN-Nummer. Der zweite Faktor ist etwas, das man besitzt. Im Fall eines Geldautomaten wäre das die Bankkarte.

Bei E-Mails und Bank-Accounts funktioniert die gerätebasierte Zwei-Faktor-Authentifizierung ein bisschen anders. Das, was man weiß, ist auch hier das Passwort. Aber was man besitzt ist keine Karte, sondern ein Smartphone. In der Regel funktioniert es so, dass man beim Versuch, sich anzumelden, nach einem (meist) sechsstelligen Zahlencode gefragt wird, der kurz zuvor per SMS aufs eigene Handy geschickt wurde. Weil sonst niemand auf der Welt die gleiche Telefonnummer hat und das internationale System zum Versand von Textmitteilungen laut Experten fast unmöglich zu hacken ist, ergibt sich aus dem Zusammenspiel eine viel sicherere Variante als nur bei einem Passwort.

Aber es kommt noch besser: Die Authentifizierung per SMS (oder in manchen Fällen per Smartphone-App, die den Vorteil hat, dass sie auch ohne Netzempfang funktioniert) ist so viel besser als nur ein Passwort, dass sie Passwörter praktisch überflüssig macht.

Auch Zwei-Faktor-Authentifizierung anfällig

„Es stimmt natürlich, dass selbst Zwei-Faktor-Authentifizierung anfällig ist.“

Es stimmt natürlich, dass selbst Zwei-Faktor-Authentifizierung anfällig ist. Allerdings hilft es dann auch nicht, wenn das eigene Passwort 256 Zeichen lang ist und ausschließlich aus Sonderzeichen besteht. In dem Fall sind acht Zeichen und der Begriff „Passwort“ genauso sicher beziehungsweise unsicher.

Das ist einer der Gründe, warum Firmen wie Telesign an Login-Systemen wie dem bei Google arbeiten, die komplett ohne Passwörter auskommen. Telesign stellt seine Zwei-Faktor-Authentifizierung laut Firmenchef Steve Jillings „neun der Top-10-Internetadressen“ bereit. Diese neuen Lösungen sollen noch in diesem Quartal vorgestellt werden, sagt Jillings. Wettbewerber wie Authy lassen Handys drahtlos Zwei-Faktor-Authentifizierungstoken an den Computer senden. Dadurch wird das Einloggen mit dieser Methode so einfach wie das Einloggen mit nur einem Passwort.

Das bedeutet natürlich nicht, dass Zwei-Faktor-Authentifizierung und sein Ableger, die etwas ältere gerätespezifische Authentifizierung, das Allheilmittel sind. (Daten-)Sicherheit ist ein Kriegsschauplatz. Je mehr Menschen sich den neuen Lösungen zuwenden, desto interessanter werden sie auch für Hacker. Bis sie eine Schwachstelle finden, dürfte es aber noch etwas dauern.

Wer ausprobieren möchte, wie eine Zukunft ohne dutzende unterschiedliche Passwörter aussieht, die man sich merken muss, sollte einfach anfangen, Zwei-Faktor-Authentifizierung bei den Accounts einzuschalten, die einem am meisten am Herzen liegen.

Mehr Technologie-News auf wsj.de

Von Christopher Mims

Ursprünglich publiziert bei wsj.de.

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WSJ Redaktion
Neue Twitter-Analytics verraten Reichweite einzelner Tweets http://t3n.de/news/neue-twitter-analytics-verraten-556951/ 2014-07-14T05:07:11Z
Das Analytics Dashboard hat Twitter mit neuen Informationen ergänzt. So können professionelle Nutzer die Performance einzelner Tweets auswerten.

Das Analytics Dashboard hat mit neuen Informationen ergänzt. So können professionelle Nutzer die Performance einzelner Tweets auswerten.

Reichweite in Echtzeit

Gute Nachrichten für Werber, Publisher und verifizierte Nutzer: Das Analytics Dashboard von Twitter wertet ab sofort nicht mehr nur bezahlte Ads, sondern auch organische Tweets aus. Für die neue Version hat das Portal das Analyse-Tool um mehrere Kennzeichen und Statistiken erweitert.

Das Dashboard informiert nun darüber, wie viel Engagement ein Tweet wirklich erreicht. Twitter-Partner können darin die Views in Echtzeit ablesen. Auch wie oft ein Link angeklickt, der Tweet individuell abgerufen, geretweeted oder favorisiert wurde, zeigt die Analyse an. Die Performance der Tweets lässt sich mit anderen vergleichen, die Informationen können außerdem als .csv-Format exportiert werden.

Twitter informiert ab sofort über die Reichweite einzelner Tweets. Das kann schon mal frustrierend sein. (Screenshot: Elisabeth Oberndorfer)
Twitter informiert ab sofort über die Reichweite einzelner Tweets. Das kann schon mal frustrierend sein. (Screenshot: Elisabeth Oberndorfer)

Organische Markenpräsenz auf Twitter

Starke Marken auf dem Microblogging-Portal haben nicht nur optimierte Werbeformate, sondern in erster Linie bereits eine funktionierende organische Präsenz, informiert Twitter. Die überarbeitete Analytics-Version soll Partnern dabei helfen, ihre Content-Strategie deshalb auf organischer und nicht-bezahlter Ebene zu verbessern. Die Statistiken würden dabei helfen, Follower zu verstehen und die Kommunikation auf dem Social Media-Kanal dahingehend zu optimieren. Mit dem Dashboard sollen Marketer auch lernen, zu welcher Uhrzeit Tweets eine große Reichweite erzielen. Ein wichtiger Faktor für den Ausbau der organischen Reichweite ist laut Twitter auch die Konsistenz beim Veröffentlichen von Beiträgen.

Das Analytics-Dashboard ist offiziell derzeit nur für Werber und verifizierte Nutzer erhältlich. Im t3n-Test war das Tool jedoch auch ohne Bezahl-Account abrufbar.

 

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Elisabeth Oberndorfer
5 Gründe, warum Deutschland mehr twittern sollte http://t3n.de/news/5-gruende-deutschland-mehr-556254/ 2014-07-09T08:17:13Z
Zuletzt haben wir euch fünf Gründe genannt, warum Deutsche im internationalen Vergleich wenig twittern. Diesmal nennen wir fünf Gründe, warum sich das ändern sollte – und sich das Zwitschern …

Zuletzt haben wir euch fünf Gründe genannt, warum Deutsche im internationalen Vergleich wenig twittern. Diesmal nennen wir fünf Gründe, warum sich das ändern sollte – und sich das Zwitschern eigentlich für jeden lohnt.

1. Jeder hat Interessen

„Was soll ich denn auf Twitter?“ werde ich regelmäßig gefragt. Auch viele, die sich schon einmal angemeldet haben, geben schnell wieder auf. Das liegt daran, dass sich das Medium Twitter nicht sofort erschließt. Dabei hat es gegenüber Facebook meiner Meinung nach einen entscheidenden Vorteil: Hier heißt es Follower- statt Freunde-Prinzip.

„Es heißt bei Twitter ist man mit denen vernetzt, mit denen man gerne zur Schule gegangen wäre.“

Es heißt bei Facebook sei man mit denen vernetzt, mit denen man gemeinsam zur Schule gegangen ist – bei Twitter mit denen, mit denen man gerne zur Schule gegangen wäre. Egal ob Sport, Politik, Wirtschaft, verschiedenste Promis oder auch die abseitigsten Freizeitinteressen – auf Twitter findet man Experten und Prominente aus jedem Bereich, sofern man in Englisch einigermaßen fit ist. Auf Deutsch ist die Auswahl etwas kleiner aber immer noch so groß, dass eigentlich jeder Personen finden sollte, die ihn interessieren – und sei es zu Anfang auch erst einmal nur der lokale Fußballverein oder ein Schauspieler, den man mag.

Der Anfang ist dabei das Schwerste – wem soll man nur folgen? Die Auswahl ist riesengroß und die Vorschläge von Twitter zu Anfang noch nicht zu gebrauchen – immerhin kennt Twitter den neuen Nutzer ja auch noch nicht. Tipp: Sucht nach Personen, die ihr kennt und die ähnliche Interessen haben wie ihr – egal aus welchem Bereich. Dazu reicht der Name und das Wort Twitter bei Google einzugeben, sofern diese Personen bei dem Dienst angemeldet sind. Dann klickt auf die Zahl unter „Folge ich“ und lasst euch die Konten anzeigen, denen diese Person folgt. Es werden sicher viele darunter sein, die auch für euch interessante Inhalte und Hinweise veröffentlichen.

2. Netzwerken ohne fadenscheinige Gründe

Der Begriff „Netzwerken“ ist nicht umsonst zum festen Begriff der Wirtschaftswelt geworden – ein möglichst großes Netzwerk aus Menschen hilft jedem privat wie beruflich weiter. Nirgendwo im Internet können Nutzer so effizient ihr Netzwerk nach thematischen Schwerpunkten erweitern wie auf Twitter. Anders als bei LinkedIn oder Xing braucht es keine fadenscheinigen Gründe, um den Kontakt aufzunehmen: Wer interessante Inhalte veröffentlicht, dem wird einfach gefolgt – und vielleicht folgt er auch zurück.

Hat man sein thematisches Netzwerk einmal aufgebaut, entdeckt man auch immer wieder Neues. Die Personen, denen man folgt, verbreiten durch sogenannte Retweets auch die Nachrichten anderer, die ihr für interessant haltet. So entdeckt man immer wieder neue Themen und Personen aus dem eigenen Interessenskreis.

3. Auch wer öffentlich nichts sagen will, kann Twitter nutzen

Twitter kann auch einfach als persönlicherer Feed von Nachrichten und interessanten Hinweisen genutzt werden, der von den Personen und Organisationen gespeist wird, denen man folgt. Selbst wenn ihr selbst gar nichts veröffentlichen wollt, kann sich so ein durch Personen gesteuerter Feed lohnen. Anders als bei den eigenen E-Mails muss sich auch niemand verpflichtet fühlen, jede einzelne Twitter-Nachricht zu lesen. Nur die Direktnachrichten und Erwähnungen des eigenen Nutzernamens sind an den Nutzer persönlichen gerichtet – und die lassen sich separat anzeigen.

Wer um seine Privatsphäre besorgt ist, kann zudem einstellen, dass die eigenen Tweets nicht öffentlich sind. Dann muss jedem neuen Follower manuell erlaubt werden, dass er die eigenen Tweets lesen kann – und auch Google und andere Suchmaschinen haben keinen Zugriff darauf.

4. Tatort und Fußball machen mehr Spaß

Bei Twitter kann nicht nur Personen gefolgt werden, sondern vorübergehend auch Themen, die dann einen Hashtag besetzen – zum Beispiel #BRAGER für das Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft am Abend zwischen Brasilien und Deutschland. So lässt sich jedes Massenereignis – vom Tatort über Fußball bis zum Dschungelcamp – mit anderen quasi gemeinsam erleben. Jeder kann Kommentare zum gerade laufenden Programm unter dem Hashtag veröffentlichen und die Kommentare anderer lesen, selbst wenn er ihnen nicht folgt.

5. Unternehmen hören plötzlich ihren Kunden zu

Viele bekanntere Personen wie beispielsweise Politiker sind auf Twitter – auch weil es sich in Deutschland noch nicht um ein Massenmedium handelt – deutlich ansprechbarer als auf anderen Kanälen. Ganz besonders gilt das übrigens für Unternehmen. Ignoriert man auf anderen Kanälen Kundenbeschwerden gerne mal über Tage oder Wochen, wird auf Twitter sofort reagiert. Jedes Unternehmen weiß inzwischen, dass sich über soziale Kanäle verbreitete Unzufriedenheit schnell zu einem Shitstorm zusammenbrauen kann.

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Von Stephan Dörner

Ursprünglich publiziert bei wsj.de.

Den Artikel „5 Gründe, warum Deutschland mehr twittern sollte“, findet ihr hier.

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WSJ Redaktion
Bootstrap/386: Umfangreiches Bootstrap-Theme im Retro-Look http://t3n.de/news/bootstrap386-umfangreiches-556017/ 2014-07-08T05:30:34Z
Retro-Fetischisten und IT-Liebhaber könnten mit dem neuen „Bootstrap/386“-Theme voll auf ihre Kosten kommen. Damit sehen Webseiten aus wie klassische User-Interfaces in den 80er- und 90er-Jahren.

Retro-Fetischisten und IT-Liebhaber könnten mit dem neuen „Bootstrap/386“-Theme voll auf ihre Kosten kommen. Damit sehen Webseiten aus wie klassische in den 80er- und 90er-Jahren.

Zu einer Zeit, als Computer noch keine 16 Millionen Farben darstellen konnten und noch nicht über mehrere Gigahertz Taktfrequenz und mehrere Gigabyte an Grafikspeicher verfügten, sahen viele User-Interfaces noch sehr ähnlich aus. Blauer Hintergrund, graue Schrift, und die Bedienung erfolgte ausschließlich über die Tastatur. Optische Leckerbissen waren damals noch einfache Schlagschatten für Popups. Nun bringt ein neues für Twitters Web-Framework den klassischen Look der 386er-Ära zurück.

So könnten zukünftig eure Bootstrap-Projekte aussehen, wenn ihr das „Bootstra/368“-Theme verwendet. (Screenshot: kristopolous.github.io/BOOTSTRA.386)
So könnten zukünftig eure Bootstrap-Projekte aussehen, wenn ihr das „Bootstra/368“-Theme verwendet. (Screenshot: kristopolous.github.io/BOOTSTRA.386)

Bootstrap/386: Liebevolles und umfangreiches Bootstrap-Theme

Das Theme mit dem Namen „Bootstrap/386“ nur als Scherz zu bezeichnen, würde dem Projekt nicht gerecht werden. Zu viel Arbeit steckt in dieser liebevollen Rekonstruktion klassischer PC-Interfaces. Das Theme wurde vollständig umgesetzt und kann sämtliche Bootstrap-Inhaltstypen authentisch darstellen, inklusive Listen, Formularen, Dropdowns oder Navbars. Momentan ist das Theme nur für Bootstrap-Version 2 erhältlich. Eine Variante für die neuste Bootstrap-Generation v3 befindet sich angeblich in Entwicklung.

Viel Liebe zum Detail: Das Bootstrap-Theme verfügt über passende Schriften und Animationen. (Quelle: kristopolous.github.io/BOOTSTRA.386)
Viel Liebe zum Detail: Das Bootstrap-Theme verfügt über passende Schriften und Animationen. (Quelle: kristopolous.github.io/BOOTSTRA.386)

Liebe zum Detail: Animationen und Fonts sind stilecht

Aber auch der zeilenweise Bildaufbau alter Rechner wurde mittels JavaScript nachgebaut, sodass der Cursor bei jedem Seitenaufbau erst mal langsam über das Bild flackern muss. Dabei behält Bootstrap/386 nach wie vor die responsiven Fähigkeiten von Twitters Bootstrap bei – sogar passende Fonts wurden integriert. Wer das Theme live im Einsatz erleben und damit einmal in Erinnerungen schwelgen will, kann das auf der Projektseite tun. Dort findet sich die gesamte Bootstrap-Hauptseite in den Retro-Look getaucht.

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Moritz Stückler
Shopping-Erlebnis auf Twitter: „Buy Now“ erweitert Microblogging-Dienst um E-Commerce-Feature http://t3n.de/news/buy-now-twitter-554861/ 2014-07-01T06:33:00Z
In der Mobile-App der Microblogging-Plattform ist ein Kauf-Button aufgetaucht. Für das E-Commerce-Projekt kooperiert Twitter mit dem Online-Shop Fancy.

In der Mobile-App der Microblogging-Plattform ist ein Kauf-Button aufgetaucht. Für das E-Commerce-Projekt kooperiert mit dem Fancy.

Per Tweet zum Warenkorb

Auf der Suche nach mehr aktiven Nutzern intensiviert Twitter sein E-Commerce-Bestreben. In der Mobile sind seit kurzem bei einigen Nutzern Buttons mit dem Hinweis „Buy Now“ zu sehen. Integriert ist der Aufruf bei Tweets, die Produkte des Online-Shops Fancy zeigen.

Das in den USA betriebene Shopping-Portal für Luxus- und Lifestyle-Produkte ist offenbar der erste Kooperationspartner von Twitters neuer Kauf-Funktion. Ein Klick auf den Kauf-Button führte zumindest vorübergehend bei den Testnutzern auf eine Warenkorb-Seite.

So stellt sich Amazon die Nutzung im Alltag vor. (Bild: Amazon)
Mit Amazon testet Twitter bereits ein Commerce-Feature. Bald soll der Einkauf in der App möglich sein.. (Bild: Amazon)

Twitter experimentiert im E-Commerce

 

Sowohl als auch Fancy äußerten sich über die Kooperation bisher nicht öffentlich. Auch wenn es sich bei dem „Buy Now“-Button vorerst um einen Testlauf handelt, ist ein baldiger Launch gar nicht unwahrscheinlich. Twitter experimentiert bereits seit einiger Zeit mit Shopping-Integration – nicht nur, um eine neue Erlösquelle zu schaffen, sondern auch um seine Nutzerschaft zu erhöhen. Die Börse reagiert auf das schwache Wachstum des Microblogging-Portals negativ.

Mit launchte Twitter bereits im Mai einen E-Commerce-Versuch. Über dem Hashtag #Amazoncart lassen sich Produkte via Twitter in den Amazon-Warenkorb legen. Im Gegensatz zu „Buy Now“ ist die Kaufabwicklung jedoch nicht über das Social Media-Portal direkt möglich. Wie die Integration des Online-Händlers bisher angenommen wird, verrät Twitter nicht.

via recode.net

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Elisabeth Oberndorfer