Twitter | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Twitter 2015-07-29T10:04:38Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/twitter Instagram: Von Facebook lernen, heißt siegen lernen?! http://t3n.de/news/instagram-facebook-lernen-626123/ 2015-07-29T10:04:38Z
Instagram ist auf dem besten Weg, einigen arrivierten Internet-Plattformen im Mobile-Bereich das Wasser abzugraben. In zwei Jahren liegen die Mobile-Display-Umsätze der Facebook-Tochter über denen …

Instagram ist auf dem besten Weg, einigen arrivierten Internet-Plattformen im Mobile-Bereich das Wasser abzugraben. In zwei Jahren liegen die Mobile-Display-Umsätze der Facebook-Tochter über denen von Google und Twitter, prognostiziert eMarketer. Sollte das eintreffen, wäre das eine Sensation, die eine beruhigende Erkenntnis mitliefert: Macht ist vergänglich, auch im digitalen Zeitalter. Ein Kommentar von Horizont-Chefredakteur Volker Schütz.

Die Prognose geht so: 2,39 Milliarden US-Dollar setzt Instagram in zwei Jahren in den USA mit mobiler Displaywerbung um. Mehr als Twitter (2017: 2,28 Milliarden Dollar). Mehr aber auch als Internet-Großfürst Google, der 2017 mit Mobile Display, neben Search dem zweiten großen Umsatzträger,   2,38 Milliarden Dollar umsetzen wird.

Drei Punkte, die diese Prognose so bemerkenswert machen.

1. Macht ist vergänglich, auch im Digitalen

Was schreiben wir uns alle die Finger wund über die vermeintlich unüberwindliche und ewige Macht der AGFA-Konzerne Apple, Google, Facebook, Amazon, und jetzt bringt eMarketer eine Prognose, die hoffentlich das Zeug hat, bei dem einen oder anderen Zeitgenossen den Irrglauben in die Unabänderlichkeit ökonomischer Machtverhältnisse ins Wanken zu bringen.

Ja, ich weiß: Instagram ist „nur“ eine Tochter von Facebook.

Und Instagram rüttelt zwar an bestehenden Machtverhältnissen. Die Prinzipien der Netz-Ökonomie und ihr Hang zum Oligopol werden nicht aus den Angeln gehoben. Insofern ersetzt hier nur ein Goliath einen anderen.

Dennoch: Eine gute Idee plus ausreichend Kapital plus den Willen, global erfolgreich zu sein, sorgt für einen Wettbewerb, der auch auf der zweiten, dritten und vierten Ebene für positive Impulse sorgen kann, ein vorurteilsfreier Umgang mit dem neuen Player vorausgesetzt: Medien erhalten neue Formen der Content Distribution und des Markenaufbaus, damit auch neues Umsatzpotenzial, an die Hand. Werbungtreibende bekommen eine weitere relevante digitale Werbeplattform. Und im Dienstleistungsbereich entstehen Spezialisten für Media und Kreation von kommerzieller  Kommunikation.

Wobei die Umwälzungen auf dem Digitalmarkt mit der Etablierung von Instagram noch lange nicht zu Ende sind, siehe:

2. Mobile first

Vor zwei Jahren habe ich über Evangelisten, die auf jedem Kongress die digitale, die mobile Revolution ausriefen, innerlich den Kopf geschüttelt und gedacht: „Könnt Ihr nicht einfach mal ruhig sein und uns in Ruhe das mit dem Desktop-Internet hinbekommen lassen!“ Mittlerweile bin ich aber selbst ein halber Mobile-Evangelist und warne bei jeder passenden Gelegenheit vor allen Dingen Kollegen aus der Verlagsbranche davor, die Geschwindigkeit und Brutalität, mit der das Smartphone das Desktop-Internet (und die darauf basierenden Geschäftsmodelle) ins Nirwana befördern wird, zu unterschätzen.

Die größte mentale Herausforderung für Verlage: Junge Menschen zücken alle sieben Minuten ihr Handy. Sie beschäftigen sich damit im Schnitt drei Stunden, rund 20 Prozent der Wachzeit, pro Tag mit ihrem Smartphone. Nur  ein geringer Teil wird dafür genutzt, redaktionellen Content zu lesen - weshalb Verlage aufhöre sollten, von dem (Werbe-)Medium Smartphone zu reden.

Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock

Mobile ist in erster Linie kein Werbeträger, sondern eine unermesslich goße, chaotische Ansammlung von Produkten und Dienstleistungen, mit denen Menschen ihr Leben organisieren. Ein kleiner Teil davon ist dem Nachrichtenkonsum gewidmet. Der größte Teil geht für Social Media und Gaming und banale Alltagshandlungen wie Zeitcheck, Wetterprognose, Suche drauf.

Welche Services muss ein Verlag auf Alpha Apps wie Instagram anbieten, wenn er in dem Spiel mitspielen, vor allen Dingen aber auch Geld verdienen will? Dafür gibt es keine goldene Regel außer der: Wer irgendwann vorhat, mit dem Brainstorming zu beginnen, um irgendwann mit einer halbherzigen Lösung mobile zu gehen, wird auf Dauer von der Smartphone-Ökonomie berfordert bleiben - zu schnell, zu komplex, zu fragmentiert ist der Content- und Werbemarkt im mobilen Bereich.

2015 setzt  Instagram laut eMarketer in den USA 570 Millionen Dollar um. In zwei Jahren werden es mehr als viermal so viel sein, so die Prognose. Sind die fast 2,4 Milliarden Dollar, die die US-Werbungtreibenden 2017 in Instagram investieren werden, zusätzliches Werbegeld oder werden sie von anderen Werbeplattformen abgezweigt? Vermutlich Letzteres.

Beim HORIZONT-Award im Januar dieses Jahres hat Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer die anwesenden Medien- und Marketing-Manager gewarnt: „Die mobile Revolution wird radikaler sein als Veränderungen durch das stationäre Internet.“

3. Der kluge Mark Zuckerberg

Es gab mal eine Phase, in der erlebte Levi's eine schwere Zeit. Viele Teenager wollten die Hosen und Hemden des Jeansherstellers nicht mehr anziehen. Sie erinnerten sie zu sehr an den Kleidungsstil ihrer Eltern. Mark Zuckerberg hat wahrscheinlich an anderes gedacht, als er 2012 für eine Milliarde Dollar ein Unternehmen übernahm, das gerade mal 13 Mitarbeiter hatte.

Facebook hat sich durch die Übernahme vor drei Jahren nicht nur vorausschauend für viel Geld einen möglichen Konkurrenten vom Halse geschafft. Facebook verfolgte eine Strategie, die zum grundlegenden Geschäftsprinzip der meisten erfolgreichen Digitalunternehmen gehören: Selbstkannibalisierung. Instagram mag Facebook Nutzer abnehmen (die ganz Jungen, die sich bei der „Oldie“-Plattform Facebook nicht mehr wohlfühlen).

Eventuell verliert die Hauptmarke dadurch an Werbeerlösen, doch das wird keinen Facebook-Manager stören, sofern der Umsatz beider Unternehmen zusammen größer ist als der der Mutter solo.

Den eMarketer-Zahlen zufolge generiert Instagram in diesem Jahr fünf Prozent der Netto-Erlöse von Facebook mit mobiler Display-Werbung, in zwei Jahren sind es schon 10,6 Prozent. Selbstkannibalisierung ist die produktive Antwort auf ein disruptives Marktumfeld. Wer den Mut hat, sein eigenes Angebot oder Stammgeschäft durch ein Konkurrenzangebot aus dem eigenen Hause anzugreifen, gewinnt im Zweifel mehr als er verliert.

Vielen (europäischen) Medien fehlt leider immer noch der Mut zur Selbstkannibalisierung. Schade, im Digitalen wird nur der dauerhaft erfolgreich sein, der den Mut zur Selbstkannibalisierung aufbringt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Horizont.net

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Horizont
Gezwitscher vom Boss: 6 gute Gründe, warum Twitter für CEOs sinnvoll ist http://t3n.de/news/warum-twitter-wichtig-ist-fuer-ceos-625294/ 2015-07-25T12:15:00Z
Twitter ist für viele CEOs ein wichtiges Tool im Berufsalltag geworden. Doch das sehen nicht alle so. Für die Skeptiker unter euch haben wir die wichtigsten Gründe für ein eigenes Twitter-Profil …

Twitter ist für viele CEOs ein wichtiges Tool im Berufsalltag geworden. Doch das sehen nicht alle so. Für die Skeptiker unter euch haben wir die wichtigsten Gründe für ein eigenes Twitter-Profil zusammengefasst.

Die Vorteile für Unternehmen, in den sozialen Medien präsent zu sein, liegen auf der Hand: Die Möglichkeiten, einen schnellen Support-Kanal für den Kunden aufzusetzen, ihn durch Fanseiten stärker an die Marke zu binden und ganz nebenbei über neue Aktionen zu informieren, sind gute Argumente für eine Social-Media-Offensive. Ein ganz anderes Thema ist jedoch, ob auch die Führungskräfte sich den neuen Medien offener zeigen sollten – vor allem Twitter könnte den Arbeitsalltag eines CEOs um einiges bereichern.

6 Gründe, warum ein CEO auf Twitter aktiv sein sollte

Twitter bringt für CEOs einige Vorteile mit sich – beispielsweise um ein Netzwerk aufzubauen. (Foto: Denys Prykhodov / Shutterstock.com)
Twitter bringt für CEOs einige Vorteile mit sich – beispielsweise um ein Netzwerk aufzubauen. (Foto: Denys Prykhodov / Shutterstock.com)

Eine Studie von Brandfog aus dem Jahr 2012 beispielsweise kam zu dem Ergebnis, dass Menschen ein stärkeres Vertrauen in ein Unternehmen haben, wenn der Chef in den sozialen Medien präsent und ansprechbar ist. In den USA hat sich diese Erkenntnis weitestgehend durchgesetzt, dort ist es fast normal, dass ein CEO auf Twitter ist – auch wenn das Nutzerverhalten der Chefs, genau wie bei anderen Anwendern auch, sehr unterschiedlich ist. Der eine liest nur mit, der andere engagiert sich aktiv – beides bringt Vorteile für den Arbeitsalltag mit.

  1. Wissensvorsprung: Der tägliche Blick in den Twitter-Stream kann für relevante Erkenntnisse sorgen. Ganz platt ausgedrückt, greift hier das Credo „Wissen ist Macht“. CEOs können sich einen individuellen Feed und spezielle Listen erstellen und sich mit anderen Führungskräften, Branchenmedien oder Influencern vernetzen und an ihrem Wissen teilhaben.
  2. Reputationsaufbau: Neben dem Aufbau von Wissen bietet Twitter auch die Möglichkeit, selbst sein Wissen zu teilen. Insofern kann man sich als Experte für ein Gebiet noch stärker in den Vordergrund rücken. Menschen werden auf einen aufmerksam, kommen auf einen zu und es ergeben sich wichtige Kontakte.
  3. Markenaufbau: Diesbezüglich lässt sich auch sagen, dass es nicht wenige CEOs gibt, die bekannter werden als die Unternehmen, für die sie arbeiten. Eine sichtbare Führungskraft mit Experten-Status kann eine enorme Ausstrahlung auf die Marke haben. Vor allem Agenturen, die mit dem Transfer von Wissen ihr Geld verdienen, profitieren von solchen Influencern.
  4. Diskussionsplattform: Nicht nur CEOs, sondern auch Gründer – auch und vor allem von IT-Startups – sollten sich Twitter genauer anschauen. Unabhängig von den oben genannten Argumenten spielt gerade für diese Personen die Funktion als Diskussionsplattform eine wichtige Rolle: Neue Funktionen, Meilensteine und vieles mehr können aktiv mit der Zielgruppe ausgetauscht werden.
  5. Feedback-Kanal: Selbst wer nicht aktiv mit den Nutzern sprechen will, kann zumindest Stimmungsbilder einfangen und Twitter als Feedback-Kanal nutzen. Worüber reden die eigenen Kunden oder Interessierten eigentlich, wenn es um das Unternehmen oder die Marke geht, für die man tagein und tagaus alles gibt?
  6. Presseanfragen: Auch die Öffentlichkeitsarbeit kann von einem aktiven CEO auf Twitter profitieren. So ist es nicht unüblich, dass Journalisten über soziale Medien versuchen, Kontakt mit Führungskräften aufzunehmen, um beispielsweise Interviews oder Zitate anzufragen – beispielsweise zu den oben erwähnten Funktionen, Meilensteinen oder zur Person selbst.

„Twitter ist eine wahre Bereicherung!“ – Zwei CEOs über ihre Erfahrungen

Willkommen auf Twitter, liebe CEOs. (Foto: 2nix Studio / Shutterstock.com)
Willkommen auf Twitter, liebe CEOs. (Foto: 2nix Studio / Shutterstock.com)

Schaut man sich um, finden sich einige deutsche CEOs und Gründer, die diese Vorteile verinnerlicht haben. André M. Bajorat (@ambajorat), CEO von Figo und FinTech-Spezialist, ist schon seit März 2009 auf dem Netzwerk aktiv. Seiner Meinung nach sollten sich vor allem Führungskräfte größerer Unternehmen den neuen Medien öffnen. „Bei Startups ist es normal, dass der CEO sich mindestens auf Twitter einbringt. Bei den großen Unternehmen sollte es allmählich einen Wandel geben“, gibt er zu verstehen. Laut Bajorat wird man leicht zum Vorbild für die Mitarbeiter und motiviert sie, selbst Markenbotschafter zu werden.

Auch t3n-Mitgründer Andreas Lenz (@andylenz) will nicht mehr ohne sein. „Für mich ist Twitter eine wahre Bereicherung, wo ich mich über Neuigkeiten informieren und mit vielen anderen interessanten Personen vernetzen kann.“ Auf die Frage, welche Führungskräfte ihm auf Twitter in letzter Zeit besonders aufgefallen sind, nennt er Christian Häfner (@christhaefner) und Marcus Tandler (@mediadonis). Wer jetzt Interesse hat, sich seinen eigenen Account anzulegen, kann sich bei denen bestimmt etwas abgucken.

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Andreas Weck
Dank dieser Mitarbeiterin wissen Google-Mitarbeiter jetzt, wie unfair ihr Gehalt ist http://t3n.de/news/transparente-gehaelter-bei-google-625170/ 2015-07-23T10:56:26Z
Eine Google-Mitarbeiterin erstellt spontan eine Tabelle, in der sie ihr Gehalt offenlegt und schickt den Link an Kollegen weiter. Viele Mitarbeiter weltweit tun es ihr gleich und tragen ihre …

Eine Google-Mitarbeiterin erstellt spontan eine Tabelle, in der sie ihr offenlegt und schickt den Link an Kollegen weiter. Viele Mitarbeiter weltweit tun es ihr gleich und tragen ihre Gehälter ein. Die Tabelle verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Was dann geschah, bis sie das Unternehmen verließ, berichtete sie nun über

Die Tabelle verbreitete sich wie ein Lauffeuer

Offenbar aus einer Sonntagslaune heraus hat sich die Google-Mitarbeiterin Erica Baker mit ein paar Kollegen dazu entschieden, ihre Gehälter im internen Social Intranet zu teilen. Also hat sie eine Tabelle entworfen, in die sie ihren Namen und ihr Gehalt eintrug und teilte sie – zunächst sogar aus Versehen in einem öffentlichen Spreadsheet. Schnell aber bemerkte sie den Fehler und beschränkte den Zugriff auf die Google-interne Kreise. Dann nahmen die Dinge ihren Lauf: Die Tabelle verbreitete sich in Windeseile. Die Chronologie hat Baker jetzt auf Twitter geteilt.

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Die ersten Posts auf Twitter über die Tabelle, die die Google-Gehälter offenbart. (Screenshot: Twitter/ @EricaJoy)

Nach und nach trugen immer mehr Mitarbeiter ihre Gehälter in die Tabelle ein. Erica fügte neue Spalten hinzu, zum Beispiel für das Geschlecht. Durch zusätzliche Informationen sollten Gründe für ungleiche Bezahlungen deutlicher sichtbar gemacht werden. Baker hat die Tabelle gepflegt und sie um Wechselkurse ergänzt, damit die eingetragenen Gehälter in US-Dollar umgerechnet wurden – so konnten die Gehälter auch international verglichen werden. Und dann passiert das Unausweichliche: Sie wurde zu ihrer Vorgesetzten zitiert.

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Die Gehälter-Tabelle verbreitete sich wie ein Lauffeuer (Screenshot: Twitter/ @EricaJoy)

Die Bestrafung folgt auf Umwegen

Das Treffen ging zunächst ohne Konsequenzen für die Mitarbeiterin aus, die sich darauf berief, dass es illegal sei, Mitarbeiter zu bestrafen, weil sie ihre Gehälter untereinander besprechen. Aber man gab ihr zu verstehen, dass die Führungsetage nicht begeistert sei. Viele Mitarbeiter haben Erica Baker laut eigener Aussagen für diese Aktion gedankt, weil es ihnen die Möglichkeit gab, ihre Gehälter zu vergleichen und weil die Tabelle eine Grundlage für neue Gehaltsverhandlungen geschaffen hat. geht offen damit um, dass die Gehälter stark variieren. Unter dem Motto „pay unfairly“ versucht das Unternehmen so, besonders talentierte Mitarbeiter zu halten. Baker berichtet, dass einige Kollegen die Tabelle dennoch für ihre Neuverhandlungen genutzt haben und hinterher mehr bekamen.

Erica Baker wurde von einigen Mitarbeitern sogar für einen internen Bonus vorgeschlagen. Mitarbeiter können einen Kollegen bei Google für einen 150-US-Dollar-Bonus vorschlagen, den dieser dann mit seinem nächsten Gehalt ausbezahlt bekommt. Baker wurden die Bonuszahlung jedoch verweigert. Ihre Vorgesetzte begründete dies damit, dass der Nutzen von Bakers Aktion für das Unternehmen unklar sei. Baker sagt, ihr wurden so insgesamt sieben Boni verweigert, von denen die meisten Mitarbeiter gar nicht wussten, dass sie abgelehnt werden können.

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Bakers Vorgesetzte verweigerte ihr die Bonuszahlungen. (Screenshot: Twitter/ @EricaJoy)

Baker verließ schließlich das Unternehmen und übergab die Tabelle an einen Kollegen zur Verwaltung. Als sie Google verließ, hatten sich laut ihren Angaben über fünf Prozent aller Mitarbeiter schon in das Spreadsheet eingetragen – eine durchaus repräsentative Stichprobe. Damit dürfte Baker bei Google transparente Gehälter eingeführt haben – an der Chefetage vorbei. Baker arbeitet heute bei Slack.

Du würdest selbst gern dein Gehalt vergleichen? Wenn du in der Medienbranche arbeitest, lies in diesem Zusammenhang auch: Wie fair werde ich bezahlt? Skjlls-Gehaltsvergleich ermittelt aus 3.000 verschiedenen Kriterien

Während transparente Gehälter bei Google nicht gern gesehen sind, gehen andere Unternehmen sogar so weit, dass die Mitarbeiter ihren Urlaub selbst wählen können. Ließ dazu auch: So viel Urlaub, wie du willst? Das Dilemma der Open-Vacation-Policy – und wie Alternativen aussehen können

 

via www.spiegel.de

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Melanie Petersen
Hiergeblieben! Buy-Buttons im Reality Check http://t3n.de/news/hiergeblieben-buy-buttons-624194/ 2015-07-19T11:12:13Z
Was haben Twitter, Facebook, Google, Pinterest, Instagram und neuerdings auch Snapchat gemeinsam? Sie alle arbeiten daran, Social Commerce Wirklichkeit werden zu lassen. Ihre Buy-Buttons gehören zu …

Was haben Twitter, Facebook, Google, Pinterest, Instagram und neuerdings auch Snapchat gemeinsam? Sie alle arbeiten daran, Social Commerce Wirklichkeit werden zu lassen. Ihre Buy-Buttons gehören zu den wohl heißesten E-Commerce-Themen des Jahres. Doch was taugen sie wirklich?

Die Buy-Buttons werden derzeit fleißig auf allen möglichen Plattformen getestet und sollen Kunden die Möglichkeit geben, direkt in Social Networks einzukaufen. Müsst ihr also als Shopbetreiber direkt morgen eure Social-Media-Accounts anpassen? Naja, ganz so schnell dann doch nicht …

Facebook und Twitter haben schon im vergangenen Herbst erste Gehversuche gemacht, Pinterest und Instagram brachten ihre Pläne Anfang Juni mehr oder weniger zeitgleich an die Öffentlichkeit und Google hat die kurz bevorstehende Einführung vor wenigen Wochen noch mal bestätigt: Die Buy-Buttons kommen. Dass der E-Commerce sich seinen Weg in die sozialen Netzwerke & Co. bahnt, ist wohl nicht mehr zu übersehen und auch nicht aufzuhalten. Aber dass sie den Online-Handel von einem Tag auf den anderen revolutionieren werden, ist auch nicht zu erwarten.

Wir verbringen immer mehr Zeit in sozialen Netzwerken wie Facebook, Pinterest und YouTube. Kein Wunder also, dass der Handel schon lange versucht, direkt vor Ort Kunden auf sich aufmerksam zu machen. Der erste Schritt in der Instrumentalisierung sozialer Netzwerke für den Online-Handel waren Werbeanzeigen, kurz Ads. Die gibt es inzwischen schon eine ganze Weile und sie werden je nach Netzwerk mal mehr, mal weniger gezielt auf die Benutzer zugeschnitten. Doch vom Klick auf eine Ad bis zum Checkout ist es noch ein weiter Weg und ein Großteil der Kunden springt irgendwo auf diesem Weg wieder ab.

Mobil und bequem

Besonders viele Abbrüche sind bei Kunden zu verzeichnen, die auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets unterwegs sind. Kein Wunder, denn das Laden umfangreicher Produktbeschreibungen und das Navigieren durch mehrere Checkout-Seiten ist oft zeitaufwendig und nervtötend. Könnte man nicht viel mehr Kaufabschlüsse erreichen, wenn man das in der Anzeige vorgestellte Produkt direkt mit ein oder zwei Klicks bestellen könnte? Na klar könnte man – vor allem deshalb, weil die meisten auf diese Weise begonnenen Bestellprozesse Impulskäufe sind, die aus einer „Gefällt mir“-Laune heraus entstehen. Je länger der Kunde darüber nachdenkt, desto größer die Gefahr, dass er wieder abspringt. Ein möglichst zügiger Checkout ist also nicht nur bequemer für den Kunden, sondern auch von bedeutendem Vorteil für den Händler.

Womit wir wieder beim „Buy Button wären“ – und bei einem der entscheidenden Gründe, warum er meist nicht in der Desktop-Version, sondern in den Mobile Apps der diversen sozialen Netzwerke seine ersten Schritte gegangen ist oder gerade geht. Impulskäufe möglichst schnell und unkompliziert zum Checkout bringen, das ist das vorrangige Ziel der neuen Buttons. Und in dem sind sich Netzwerke und Händler grundsätzlich einig. Die teilnehmenden Händler können den Vorteil einer bestehenden Plattform nutzen, auf der sich ihre Kunden ohnehin herumtreiben. Und die Netzwerke erarbeiten sich damit einen weiteren Grund, warum man möglichst noch mehr Zeit mit, in oder auf ihnen verbringen sollte: Man muss sie ja noch nicht einmal mehr zum Einkaufen verlassen!

Wenn die Vorteile so auf der Hand liegen, warum ist die Entwicklung dann doch eher langsam?

Buy-Buttons: Der Reality-Check

Wie ein Mini-Schaufenster: Facebook testet neue Shopping-Funktion – hier die mobile Ansicht. (Grafik: Facebook)
Wie ein Mini-Schaufenster: Facebook testet neue Shopping-Funktion – hier die mobile Ansicht. (Grafik: Facebook)

Nun ja, wie schon vor kurzem in unserer Multi-Channel-Serie deutlich geworden ist: Wer über verschiedene Kanäle verkauft, muss auch die entsprechende Infrastruktur mitbringen. Wenn ihr das blau-weiß gestreifte Kleid, das in der Facebook-Werbung so gut ankommt, direkt über den Facebook-Button verkauft: Wie wird es bezahlt? Woher bekommt ihr die Lieferadresse? Und woher weiß eure Warenwirtschaft, dass ihr ab sofort eins weniger auf Lager habt? Die Verknüpfung eines solchen Absatzkanals mit einer bestehenden Shop-Infrastruktur ist nicht ganz trivial.

Die ersten Testläufe, die die diversen Netzwerke zurzeit fahren, konzentrieren sich deshalb auf genau diese Fragen, die im Händleralltag über Wohl und Wehe entscheiden können. Dabei sind die konkreten Einzelfragen, die sich daraus ergeben, noch lange nicht beantwortet. Und die Netzwerkbetreiber gehen zum Teil sehr unterschiedliche Wege.

Bei Twitter werden in den seit September 2014 laufenden Beta-Tests Zahlungs- und andere Bestelldaten beim ersten Einkauf von Twitter selbst abgefragt, für spätere Einkäufe gespeichert und dann zusammen mit der Bestellung an den Händler weitergeleitet. Für die Abwicklung der Zahlung arbeitet Twitter mit dem Payment Provider Stripe zusammen – der inzwischen auch seine Kooperation mit Facebook angekündigt hat. Wie die Bestellungen dann an den Shop gelangen und wie der sie intern verarbeitet, ist eine andere Frage.

Bei Facebook und Pinterest wiederum wurde nach den ersten Tests mit ausgewählten Händlern ein Weg eingeschlagen, der sich besonders gut eignet, die Tücken des Händleralltags zu umschiffen: die direkte Anbindung der Buy Buttons an ein Shopsystem. Das ist in einer Beta-Phase mit ausgewählten Händlern jetzt bei beiden Anbietern für Shopify-Händler möglich. Zweifelsfrei wird das Verbreitungstempo der Buy-Buttons zu einem entscheidenden Teil davon abhängen, wie gut eine solche Integration funktioniert und wie viele gängige Shopsysteme sie ermöglichen.

Zu Instagram gibt es bislang noch die wenigsten konkreten Aussagen – da die Plattform zu Facebook gehört, steht allerdings zu vermuten, dass die Buy-Buttons ähnlichen Wegen folgen werden wie auf Facebook.

Einsame Produkte

Neben der Zahlungsthematik und der Warenwirtschaftslogistik gibt es noch einen weiteren Aspekt, der einige Händler davon abhalten wird, auf den Buy-Button-Zug aufzuspringen, denn spontane, isolierte Impulskäufe sind lange nicht für alle Produktgruppen interessant. Wer eher niedrigpreisige Produkte mit geringen Margen verkauft, wird sich über eine Zunahme von Einzelbestellungen nur eines einsamen Produktes kaum freuen – was Handling und Buchhaltung nicht auffressen, bleibt im Zweifel in Versand- und Retourenkosten hängen.

Alle Cross-Selling-Strategien würden aber wiederum das „Click-&-Go“-Prinzip der Buy-Buttons untergraben und dem grundlegenden Prinzip zuwiderlaufen. Ein Grund mehr, warum das Interesse an der Nutzung von Buy-Buttons von Branche zu Branche sehr unterschiedlich sein wird.

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netzaktiv.de-Redaktion
Versteckte Features von Facebook, Google+, Twitter und LinkedIn [Infografik] http://t3n.de/news/facebook-google-twitter-linkedin-versteckte-features-624178/ 2015-07-17T09:44:15Z
Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Google+ und LinkedIn haben über die Jahre immer mehr Funktionen  ekommen. Eine Infografik zeigt euch jetzt Features, die ihr vielleicht noch nicht kennt

Soziale Netzwerke wie , , und haben über die Jahre immer mehr Funktionen  ekommen. Eine zeigt euch jetzt Features, die ihr vielleicht noch nicht kennt

Facebook, Twitter, Google+ und LinkedIn: Der Funktionsumfang wächst

Facebook gibt es jetzt schon seit 2004. Über die letzten elf Jahre hat das soziale Netzwerk nicht nur Millionen von neuen Nutzern hinzugewinnen können, sondern auch den eigenen Funktionsumfang immer weiter ausgebaut. Über die Jahre sind so viele Features hinzugekommen, dass es nicht mehr so einfach ist, sie alle zu kennen.

Auch bei anderen sozialen Netzwerken wie Twitter, Google+ oder LinkedIn lässt sich das beobachten. Im Regelfall kommen wir klar, ohne wirklich alle Funktionen zu kennen. Dennoch stolpern wir gelegentlich über Features, die uns den Umgang mit dem Netzwerk deutlich erleichtern und über deren Entdeckung wird uns freuen.

Infografik: Versteckte Funktionen von Facebook, Twitter, Google+ und LinkedIn

Um euch das Leben etwas einfacher zu machen, hat SalesForce jetzt eine Infografik veröffentlicht, auf der ihr viele versteckte Funktionen bekannter Social-Media-Plattformen findet. Auf der Grafik findet ihr weniger bekannte Features von Facebook, Twitter, Google+ und LinkedIn.

Ein Klick auf den unten stehenden Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

Infografik: Versteckte Funktionen von Facebook, Twitter, Google+ und LinkedIn. (Grafik: SalesForce)
Infografik: Versteckte Funktionen von Facebook, Twitter, Google+ und LinkedIn. (Grafik: SalesForce)

via www.adweek.com

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Kim Rixecker
Was passiert, wenn man sein Facebook-Passwort veröffentlicht? Joe Veix hat es ausprobiert http://t3n.de/news/facebook-passwort-oeffentlich-623367/ 2015-07-14T14:52:38Z
Der Autor und Künstler Joe Veix hat bei Twitter die Zugangsdaten für einen frisch erstellten Facebook-Account veröffentlicht. Über 100 Menschen aus der ganzen Welt haben den Account daraufhin …

Der Autor und Künstler Joe Veix hat bei die Zugangsdaten für einen frisch erstellten Facebook-Account veröffentlicht. Über 100 Menschen aus der ganzen Welt haben den Account daraufhin übernommen. Ein Spektakel.

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Die multiplen Persönlichkeiten des Maximilien Manning (Screenshots: thenextweb.com)

Ein Facebook-Profil für alle, die wollen: Kann das gut gehen?

Während schon Profile sperrt, die nicht unter echtem Namen laufen, hat Joe Veix – Autor und Künstler – einfach mal ein Profil erschaffen, das nicht mal einen richtigen Besitzer hat. Über Twitter hat er die Zugangsdaten für einen frischen Facebook-Account veröffentlicht und dazu aufgefordert, es nach Belieben zu nutzen. Das ließen sich seine Follower natürlich nicht zweimal sagen. Veix hatte einen Borg geschaffen.

Bevor Facebook das Profil mit den sich immer neu entfaltenden Persönlichkeiten entdeckt hat, hat The-Next-Web-Autor Mic Wright es genüsslich beobachtet. Die meiste Zeit lief das Profil unter dem Namen „Maximilien Manning“, aber auch der gute alte „John Smith“ wurde bemüht. Da es bei Facebook möglich ist, von verschiedenen Logins aus die Chatfunktion zu nutzen, konnten alle Nutzer des Profils sich auch schreiben oder die Nachrichten der Anderen mitlesen.

Viele Köche verderben den Brei

Würde man von einer einzelnen Person sprechen, könnte man sagen, dass Maximilien in kurzer Zeit einen turbulenten Lebenswandel durchgemacht hat. Joe Veix wurde als sein Vater hinzugefügt, er schloss neue Freundschaften, nur um sie gleich wieder zu lösen und zog in wenigen Tagen von Ouagadougou nach New Mexico nach Brooklyn nach Bali nach Boca Raton und schließlich nach Lincoln, Nebraska. Beruflich machte er Stationen von Dave & Busters über Uber bis hin zu Taco Bell. Dort „angestellt“, antwortete er dann auch auf der Taco-Bell-Facebook-Seite auf Kundenanfragen.

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Max ist bei Facebook unter die Taco-Bell-Kundenberater gegangen. (Screenshot: thenextweb.com)

135 Menschen aus Frankreich, Schweden, Kolumbien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und New Jersey verschmolzen in dem Account zu einer multiplen Persönlichkeit. Und weil es so schön war, hat Veix das Experiment auf Instagram und Twitter ausgeweitet. Bei Instagram ist allerdings nicht viel passiert. Der Twitteraccount hingegen entwickelte sich – jedoch in eine falsche Richtung. Es wurden bizarre Fotos getwittert und als jemand über den Account eine Jugendliche beleidigte, konnte Veix den Account gar nicht so schnell selbst löschen, wie Twitter ihn wegen „verdächtiger Tätigkeiten“ gesperrt hat.

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Eine Momentaufnahme des digitalen Lebens des Maximilien Manning. (Screenshot: thenextweb.com)

Mic Wright hat mit Joe Veix vereinbart, dass er den Artikel nicht zu früh auf thenextweb.com veröffentlichen würde, denn spätestens dann würde Facebook dem Fake-Profil auf die Schliche kommen und sein Experiment beenden. Heute sagt Veix, sein Versuch zeige, wie unlogisch die Klarnamen-Politik von Facebook sei. Eine „seltsame Borderline-Schöpfung“ wie seine lasse Facebook durchgehen, aber normale Nutzer sperre das Netzwerk, nur weil sie sich mit Fake-Namen anmelden.

Immerhin hat Facebook die Logik in diesem einen Punkt wieder hergestellt. Das Profil ist inzwischen gelöscht.

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Melanie Petersen
Katzen-GIFs für Startup-Gründer: Der wahrscheinlich beste Twitter-Account der Welt http://t3n.de/news/11-katzen-sorgen-622256/ 2015-07-09T11:00:01Z
Mattermark-CEO Danielle Morrill kennt die amerikanische Startup-Szene genau. Seit Neuestem geht sie nachts einem besonderen Nebenjob nach: Sie fasst die Sorgen und Nöte von Startup-Gründern in …

Mattermark-CEO Danielle Morrill kennt die amerikanische Startup-Szene genau. Seit Neuestem geht sie nachts einem besonderen Nebenjob nach: Sie fasst die Sorgen und Nöte von Startup-Gründern in herrlichen Katzen-GIFs zusammen. Ein Best-Of.

Diese Katzen wissen genau, wie es Startup-Gründern geht

Oha: Katzen-GIFs bei t3n.
Oha: Katzen-GIFs bei t3n. (Screenshot: Twitter)

Danielle Morrill ist kein unbeschriebenes Blatt in der Startup-Szene. Sie hat unter anderem als Marketing-Direktorin bei Twilio gearbeitet und das Startup refer.ly gegründet, das Nutzer für geteilte Links und Empfehlungen belohnt. Seit 2013 ist sie Mitgründerin und CEO der Startup-Datenbank Mattermark: Hier können Analysten in Daten zu über einer Million privaten Unternehmen stöbern, außerdem hilft Mattermark speziell Investoren dabei, neue, viel versprechende Startups aufzuspüren.

„We'll make you smile right meow!“

In ihrer Doppelrolle als Gründerin und Expertin für die Startup-Branche ist Morrill eine beliebte Ansprechpartnerin für die Medien, bei Twitter folgen ihr fast 35.000 Menschen. Mit ihrem neuesten Projekt könnte sie jetzt endgültig als Darling der Startup-Szene in die Gechichtsbücher eingehen. Seit einigen Tagen verbringt Morrill ihre Feierabende damit, den Twitter-Account „Cattermark“ mit Katzen-GIFs speziell für Startup-Gründer zu füllen. Die felligen Seelenverwandten, die sie unter dem Motto „We'll make you smile right meow!“ postet, haben ein besonderes Talent für die Darstellung emotionaler Situationen, die Gründer im Laufe ihrer Karriere unweigerlich durchlaufen.

Seit kurzer Zeit feiert Twitter den Cattermark-Trend, und Morrill hat aufgrund ihres Talents sogar schon ein ziemlich interessantes Jobangebot bekommen:

Mit ihren Katzen-GIFs für Startup-Gründer hat Danielle Morrill schon die Aufmerksamkeit von Ben Huh (I Can Has Cheezburger) gewonnen. (Screenshot: Twitter)
Mit ihren Katzen-GIFs für Startup-Gründer hat Danielle Morrill schon die Aufmerksamkeit von Ben Huh (I Can Has Cheezburger) gewonnen. (Screenshot: Twitter)

Zu schön, um sie nicht zu teilen: Katzen-GIFs für Startup-Gründer

Jetzt geht es aber ans Eingemachte. Und für alle, die sich wundern: Nein, t3n wird auch in Zukunft nicht zur Meme- und GIF-Schleuder, und natürlich wollen wir euch auch weiterhin vor allem nützliche und relevante Startup-Artikel liefern. Aber hey, wenn Danielle Morrill trockene Informationen und ausgeflippte Katzen unter einen Hut bringen kann, warum wir nicht auch? Und außerdem sind diese Katzen-GIFs für Gründer einfach zu schön, um sie euch vorzuenthalten.

Wir werden Cattermark auf jeden Fall für euch im Auge behalten.

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Lea Weitekamp
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: WhatsApp als Desktop-App, das iPhone 7 und Praktikanten bei Facebook, Google und Twitter http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-75-619257/ 2015-06-27T09:33:30Z
Auch diese Woche gibt es für euch wieder die Zusammenstellung der Artikel, die in der vergangenen Woche besonders beliebt waren. In den vergangenen sieben Tagen waren das zum Beispiel ein Client, …

Auch diese Woche gibt es für euch wieder die Zusammenstellung der Artikel, die in der vergangenen Woche besonders beliebt waren. In den vergangenen sieben Tagen waren das zum Beispiel ein Client, der euch WhatsApp Web als Desktop-App bringt, 5 No-gos, die ihr laut Steve Jobs, Elon Musk und Richard Branson lieber sein lassen solltet und einem von Lexus entwickelten Hoverboard.

1. WhatsApp im Web: So bringt ihr die Chats auf euren Desktop

Ein inoffizieller Desktop-Client bringt Web auf , und . Dank dem Open-Source-Tool bekommt ihr dann auch Benachrichtigungen für eingehende Nachrichten angezeigt.

Unser Artikel: WhatsApp im Web: So bringt ihr die Chats auf euren Desktop

2. No-go: Diese 5 Dinge solltest du laut Steve Jobs, Elon Musk und Richard Branson lieber lassen

Du willst Erfolg im Tech-Business haben? Dann höre auf Steve Jobs, Elon Musk oder Richard Branson und tue diese 5 Dinge niemals.

Unser Artikel: No-go: Diese 5 Dinge solltest du laut Steve Jobs, Elon Musk und Richard Branson lieber lassen

3. Das ist aus den ersten Praktikanten von Google, Twitter und Facebook geworden

Alle großen Tech-Konzerne haben mal klein angefangen. Ob in einer Garage oder nicht, alle hatten zu Beginn eins gemeinsam: Praktikanten. Was aus den ersten von ihnen bei Google, Twitter, Facebook und Co. geworden ist, lest ihr hier.

Unser Artikel: Das ist aus den ersten Praktikanten von Google, Twitter und Facebook geworden

4. iPhone 7: Neues Apple-Smartphone soll ohne Home-Button auskommen

Apple arbeitet angeblich an einer neuen Prozessorlösung, die eine Integration des Fingerprint-Sensors in das Display ermöglichen soll. Das iPhone 7 könnte ohne physischen Home-Button auskommen.

Unser Artikel: iPhone 7: Neues Apple-Smartphone soll ohne Home-Button auskommen

5. Der Traum vom Hoverboard wird wahr: Lexus hat schwebendes Skateboard entwickelt

Der Autohersteller Lexus hat ein Hoverboard entwickelt. Statt ins Büro zu fahren, könnten wir also bald an den Arbeitsplatz schweben.

Unser Artikel: Der Traum vom Hoverboard wird wahr: Lexus hat schwebendes Skateboard entwickelt

6. Mit diesen 5 günstigen Methoden lernst du stetig weiter

Kaum ein Beruf im digitalen Business kommt heute noch ohne kontinuierliche Weiterbildung und stetiges Lernen aus. Dafür gibt es heute aber auch schier unendlich viele Möglichkeiten, auf dem Laufenden zu bleiben und sich zum Teil auch autodidaktisch an neue Themenfelder zu wagen. Wir zeigen euch fünf Wege, die günstig, aber effektiv sind.

Unser Artikel: Mit diesen 5 günstigen Methoden lernst du stetig weiter

7. Digitaler Markenaufbau: Warum gutes Branding auf alle deine Kennzahlen einzahlt

Der digitale Markenaufbau wird für Unternehmen immer wichtiger, weiß Olaf Kopp. Er erklärt, warum Marketer sich in den nächsten Jahren in erster Linie darauf konzentrieren sollten.



Unser Artikel: Digitaler Markenaufbau: Warum gutes Branding auf alle deine Kennzahlen einzahlt

8. CRM-Systeme für Startups und Webworker: 15 Tools, um dem Kundendschungel zu entkommen

Sobald das Geschäftsmodell von und Digitalarbeitern skaliert, sind CRM-Systeme unumgänglich. Warum das so ist und welche Lösungen es zurzeit am Markt gibt, erklärt dieser Artikel.

Unser Artikel: CRM-Systeme für Startups und Webworker: 15 Tools, um dem Kundendschungel zu entkommen

9. Keine Programmierkenntnisse? So erfüllst du dir trotzdem den Traum vom Startup-Job

Du interessierst dich für einen Job in einem Startup, hast aber keinerlei Programmierkenntnisse? Macht nix! Es gibt viele Möglichkeiten, sich in einem Tech-Startup unentbehrlich zu machen. Wir zeigen euch, wo und wie.

Unser Artikel: Keine Programmierkenntnisse? So erfüllst du dir trotzdem den Traum vom Startup-Job

10. Endlich Freelancer? So überlebst du dein erstes Jahr als Programmierer

Du bist Programmierer, willst es als versuchen und hast keine Ahnung, was auf dich zukommt? Wir haben ein paar nach ihren Erfahrungen aus der Selbstständigkeit gefragt. Welche sie geben, lest ihr im Artikel.

Unser Artikel: Endlich Freelancer? So überlebst du dein erstes Jahr als Programmierer

Welche Artikel habt ihr in den vergangenen Tagen gern gelesen?

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Johannes Schuba
Bootstrap: Mit diesen 15 Tools und Erweiterungen holst du mehr aus Twitters Framework raus http://t3n.de/news/bootstrap-tools-und-erweiterungen-533147/ 2015-06-26T13:24:01Z
Bootstrap 3 von Twitter bietet eine ausgezeichnete Grundlage für die Webentwicklung. Wir stellen euch zehn Tools und Erweiterungen vor, mit denen ihr noch mehr aus der aktuellen Version rausholt.

Bootstrap 3 von Twitter bietet eine ausgezeichnete Grundlage für die Webentwicklung. Wir stellen euch zehn Tools und Erweiterungen vor, mit denen ihr noch mehr aus der aktuellen Version rausholt.

Twitters Bootstrap ist eines der beliebtesten Frontend-Frameworks auf dem Markt. Erst kürzlich hat das neue Bootstrap 3 ein Minor-Update auf Version 3.1.1 bekommen. Für größere Anpassungen und Erweiterungen müssen Webworker immer noch selbst tätig werden. Mit diesen nützlichen Tools und Erweiterungen holst du das meiste aus Bootstrap heraus.

Jetstrap

Jetstrap
Jetstrap ist mehr als nur ein Mockup-Tool. (Screenshot: t3n)

Jetstrap ist ein mächtiger Interface-Builder für das Bootstrap-Framework von Twitter. Der Online-Dienst erlaubt das Entwerfen von Layouts via Drag & Drop und gibt die Entwürfe anschließend als sauberes HTML aus.

Lavish Bootstrap

Lavish Bootstrap
Lavish extrahiert wichtige Farben aus einem Foto und wandelt sie in ein Bootstrap-Farbschema um. (Screenshot: t3n)

Bootstrap lässt sich sehr stark individualisieren. Das Tool dafür ist für Einsteiger jedoch ein wenig unübersichtlich und kompliziert. Mit Lavish Bootstrap kannst du  mit Hilfe eines Fotos Farbschemen für Bootstrap erstellen und später manuell nachjustieren. Das Online-Tool liefert ein Vanilla-CSS-Stylesheet und ein LESS-Stylesheet zurück.

X-Editable

X-Editable
Per Klick kann mit X-Editable ein Seitenbestandteil bearbeitet werden. (Screenshot: t3n)

X-Editable macht es möglich, bearbeitbare Elemente auf deiner Webseite zu integrieren. So können Webseiten-Elemente inline oder mit einem kleinen Popup beziehungsweise Popover bearbeitet werden. Neben Bootstrap kann X-Editable außerdem mit jQuery-UI oder jQuery zusammenarbeiten.

Fuel-UX

Fuel-UX
Fuel-UX bringt viele Erweiterungen für Bootstrap mit. (Grafik: fuelUX)

Bootstrap 3 liefert eine Menge Komponenten. Fuel UX vervielfacht die Anzahl deiner Möglichkeiten und erweitert die Komponenten um Datepicker, sortierbare Tabellen, Preloader und einiges mehr.

Bootstrap Pagination

Bootstrap Pagination
Mit Bootstrap Pagination kannst du durch deine Seiten blättern, ohne einen Seitenwechsel machen zu müssen. (Screenshot: t3n)

Wenn serverseitige Paginierung für dich nicht in Frage kommt, könnte Bootstrap Pagination die richtige Lösung für dich sein. Das dynamische Paginierungs-Plugin für jQuery sorgt dafür, dass deine Bootstrap-3-Paginierung dynamisch und ohne Seiten-Reload durchgeblättert werden kann.

Bootstrap Datepicker

Bootstrap Datepicker
Ein Datepicker für Bootstrap muss nicht zwingend jQuery UI benötigen. (Screenshot: t3n)

Einen Datepicker lässt Bootstrap auch in Version 3 vermissen. Kein Problem: Mit dem Bootstrap-Datepicker-Plug-In kannst du das ändern.

jBootstrapValidation

jBootstrapValidation
JBootstrapValidation macht die Arbeit mit Formularen zum Kinderspiel. (Screenshot:t3n)

Mit jBootstrapValidation kannst du deine Formulare überprüfen und bei Fehlern oder Hinweismeldungen mit einem Bootstrap-konformen Markup versehen. Und wenn du eine etwas komplexere Validierung durchführen musst, solltest du mal einen Blick auf Parsley.js werfen.

Bootstrap Form Helpers

Bootstrap Form Helpers
Bootstrap Form Helpers gibt dir mehr Möglichkeiten bei der Arbeit mit Formularen. (Screenshot: t3n)

Bootstrap Form Helpers ist eine Sammlung von jquery-Plugins, die dabei helfen soll, bessere Formulare zu bauen. Zu den zusätzlichen Komponenten gehören Slider, Color-Picker individuelle Datepicker und mehr.

Bootstrap Lightbox

Bootstrap Lightbox
Die wohl schlankste Lightbox der Welt. (Screenshot: t3n)

Das Plugin Bootstrap Lightbox versorgt deine Bootstrap-Instanz mit einer schicken Lightbox. Da das Skript sich auf Bootstrap 3 verlässt, bringt es nur vier Kilobit (unkomprimiert, minified) auf die Wage. Kleiner Nachteil der schlanken Lösung: Die Lightbox passt sich nicht der Bildschirmgröße an, wenn sie geöffnet wurde. Ein Umstand, der mit einigen Zeilen CSS aber aus der Welt geschafft werden kann.

Bootstrap Social Network Buttons

Bootstrap Social Buttons
Schicke und Skriptfreie Lösung für das Einbinden von Social Sharing Buttons. (Screenshot: t3n)

Dass das Einbinden von „klassischen“ Social-Sharing-Buttons nicht unbedingt die beste Alternative in Sachen Performance ist, dürfte bekannt sein. Mit den Bootstrap Social Network Buttons steht dir eine schlanke und skriptfreie Alternative zur Verfügung, die auch für Retina-Displays geeignet ist.

PaintStrap

Mit PaintStrap lassen sich Farbschemen einfach in Bootstrap umsetzen. (Screenshot: PaintStrap)
Mit PaintStrap lassen sich Farbschemen einfach in Bootstrap umsetzen. (Screenshot: PaintStrap)

Twitters Bootstrap kommt zwar mit einem Farbschema, will man dies jedoch anpassen, beispielsweise an vorhandene CI-Regeln, wird es aufwendig. PaintStrap vereinfacht hier die Arbeit. Wurden über Adobe kuler oder COLOURlovers schon Farbschemen generiert, können die IDs einfach auf der PaintStrap-Seite eingegeben werden und das Tool generiert eine Vorschau, die angepasst und heruntergeladen werden kann.

Color-Picker

Diese Bootstrap-Erweiterung integriert einen einfachen Color-Picker. (Screenshot: Color-Picker)
Diese Bootstrap-Erweiterung integriert einen einfachen Color-Picker. (Screenshot: Color-Picker)

Neben dem weiter oben erwähnten Date-Picker gibt es natürlich auch für das Wählen von Farben eine passende Lösung. Der einfache Color-Picker auf jQuery-basis kommt mit 200 Zeilen Code aus. Auch wenn Bootstrap nicht zum Einsatz kommt, tut er seinen Dienst.

Bootstrap Calendar

Der Bootstrap Calendar sorgt für eine Kalenderdarstellung in Bootstrap. (Screenshot: Bootstrap-Calendar)
Der Bootstrap Calendar sorgt für eine Kalenderdarstellung in Bootstrap. (Screenshot: Bootstrap-Calendar)

Einen kompletten Kalender mit Bootstrap darstellen? Mit dem Bootstrap Calender kein Problem. Die Erweiterung bringt sowohl für Jahres-, Monats-, Wochen- und Tagesansichten Templates mit. Das Plugin basiert sowohl auf jQuery als auch auf underscore.js.

Bootstrap Confirmation

Aktionen sollen bestätigt werden? Kein Problem mit Bootstrap Confirmation. (Screenshot: Bootstrap Confirmation)
Aktionen sollen bestätigt werden? Kein Problem mit Bootstrap Confirmation. (Screenshot: Bootstrap Confirmation)

Mit Bootstrap Confirmation baut ihr ganz einfach Bestätigungsmeldungen in eure Website ein. Beim Klick auf einen Button oder ähnliches erscheint ein kleiner Bestätigungsdialog, mit dem der Nutzer seinem Klick noch mal zustimmen muss.

jQuery-File-Upload

File-Uploads leicht gemacht mit dem jQuery-File-Uploader. (Screenshot: jQuery-File-Uploader)
File-Uploads leicht gemacht mit dem jQuery-File-Uploader. (Screenshot: jQuery-File-Uploader)

Der auf jQuery basierende File-Uploader bringt schon wenn gewünscht von Haus aus die passenden Bootstrap-Styles mit. Neben einer maximalen Dateigröße kann auch der Dateityp begrenzt werden. Wird ein kompatibler Browser genutzt, können Dateien auch einfach per Drag & Drop hochgeladen werden.

Letztes Update des Artikels: 26. Juni 2015

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Ilja Zaglov
Kein kostenfreies Update für XP- und Vista-Nutzer: Blog-Beitrag zu Windows 10 sorgt für Verwirrung im Netz http://t3n.de/news/windows-10-kostenloses-upgrade-618266/ 2015-06-23T08:33:30Z
Ein ungünstig formulierter Blog-Beitrag und ein Tweet haben die Tech-Presse zu der Annahme verleitet, alle Windows-10-Tester würden später eine kostenfreie Lizenz für das Betriebssystem erhalten.

Ein ungünstig formulierter Blog-Beitrag und ein Tweet haben die Tech-Presse zu der Annahme verleitet, alle Windows-10-Tester würden später eine kostenfreie Lizenz für das Betriebssystem erhalten. Tatsächlich kommen aber wohl weiterhin nur Windows-7- und Windows-8-Besitzer in den Genuss eines kostenfreien Updates.

Update vom 23. Juni 2015: Microsoft hat dem Blog-Beitrag ein erneutes Update verpasst, um für mehr Klarheit zu sorgen. So sollen Windows-10-Tester zwar eine Aktivierung für das neue Windows bekommen, müssen aber laufend das System aktualisieren und die Test-Version weiter nutzen, um mit Windows 10 arbeiten zu können. Natürlich könnte Microsoft das Test-Programm in Zukunft auch abstellen – womit dann auch die Tester-Nutzung nicht mehr möglich wäre. Wer von der Test- auf die normale Version umsteigen möchte, müsste also für ein kostenloses Update von Windows 7 oder 8.1 innerhalb eines Jahres nach Release auf Windows 10 updaten.

Windows 10: Bekommen Tester das neue Betriebssystem gratis?

In einem Blog-Beitrag hatte Microsoft angekündigt, dass alle die am Windows-Insider-Programm teilnehmen, und derzeit Windows 10 testen, die finale Version des Betriebssystems erhalten sollen. Ursprünglich wurde der Satz um den Zusatz ergänzt, dass die Version aktiviert bleibt. Dieser Beitrag und ein Tweet des Microsoft-Managers Gabe Aul brachten einige Tech-Medien zu der Annahme, dass alle Microsoft-Tester, egal ob sie eine gültige Windows-Lizenz besitzen oder nicht, Windows 10 nach dem Release kostenfrei nutzen können.

Windows 10: Microsoft verwirrt Nutzer mit Blog-Beitrag. (Grafik: Microsoft)
Windows 10: Microsoft verwirrt Nutzer mit Blog-Beitrag. (Grafik: Microsoft)

Zwischenzeitlich wurde der Hinweis darauf, dass die Version aktiviert bleibt, aus dem ursprünglichen Blog-Beitrag entfernt. Außerdem weist Microsoft in dem Text darauf hin, dass nur Besitzer einer gültigen Windows-7- oder Windows-8-Lizenz Anrecht auf ein kostenloses Windows-10-Upgrade haben.

Windows 10: Microsoft äußert sich nicht dazu

Aufgrund der damit einhergegangen Verwirrung, sollte man annehmen, dass Microsoft ein gewisses Interesse daran hat, die Sachlage aufzuklären. Gegenüber der US-Publikation Ars Technica wollte sich das Unternehmen allerdings nicht dazu äußern. Auch auf unsere Anfrage kam bislang keine Antwort.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch einen Blick auf unseren Artikel „Windows 10 offiziell vorgestellt: Das kann die nächste Version des Betriebssystems“ werfen.

Veröffentlichungsdatum des Original-Artikels: 22. Juni 2015

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Kim Rixecker