Twitter | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Twitter 2014-08-28T08:17:16Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/twitter Liest irgendjemand deine Tweets? Finde es raus, mit „Twitter Analytik“ http://t3n.de/news/twitter-analytik-564444/ 2014-08-28T08:17:16Z
Twitter hat allen Nutzern des eigenen Netzwerks vollen Zugriff auf „Analytik“ gegeben, das hauseigene Analytics-Dashboard. Bislang konnten diesen Service nur verifizierte Nutzer sowie Publisher …

Twitter hat allen Nutzern des eigenen Netzwerks vollen Zugriff auf „Analytik“ gegeben, das hauseigene Analytics-Dashboard. Bislang konnten diesen Service nur verifizierte Nutzer sowie Publisher und Werber einsetzen.

Twitter Analytik: Die offiziellen Zahlen in einem schicken Dashboard

Twitter liefert ab sofort auch normalen Nutzern einen genaueren Einblick in die Reichweite und Reaktionen ihrer Tweets. Unter analytics.twitter.com können sie sich via Twitter anmelden, erhalten daraufhin vollen Zugriff auf die erhobenen Statistiken und ein schickes Dashboard. Der deutsche Name lautet „Twitter Analytik“.

Der Webdienst liefert in angenehm aufgeräumter Optik die wichtigsten Daten zum eigenen Account, sowohl für einzelne als auch für alle Tweets. So wird gleich auf den ersten Blick deutlich, dass mein knapp zwei Wochen zurückliegender Urlaub zu einem Einbruch der Impressionen um etwa 22,5 Prozent führte.

Twitter Analytik macht einen guten Eindruck. (Screenshot: analytics.twitter.com)
Twitter Analytik macht einen guten Eindruck. (Screenshot: analytics.twitter.com)

Endlich testen: Was funktioniert, was nicht?

Unter dem schicken Diagramm listet Analytik alle Tweets und Mentions, die ich verschickt habe. Hinzu kommen Informationen zu Impressionen, Interaktionen und der daraus berechneten Interaktionsrate. Ein Klick auf jede dieser Zeilen öffnet ein Overlay mit detaillierten Zahlen, darunter eine aufgeschlüsselte Auflistung aller möglichen Interaktionen.

Im Vergleich zu den bislang verfügbaren Lösungen bietet Twitter Analytik die offiziellen Zahlen, was neben einem tieferen Einblick auch bessere Testläufe ermöglicht. So ließe sich jetzt einfach prüfen, wie sich die Impressionen meiner Tweets entwickeln, würde ich nur englisch twittern. Dienste wie Buffer lieferten bislang zwar genaue Klickzahlen, aber nur eine sogenannte „potenzielle Reichweite“. Sie setzte sich aus den Followern aller Accounts zusammen, die einen bestimmten Tweet teilten.

Buffer bietet im Vergleich nur grobe Zahlen. (Screenshot: bufferapp.com)
Buffer bietet im Vergleich nur grobe Zahlen. (Screenshot: bufferapp.com)

Neben diesem genaueren Einblick in die Reichweite der eigenen Tweets und Mentions bietet Twitter Analytik auch eine genaue Analyse der Follower. Ich erfahre somit beispielsweise, dass sich die mir folgenden Nutzer vor allem für „Marketing“, „Unternehmertum“ und „SEO“ interessieren. Nicht weiter verwunderlich, aber dennoch gut zu wissen. Vor allem, wenn man als beispielsweise Selbstständiger auf eine spezialisierte Zielgruppe angewiesen ist.

Habt ihr Twitter Analytik schon ausprobiert? Wie ist euer erster Eindruck?

via www.cnet.com

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Lars Budde
„BotMaker“: So kämpft Twitter gegen die Spam-Flut http://t3n.de/news/botmaker-kaempft-twitter-gegen-563082/ 2014-08-21T05:16:53Z
Ein neues Tool hat die Spam-Inhalte auf dem Social Media-Portal um 40 Prozent reduziert. Mit dem BotMaker will Twitter dubiose Nachrichten schon vor der Veröffentlichung abfangen.

Ein neues Tool hat die Spam-Inhalte auf dem Social Media-Portal um 40 Prozent reduziert. Mit dem BotMaker will Twitter dubiose Nachrichten schon vor der Veröffentlichung abfangen.

Spam vorab erkannt

Twitter hat ein Spam-Problem. Das wissen die Betreiber selbst und haben deshalb ein eigenes Tool entwickelt, um dieses Problem zu lösen.  „BotMaker“ heißt das System, das bereits seit einiger Zeit im Einsatz ist. Jetzt erklären die Developer, wie der Bot Spam-Inhalte analysiert, löscht und verhindert.

Twitter-Homepage: Der Kurznachrichtendienst geht an die Börse.
Auffällige URLs lässt Twitter erst gar nicht veröffentlichen. (© luchezar - iStockphoto.com)

Für die Anti-Spam-Software haben die Entwickler Regeln, intern als Bots bezeichnet, aufgesetzt, die in bestimmten Fällen angewandt werden. Ist in einem Beitrag eine Spam-URL erkennbar, so wird der Inhalt erst gar nicht veröffentlicht. Der BotMaker nimmt außerdem Twitter-Profile unter die Lupe, die innerhalb eines kurzen Zeitraumes mehrfach geblockt wurden. Das Tool verfügt über einen Echtzeit-Scanner. Alles, was dieser übersieht, kann später in einem weiteren Scan sowie regelmäßigen Analysen nachträglich erkannt werden.

Twitter will schneller reagieren

Mit dem neuen System wird es immer schwieriger, Spam zu posten, informiert das Unternehmen. Zudem will Twitter bei Attacken die Reaktionszeit beschleunigen. Seitdem der BotMaker im Einsatz ist, konnten die Spam-Inhalte eigenen Angaben zufolge um 40 Prozent reduziert werden.

Neue Regeln kann der BotMaker innerhalb kurzer Zeit umsetzen. Die Betreiber arbeiten ständig an der Verbesserung des Tools, um auch das menschliche Verhalten besser zu verstehen, so das Microblogging-Portal.

via blog.twitter.com

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Elisabeth Oberndorfer
„Was ist das denn für ein Tweet?!“ – Twitter schraubt am Timeline-Algorithmus http://t3n.de/news/twitter-timeline-algorithmus-562889/ 2014-08-20T07:47:39Z
In den vergangenen Tagen hatten sich Nutzer von Twitter darüber beschwert, dass in ihren Timelines Tweets von Personen auftauchen, denen sie gar nicht folgen. Nun wird klar: Es handelt sich dabei …

In den vergangenen Tagen hatten sich Nutzer von darüber beschwert, dass in ihren Timelines Tweets von Personen auftauchen, denen sie gar nicht folgen. Nun wird klar: Es handelt sich dabei nicht lediglich um ein Experiment.

Twitter hat ein Dokument auf seiner Webseite angepasst, das mit „Was ist eine Twitter Timeline?“ überschrieben ist. Darin heißt es nun in der englischsprachigen Variante:

„Wenn wir einen Tweet, einen Account oder andere beliebte und relevante Inhalte entdecken, dann könnten wir das auch in Deine Timeline spielen. Das bedeutet, dass du manchmal Tweets von Personen siehst, denen du gar nicht folgst. Wir wählen diese Beiträge anhand einer Reihe von Signalen aus, darunter zum Beispiel, wie beliebt dieser Tweet ist und wie die Menschen in Deinem Netzwerk damit interagieren. Ziel der Bemühungen ist es, Deine Timeline noch relevanter und interessanter zu machen.“

Auf der deutschen Version dieser Seite ist bisher kein solcher Hinweis enthalten.

Beiträge in der Twitter-Timeline, die man nicht unbedingt sehen möchte. (Quelle: Wall Street Journal)
Beiträge in der Twitter-Timeline, die man nicht unbedingt sehen möchte. (Quelle: Wall Street Journal)
Twitter hat sich also dazu entschieden, Inhalte von Personen in die Timelines seiner Nutzer zu spülen, selbst wenn diese den Nutzern gar nicht folgen, wie eine mit dem Vorgang vertraute Person erklärt. Welche Inhalte dies genau sind, ist jedoch noch unklar, fügte der Insider hinzu.

Derzeit laufen einige Tests. Mit ihnen will Twitter herausfinden, was für Inhalte am geeignetsten sind, um sie in den Timelines seiner Nutzer anzuzeigen – und mit welcher Frequenz.

Einige Nutzer hatten sich daraufhin beschwert, dass ihnen Tweets von Personen angezeigt würden, obwohl sie diesen gar nicht folgten. Um weiter zu wachsen, dürfte das Unternehmen jedoch auch in Zukunft an der Timeline basteln, um weitere Inhalte hervorzuheben – so wie Facebook es in der Vergangenheit mit Beiträgen getan hatte, die andere Mitglieder des Netzwerkes mit „Gefällt mir“ markiert haben.

Mehr Technologie-News auf wsj.de

Von Yoree Koh

Ursprünglich publiziert bei wsj.de.

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WSJ Redaktion
Promoted Video: Twitter testet Videowerbung in Nutzer-Timelines http://t3n.de/news/promoted-video-twitter-testet-562191/ 2014-08-13T05:21:59Z
Twitter testet ein neues Feature für Werbekunden. Mit Promoted Video sollen Werbevideos in die Streams der Nutzer eingeblendet werden - bezahlt wird nur, wenn die Videos angeschaut werden.

Twitter testet ein neues Feature für Werbekunden. Mit Promoted Video sollen Werbevideos in die Streams der Nutzer eingeblendet werden - bezahlt wird nur, wenn die Videos angeschaut werden.

Der Kurznachrichtendienst hat Promoted Video vorgestellt, ein Feature, mit dem Werbekunden Videowerbung in die Nachrichtenstreams der Nutzer einblenden lassen können. Die Werber müssen dabei nur bezahlen, wenn die Werbevideos tatsächlich angeklickt und angeschaut werden.

Twitter kündigt Betatest von Promoted Video an

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Twitter kündigt Betatest für Promoted Videos an. (Bild: Twitter)

„Nach Monaten der Experimente und des Feedbacks von Nutzern und Werbetreibenden freuen wir uns, den Betatest von Promoted Video auf Twitter ankündigen zu können“, heißt es dazu in einem entsprechenden Blogpost. Die bisherigen Tests mit Videocontent in Twitterkanälen hätten ergeben, dass das Engagement der Nutzer und die Klickzahlen gestiegen seien.

Mit Promoted Video soll es für Werbekunden jetzt einfacher werden, Videos auf Twitter hochzuladen und zu verteilen. Die Kunden könnten dann auch den Erfolg der Videokampagnen besser messen. Erst vor wenigen Wochen hatte Twitter sein Analytics Dashboard um einige Funktionen ergänzt, wodurch zumindest Werber und verifizierte Nutzer sich über die Reichweite einzelner Tweets informieren können.

Beim Nutzen von Promoted Video wird nach dem Modell Cost per View (CPV) abgerechnet, Kosten fallen erst dann an, wenn ein Nutzer das Video startet. Zudem haben Werbetreibende laut Twitter Zugang zu umfangreichen Analysen, etwa, wie groß der Anteil der Videos ist, die bis zum Schluss angeschaut werden und wie der Vergleich der Klickzahlen von normalen und bezahlten Videos ausfällt.

Promoted Views ist für Twitter ein Schritt in Richtung einer größeren Anzahl von Videos auf der eigenen Plattform, um das Nutzerengagement anzukurbeln. Vorerst kommen allerdings nur Werbekunden und eine begrenzte Anzahl verifizierter Nutzer in den Genuss der neuen Videowerbemöglichkeiten.

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Jörn Brien
Eine App wie Yo könnte größer als Twitter werden http://t3n.de/news/app-yo-koennte-groesser-twitter-561996/ 2014-08-12T07:57:10Z
Die App Yo besticht nicht gerade durch ihren Funktionsumfang – sie kann lediglich ein „Yo“ verschicken. Christoper Mims ist dennoch überzeugt, dass Yo oder eine ähnliche App das nächste …

Die App Yo besticht nicht gerade durch ihren Funktionsumfang – sie kann lediglich ein „Yo“ verschicken. Christoper Mims ist dennoch überzeugt, dass Yo oder eine ähnliche App das nächste werden könnte.

In der Geschichte der App-Industrie gibt es nur wenige Programme, die so umstritten und polarisierend waren wie Yo. Viele haben die App als das dümmste bezeichnet, was jemals entwickelt wurde. Der US-Komiker Stephen Colbert veralberte das Programm in seiner Show. Als Yo zum ersten Mal für den App Store von Apple eingereicht wurde, gab es eine Absage. Apple teilte mit, es fehle an Substanz. Selbst die Macher wollten zu Beginn offenbar nicht mit dem Programm in Verbindung gebracht werden. Zum Start der App verzichteten sie jedenfalls darauf, den Namen ihrer Software-Firma zu nennen.

Oberflächlich betrachtet besteht die einzige Funktion von Yo darin, dass ein Nutzer das Wort „Yo“ an einen Freund schicken kann, der ebenfalls die App nutzt. Trotzdem hat Yo erst kürzlich 1,5 Millionen US-Dollar einsammeln können. Die Bewertung liegt nun zwischen fünf und zehn Millionen Dollar. Die Mitgründer Or Arbel und Moshe Hogeg haben erklärt, dass ihnen noch viel mehr angeboten wurde. Über zwei Millionen Mal wurde Yo bislang heruntergeladen. Die etwa 50.000 aktiven Nutzer haben bereits mehr als vier Millionen Yos verschickt. Sollte Yo tatsächlich ein App-Kuriosum sein, dann wäre es eines der erfolgreichsten aller Zeiten.

Wurde zuerst im App Store abgelehnt – die App Yo. (Screenshot: Apple)
Wurde zuerst im App Store abgelehnt – die App Yo. (Screenshot: Apple)
Aber warum konnte Yo so eine Finanzierungsrunde abschließen? Stellen wir zunächst einmal klar: Im Silicon Valley droht derzeit keine Blase wie Ende der 1990er Jahre. Stattdessen ist Yo längst nicht das, wofür es viele halten. Yo ist keine Messaging-App und sicherlich auch kein soziales Netzwerk. Darauf legt Arbel großen Wert. Es ist eigentlich auch kein Ort, um Freunde zu „yo“-en. Nutzer der ersten Stunde sagen jedoch, dass sie die App verwenden, um anderen mitzuteilen, dass sie an sie denken.

Yo ist ein Kommunikationsprotokoll wie SMS, E-Mail und Twitter, sagt Arbel. Auch auf das Risiko hin, dass mich die komplette Tech-Szene für verrückt erklären wird, werde ich jetzt schreiben, dass Yo – oder ein Yo-ähnlicher Dienst – das nächste Twitter ist. Es könnte sogar noch größer werden.

Der Grund, warum Yo so wichtig ist: Yo bietet jeder Person, jedem Unternehmen und jedem Webdienst direkten Zugang zur Mitteilungszentrale auf dem Smartphone. Jedes Mal, wenn wir unser Gerät in die Hand nehmen, sehen wir auf den gesperrten Bildschirmen zunächst die Benachrichtigungen. Sie werden auch angezeigt, während wir das Smartphone für andere Dinge nutzen. Die so genannten Push-Mitteilungen sind das wichtigste Gut im gesamten Medienuniversum, wenn man bedenkt, wie häufig der durchschnittliche Smartphone-Besitzer auf sein Telefon sieht.

„Yo ist das nächste Twitter“

Jetzt mag natürlich jemand sagen, dass „Yo“ genau das ist – ein kleiner Datenfetzen, der von irgendeinem anderen Nutzer verschickt wurde und keine weiteren Informationen beinhaltet außer dem Absender und dem Zeitpunkt, als die Nachricht abgesendet wurde. Das mag aktuell noch zutreffen. Allerdings wird in den kommenden Wochen ein Update der App vorgestellt, das Yo in eine ernsthafte Messaging-Plattform verwandeln wird. Dadurch wird der Service eher an Twitter und Whatsapp erinnern – allerdings viel einfacher gehalten sein. Dadurch wird sich Yo von der Konkurrenz abheben und völlig neue Einsatzmöglichkeiten schaffen.

Links per Yo verschicken

Mit dem Update wird es den Nutzern erlaubt sein, zusätzlich zu einem „Yo“ auch Links zu verschicken. Außerdem wird daran gearbeitet, dass jede Person einen RSS-Feed mit Yo verbinden kann. Das bedeutet, dass Blogger, Webseiten und Verlage Push-Nachrichten mit Links an ihre Follower senden können, selbst wenn diese keine zugehörigen heruntergeladen haben. Es würde mich nicht sonderlich überraschen, wenn irgendwann neben den Twitter- und Facebook-Buttons auf Artikelseiten auch ein „Abonnieren via Yo“ auftaucht.

Wie Arbel verrät, sollen mit zukünftigen Yo-Updates auch Profilbilder eingeführt werden. Außerdem wird es bald möglich sein, neben dem Nutzernamen auch den Namen der tatsächlichen Organisation oder den Realnamen anzuzeigen. Darüber hinaus soll Yo eine Art App Store erhalten. Dort sollen Dienste, die auf Yo setzen, vorgestellt werden. Bisher wird Yo zum Beispiel eingesetzt, um Nutzer darüber zu informieren, dass in Manhattan ein Fahrrad an einer zuvor ausgewählten Station von Citibike frei ist. Oder man entsperrt seinen Laptop per Yo. Dafür setzte ein Entwickler auf die sogenannte Zwei-Faktor- oder Geräte-basierte-Authentifikation, für die ich zuvor schon Werbung gemacht habe: Ein Yo vom Smartphone an das Notebook – schon kann gearbeitet werden.

Man könnte sich auch vorstellen, dass das Telefon ein Yo anzeigt, sobald ein Tisch im Restaurant frei wird, oder man beim Arzt als nächstes an der Reihe ist. In Israel kann man sich schon heute per Yo informieren lassen, wenn Raketen in der Luft sind.

Ein „Yo“ bei einem bestimmten Ereignis – auch möglich. (Screenshot: Yo Index)
Ein „Yo“ bei einem bestimmten Ereignis – auch möglich. (Screenshot: Yo Index)

Geld für Kurznachrichten

Sicherlich kann man all diese Benachrichtigungen auch per SMS bekommen. Es gibt jedoch eine Menge Menschen, die ihre Handynummern nicht mit jedem teilen wollen. In vielen Ländern der Welt nehmen die Mobilfunkanbieter außerdem Geld für die Kurznachrichten. Damit erklärt sich auch die große Beliebtheit von Messanger-Apps wie Whatsapp.

Ein Problem für Yo ist, dass es ursprünglich sehr einfach gehalten und leicht zu programmieren war. Dadurch wurde die App vielfach kopiert, und Apples App Store ist voll von Parodien (Yo gibt es übrigens auch für Android, Windows Phone und sogar für Amazons neues Fire Phone).

Die Frage ist, ob es den Gründern gelingt, so viel Momentum mit Yo zu erzeugen, dass sie damit Geld verdienen können. Sie müssen damit punkten, dass sie die ersten waren, die eine App entwickelt haben, die so einfach und so „blöd“ ist, dass niemand zuvor daran gedacht hat.

Dank des weit verbreiteten Unglaubens darüber, dass eine App wie Yo in der Lage ist, Risikokapital einzusammeln, und dank der gut gesteuerten Medienkampagne hat die App bisher so viel Aufmerksamkeit erlangt und so viele Nutzer gewinnen können, dass man auf diesen Netzwerk-Effekten aufbauen kann. Es gab eine Zeit, da hieß es, Twitter sei zu simpel, um Erfolg zu haben. Das könnte Rivalen davon abgehalten haben, es ebenfalls zu versuchen. In der Zwischenzeit stieg die Zahl der Nutzer weiter an. Und das ist es, was den tatsächlichen Wert einer App ausmacht, die Menschen und Dienste miteinander vernetzen will.

Entwickler von außerhalb gesucht

Das Yo-Team besteht derzeit aus zehn Teilzeit- und Vollzeitmitarbeitern. Acht von ihnen sind Entwickler. Derzeit ist das Unternehmen aktiv auf der Suche nach Programmierern von außerhalb. In sogenannten Hackathons wurde dazu aufgerufen, neue Ideen für das Yo-Protokoll zu entwickeln. So kam es erst zu den zwei oben genannten Beispielen.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr bin ich davon überzeugt, dass die einzige ärgerliche Sache an Yo ist, wie das Unternehmen seine Nutzer über neue Mitteilungen informiert. Wer die App herunterlädt und sich registriert, bekommt nämlich anschließend nur ein einziges Wort zu sehen – „Yo“ – und eine Stimme sagt ebenfalls „Yo“. Am Ende des Interviews schlug ich Arbel vor, dass er „Yo“ in irgendein anderes Wort ändern sollte. Er bestand aber darauf, dass es das einzige Wort sei, das funktioniere. Als ich noch einmal nachhakte, erklärte er, dass „wir uns verschiedene Formen vom Yos ansehen“.

Mehr Technologie-News auf wsj.de

Von Christopher Mims

Ursprünglich publiziert bei wsj.de.

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WSJ Redaktion
Social Media: Was wir auf Facebook, Twitter und Co. teilen [Infografik] http://t3n.de/news/social-media-uebersicht-teilen-561391/ 2014-08-07T08:08:55Z
Eine umfangreiche Infografik zeigt euch, welche Inhalte Nutzer auf den Sozialen Netzwerken teilen. Das Ganze wird unter anderem nach Plattformen und der Art des Endgeräts aufgeschlüsselt.

Eine umfangreiche zeigt euch, welche Inhalte Nutzer auf den teilen. Das Ganze wird unter anderem nach Plattformen und der Art des Endgeräts aufgeschlüsselt.

Social Media: Ein Bild sagt mehr als tausend Status-Updates

Egal ob , Google+ oder Twitter: Am liebsten teilen Nutzer Bilder mit anderen. Erst mit einem deutlichen Abstand folgen Meinungen, Updates zum eigenen Befinden und aktuellen Tätigkeiten sowie Links zu Artikeln. Die meisten Shares gehen auf das Konto männlicher Nutzer, wobei die Quote mit 57 Prozent bei am geringsten ist – verglichen mit Google+ und .

Für Marketer dürfte der Umstand interessant sein, dass immerhin 49 Prozent der Social-Media-Nutzer Informationen zu Produkten teilen, die sie mögen. 84 Prozent der Nutzer gaben in Studien an, Inhalte zu teilen, um auf Themen aufmerksam zu machen, die sie bewegen. Wer sich genauer damit auseinandersetzen will, warum Menschen Dinge auf den Sozialen Netzwerken teilen, sollte einen Blick auf unseren Artikel über die Psychologie der Viralität werfen.

Social Media: Infografik fasst Informationen über Social-Shares übersichtlich zusammen

Die SEO-Agentur Go-Gulf aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hat eine umfangreiche Infografik zum Thema Social Shares veröffentlicht. Hier finden sich neben den verschiedenen Content-Typen, die am häufigsten geteilt werden, auch die Motivation der Nutzer für das Teilen von Inhalten oder Informationen zu den am häufigsten geteilten Emotionen.

Die Informationen sind übersichtlich aufbereitet, ein Blick kann sich daher durchaus lohnen. Wenn ihr euch eingehender mit Social Shares beschäftigen wollt, legen wir euch unseren Artikel „Viraler Content: So gehen deine Texte wirklich steil“ ans Herz.

Ein Klick auf den unten stehenden Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

Shares auf Social-Media-Seiten. (Infografik: Go-Gulf)
Shares auf Social-Media-Seiten. (Infografik: Go-Gulf)

via allfacebook.de

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Kim Rixecker
Webdesign ist wie Hecke schneiden: Eine Twitter-Geschichte über lästige Kunden http://t3n.de/news/webdesign-hecke-schneiden-561361/ 2014-08-07T06:30:19Z
Ein deutscher Webdesigner hat mit einem spannenden Tweet einen kleinen Viralerfolg gefeiert. Tom Arnold verglich professionelles Webdesign, vor allem die Absprache mit Kunden, mit dem Schneiden einer …

Ein deutscher Webdesigner hat mit einem spannenden Tweet einen kleinen Viralerfolg gefeiert. Tom Arnold verglich professionelles Webdesign, vor allem die Absprache mit Kunden, mit dem Schneiden einer Hecke und erntete anschließend viel Beifall von seinen Kollegen.

Webdesigner schneidet seine Hecke: Twitter rastet aus

Tom Arnold ist ein erfahrener deutscher Webdesigner und Gestalter und bloggt und twittert gerne nebenher. Im Laufe dieser Woche widmete er sich ausnahmsweise mal nicht seiner Arbeit, sondern schnitt seine Hecke im Garten. Danach setzte er einen Tweet ab, in dem er beschreibt, wie einfach das Schneiden der Hecke doch sei, ganz im Gegensatz zu seiner Webdesign-Tätigkeit.

Kurz darauf fingen die ersten Follower von Arnold an, die nervigen Aspekte des Webdesigner-Daseins auch auf die Heckenschneiderei zu übertragen. Nervige Kunden, ungenaue Spezifikationen, Besserwisserei und Änderungen in letzter Sekunde sind dabei wiederkehrende Themen. Herausgekommen ist ein ganzer Haufen von wunderbar komischen Tweets, die fast jedem Kreativarbeiter mit Kundenkontakt mindestens ein Schmunzeln ins Gesicht treiben sollten.

Die besten Tweets hat Arnold inzwischen in seinem Blog übersichtlich zusammengefasst. Es treffen aber nach wie vor noch neue, lustige Tweets bei ihm ein, so dass sich auch ein Blick auf sein Twitter-Profil lohnt, wenn man noch nicht genug von dem Vergleich bekommen hat. Arnolds Kollege Jens Grochtdreis hat außerdem einige der besten Reaktionen in einem Storify-Stück zusammengefasst – ebenfalls lesenswert.

via twitter.com

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Moritz Stückler
Was kostet ein Staatstrojaner? Informationen zu FinFisher tauchen im Netz auf http://t3n.de/news/finfisher-staatstrojaner-gamma-international-561277/ 2014-08-06T12:01:32Z
Auf Twitter sind Infomaterialien und detaillierte Preislisten für den Staatstrojaner FinFisher aufgetaucht. Die deutsch-britische Software wurde unter anderem in Bahrain gegen Menschenrechtsaktiviste …

Auf Twitter sind Infomaterialien und detaillierte Preislisten für den Staatstrojaner FinFisher aufgetaucht. Die deutsch-britische Software wurde unter anderem in Bahrain gegen Menschenrechtsaktivisten eingesetzt, aber auch die Bundesregierung hatte 2013 eine Lizenz für die Software erworben.

FinFisher: Die Staatstrojaner-Suite soll Regierungen alle Funktionen zur modernen Überwachung bieten. (Screenshot: Netzpolitik.org)
FinFisher: Die Staatstrojaner-Suite soll Regierungen alle Funktionen zur modernen Überwachung bieten. (Screenshot: Netzpolitik.org)

FinFisher: Details zum Staatstrojaner landen im Netz

FinFisher ist eine kommerzielle Spionagesoftware-Suite des deutsch-britischen Unternehmens Gamma International GmbH mit Sitz in München. Die Suite besteht neben einem Trojaner für Heimcomputer und Smartphones und einem Tool, mit dem über den Firewire-Anschluss eines Rechners ein Abbild des Arbeitsspeichers erstellt werden kann, auch eine Software, die beim Internet-Provider installiert wird, um gezielt Dateien mit Überwachungssoftware zu infizieren. Kunden sind neben Ländern wie Bahrain auch die Bundesregierung – sie hatte sich 2013 eine Lizenz für den Staatstrojaner besorgt.

Unbekannte haben über den Twitter-Account @GammaGroupPR am 3. August 2014 damit begonnen, interne Preislisten und Informationsmaterialien zu dem Staatstrojaner zu veröffentlichen. Die Dateien wurden ursprünglich über den Cloud-Speicher Dropbox zum Download angeboten, scheinen mittlerweile aber gelöscht worden zu sein. Über die Seite von Netzpolitik.org können die Dokumente zur Staatstrojaner-Suite jedoch nach wie vor runtergeladen werden.

Ob die geleakten FinFisher-Dokumente echt sind, ist derzeit unbekannt. (Screenshot: Netzpolitik.org)
Ob die geleakten FinFisher-Dokumente echt sind, ist derzeit unbekannt. (Screenshot: Netzpolitik.org)

FinFisher: Liste zeigt, welche Virenscanner das Überwachungswerkzeug umgehen kann

Neben einer umfangreichen Preisliste und Nutzerhandbüchern findet sich auch eine Übersicht unter den Dokumenten, aus der hervorgeht, wie gut der Staatstrojaner unterschiedliche Virenscanner austricksen kann. Allerdings ist derzeit unklar, ob die Dokumente echt sind, Netzpolitik.org schreibt dazu, man habe dies verifizieren können. Gegenüber dem Portal wollte sich Gamma International dazu nicht äußern – auch eine Anfrage von t3n blieb bis zum jetzigen Zeitpunkt ohne Antwort.

Die FinFisher-Software wurde unter anderem bei Demokratie-Aktivisten in Bahrain gefunden. Laut einem Bericht des Wall Street Journals hatte auch das Regime in Ägypten vor, die Software einzusetzen. Aufgrund des Arabischen Frühlings kam es allem Anschein nach jedoch nie zu dem Kauf. Im Mai 2013 erwarb  die Deutsche Bundesregierung Software der Gamma Group im Wert von 147.000 Euro.

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Kim Rixecker
Was treibt die Konkurrenz? 7 Tools, um mehr über deine Mitbewerber herauszufinden http://t3n.de/news/konkurrenz-analyse-560175/ 2014-07-31T12:51:54Z
Egal ob Blogger, Gründer oder Unternehmer: Auch du hast Konkurrenten. Pardon: Mitbewerber. Mit den folgenden Tipps behältst du sie im Blick – egal ob auf Twitter, Facebook oder ihrer eigenen Website.

Egal ob Blogger, Gründer oder Unternehmer: Auch du hast Konkurrenten. Pardon: Mitbewerber. Mit den folgenden behältst du sie im Blick – egal ob auf , oder ihrer eigenen Website.

So kommst du deinen Mitbewerbern auf die Schliche

Im Kampf um Leser, Kunden oder ganze Märkte lohnt ein Vergleich mit Mitbewerbern. Sie liefern Inspirationen und Strategien sowie Informationen über ihren (Miss-)Erfolg. Wie man trotz vieler Mitbewerber und unzähliger Plattformen den Überblick behält, zeigt dieser Artikel.

1. Behalte die Entwicklung der Facebook-Fanpages im Auge

Die Facebook-Funktion zur Wettbewerbs-Analyse (Screenshot: Facebook).
Die Facebook-Funktion zur Wettbewerbs-Analyse (Screenshot: Facebook).

Seit vergangenem Jahr bietet Facebook eine integrierte Monitoring-Funktion. Über „Seiten im Auge behalten“ können Administratoren die Leistung ihrer Seite mit ähnlichen Seiten vergleichen“, erklärt Facebook. Die Funktion findet sich in den Statistiken und liefert Informationen zu Fanzahl, dem Fanwachstum, den wöchentlichen Beiträgen und der resultierenden Interaktion. Sie beschränkt sich somit auf sehr rudimentäre Kennzahlen, informiert aber trotzdem über wichtige Tendenzen. Die Betreiber der beobachteten Seite erfahren, dass sie beobachtet werden. Wer dahinter steckt, bleibt aber geheim.

2. Analysiere die Twitter-Auftritte

Ein Blick auf die Konkurrenz via Topsy. (Screenshot: topsy.com)
Ein Blick auf die Konkurrenz via Topsy. (Screenshot: topsy.com)

Twitter hat kein vergleichbares Feature, etwas ähnliches bietet jedoch Topsy. Marketer können mit dem Webdienst überprüfen, wie oft bestimmte Schlagworte oder Nutzernamen innerhalb des Netzwerks erwähnt werden. Dadurch lässt sich die Bekanntheit eines Unternehmens und seine Aktivität auf Twitter ablesen. Das reicht nicht für eine detaillierte Analyse der Strategie eines Mitbewerbers, aber für einen groben Überblick.

3. Erfahre, wie deine Mitbewerber ihre Besucher generieren

Woher deine Mitbewerber ihre Besucher beziehen, zeigt SimilarWeb. (Screenshot: Similarweb.com)
Woher deine Mitbewerber ihre Besucher beziehen, zeigt SimilarWeb. (Screenshot: Similarweb.com)

Mithilfe des israelischen Dienstes SimilarWeb können Marketer detaillierte Informationen über andere Websites abrufen, darunter ihre Besucherzahlen und -quellen. „Grundlage dieser Informationen bilden eine Reihe von Browserplugins“, heißt in einem älteren t3n-Artikel. Je kleiner die untersuchte Website, desto kleiner auch die Datenbasis. Fehlen ausreichend Daten, steigt automatisch die Fehleranfälligkeit der Hochrechnungen. Große Mitbewerber lassen sich mithilfe von SimilarWeb dennoch sehr erfolgreich analysieren.

Die wichtigsten Unterseiten deiner Konkurrenz im Überblick. (Screenshot: ahrefs.com)
Die wichtigsten Unterseiten deiner Konkurrenz im Überblick. (Screenshot: ahrefs.com)

Mithilfe von Diensten wie ahrefs oder MajesticSEO können Nutzer die Backlinks von Websites einsehen, auch ohne kostenpflichtigen Account. Eine begrenzte Anzahl von Daten oder Suchen steht kostenlos zur Verfügung. Ahrefs bietet ein Feature, mit dem du kurzerhand die wichtigsten Webseiten deiner Mitbewerber herausfilterst. So lässt sich leicht einsehen, wie die in der organischen Suche dastehen und woher sie ihren Traffic beziehen.

5. Sichere wichtige Webseiten und lasse dich über Updates informieren

Informiert über Änderungen einer Webseite: Visualping.io. (Screenshot: visualping.io)
Informiert über Änderungen einer Webseite: Visualping.io. (Screenshot: visualping.io)

Die wichtigsten Seiten deiner Mitbewerber hältst du mit dem Browser-Plugin „Page Monitor“ oder dem Webdienst Visualping im Auge. Sie informieren dich automatisch über Veränderungen auf den gespeicherten Webseiten. Weißt du, dass eine ganz bestimmte Unterseite deines Mitbewerbers für ein Großteil der Besucher verantwortlich ist, lohnt es sich, sie dauerhaft über einen der genannten Dienste zu überwachen. So kannst du im Handumdrehen auf etwaige Änderungen reagieren.

6. Schaue, welche Dienste sie nutzen

BuiltWith zeigt, mir welchen Diensten der Mitbewerber arbeitet. (Screenshot: t3n.de)
BuiltWith zeigt, mir welchen Diensten der Mitbewerber arbeitet. (Screenshot: t3n.de)

Welche Software und welche Technologien nutzen deine Mitbewerber auf ihrer Website? Diese Frage beantwortet BuiltWith über dessen Website sowie die verfügbaren Plugins. Marketer können so beispielsweise einsehen, welchen Dienst die Mitberwerber zur Webanalyse oder zum A/B-Testing nutzen. Alternativ ist auch die umgekehrte Suche nach den beliebtesten Diensten einer bestimmten Kategorie möglich, hier am Beispiel der Content-Management-Systeme.

7. Prüfe, wo deine Mitbewerber erwähnt werden

Alert.io, die Google-Alerts-Alternative. (Screenshot: alert.io)
Alert.io, die Google-Alerts-Alternative. (Screenshot: alert.io)

Alert-Dienste wie Google Alerts oder Alert.io informieren Nutzer über Erwähnungen von Schlagworten wie beispielsweise Unternehmensnamen. Marketer können diese Dienste nutzen, um einerseits auf dem Laufenden zu bleiben und andererseits bei fehlenden Backlinks um eine nachträgliche Verlinkung zu bitten. Gleiches gilt aber auch bei Erwähnungen von Mitbewerbern. Eine Chance, die man nutzen sollte.

Und welche Tools und Dienste nutzt ihr zur Konkurrenzanalyse? Wir freuen uns auf eure Ergänzungen in den Kommentaren!

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Lars Budde
Was sagen eure Fans dazu? Wedgies – ein schickes Umfrage-Tool für alle Plattformen http://t3n.de/news/wedgies-umfrage-social-media-560048/ 2014-07-30T11:48:38Z
Mit Wedgies lassen sich Umfragen für die eigene Website, aber auch für Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Tumblr erstellen. Wir zeigen euch, was der Service bietet.

Mit Wedgies lassen sich Umfragen für die eigene Website, aber auch für wie , oder erstellen. Wir zeigen euch, was der Service bietet.

Mit Wedgies lassen sich Umfragen für die eigene Website und Soziale Netzwerke erstellen. (Screenshot: Wedgies)
Mit Wedgies lassen sich Umfragen für die eigene Website und Soziale Netzwerke erstellen. (Screenshot: Wedgies)

Wedgies: Umfrage-Plattform mit ungewöhnlichem Namen

Als Wedgie bezeichnet man im englischen Sprachraum einen Streich, bei dem die Unterhose des Opfers ruckartig nach oben gezogen wird, was sich im Regelfall durch ein eher unangenehmes Gefühl in der Leistengegend bemerkbar macht. Die Pluralform des Wortes ist aber auch der Name eines schicken Umfrage-Tools für verschiedene Plattformen wie Twitter, Facebook oder Tumblr. Auf eurer Website und eurem WordPress- oder Tumblr-Blog können mit Wedgies erstellte Umfragen direkt eingebunden werden. Für Facebook und Twitter generiert das Tool für die verschiedenen Antwortmöglichkeiten unterschiedliche Kurz-URLs, über die ihr Umfragen direkt als Text-Posts durchführen könnt.

Wedgies: Kostenlose Umfragen bis 100.000 Pageviews

Wedgies kann für Umfragen bis 100.000 Pageviews kostenfrei verwendet werden. Dann fehlen euch allerdings sämtliche Analytics-Funktionen des Tools. Erst ab dem Starter-Paket für 25 US-Dollar monatlich könnt ihr die Teilnahme an euren Umfragen auch sinnvoll auswerten. Für den doppelten Preis bekommt ihr neben einigen anderen Features auch noch tiefergehende Analytics-Funktionen. Darüber hinaus gibt es noch das Enterprise-Paket, über das ihr die Umfragen eurem Branding anpassen könnt und Zugriff auf die Wedgies-API bekommt. Der Preis für dieses Paket wird allerdings einzeln ausgehandelt. Wedgies ist ein praktisches und von der Handhabung enorm einfaches Tool zur Erstellung eigener Umfragen. Allerdings ist es bei weitem nicht das einzige Produkt auf diesem Gebiet. Wem es eher um grafisch aufwendige Umfragen für die eigene Website geht, der sollte einen Blick auf unsere Artikel über Survmetrics und Typeform werfen.

via www.producthunt.com

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Kim Rixecker