Twitter | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Twitter 2015-08-24T13:03:51Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/twitter Livestreaming im Unternehmenseinsatz: Artikel aus t3n 41 als kostenloser PDF-Download http://t3n.de/news/livestreaming-unternehmen-t3n-41-kostenloser-pdf-download-633648/ 2015-08-24T13:03:51Z
In Form einer „Pay with a tweet“-Aktion wollen wir unseren treuen Fans und Followern erneut einen Artikel aus unserer aktuellen Printausgabe exklusiv als PDF zum Download zur Verfügung stellen.

In Form einer „Pay with a tweet“-Aktion wollen wir unseren treuen Fans und erneut einen Artikel aus unserer aktuellen Printausgabe exklusiv als PDF zum Download zur Verfügung stellen. Heute lassen wir euch den Artikel „Live dabei!“, in dem es um die Streaming-Apps Periscope und Meerkat im Unternehmenseinsatz geht, kostenlos zur Verfügung. Im Tausch gegen einen Tweet oder gegen einen Eintrag auf eurer Facebook-Wall erhaltet ihr den Downloadlink zum Artikel.

Wie funktioniert das konkret?

Um den Artikel kostenlos als PDF zu bekommen, nutzt einfach diesen Link und befolgt die selbsterklärenden Anweisungen. Das geht alles ziemlich schnell und ihr werdet euch, egal ob über Facebook oder Twitter, zeitnah den Artikel herunterladen können.

Diesen Artikel aus t3n 41 könnt ihr euch als PDF herunterladen.
Diesen Artikel aus t3n 41 könnt ihr euch als PDF herunterladen.

Solltet ihr nach dem Lesen Lust auf mehr bekommen haben und euch gerne die ganze Ausgabe ansehen oder das Magazin abonnieren wollt, dann seid ihr hier richtig: t3n Nr. 41: Bargeld nervt.

Pay with a tweet

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t3n Redaktion
Frontend-Framework: Bootstrap 4 Alpha und offizieller Theme-Shop verfügbar http://t3n.de/news/frontend-framework-bootstrap-4-theme-shop-632876/ 2015-08-20T12:34:30Z
Die Macher des Frontend-Frameworks Bootstrap haben einen offiziellen Online-Shop für aufwendige Premium-Themes gestartet. Außerdem wurde die Alpha-Version von Bootstrap 4 veröffentlicht.

Die Macher des Frontend-Frameworks Bootstrap haben einen offiziellen Online-Shop für aufwendige Premium-Themes gestartet. Außerdem wurde die Alpha-Version von Bootstrap 4 veröffentlicht.

Die Bootstrap-Macher verkaufen jetzt auch eigene Themes. (Screenshot: themes.getbootstrap.com)
Die Bootstrap-Macher verkaufen jetzt auch eigene Themes. (Screenshot: themes.getbootstrap.com)

Bootstrap verkauft jetzt eigene Premium-Themes

Das Team hinter dem quelloffenen Frontend-Framework Bootstrap bietet jetzt auch kostenpflichtige Themes an. Insgesamt werden über den offiziellen Theme-Shop derzeit drei solcher Themes angeboten. Bei dem Ersten handelt es sich um ein Dashboard. Der Zweite ist eine Marketing-Seite und der Dritte eignet sich als Grundlage für eigene Web-Apps. Sie alle werden zu einem Preis von jeweils 99 US-Dollar angeboten.

Für den Preis dürft ihr den Theme in so vielen Projekten einsetzen, wie ihr möchtet. Außerdem enthalten sie verschiedene Beispiele, neue Komponenten und Plugins sowie eine eigene Dokumentation. Insgesamt sollen die Macher Hunderte von Stunden in die Entwicklung der umfangreichen Themes gesteckt haben.

Die Alpha-Version von Bootstrap 4 steht ab sofort zum Download bereit. (Screenshot: Bootstrap)
Die Alpha-Version von Bootstrap 4 steht ab sofort zum Download bereit. (Screenshot: Bootstrap)

Bootstrap 4 Alpha ist da: Das ist neu

Ebenfalls neu ist die Alpha-Version von Bootstrap 4. Für das nächste Major-Release wechselt das Team von Less zu Sass. Außerdem gibt es ein überarbeitetes Grid-System, der Support für Internet Explorer 8 wurde eingestellt, und sämtliche JavaScript-Plugins wurden in ECMAScript 6 umgeschrieben, um die neusten Verbesserungen der Script-Sprache auszunutzen.

Um den Einstieg zu erleichtern, wurde außerdem die Dokumentation überarbeitet. Sie setzt jetzt auf Markdown und wurde um einige Plugins erweitert, um die Darstellung von Beispielen und Codeschnipseln zu optimieren. Die Alpha Version des Frontend-Frameworks sowie Informationen zu allen wichtigen Änderungen findet ihr auf der offiziellen Bootstrap-4-Webseite.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Kostenlose Bootstrap-Themes für jeden Anlass: Das sind die besten Quellen im Netz“.

via blog.getbootstrap.com

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Kim Rixecker
Die besten Twitter-Tools für bessere Inhalte, mehr Einfluss und Reichweite http://t3n.de/news/beste-twitter-tools-421809/ 2015-08-17T12:32:01Z
Die richtigen Twitter-Tools machen aus deinem Profil eine zielgerichtete Content-Maschine. Eine Auswahl liefert dir dieser Artikel.

Die richtigen Twitter-Tools machen aus deinem Profil eine zielgerichtete Content-Maschine. Eine Auswahl liefert dir dieser Artikel.

Twitter lässt sich durch Applikationen und Webdienste um nützliche Funktionen erweitern. Sie helfen beim Einstieg in das „Twitterversum“ und erleichtern die alltägliche Nutzung des beliebten Services. Um die riesige Auswahl an Twitter-Tools auf die wirklich interessanten Zusatzdienste herunterzukochen, haben wir uns umgehört und fleissig getestet.

30+ Twitter-Tools, die wir empfehlen können

Sollte euer Lieblings-Tool nicht in der folgenden Liste stehen, schreibt uns doch einen Kommentar. Wir würden uns freuen, diese Top 10 mit eurer Hilfe ergänzen zu können.

1. Finde die interessantesten „Tweeps“

Mit twitaholic findest du thematisch sortierte Nutzerprofile. (Screenshot: twitaholic.com)
Mit twitaholic findest du thematisch sortierte Nutzerprofile. (Screenshot: twitaholic.com)

Aller Anfang ist schwer, sagt man. Und macht es nicht gerade leicht den Einstieg zu meistern. Vor allem die Suche nach interessanten Nutzern ist aufwändig. Zu Beginn helfen deshalb Verzeichnisse wie twitaholic. Sie sortieren Twitter-Nutzer – sogenannte Tweeps oder Tweeple – nach Kategorien. Ähnliche Funktionen bietet auch TweetFind oder das sich auf die Lokalität konzentrierende NearbyTweets, doch mit dem erstgenannten twitaholic sind Einsteiger auf der sicheren Seite.

2. Twitter-Tools zur Content-Recherche

Das Twitter-Tool Nuzzel liefert dir Einblicke in die Interessen deiner Follower. (Screenshot: nuzzel.com)
Das Twitter-Tool Nuzzel liefert dir Einblicke in die Interessen deiner Follower. (Screenshot: nuzzel.com)

Du folgst spannenden „Tweeps“ und vielleicht schon die ersten Follower gesammelt? Dann wird es Zeit, aktiv zu twittern. Wenn du strategisch vorgehen willst, verschaffe dir zunächst einen Überblick über die Interessen deiner Follower. Hierbei helfen Tools wie Nuzzel. Sollte dieser Analyse aufgrund weniger Follower kaum Ergebnisse bringen, wirf mit Topsy oder The Latest einen Blick auf aktuell angesagte Themen. Die beliebtesten Inhalte zu bestimmten Themen oder von bestimmten Websites liefert dir Buzzsumo. Es bietet Nutzern, die nicht zahlen, aber nur einen groben Einblick.

3. Plane deine Inhalte

Hootsuite und Buffer helfen beim Planen deiner Inhalte. (Screenshot: hootsuite.com)
Hootsuite und Buffer helfen beim Planen deiner Inhalte. (Screenshot: hootsuite.com)

Ich kenne kaum Nutzer, die ihre Tweets direkt auf Twitter.com verschicken. Die meisten nutzen stattdessen Applikationen wie beispielsweise Hootsuite oder Buffer. Sie ermöglichen dir, Tweets vorzubereiten und die Veröffentlichung einzuplanen – zum Beispiel über die komfortablen Browser-Erweiterungen. Beide Anbieter haben zudem einen kostenloses Angebot, das ausreichen sollte, wenn du deine privaten Accounts verwaltest.

4. Alles über #Hashtags

Das Twitter-Tool RiteTag empfiehlt dir die richtigen Hashtags. (Screenshot: ritetag.com)
Das Twitter-Tool RiteTag empfiehlt dir die richtigen Hashtags. (Screenshot: ritetag.com)

Hashtags sind eine der zentralen Funktionen von Twitter. Sie formen ein inhaltliche Gerüst, indem sie Nutzer sowie Tweets bestimmten Themen zuordnen. Willst du daraus Profit schlagen, ist die Auswahl der richtigen Hashtags entscheidend. Hilfreich sind dabei beispielsweise RiteTag und Hashtagifiy. Willst du Inhalte zu bestimmten Hashtags finden, lohnt ein Blick auf Seen sowie das oben bereits erwähnte Buzzsumo.

5. Mehr visuelle statt textlastiger Inhalte

Eine Alternative zu textlastigen Inhalten bietet unter anderem Spruce. (Screenshot: tryspruce.com)
Eine Alternative zu textlastigen Inhalten bietet unter anderem Spruce. (Screenshot: tryspruce.com)

Visuelle Inhalte funktionieren nicht nur auf Facebook, sondern ganz besonders auch auf Twitter. Um die triste Oberfläche des rein textbasierten Netzwerks zu durchbrechen, kannst du kostenlose Tools wie Pablo oder Spruce nutzen. Die kostenpflichtige, aber etwas ausgereiftere Alternative lautet Share as Image.

6. Mehr Überblick durch Aggregation

Brook verschafft dir einen Überblick. (Screenshot: brookdaily.com)
Brook verschafft dir einen Überblick. (Screenshot: brookdaily.com)

Wenn du keine Zeit hast, allen Tweets deiner Community zu folgen, solltest du dich mit Listen beschäftigen, oder eines der folgenden Tools nutzen. Brook schickt dir täglich die „fünf besten Tweets“ der Tweeps, denen du folgst. Nach dem gleichen Prinzip funktionieren auch Twurly und News.me. Was dir am besten gefällt, solltest du einfach mal testen.

7. Die besten Twitter-Tools zur Content-Analyse

Zu den ausgefeilteren Twitter-Tools zählt unter anderem SumAll. (Screenshot: sumall.com)
Zu den ausgefeilteren Twitter-Tools zählt unter anderem SumAll. (Screenshot: sumall.com)

Weißt du, wie viele Nutzer du erreichst oder zum Klicken animierst? Obwohl Twitter häufig zum Markenaufbau und der Kontaktaufnahme mit Influencern genutzt wird, lohnt eine Analyse der harten Kennzahlen. Hierbei helfen zum einen die offizielle Lösung aus dem Hause Twitter, zum anderen spezialisierte Webdienste wie beispielsweise SumAll oder SocialBro.

8.  Koordiniere deine „Follows“ und „Unfollows“

Ein Klassiker der Twitter-Tools: Manageflitter. (Screenshot: manageflitter.com)
Ein Klassiker der Twitter-Tools: Manageflitter. (Screenshot: manageflitter.com)

Neben guten Inhalten machst du Nutzer in erster Linie über Follows und Favoriten auf dein Profil aufmerksam. In diesem Kontext besonders bekannt sind ManageFlitter und Crowdfire. Eine weniger bekannte, aber sehr interessante Lösung ist Unfollowers. Eine ausgefallene Idee bietet außerdem die iOS- App Twindr, mit der du Nutzern wie bei Tinder durch Swipen eine Zu- oder Absage erteilst.

9. Zur Automatisierung

Warum alles händisch machen, wenn es auch einfacher geht? (Screenshot: narrow.io)
Warum alles händisch machen, wenn es auch einfacher geht? (Screenshot: narrow.io)

Wer auf Twitter rapides Wachstum anstrebt, schafft das nur durch viel Zeitinvestment oder etwas Automatisierung. Eben diese Lösung bietet seit kurzem Narrow, das nach dem Festlegen von Hashtags automatisch relevanten Nutzern folgt und passende Tweets favorisiert. Dieser Mechanismus generiert Aufmerksamkeit zum Nulltarif, ist aber nicht unumstritten. Durch die Automatisierung geht schließlich deine „persönliche Note“ verloren.

10. Sonstiges

Die Automatisierung von TwitterFeed kannst du auch mit IFTTT realisieren. (Screenshot: twitterfeed.com)
Die Automatisierung von TwitterFeed kannst du auch mit IFTTT realisieren. (Screenshot: twitterfeed.com)

Keines der folgenden Tools ließ sich unseren Kategorien zuordnen, hilfreich sind sie aber trotzdem: Da wäre zum Beispiel Selective Tweet, mit dem du bestimmte Tweets automatisch auch auf Facebook teilst; TwitterFeed, mit dem du RSS-Feeds direkt in Twitter einspeisen kannst und das kostenpflichtige twtpoll, mit dem du in sozialen Netzwerken einfach Umfragen veröffentlichen kannst.

 

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Lars Budde
Farewell, Facebook. Ta-ta, Twitter: So löscht du ungeliebte Social-Media-Profile http://t3n.de/news/social-media-profile-loeschen-facebook-twitter-pinterest-instagram-629942/ 2015-08-16T15:07:47Z
Ihr habt generell keine Lust mehr auf Social Media oder wollt euch nur von einem bestimmten Netzwerk abwenden? Hier navigieren wir euch durch den Abmeldeprozess von Facebook, Instagram, Twitter, …

Ihr habt generell keine Lust mehr auf Social Media oder wollt euch nur von einem bestimmten Netzwerk abwenden? Hier navigieren wir euch durch den Abmeldeprozess von Facebook, Instagram, Twitter, Google+ und Pinterest.

Vielleicht bist du es leid, dass deine Privatsphäre nicht respektiert wird. Vielleicht hast du auch keine Lust mehr, durch irrelevante Meldungen in deinem Newsfeed zu scrollen. Vielleicht hast du dich auch einfach einmal in einem sozialen Netzwerk angemeldet und es nie wirklich benutzt. Aus welchen Gründen du dich auch immer aus Facebook und Co. abmelden möchtest, in diesem Beitrag bekommst du die nötige Unterstützung dazu – denn es ist nicht immer so offensichtlich, wie das funktioniert.

Facebook, Twitter, Instagram, Google+ und Pinterest: So löscht du deine Social-Media-Accounts!

Wir haben für euch in die Einstellungsbereiche der wichtigsten sozialen Netzwerke geschaut und einen Überblick angelegt, der schnell und einfach erklärt, wo und wie ihr euren Account für Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest und Google+ entfernen könnt.

  1. Facebook löschen

Um euren Facebook-Account zu löschen, braucht ihr einfach nur den Link öffnen und den entsprechenden Button klicken, der zum Löschen auffordert. Anschließend gebt ihr das Passwort ein und wählt die Bilder aus, nach denen gefragt wird. Es kann bis zu 90 Tage dauern, bis der Account endgültig gelöscht wird. Tschüss, Cat-Content!

So löscht du Facebook. (Screenshot: Andreas Weck)
So löscht du Facebook. (Screenshot: Andreas Weck)
  1. Twitter löschen

Wer seinen Twitter-Account löschen möchte, klickt oben rechts auf das kleine Profilbild und dann in den Einstellungsbereich. Dort befindet sich ein Textlink, der euch in den Bereich führt, wo ihr euren Account löschen könnt. Nach 30 Tagen wird euer Profil gelöscht – sofern ihr euch binnen dieser Zeit nicht erneut einloggt.

So löscht du Twitter. (Screenshot: Andreas Weck)
So löscht du Twitter. (Screenshot: Andreas Weck)
  1. Instagram löschen

Instagram lässt sich auch ganz leicht über den Browser löschen. Loggt euch auf Instagram.com mit euren Anmeldedaten ein und klickt hier in den Link hinein. Anschließend wählt ihr einen Grund aus, gebt euer Passwort ein und bestätigt die dauerhafte Löschung des Instagram-Profils. Danach müsst ihr keine Bilder mehr vom Essen eurer Freunde anschauen!

So löscht du Instagram. (Screenshot: Andreas Weck)
So löscht du Instagram. (Screenshot: Andreas Weck)
  1. Pinterest löschen

Sobald ihr euch in Pinterest eingeloggt habt, braucht ihr einfach nur auf das kleine Profilbild rechts oben klicken und in den Einstellungsbereich wechseln. Dort klickt ihr auf den Button zum Deaktivieren des Accounts. Wählt einen Grund aus und denkt euch „Peace out, Pinterest!“ Binnen 14 Tagen wird euer Profil gelöscht.

So löscht du Pinterest. (Screenshot: Andreas Weck)
So löscht du Pinterest. (Screenshot: Andreas Weck)
  1. Google+ löschen

Google+ löscht ihr indem ihr im eingeloggten Modus rechts oben auf euer Profilbild klickt und in den Konto-Bereich wechselt. In den Kontoeinstellungen auf der rechten Seite findet ihr den Bereich „Konto oder Dienste löschen“, wo ihr entweder einzelne Produkte wie Google+ oder aber euch gesamtes Google-Profil inklusive Google-Mail und YouTube löschen könnt.

So löscht du Google+. (Screenshot: Andreas Weck)
So löscht du Google+. (Screenshot: Andreas Weck)
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Andreas Weck
Twitter: Borussia Dortmund ist schon jetzt Periscope-Meister http://t3n.de/news/twitter-borussia-dortmund-schon-631070/ 2015-08-14T14:29:08Z
Twitter gehört zum Fußball inzwischen dazu - die Hashtags zu prominenten Begegnungen dürften mittlerweile jedem Twitterer ein Begriff sein. Pünktlich zum Start der neuen Bundesliga-Saison bringt …

Twitter gehört zum Fußball inzwischen dazu - die Hashtags zu prominenten Begegnungen dürften mittlerweile jedem Twitterer ein Begriff sein. Pünktlich zum Start der neuen Bundesliga-Saison bringt sich der 140-Zeichen-Dienst schon einmal in Stellung - und will seinen Status als Echtzeit-Kommunikationsmedium Nummer Eins bekräftigen.

(Grafik: Quka / Shutterstock.com)
Twitter wird hauptsächlich auf dem Smartphone genutzt (Grafik: Quka / Shutterstock.com)

Die Zahlen, die Twitter Deutschland am Donnerstag veröffentlicht hat, sind nicht so einfach zu interpretieren. Dass Bayern München im Jahresvergleich die Zahl seiner Twitter-Follower von 1,4 auf 2,27 Millionen gesteigert hat, klingt eher enttäuschend, wenn man die Größe der Facebook-Community des deutschen Rekordmeisters daneben stellt: Auf dem sozialen Netzwerk hat Bayern München fast 31,5 Millionen Fans. Auch die Steigerungsraten der restlichen Vereine aus der Twitter-Top-3 lesen sich eher mau: Borussia Dortmund kletterte innerhalb eines Jahres von 1,18 Millionen auf 1,72 Millionen Follower, Schalke 04 legte im gleichen Zeitraum von 215.000 auf 310.000 Follower zu.

Alonso führt die Twitter-Rangliste an

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Neunmal Bayern, einmal Wolfsburg - die Twitter-Stars der Bundesliga. (Foto: Twitter)

Gleichwohl muss man bedenken, dass Twitter in Deutschland nach wie vor darum kämpft, im Mainstream anzukommen. Dass andere Länder hier wesentlich weiter sind, verrät ein Blick auf die Rangliste der Spieler mit den meisten Followern. Die Nummer Eins, Bayern Münchens Xabi Alonso, wechselte erst zur vergangenen Saison von Real Madrid zu Bayern München. Den Großteil seiner 9,42 Millionen Follower dürfte der Spanier mitgebracht haben. Gleiches dürfte für Thiago Alcántara (Rang 4, 2,65 Millionen Follower), Arturo Vidal (Rang 5, 2,17 Millionen Follower) sowie Javi Martinez (Rang 10, 1,26 Millionen Follower) gelten. Von den deutschen Stars sind Manuel Neuer auf Rang 2 mit 3,09 Millionen und Mario Götze auf Platz 3 mit 2,72 Millionen am besten platziert.

Ein Instrument für Twitter, um nicht nur den eigenen Status als Echtzeitmedium zu untermauern, sondern auch neue Nutzergruppen zu gewinnen, ist die Livestreaming-App Periscope. Diese hatte Twitter im März 2015 übernommen, um in Sachen Bewegtbild bei den Nutzern einen Fuß in die Tür zu bekommen. Auch wenn umstritten ist, wie groß die Reichweiten-Wirkung der App wirklich ist: bei den deutschen Bundesligisten kommt Periscope offenbar gut an. Von allen Vereinen der obersten Spielklasse haben nur fünf keinen Periscope-Account - darunter der deutsche Vizemeister VfL Wolfsburg.

Periscope-Meister Borussia Dortmund

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Dortmund vorne weg - Die Periscope-Tabelle der Bundesliga (Foto: Twitter)

„Meister der Herzen“ auf Periscope ist Borussia Dortmund. Wenn ein Nutzer einen Periscope-Stream gut findet, kann er ihn durch antippen mit einem Herz versehen. Fast eine Viertelmillion solcher Liebesbeweise hat der BVB, der auf Periscope aktuell rund 22.400 Fans hat, bislang bekommen - und distanziert damit den Erzrivalen Schalke 04, der seinerseits schon stark mit Periscope experimentiert, deutlich. Während Bayern München in dieser Kategorie noch Nachholbedarf hat, sind Vereine aus der zweiten Reihe wie Werder Bremen oder Mainz 05 überraschend stark.

Zusammen mit diesen Statistiken veröffentlichte Twitter die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter rund 1.500 Nutzern via Website und App. Demzufolge tippt die Mehrzahl auf Bayern München als Deutscher Meister, aber auch Borussia Dortmund ist ein aussichtsreicher Kandidat auf den Titel. Mit Thomas Müller stellen die Bayern nach Meinung der User außerdem den Torschützenkönig. Den zuletzt schwer gebeutelten HSV sehen die Nutzer erneut in der Relegation - und neben den Liga-Neulingen Darmstadt und Ingolstadt auch als einen der Top-Kandidaten auf den Abstieg. Zugleich werde, so die Ansicht der Twitter-Nutzer, HSV-Coach Bruno Labbadia als erster Trainer der Saison entlassen.

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HORIZONT Online
Social Media: Ab sofort könnt ihr auch Videos mit Buffer auf euren Kanälen teilen http://t3n.de/news/buffer-social-media-video-marketing-631201/ 2015-08-14T09:30:56Z
Das beliebte Social-Media-Werkzeug Buffer bietet jetzt auch Unterstützung für Videos. Damit könnt ihr auf einfache Art und Weise Clips direkt auf Facebook, Twitter, LinkedIn, Pinterest und Google+ …

Das beliebte Social-Media-Werkzeug Buffer bietet jetzt auch Unterstützung für Videos. Damit könnt ihr auf einfache Art und Weise Clips direkt auf Facebook, Twitter, LinkedIn, Pinterest und Google+ hochladen.

Jetzt könnt ihr mit Buffer auch Videos auf Facebook, Twitter, LinkedIn, Pinterest und Google+ verteilen. (Grafik: Buffer)
Jetzt könnt ihr mit Buffer auch Videos auf Facebook, Twitter, LinkedIn, Pinterest und Google+ verteilen. (Grafik: Buffer)

Buffer for Videos: Clips auf allen Social-Media-Kanälen verteilen

Videos spielen auch auf den sozialen Netzwerken eine zunehmend wichtigere Rolle. Auf diesen Umstand hat jetzt auch Buffer reagiert. Mit dem Social-Media-Tool könnt ihr eure Clips mit wenigen Klicks auf fast allen großen sozialen Netzwerken verteilen. Unterstützt werden derzeit Facebook, Twitter, LinkedIn, Pinterest und Google+.

Das Ganze funktioniert kinderleicht: Über das Buffer-Interface wählt ihr einfach das gewünschte Video aus und ladet es hoch. Unterstützt werden die Formate MP4, MOV und AVI. Allerdings darf die Dateigröße ein Gigabyte nicht überschreiten. Anschließend könnt ihr noch einen passenden Verteiltext dazu schreiben und auswählen, auf welchen Social-Media-Seiten euer Clip angezeigt werden soll. Auf Facebook, Twitter und Google+ werden die Clips dann nativ eingebunden. Für Pinterest und LinkedIn generiert Buffer automatisch einen Link zu einem externen Web-Player.

Buffer for Videos: Keine zusätzlichen Kosten für bestehende Kunden

Die Videofunktionalität steht allen zahlenden Buffer-Kunden zur Verfügung. Das Feature kommt keine Sekunde zu spät. Immerhin posten Nutzer schon jetzt 75 Prozent mehr Videos auf Facebook als noch 2014. Die Anzahl der Videos im Newsfeed stieg laut Facebook-Angaben sogar um 360 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und auch auf Twitter lässt sich eine ähnliche Entwicklung beobachten. Da ist es natürlich hilfreich, dass Marketers jetzt eine einfache Möglichkeit zum Upload eigener Clips auf die verschiedenen Netzwerke an die Hand bekommen.

In diesem Zusammenhang solltet ihr auch unsere Artikel „Video-Marketing: 8 Dinge, die du bei deiner nächsten Kampagne beachten solltest“ und „1.000 Prozent mehr Videoaufrufe: Der Schlüssel zum Erfolg heißt ‚Relevanz‘“ lesen.

via www.producthunt.com

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Kim Rixecker
Neuer Buy-Button: Salesforce macht Online-Communities zu Shops http://t3n.de/news/neuer-buy-button-salesforce-631139/ 2015-08-14T09:08:32Z
Nach Twitter, Pinterest und Facebook experimentiert jetzt auch E-Commerce-Riese Salesforce mit einem eigenen Buy-Button. Kunden sollen damit aus Foren und anderen Online-Communities heraus direkt …

Nach Twitter, Pinterest und Facebook experimentiert jetzt auch E-Commerce-Riese Salesforce mit einem eigenen Buy-Button. Kunden sollen damit aus Foren und anderen Online-Communities heraus direkt das gewünschte Produkt bestellen können.

Salesforce testet Kaufbutton für Community-Cloud-Nutzer

Der Salesforce Buy-Button. (Quelle: TechCrunch)
Der Salesforce Buy-Button. (Quelle: TechCrunch)

Das E-Commerce-Unternehmen Salesforce hat einen eigenen Buy-Button für die Nutzer seiner Community Cloud angekündigt. Das Feature befindet sich zur Zeit in der Testphase und wird frühestens 2016 öffentlich verfügbar sein. Momentan testet das Unternehmen den Kaufbutton zusammen mit TripAdvisor, PonoMusic und dem Deloitte Digital Hub. Zu den ersten Technologiepartnern gehören Bigcommerce, Demandware und CloudCraze: Nach Aussage von Salesforce nutzen die meisten der Community-Cloud-Nutzer die Plattformen dieser drei E-Commerce-Anbieter.

Mit seiner Community-Cloud bietet Salesforce Unternehmen die Möglichkeit, eigene Communitys rund um ihre Produkte und Dienstleistungen aufzubauen und zu skalieren. Interaktionen mit den Kunden können dann nahtlos in die Salesforce-Infrastruktur zur Abwicklung etwa von CRM- oder Kaufvorgängen überführt werden. Mögliche Anwendungsfälle sind etwa Kundensupport-Seiten oder Foren. Diese Online-Communities können Unternehmen durch den Buy-Button jetzt quasi selbst in einen Marktplatz verwandeln.

Salesforce Buy-Button: Direkt aus dem Online-Forum heraus bestellen

Ein Beispiel: Ein Nutzer, der nach einem bestimmten Ersatzteil für seine Kaffeemaschine sucht, wird vielleicht am ehesten in einem Support-Forum fündig. Statt das gewünschte Produkt jetzt online suchen zu müssen, könnte er dank des Salesforce-Buy-Buttons direkt aus dem Forum heraus eine Bestellung absetzen. Der Kaufbutton soll auch für Services, etwa Beratungsleistungen, einsetzbar sein, die dann aus Foren und Communities heraus gebucht werden könnten. Für den Kunden bedeute dies eine nahezu reibungslose Kauferfahrung, so Mike Stone von Salesforce.

Die käuflichen Artikel sind blau gekennzeichnet und können mit einem Klick bezahlt werden. (Bild: Pinterest)
Buy-Button bei Pinterest: Die käuflichen Artikel sind blau gekennzeichnet und können mit einem Klick bezahlt werden. (Bild: Pinterest)

„Buy-Buttons: Twitter, Facebook, Pinterest und Google tun es auch.“

Mit der jüngsten Ankündigung reiht Salesforce sich in die Riege der Online-Giganten ein, die in den letzten Monaten mit ähnlichen „Click-to-Buy“-Features aufgewartet haben. Facebook experimentiert seit Monaten mit einem eigenen Buy-Button, das Netzwerk Pinterest hat seit Juni käufliche Pins. Twitter, das schon seit Monaten mit einem eigenen Kaufbutton experimentiert, hat letzte Woche eine groß angelegte Kooperation mit der E-Commerce-Plattform Shopify verkündet, um seinen Buy-Button unters Volk zu bringen. Und selbst Google will einem Bericht des Wall-Street-Journals zufolge bald Kaufbuttons zu den bezahlten Suchanzeigen in der mobilen Suche hinzufügen.

Buy-Button: das heißeste E-Commerce-Feature der Stunde

Die Bemühungen der großen Netzwerke um E-Commerce-Funktionalitäten sind verständlich, sind sie doch immerhin stetig auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre große Nutzerschaft noch weiter zu monetarisieren. Googles Ambitionen dürften dagegen eher dadurch motiviert sein, Ebay und Amazon in Sachen Marktplatz Konkurrenz zu machen, wie Martin Weigert in seiner lesenswerten Einschätzung zur Googles Kaufbutton-Plänen schreibt. Mit Salesforce dürfte sich das „Click-to-buy“-Prinzip schon bald auch für Unternehmen verfügbar sein, die nicht in erster Linie Onlinehändler sind.

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Lea Weitekamp
Auf dem Weg zum Messenger: Twitter entfernt Zeichenlimit bei Direktnachrichten http://t3n.de/news/weg-messenger-twitter-entfernt-630633/ 2015-08-13T04:48:23Z
Die Entwickler haben das Feature bereits vor einigen Wochen angekündigt, jetzt wird's ernst: Private Nachrichten dürfen bei Twitter ab sofort 10.000 Zeichen lang sein. Für öffentliche Tweets …

Die Entwickler haben das Feature bereits vor einigen Wochen angekündigt, jetzt wird's ernst: Private Nachrichten dürfen bei Twitter ab sofort 10.000 Zeichen lang sein. Für öffentliche Tweets ändert das Unternehmen die 140 Zeichen-Beschränkung nicht.

Twitter legt Fokus auf private Kommunikation

Während Facebook sich offenbar von Twitter inspirieren lässt, schneidet sich der Microblogging-Dienst von seinem großen Konkurrenten eine Scheibe ab. Das Unternehmen gab am Mittwoch bekannt, dass Direktnachrichten nicht mehr auf 140 Zeichen beschränkt sind, offiziell dürfen jetzt bis zu 10.000 Zeichen getippt werden.

Das neue Feature wird zuerst auf der Web-Version und den Apps ausgerollt und soll spätestens in einigen Wochen für alle User zugänglich sein. Wie Produktmanager Sachin Agarwal erklärt, war die Aufhebung der Beschränkung die am meisten nachgefragte Änderung der Plattform. Der Twitter-Manager verrät außerdem, dass der Social Media-Dienst einen Schwerpunkt auf private Nachrichten setzen will.

Twitter bringt für CEOs einige Vorteile mit sich – beispielsweise um ein Netzwerk aufzubauen. (Foto: Denys Prykhodov / Shutterstock.com)
Twitter will künftig den Fokus auf die private Kommunikation legen. (Foto: Denys Prykhodov / Shutterstock.com)

Trending Topics im Detail diskutieren

Mit der Änderung des Zeichenlimits reagiert Twitter, das die Börse nach wie vor durch stagnierende Nutzerzahlen beunruhigt, auf den Messenger-Trend von Facebook und WhatsApp. Viele Nutzer würden sich in Direct Messages über Themen austauschen, die auf der Plattform gerade heiß diskutiert werden, sagt Agarwal über die Nutzung der Nachrichten.

Die Entfernung des Zeichenlimits komme außerdem Geschäftskunden zugute, die über Direktnachrichten Kundensupport durchführen wollen. Auch hier eifert der Social Media-Dienst der Konkurrenz nach, denn Facebook will den Messenger ebenfalls für die Kommunikation zwischen Händlern und Kunden fördern. Bei den öffentlichen Tweets müssen sich User übrigens weiter auf 140 Zeichen beschränken, informiert Produktmanager Agarwal.

via www.cnet.com

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Elisabeth Oberndorfer
Wie man NICHT auf Kritik reagieren sollte: Tinder verliert auf Twitter die Nerven http://t3n.de/news/kritik-reagieren-sollte-tinder-630450/ 2015-08-12T12:18:03Z
„Schade dass du nicht an Fakten interessiert bist!“ Als Reaktion auf einen kritischen Artikel hat das Social-Media-Team von Tinder gestern Abend ein wahres Twitter-Feuerwerk gezündet.

„Schade dass du nicht an Fakten interessiert bist!“ Als Reaktion auf einen kritischen Artikel hat das Social-Media-Team von Tinder gestern Abend ein wahres Twitter-Feuerwerk gezündet. Wir zeigen worum es ging – und natürlich die besten Tweets.

(Foto: cyclonebill / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Popcorn raus – es gibt einen neuen Tweetstorm

Naja, eigentlich mehr einen Monolog. Geführt von dem oder der Twitter-Verantwortlichen der Dating-App Tinder, welche kürzlich in einem Online-Artikel der Vanity-Fair nicht besonders gut weg gekommen ist.

Hier die Hintergründe: In ihrem Artikel „Tinder und der Beginn der Dating-Apokalypse“ beschreibt Nancy Jo Sales, wie Tinder, OkCupid und andere Dating-Apps das moderne Flirtverhalten auf das bloße Verabreden unverbindlicher Sex-Treffen reduzieren. Die Autorin zitiert Anmach-Sprüche wie „Willste ficken?“ oder „Ich will dich auf allen Vieren“, die die App-Nutzer von Personen, die sie noch nie persönlich getroffen hatten, erhalten haben. Dabei stellt sie explizit die Frage, ob Dating-Apps möglicherweise eine neue Flirt-Kultur erschaffen – oder zumindest befeuert – haben, die Frauen diskriminiert.

Tinder wehrt sich gegen kritischen Artikel – auf Twitter

In Sales’ Artikel geht es nicht speziell um Tinder, eher um ein gesellschaftliches Phänomen, das sie als besorgniserregend beschreibt. Trotzdem spielt Tinder, das durch seine Wischgesten-Steuerung das moderne Date-Anbahnungs-Verfahren maßgeblich beeinflusst hat, sowohl im Titel als auch in vielen der verwendeten Beispiele und Formulierungen eine tragende Rolle. Und diese Tatsache ist den Social-Media-Verantwortlichen von Tinder offensichtlich sauer aufgestoßen.

In einer insgesamt 31 Tweets umfassenden Antwort stellen sie ihre Sicht der Dinge klar. Den Artikel verstehen sie offenbar als persönlichen Angriff auf Tinder. Sie werfen Nancy Jo Sales vor, das Unternehmen vorher nicht kontaktiert zu haben, stellen den Schilderungen der Journalistin eigene, anders lautende Statistiken gegenüber und erklären: Tinder vernichte auf keinen Fall die moderne Romantik, sondern bringe vielmehr eine größere Anzahl an Menschen zusammen als je zuvor.

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Die gesamte Abfolge an Tweets haben wir bei Storify für euch zusammengestellt.

So reagiert das Netzwerk auf den Rant

In der Sache selbst mögen einige der von Tinder vorgebrachten Kritikpunkte berechtigt sein – immerhin schreibt der Artikel dem Unternehmen implizit eine Mitverantwortung für den modernen Sittenverfall zu und rückt seine Nutzer in ein schlechtes Licht. Die Verantwortlichen bei Tinder scheinen also die Notwendigkeit verspürt zu haben, sich vor ihre Community zu stellen. Der „Rant“ hat trotzdem eine Vielzahl an Spöttern auf den Plan gerufen, die Tinder jetzt für seine Tweet-Abfolge aufs Korn nehmen:

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Doch es gibt auch andere Stimmen. Investor Marc Andreessen beispielsweise amüsiert sich über die zahlreichen vermeintlichen PR-Profis, die Tinder jetzt an den Pranger stellen:

Ein anderer Nutzer pflichtet ihm bei: Ließen Unternehmen bestimmte Ereignisse unkommentiert, werfe ihnen man Geheimniskrämerei vor, äußerten sie sich dazu, wäre es aber auch nicht richtig:

Tinder_Twitter_Vanity_Fair_Reaktionen_2

Was hat Tinder falsch gemacht?

Das eigentliche Problem an Tinders Reaktion ist aber nicht die Tatsache, dass das Unternehmen Stellung bezogen hat. Vielmehr hat es sowohl in der Tonalität als auch in der Wahl der Plattform kein glückliches Händchen bewiesen. Ein Statement, das sich über mehr als 30 Tweets zieht, sollte allein schon aus Gründen der Lesbarkeit vielleicht nicht unbedingt via Twitter verbreitet werden.

Und auch der Tonfall der Verfasser lässt nicht unbedingt auf Souveränität schließen – obwohl mittlerweile eigentlich den meisten Social-Media-Verantwortlichen klar sein dürfte, dass negative Emotionen und Ironie im Social Web mit äußerster Vorsicht genossen werden sollten.

„Wie ein unreifer Ex-Freund“

Die Anschuldigungen in Richtung Nancy Jo Sales werden nicht direkt an sie adressiert, sondern einfach öffentlich in den Raum gestellt. Wirklich sachlich bleiben die Verfasser in ihren Aussagen auch nicht: eine „scheiß-große Anzahl an Hochzeiten“ („a shit ton of marriages“) sei durch Tinder schon zustande gekommen – nicht unbedingt eine verlässliche Datengrundlage. Tinder gibt sich persönlich angegriffen, irrational und besserwisserisch – fast so wie jemand, der gerade von seiner Freundin abserviert worden ist: „LOL, Tinder reagiert wie mein unreifer Ex-Freund“, twittert Nutzerin Christina Seo.

Mit seiner überstürzten Reaktion hat das Social-Media-Team von Tinder sich keinen Gefallen getan. Während es durchaus in Ordnung gewesen wäre, Stellung zu dem Artikel von Nancy Jo Sales zu beziehen, haben die Wahl des Mediums und der Tonfall letztlich dazu geführt, dass Tinder unseriöser wirkt und noch viel mehr Menschen den Artikel lesen werden. Wenn Tinder also nicht nach der Maxime „Any PR is good PR“ gehandelt hat, haben wir es mit einem handfesten Social-Media-Fail zu tun.

Und jetzt?

Gegenüber der US-amerikanischen WIRED hat Tinder immerhin zugegeben, „überreagiert“ zu haben. Das Unternehmen steht zu seinem Twitter-Rant und hat die entsprechenden Tweets auch nicht gelöscht. Einige Twitter-Nutzer wünschen sich von Tinder jetzt eine neue, angemessenere Reaktion:

Andere sehen das Ganze einfach mit Humor.

Was haltet ihr von Tinders Twitter-Tirade? Schreibt uns einen Kommentar!

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Lea Weitekamp
Facebook baut an Twitter-Klon: Geleakte Pläne feuern Gerüchte an http://t3n.de/news/facebook-baut-twitter-klon-630318/ 2015-08-12T08:30:20Z
Facebook und Twitter waren einst Konkurrenten, dann überholte der blaue Riese den Microblog. Jetzt werden Gerüchte laut, dass Mark Zuckerberg an einem Klon arbeitet.

Facebook und Twitter waren einst Konkurrenten, dann überholte der blaue Riese den Microblog. Jetzt werden Gerüchte laut, dass Mark Zuckerberg an einem Klon arbeitet.

Facebook arbeitet Berichten zufolge an einem Nachrichtendienst. Eine Standalone-App soll es Medien erlauben, die sogenannten Breaking News im Format eines Microblogs zu verschicken. Die Nutzer entscheiden alleine, welchen Medien sie folgen. Das alles erinnert schon sehr an Twitter und wird nur noch von der 100-Zeichen-Begrenzung übertroffen, die angeblich vorgesehen ist. Baut Facebook tatsächlich ein eigenes Twitter?

Das soziale Netzwerk gibt sich dahingehend verschlossen. Vor allem aber Business Insider feuern das Gerücht derzeit an. Das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin gab am gestrigen Tag bekannt, dass dem Medium einige Screenshots vorliegen und dass sie mit einer Quelle gesprochen haben, die das Produkt – das sich angeblich in der Alpha-Phase befindet – bereits getestet hat.

Twitter wird wieder als Übernahmekandidat gehandelt – ob Facebook erneut bietet?

Mark Zuckerberg hat gut lachen: Twitter ist keine Konkurrenz mehr für Facebook. (Foto: Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock.com)
Mark Zuckerberg hat gut lachen: Twitter ist keine Konkurrenz mehr für Facebook. (Foto: Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock.com)

Die Beziehung zwischen Facebook und Twitter waren schon immer verwoben. Im Jahr 2008 hat Mark Zuckerberg den Gründern Evan Williams, Biz Stone und Jack Dorsey ein Übernahmeangebot vorgelegt, das sie allerdings ablehnten. Die einstige Konkurrenz und Zuckerbergs Interesse an dem Dienst flachte erst ab, nachdem Facebook bei weitem schneller wuchs als Twitter. In letzter Zeit, bedingt durch den enormen Wertverfall an der Börse, wird allerdings wieder häufiger darüber diskutiert, dass Twitter zunehmend zum Übernahmekandidat wird – und Facebook eventuell erneut ein Angebot abgeben könnte.

Offensichtlich scheint, dass Facebook seine Fühler ausstreckt. Die offenkundige Strategie, dass das soziale Netzwerk zur persönlichen Nachrichtenzentrale der Menschen werden will, dürfte den Schritt nur noch unterstreichen.

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Andreas Weck