Webdesign | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Webdesign 2015-08-26T10:00:55Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/webdesign 41 neue Stellen für Webworker: Deutsche Messe AG, Mai & Mai, Funke, Sky Deutschland und viele weitere suchen neue Mitarbeiter http://t3n.de/news/41-neue-stellen-fuer-webworker-634099/ 2015-08-26T10:00:55Z
Einmal pro Woche verweisen wir hier auf aktuelle und interessante Jobangebote aus unserer Stellenbörse „t3n Jobs“. Diesmal können wir euch 41 Angebote aus verschiedenen Bereichen vorstellen.

Einmal pro Woche verweisen wir hier auf aktuelle und interessante Jobangebote aus unserer Stellenbörse „t3n Jobs“. Diesmal können wir euch 41 Angebote aus verschiedenen Bereichen vorstellen. Heiß begehrt: Softwareentwickler, Webdesigner und Projektmanager (m/w).

Java Entwickler oder Architekt (w/m)

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  • Syntegris information solutions GmbH
  • 63263 Neu-Isenburg

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Referent Mobile/ Projektmanagement (m/w)

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  • Deutsche Messe AG
  • 30173 Hannover

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Softwareentwickler /in PHP

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  • van der Meer Gruppe GmbH
  • 46047 Oberhausen

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PHP-Entwickler (m/w)

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  • Mobile Trend GmbH
  • 20095 Hamburg

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Software Engineer m/w

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  • Taiwan Semiconductor Europe GmbH
  • 85604 Zorneding (München)

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Software Entwickler PHP (w/m)

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  • itabs GmbH
  • 72622 Nürtingen

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Medieninformatiker / Designer (m/w)

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  • Mobile Trend GmbH
  • 20095 Hamburg

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E-Commerce Manager (m/w)

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  • Mai & Mai GmbH
  • 63128 Dietzenbach

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Webdesigner (m/w)

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  • Mai & Mai GmbH
  • 63128 Dietzenbach

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Software Analyst (m/w)

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  • Deutsche Automobil Treuhand GmbH
  • 73760 Ostfildern

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Webentwickler (m/w)

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  • Berenberg
  • 20354 Hamburg

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PHP-Entwickler/-in

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  • SIMOVATIVE GmbH
  • 81669 München

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Netzwerk-Architekt (m/w)

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  • FUNKE
  • 38124 Braunschweig, Erfurt oder Essen

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Manager Flash Entwickler (m/w)

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  • Sky Deutschland AG
  • 85774 Unterföhring

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Projektmanager (m/w) – Interaktive Medien

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  • Dassault Systemes 3DExcite GmbH
  • 81671 München

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Product Owner (w/m)

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  • gateprotect GmbH
  • 20354 Leipzig

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Web-Entwickler (m/w)

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  • Schaden & Partner
  • 35745 Herborn

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Senior PHP / Magento Backend Developer (m/f)

Senior PHP / Magento Backend Developer (m/f) Logo

  • RaceChip Chiptuning GmbH & Co. KG
  • 73037 Göppingen

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Global SEO Manager (w/m)

Global SEO Manager (w/m) Logo

  • CarDelMar Ferienautovermietung GmbH
  • 20097 Hamburg

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Webentwickler /-in

Webentwickler /-in Logo

  • Joh. Brendow & Sohn GmbH & Co. KG
  • 47443 Moers

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Web Operations Engineer (m/w)

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  • Haufe Gruppe
  • 79115 Freiburg

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Mobile Applications Developer (m/w)

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  • chess24
  • 20354 Hamburg

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PHP Webentwickler (m/w)

PHP Webentwickler (m/w) Logo

  • Yellow Point Handelsgesellschaft mbH
  • 14974 Ludwigsfelde

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Produktmanager (m/w)

Produktmanager (m/w) Logo

  • SPORT1 GmbH
  • 85737 Ismaning bei München

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Digital Media IT Manager (m / w)

Digital Media IT Manager (m / w) Logo

  • cosnova GmbH
  • 65843 Sulzbach/Taunus

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Senior UX/UI Designer (m/w)

Senior UX/UI Designer (m/w) Logo

  • Talentry GmbH
  • 80333 München

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Mitarbeiter/In Software Dokumentation / Content Management

Mitarbeiter/In Software Dokumentation / Content Management Logo

  • Österreichische Post AG
  • 1030 Wien, Österreich

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Junior Conversion Manager (m/w)

Junior Conversion Manager (m/w) Logo

  • Sky Deutschland AG
  • 85774 Unterföhring bei München

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(Junior) Marketing Manager (m/w)

(Junior) Marketing Manager (m/w) Logo

  • Cinime
  • 20359 Hamburg

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PHP Entwickler (m/w)

PHP Entwickler (m/w) Logo

  • Schneidereit GmbH
  • 42697 Solingen

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Teamleiter (w/m) für das Team Online/Arbeitsvorbereitung

Teamleiter (w/m) für das Team Online/Arbeitsvorbereitung Logo

  • Kassenärztliche Vereinigung Hessen
  • 60325 Frankfurt am Main

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Technischer Projektmanager Web-Entwicklung m/f

Technischer Projektmanager Web-Entwicklung m/f Logo

  • ABOX42 GmbH
  • 76227 Karlsruhe

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(Senior) PHP Programmierer (m/w) für eCommerce-Projekte

(Senior) PHP Programmierer (m/w) für eCommerce-Projekte Logo

  • electronicSales
  • 92331 Parsberg

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PHP Entwickler (m/w)

PHP Entwickler (m/w) Logo

  • Gameforge AG
  • 76131 Karlsruhe

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Database Developer (m/w)

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  • Otto (GmbH & Co KG)
  • 22179 Hamburg

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Java Web Application Developer (f/m)

Java Web Application Developer (f/m) Logo

  • Keynote SIGOS GmbH
  • 90411 Nürnberg

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Web-Entwickler (w/m)

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  • Bizerba GmbH & Co. KG
  • 72336 Balingen

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SEO-Manager / Traffic-Manager (m/w)

SEO-Manager / Traffic-Manager (m/w) Logo

  • SPORT1 GmbH
  • 85737 Ismaning bei München

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Kreativer Web-Designer / Mediengestalter (m/w)

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  • i-PRODUCTION cms GmbH
  • 20099 Hamburg

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E-Marketing Spezialist (m/w)

E-Marketing Spezialist (m/w) Logo

  • AVON Cosmetics GmbH
  • 85399 Hallbergmoos

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Senior System Admin (m/f)

Senior System Admin (m/f) Logo

  • Carmudi GmbH
  • 10178 Berlin

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Alina Jordan
Flexbox: CSS leicht gemacht mit diesem 20-teiligen Videokurs http://t3n.de/news/flexbox-css-leicht-gemacht-630214/ 2015-08-14T12:00:42Z
Das CSS-Box-Modell ist ein hakeliges Dingen, mit dessen Hilfe sich etwas anspruchsvollere Websites nur unter Schmerzen erstellen lassen. Insbesondere für responsive Designs wird man sich als …

Das CSS-Box-Modell ist ein hakeliges Dingen, mit dessen Hilfe sich etwas anspruchsvollere Websites nur unter Schmerzen erstellen lassen. Insbesondere für responsive Designs wird man sich als bereits aus Gründen des Selbsterhaltungstriebs nach Alternativen umsehen. Eine der besten dieser Alternativen ist Flexbox. Ein leicht verständlicher Videokurs führt in die Materie ein.

Wer einmal mit Flexbox gearbeitet hat, geht definitiv nicht zurück. Dabei ist der Einsatz des alternativen Modells zwar nicht ausgesprochen schwierig, jedoch durchaus mit einer Lernkurve ausgestattet. Der kostenlose Videokurs, den wir euch heute vorstellen wollen, hilft da ungemein.

WTF heißt natürlich „What the Flexbox”. Was dachtet ihr denn? (Screenshot: flexbox.io)
WTF heißt natürlich „What the Flexbox”. Was dachtet ihr denn? (Screenshot: flexbox.io)

What the Flexbox: Über 160 Minuten Flexbox-Wissen

Der großzügige Spender des Kurses „What the Flexbox” stammt aus Kanada, heißt Wes Bos, und ist seines Zeichens sowohl Vollblut-Entwickler als auch Vollblut-Trainer. Mit einem Zeitaufwand von über 60 Stunden erstellte er jüngst einen umfangreichen, dabei leicht verständlichen Videokurs zu Flexbox.

Dieser umfasst 20 einzelne Tutorials mit einer Länge zwischen vier und 16 Minuten. In den ersten 13 Teilen beschäftigt sich Bos mit den Grundlagen der Verwendung, während die folgenden sieben Teile Beispiele realer Anwendungsfälle, etwa eine Preistabelle oder ein Layout für eine Mobil-App, vorstellen.

„What the Flexbox” besteht aus 20 einzelnen Teilen unterschiedlicher Länge (Screenshot: flexbox.io)
„What the Flexbox” besteht aus 20 einzelnen Teilen unterschiedlicher Länge (Screenshot: flexbox.io)

Um an dem Kurs teilzunehmen, sind lediglich zwei Voraussetzungen zu erfüllen. Ihr müsst zum einen eine gültige E-Mail-Adresse angeben, an die Wes euch den Link zum Tutorial und zu den Beispieldateien schicken kann. Zum anderen müsst ihr der englischen Sprache mächtig sein, soweit man es im alltäglichen Webentwickler-Gebrauch benötigt. Wes formuliert schon sehr einfach und in kurzen Sätzen, sowie von der Aussprache her sehr deutlich. Ich würde sagen, wer „Harry Potter and the Sorcerer's Stone” lesen oder erfolgreich hören konnte, wird auch mit „What the Flexbox” keine Probleme haben. Da habe ich schon ganz andere Tutorials auf die Ohren bekommen...

Wer sich nur kurz über die wichtigsten Aspekte des Flexbox-Modells informieren will, sollte auf jeden Fall das Tutorial hier bei t3n nicht versäumen. Die zwölf Minuten sollten drin sein.

Richtig in die Tiefe geht es dann mit „What the Flexbox”. Dafür benötigt ihr ungefähr drei Stunden, seid danach aber auch bestens informiert. Zu allen Beispielen liefert Wes die erforderlichen CSS- und HTML-Dateien als gepacktes Archiv zum Download mit. Es bietet sich an, mal einen intensiven Flexbox-Tag einzulegen und sich das gesamte Material in Ruhe zu Gemüte zu führen. Ich garantiere einen deutlichen Erkenntnisgewinn.

„What the Flexbox” ist durchgängig nachvollziehbar und sinnvoll strukturiert (Screenshot: flexbox.io)
„What the Flexbox” ist durchgängig nachvollziehbar und sinnvoll strukturiert (Screenshot: flexbox.io)

Leider lassen sich die Videos nicht für den Offline-Konsum herunterladen, da sich Wes für die Bereitstellung via YouTube entschieden hat. Andererseits sollte man beim Schauen der Tutorials ohnehin am Rechner aktiv mitarbeiten und durch die sehr codelastige Erklärungsmethode bringt ein Betrachten auf kleinen Mobil-Screens keinen erkennbaren Nutzen.

Mein Fazit fällt sehr eindeutig aus: Wer sich mit Flexbox beschäftigen will und der englischen Sprache mächtig ist, kommt an „What the Flexbox” nicht vorbei. Die Qualität des Kurses habe ich persönlich bei so manchem Bezahl-Content nicht gesehen. Prädikat: besonders wertvoll.

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Dieter Petereit
Design von der Stange: Ist Webdesign tot? http://t3n.de/news/design-stange-webdesign-tot-629951/ 2015-08-12T05:59:54Z
Das Web ist langweilig geworden, Design ist austauschbar, neue Ideen sind schwerer zu finden als die Nadel im Heuhaufen – sagen die einen. Das Web wird stetig besser und Designer machen einen …

Das Web ist langweilig geworden, ist austauschbar, neue Ideen sind schwerer zu finden als die Nadel im Heuhaufen – sagen die einen. Das Web wird stetig besser und Designer machen einen großartigen Job – sagen die anderen. Wir haben uns umgeguckt.

Ist Design von der Stange denn stets schlecht? (Bild: Pixabay.com)
Ist Design von der Stange denn stets schlecht? (Foto: Pixabay.com)

Wenn Design ohnehin von der Stange kommt, können es auch die Maschinen erledigen (Travis Gertz)

Den wohl radikalsten Standpunkt vertritt Travis Gertz, Designer und Gründer von Louder Than Ten. Er kommt aus dem Printdesign und hat von daher ohnehin eine kritische Haltung zum , die er in diesem sehr langen, aber sehr lesenswerten Artikel zum Ausdruck bringt. Danach befinden wir uns schon kurz vor der digitalen Apokalypse.

Trotz der provokanten Thesen, die Travis vertritt, ist sein Diskussionsbeitrag durchaus wertvoll. Nach seiner Auffassung ist das heutige Web tatsächlich austauschbar langweilig geworden. Die Langeweile beziehe sich dabei nicht nur auf immer gleiche Designs, sondern ausdrücklich auch auf immer langweiligere Inhalte, die dann vom langweiligen Design langweilig in Szene gesetzt werden.

Designmaschinen: Visuell gut aufbereiteter Artikel von Travis Gertz (Screenshot: Louder Than Ten)
Designmaschinen: Visuell gut aufbereiteter Artikel von Travis Gertz (Screenshot: Louder Than Ten)

Gertz macht im Wesentlichen einen Faktor für den Niedergang der individuellen Kreativität verantwortlich, nämlich Druck. Dieser Druck werde erzeugt durch mehrere Aspekte. Zum einen gälte es, den stetig steigenden Ansprüchen an auswertbarer Statistik gerecht zu werden. Zugriffszähler, A/B-Tests und sonstige Techniken, den Besucher auszuforschen, griffen dabei nach Auffassung von Gertz viel zu kurz, da menschliche Reaktionen nicht rein technisch interpretiert werden können. Generell führten die gleichen Auswertemethoden schlussendlich zu gleichem, mindestens ähnlichem Design.

Hierdurch werde die Kultur der Copycats begünstigt. Man bediene sich mehr oder weniger ungeniert bei erfolgreichen Wettbewerbern und setze deren funktionierende Konzepte für die eigenen Designs unreflektiert als richtig voraus. So werde man aber dem individuellen Design-Projekt nicht gerecht und liefere sicherlich keine grandiose Ergebnisse.

Zudem gibt es nach Meinung von Gertz eine gravierende Inhalte-Problematik im Web. Inhalten würden vorzugsweise so billig wie möglich und mit nur soviel Aufwand wie nötig produziert. Professionelle Schreiber spielten in der Mehrzahl der Webdesign-Projekte keine Rolle. So entstehe langweiliger Inhalt, der dann fast schon logischerweise von langweiligem Design umfasst werde.

So kommt Gertz letztlich zu dem Ergebnis, dass Webdesign schon jetzt faktisch maschinell erstellt wird. Der durchschnittliche Designer produziere unter dem Druck falscher Metriken, fehlenden Mutes zum Risiko und wertlosen Inhalten ein Produkt von der Stange, ein Webdesign wie eine Schuluniform – immer gleich, nur in der Größe variierend.

„Wir müssten weg von der Metrik-Gläubigkeit hin zu mehr Risiko und Leidenschaft.“

Wenn es aber schon so weit gekommen sei, könne man doch auch gleich die Maschinen das Design übernehmen lassen. Dienste wie Squarespace oder das neue The Grid seien teils sogar besser geeignet als die designende Mensch-Maschine. Speziell The Grid kümmere sich mehr um Inhalte als so mancher professioneller Designer, wenn es seinen semantischen Ansatz zum Einsatz bringe. The Grid erlaubt das automatische Design auf der Basis eines intelligenten Assistenten. Dabei wird nicht designspezifisch, sondern zielorientiert gefragt. Der Kunde sagt The Grid, was er erreichen will, nicht wie er es sich optisch vorstellt.

War es das also? Können wir Designer uns direkt umschulen lassen? Nein, sagt Gertz. Wir müssten nur weg von der Metrik-Gläubigkeit hin zu mehr Risiko und zu mehr Leidenschaft. Im letzten Teil seines Artikel stellt Gertz Prozesse im Printdesign denen im Webdesign gegenüber.

Während das Printdesign, jedenfalls idealerweise den Inhalt zum Ausgangspunkt der Designüberlegungen mache, sei das im Webdesign bestenfalls noch als globale Grundentscheidung so. Im Detail würde im Webdesign dann doch eher auf der Basis vorgefertigter Strukturmodelle gearbeitet. Die gäbe es zwar im Printdesign auch, jedoch seien sie dort viel flexibler und kleinteiliger, weit besser an konkrete Inhalte anpassbar.

Designraster eines Printmagazins (Quelle: Louder Than Ten)
Designraster eines Printmagazins (Grafik: Louder Than Ten)

In der Tat wird niemand bestreiten, dass qualitativ hochwertige Magazine in Bild und Text eine Einheit bilden, die in der Regel zu einem besseren Lese-Erlebnis führt, als man das im Web zu finden gewohnt ist.

Gertz fordert uns als Designer schlussendlich auf, entweder die Inhalte professionell zu produzieren und entsprechend in Szene zu setzen oder aufzugeben und das Feld für Squarespace und andere Design-Technokraten frei zu machen.

Mich persönlich hat Gertz Plädoyer getroffen. War ich zunächst verärgert über die steilen Thesen und bereit, sofort in den Verteidigungsmodus zu wechseln, konnte ich im Nachgang nicht umhin, seine Beobachtungen zu bestätigen.

Aber, ist es wirklich so, dass wir aus jeder Website einen Augenschmaus, eine visuelle Multimedia-Erlebnisfahrt machen müssen? Oder ist gut nicht auch einfach gut genug?

Visuelle Erlebnisse durch gezieltes Design auf den Content hin (Quelle: Louder Than Ten)
Visuelle Erlebnisse durch gezieltes Design auf den Content hin (Grafik: Louder Than Ten)

Gutes Design ist nun mal langweilig (Matthew Ström)

Matthew Ström, Designer bei der New Yorker Webentwicklungsschmiede Planetary, sieht die Sache ganz anders. In seinem aktuellen Beitrag auf Medium erläutert er, wieso es geradezu ein Qualitätsmerkmal von Design sei, langweilig zu sein. Gutes Design sei nun mal von Natur aus langweilig.

Als Beispiele führt er das Trading-Dashboard von Bloomberg und das selbstfahrende Google Car an. Bloombergs Dashboard ist der Marktführer unter den Finanztransaktions-Apps an den Börsen der Welt. Auf den unbedarften Betrachter wirkt es vollkommen überladen und unübersichtlich. Es gibt keinen Whitespace und keine ungewöhnlichen Ideen mit Aha-Effekt, kein Denken außerhalb der Box. Bloombergs Dashboard ist total langweiligerweise darauf optimiert, seinen Benutzer zum Ziel zu bringen. Alles, was nicht unbedingt dafür erforderlich ist, wurde weg gelassen. Aber ebenso wurde alles, was dafür erforderlich ist, eingebaut. So entstand ein Finanz-Cockpit mit erheblicher Lernkurve, was aber, wenn man es denn einmal beherrscht, keine Wünsche mehr offen lässt.

Trading Dashboard von Bloomberg: Übersichtlich geht anders (Foto: Medium.com)
Trading Dashboard von Bloomberg: Übersichtlich geht anders (Foto: Medium.com)

Ganz anders sieht die Sache bei Googles selbstfahrendem Auto aus. Dieses glänzt vor allem durch die Abwesenheit von Design. Hier gibt es keine schicken Armaturen und holografische Instrumente, wie sie die 80er-Jahre-Serie Knightrider für die Zukunft herauf beschwor. Hier gibt es nur ein paar erforderliche Knöpfe und sonst nichts.

Laut Ström definiert sich gutes Design dadurch, dass man es als solches nicht wahrnimmt. Vielmehr helfe es einem, ein definiertes Ziel schnellstmöglich zu erreichen. Je weniger uns das Design dabei im Wege steht, desto besser.

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Dieter Petereit
Zeit für Veränderungen? TWT, Spiele Max, Goodgame Studios, Flixbus und viele mehr suchen Verstärkung http://t3n.de/news/zeit-fuer-veraenderungen-twt-625875/ 2015-07-28T10:12:14Z
Einmal pro Woche verweisen wir hier auf aktuelle und interessante Jobangebote aus unserer Stellenbörse „t3n JOBS“. Diesmal können wir euch 55 Angebote aus verschiedenen Bereichen vorstellen.

Einmal pro Woche verweisen wir hier auf aktuelle und interessante Jobangebote aus unserer Stellenbörse „t3n JOBS“. Diesmal können wir euch 55 Angebote aus verschiedenen Bereichen vorstellen. Heiß begehrt: Webentwickler, Webdesigner und Marketing-Spezialisten.

TYPO3-Entwickler /// Web-Entwickler (m/w)econsor

  • econsor GmbH
  • 70178 Stuttgart

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Application Consultant (m/w) Online-MarketingTeradata

  • Teradata GmbH
  • 80335 München

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Web Programmierer (PHP, MySQL) (m/w) - eCommerce bei TWTtwt

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Web-Designer / Mediengestalter (m/w) Digital-/Printmedien - MediendesignInnoCigs

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  • 04109 Leipzig

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Screendesigner (m/w)Unister

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  • 04109 Dresden

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System-Administrator / PHP- / JavaScript Developer (w/m)Verlagsgruppe NEWS

  • Verlagsgruppe NEWS GmbH
  • 1020 Wien, Österreich

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Alina Jordan
Schicke kostenlose Social-Media-Buttons im Responsive Design für deine Website http://t3n.de/news/social-media-buttons-responsive-622953/ 2015-07-13T08:38:12Z
An Social-Media-Buttons scheiden sich die Geister. Bei diesen schicken Buttons im Responsive Design dürften aber selbst Zweifler schwach werden.

An Social-Media-Buttons scheiden sich die Geister. Bei diesen schicken Buttons im Responsive Design dürften aber selbst Zweifler schwach werden.

Social-Media-Buttons können schick sein, sie können Besucher aber auch schrecklich nerven. Aus der aktuellen Webwelt wegzudenken sind sie aber trotzdem nicht. Aus der Sicht der Webdesigner kann es außerdem nervig sein, die Social-Media-Buttons für jedes einzelne Projekt neu zu designen. Damit das künftig nicht mehr nötig ist, hat das Design-Team KNI ein Set von flexiblen Social-Media-Buttons im Responsive Design erstellt.

Social-Media-Buttons: Einfach anpassbar

Die Buttons wurden mit der Stylesheet-Sprache Sass entwickelt, sie sind daher einfach anzupassen. Laut den Designern brauchen lediglich ein paar Variablen ausgetauscht werden. Der Button-Container soll sich auf Displays aller Größen, von kleinen Geräten bis hin zu Retina, entsprechend anpassen. Wird ein Button entfernt, weil er nicht benötigt wird, füllen die restlichen Buttons diesen Platz aus.

Social-Media-Buttons im Responsive Design kostenlos zum Download. (Bild: KNI)
Social-Media-Buttons im Responsive Design kostenlos zum Download. (Bild: KNI)

Getestet wurden die Social-Media-Buttons im Responsive Design bisher in der Größe von 130 bis 15.465 Pixeln auf den aktuellen Versionen der Browser Chrome, Safari, Firefox, Opera und Internetexplorer. SVG-Support wird vorausgesetzt. Wie das Ganze ausschaut, kann man auf dieser Website selbst testen – dazu einfach die Seite größer und kleiner ziehen, die Social-Media-Buttons passen sich entsprechend an.

Social-Media-Buttons gratis zum Download

KNI hat den Code für die Social-Media-Buttons im Responsive Design auf Github zum Download zur Verfügung gestellt. Dort gibt es auch weitere Anweisungen zur Installation und zur Anpassung der Buttons.

Wenn ihr vor dem Installieren von Social-Media-Buttons noch auf der Suche nach WordPress-Themes seid, dann schaut euch unseren Artikel „30 kostenlose WordPress-Themes für Responsive Design“ an.

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Jörn Brien
30 kostenlose WordPress-Themes für Responsive Design http://t3n.de/news/kostenlose-wordpress-themes-responsive-webdesign-376838/ 2015-07-13T08:11:24Z
Das Angebot an kostenlosen Templates für die eigene Website wächst stetig. Auch die Auswahl an Wordpress-Themes, die Responsive Webdesign unterstützen, ist inzwischen beachtlich.

Das Angebot an kostenlosen für die eigene Website wächst stetig. Auch die Auswahl an , die unterstützen, ist inzwischen beachtlich. Zur besseren Übersicht hier eine Auswahl von 40 kostenlosen und responsiven WordPress-Themes.

Responsive Design bei WordPress-Themes

Immer mehr Nutzer surfen über mobile Endgeräte im Internet. Ob unterwegs mit dem Smartphone oder auf der Couch mit dem Tablet: Neue Nutzungsgewohnheiten verändern die Anforderungen an Websites jedweder Machart. Mit einem responsiven WordPress-Theme verbessert ihr die Usability und Lesbarkeit eurer jetzigen und eurer zukünftigen Besucher.

Schon jetzt haben Notebooks und Smartphones den Desktop als beliebtesten Zugangsweg ins Internet hinter sich gelassen, wie die ARD/ZDF-Onlinestudie 2014 zeigt. Und auch der Anteil der Nutzer, die Internetinhalte über das Tablet abrufen, hat sich von 16 Prozent im Jahr 2013 auf 28 Prozent im Jahr 2014 gesteigert.

Vieles spricht daher für ein WordPress-Theme, das auch für mobile Endgeräte optimiert wurde.

30 WordPress-Themes für Responsive Design

Die folgenden WordPress-Themes sind durch Responsive Webdesign für alle Endgeräte optimiert. Wer auf eigene Faust eine responsive Website erstellen will, sollte sich stattdessen in die Einzelteile der folgenden Artikelserie einlesen:

  1. Responsive Webdesign, Teil 1: Layout- und Textdarstellung
  2. Responsive Webdesign, Teil 2: Das Navigationsmenü
  3. Responsive Webdesign, Teil 3: Darstellung von Galerien und Videos

1. Twenty Fifteen von WordPress

Twenty Fifteen ist das neuste Theme der WordPress-Macher. (Screenshot: WordPress.org)
Twenty Fifteen ist das neuste Theme der WordPress-Macher. (Screenshot: WordPress.org)

2. Match von DoveThemes

Schön für persönliche Webseiten: Das responsive WordPress-Theme Match. (Screenshot: Match)
Schön für persönliche Webseiten: Das responsive WordPress-Theme Match. (Screenshot: Match)

3. RestImpo von Tomas Toman

Das Theme RestImpo bietet unter anderem sechs vorgefertigte Farbschemata, 220 Schriftarten und Unterstützung für viele populäre Plugins. (Screenshot: RestImpo)
Das Theme RestImpo bietet unter anderem sechs vorgefertigte Farbschemata, 220 Schriftarten und Unterstützung für viele populäre Plugins. (Screenshot: RestImpo)

4. Spacious von ThemeGrill

Spacious gehört zu den WordPress-Themes, die besonders aufgeräumt daher kommen. (Screenshot: Spacious)
Spacious gehört zu den WordPress-Themes, die besonders aufgeräumt daher kommen. (Screenshot: Spacious)

5. Radiate von ThemeGrill

Mit Radiate holt ihr euch ein modernes WordPress-Theme im klaren Look ins Haus. (Screenshot: Radiate)
Mit Radiate holt ihr euch ein modernes WordPress-Theme im klaren Look ins Haus. (Screenshot: Radiate)

6. GeneratePress von Tom

GeneratePress. (Screenshot: WordPress.org)
GeneratePress. (Screenshot: WordPress.org)

7. Forefront von Thomas Usborne (Child-Theme für GeneratePress)

Responsive WordPress-Theme: Forefront. (Screenshot: Forefront)
Responsive WordPress-Theme: Forefront. (Screenshot: Forefront)

8. Ignite von Compete Themes

Die Nutzer des WordPress-Themes Ignite loben vor allem den guten Support. (Screenshot: Ignite)
Die Nutzer des WordPress-Themes Ignite loben vor allem den guten Support. (Screenshot: Ignite)

9. Drop von Compete Themes

Responsive WordPress-Theme: Drop. (Screenshot: Drop)
Responsive WordPress-Theme: Drop. (Screenshot: Drop)

10. Vito von Nico Andrade

Das Vito-Theme. (Screenshot: WordPress.org)
Das Vito-Theme. (Screenshot: WordPress.org)

11. Basserie von Template Express

Für Restaurant-Seiten: Brasserie. (Screenshot: WordPress.org)
Für Restaurant-Seiten: Brasserie. (Screenshot: WordPress.org)

12. The Huxley von deucethemes

The Huxley. (Screenshot: WordPress.org)
The Huxley. (Screenshot: WordPress.org)

13. Ghazale von ghazale

WordPress-Theme Ghazale. (Screenshot: WordPress.org)
WordPress-Theme Ghazale. (Screenshot: WordPress.org)

14. Resonar von automattic

Resonar. (Screenshot: WordPress.org)
Resonar. (Screenshot: WordPress.org)

15. Patio von fikrirasyid

Patio-WordPress-Theme. (Screenshot: WordPress.org)
Patio-WordPress-Theme. (Screenshot: WordPress.org)

16. Founder von Ben Sibley

Founder-Theme. (Screenshot: WordPress.org)
Founder-Theme. (Screenshot: WordPress.org)

17. Sydney By athemes

Sydney. (Screenshot: WordPress.org)
Sydney. (Screenshot: WordPress.org)

18. Bistro By athemes (Child-Theme von Sydney)

Child-Theme von Sydney: Bistro. (Screenshot: WordPress)
Child-Theme von Sydney: Bistro. (Screenshot: WordPress)

19. Author von Ben Sibley

WordPress-Theme „Author“. (Screenshot: WordPress.org)
WordPress-Theme „Author“. (Screenshot: WordPress.org)

20. Poet von Ben Sibley (Child-Theme von Author)

Poet. (Screenshot: WordPress.org)
Poet. (Screenshot: WordPress.org)

21. Ambition By Theme Horse

Ambition. (Screenshot: WordPress.org)
Ambition. (Screenshot: WordPress.org)

22. Coherent von automattic

Coherent-Theme. (Screenshot: WordPress.org)
Coherent-Theme. (Screenshot: WordPress.org)

23. Princess By ThemePrince

Princess. (Screenshot: WordPress.org)
Princess. (Screenshot: WordPress.org)

24. Studio By Catch Themes

Studio. (Screenshot: WordPress.org)
Studio. (Screenshot: WordPress.org)

25. Receptar von WebMan Design | Oliver Juhas

Receptar-Theme. (Screenshot: WordPress.org)
Receptar-Theme. (Screenshot: WordPress.org)

26. Rara Clean von raratheme

Rara Clean. (Screenshot: WordPress.org)
Rara Clean. (Screenshot: WordPress.org)

27. Quidus von QerraPress

Quidus. (Screenshot: WordPress.org)
Quidus. (Screenshot: WordPress.org)

28. Aries von wplovin

Aries. (Screenshot: WordPress.org)
Aries. (Screenshot: WordPress.org)

29. Dispatch von wpHoot

Dispatch. (Screenshot: WordPress.org)
Dispatch. (Screenshot: WordPress.org)

30. Yuuta von felixdorner

Yuuta. (Screenshot: WordPress.org)
Yuuta. (Screenshot: WordPress.org)

Wir hoffen, dass wir euch einige neue Themes zeigen konnten.

Kennt ihr weitere kostenlose WordPress-Themes, die responsive sind und hier nicht fehlen dürfen?

Letztes Update des Artikels: 10. Juli 2015. Der Originalartikel stammt von Lars Budde.

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Florian Brinkmann
UX Hero: Geniales Comic erzählt vom Leben eines Webdesigners http://t3n.de/news/ux-hero-comic-webdesign-617210/ 2015-06-19T06:00:55Z
Du bist Webdesigner? Dann wird dir diese wunderschön gestaltete Comic-Reihe „UX Hero“ förmlich aus der Seele sprechen.

Du bist Webdesigner? Dann wird dir diese wunderschön gestaltete Comic-Reihe „UX Hero“ förmlich aus der Seele sprechen.

Zwei Jahre soll dran gearbeitet worden sein, jetzt ist zumindest die erste von insgesamt sechs geplanten Ausgaben fertig: Mit „UX Hero“ hat der Israeli Tal Florentin eine aufwändige Comic-Reihe produziert, die vom Leben eines Webdesigners erzählt.

UX Hero: Dieser Comic spricht Webdesigner heilig

UX Hero ist ein Comic, der ein Loblied auf den Beruf des UX- und Webdesigners singt. (Bild: UX Hero)
UX Hero ist ein Comic, der ein Loblied auf den Beruf des Webdesigners singt. (Bild: UX Hero)

In der 30-seitigen Erstausgabe geht es unter anderem um ein fünfköpfiges Startup, das mit schlechten Konversionsraten auf der Website zu kämpfen hat. Dabei steht der Launch einer App kurz bevor und die Investoren machen schon Druck. Mit dem Bild eines verzweifelten Gründerteams und hysterischen Ausrufen wie „Our conversion sucks!“ und „How we can get people to complete the registration process?“ steigt der Comic in die erste von insgesamt drei Kurzgeschichten ein.

Dabei geht es natürlich um Wireframes, Flow Charts, Conversion Funnels und vieles mehr. Die zweite Handlung erzählt etwa von einen Verlag, dessen E-Book-Verkäufe auf der Website plötzlich auf Talfahrt gehen. Ein ähnliches Bild in der dritten Geschichte: Hier ziehen Mitarbeiter eines Callcenters den Zorn der Anrufer auf sich, weil sie die richtigen Lösungen für Kundenprobleme nicht schnell genug auf der Website nachschlagen und kommunizieren können.

Alle drei Geschichten von UX Hero aber haben eines gemeinsam: des Rätsels Lösung ist am Ende immer ein Web- beziehungsweise UX-Designer. Er kann sich in die Emotionen und Erwartungen sowie das Verhalten von Website-Besuchern hineinversetzen. Mit einem Sinn für Gestaltung und Funktionalität einer App beziehungsweise Website legt er den Grundstein für ein erfolgreiches Digitales Business. Der Comic rührt unterm Strich also kräftig die Werbetrommel für den Beruf und macht ganz nebenbei auch noch Spaß.

Wer die komplette erste Ausgabe als PDF lesen möchte, kann sich diese auf der Website von UX Hero unter Angabe der E-Mail-Adresse kostenlos herunterladen. Alle zwei Monate soll eine neue Ausgabe erscheinen. Wer diese ebenfalls lesen will, kann vorsorglich ein Abo für 39 US-Dollar abschließen.

Anm. d. Red.: In einer früheren Version des Artikels waren alle Seiten der Erstausgabe in der Bildergalerie mit entsprechendem Quellenverweis eingebunden. Das war vom Urheber auch so genehmigt worden. Nach einer weiteren Rücksprache mit dem Autor haben wir uns aber dazu entschieden, nur die ersten fünf Seiten von UX Hero zur Verfügung zu stellen.

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Daniel Hüfner
t3n-Community-Umfrage: Welchen Grafik-Monitor nutzt du? http://t3n.de/news/grafik-monitor-webdesigner-616334/ 2015-06-16T06:40:16Z
In dieser Woche wollen wir von den Webdesignern unter euch wissen, welchen Grafik-Monitor ihr an eurem Arbeitsplatz stehen habt. Für die von euch, die grad auf der Suche nach einem neuen Monitor …

In dieser Woche wollen wir von den Webdesignern unter euch wissen, welchen Grafik-Monitor ihr an eurem stehen habt. Für die von euch, die grad auf der Suche nach einem neuen Monitor sind, könnten die Ergebnisse nächste Woche auch spannend sein.

Grafik-Monitor: Design, Reaktionszeit oder Auflösung?

Welche Aspekte beim Monitorkauf im Vordergrund stehen, hängt ganz von den Vorlieben des Webdesigners ab. Ob der Screen matt oder glossy sein soll, ob es wirklich die höchste Auflösung sein muss oder welche Anschlüsse und Zusatzfeatures er mitbringen sollte – da scheiden sich die Geister. Bei den meisten Webdesignern ist es sicherlich auch ein Kompromiss aus den wichtigsten Features und einem erschwinglichen Preis. Wer sich heutzutage nach einem Monitor umsieht, sieht sich einem gigantischen Angebot gegenüber, da fällt es nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. Wir wollen in unserer t3n-Community-Umfrage deswegen diese Woche wissen, wofür du dich beim Kauf deines letzten Monitors entschieden hast.

Der Beste Grafik Monitor Fuer Webdesigner
Wie sieht dein Grafik-Monitor aus? (Foto: Shutterstock)

Wie sieht dein Grafik-Monitor aus?

Im Grunde gibt es eine handvoll Kriterien, über die man nachdenken sollte, bevor man sich einen neuen Monitor anschafft: Welche Auflösung brauche ich für meine Arbeit? Wie groß soll der Monitor sein? Möchte ich ein glänzendes oder ein mattest Display? Auf welcher Technologie soll das Display basieren? Und wieviel kann ich dafür ausgeben? Vermutlich die wenigsten werden die Optik des Monitors als höchste Priorität erachten. Zu den wichtigsten Punkten würden wir von euch gerne wissen, wie ihr euch entschieden habt.

Wir sind gespannt, welche Monitore am häufigsten bei euch zum Einsatz kommen. In einer Woche verraten wir euch dann natürlich auch das Ergebnis der Umfrage. Und damit das Ergebnis möglichst repräsentativ wird: Teilt die , was das Zeug hält. Jede Stimme zählt!

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Melanie Petersen
Arbeiten im Startup: 8 Faktoren die dir zum nächsten Traumjob verhelfen http://t3n.de/news/startup-job-arbeiten-616134/ 2015-06-16T06:25:35Z
Heutzutage wird man als fähiger Entwickler beziehungsweise Webdesigner nicht selten für eine Stelle in einem Startup angesprochen. Obwohl die Bezahlung meistens eher schlecht als recht ist, gibt es …

Heutzutage wird man als fähiger beziehungsweise nicht selten für eine Stelle in einem Startup angesprochen. Obwohl die Bezahlung meistens eher schlecht als recht ist, gibt es dennoch Gründe für das Arbeiten in einem Startup. Im Artikel lest ihr worauf ihr achten müsst.

Schlechtes Gehalt, lange Arbeitszeiten, ausbeuterische Unternehmenskultur – das sind die Vorurteile auf der Schattenseite der hippen Startup-Medaille. Dass nicht jedes Startup zum nächsten Millionen-Seller avanciert dürfte klar sein, trotzdem bedeutet das nicht, dass eine Stelle in einem Startup schlecht ist. Die nachfolgenden Tipps sollen euch helfen die Entscheidung leichter fällen zu können.

Startup-Faktor 1: Fähige Geschäftsführung

„Versprechungen alleine reichen nicht aus.“

Ausnahmen wie Mark Zuckerberg ausgenommen – hat der Geschäftsführer schon mal ein erfolgreiches Unternehmenskonzept gegründet und aufgebaut? Oder sogar verkauft? Tatsächlich reicht es nicht eine „Wahnsinns-Idee“ zu haben – ein Startup braucht Erfahrung, Wissen und vor allem Führung – jedenfalls in 99 Prozent der Fälle. Denn: Versprechungen alleine reichen nicht aus.

Fehlt es dem Startup an einem erfahrenen und seriösem Geschäftsführer würde ich die Finger davon lassen.

Startup-Faktor 2: Glaubst du an die Vision?

Überzeugt dich das Produkt beziehungsweise die Vision des Startups? Kannst du dich damit identifizieren? Wenn du das Produkt selbst nutzen würdest, oder dir die angestrebten Zielgruppen plausibel erscheinen dann: Go. Wenn du nicht ganz überzeugt sein solltest, stell Fragen! Es geht immerhin um die nächsten Monaten oder sogar Jahre – und vor allem darum, wie du dein Leben ausrichten musst. Wenn dich die Antworten nicht zufriedenstellen, würde ich die Finger davon lassen: Wie sollen Kunden überzeugt werden, wenn nicht einmal die Mitarbeiter überzeugt werden können? Du musst – genauso wie der oder die Gründer – an die Vision glauben, sonst wird es dir mittelfristig an Motivation fehlen um dafür zu arbeiten.

Startup-Faktor 3: Beteiligung am Startup

Ja, die Bezahlung ist meistens sehr schlecht. Liegt zum einen daran, dass einfach nicht genug Geld im Unternehmen ist, oder auch daran, dass Gründer an die Zahlung von Maximalgehältern gebunden sein können.

Nichts desto trotz muss kein Full-Stack-Entwickler für ein Praktikanten-Gehalt arbeiten: Es gibt schließlich Beteiligungen am Unternehmen. Diese Möglichkeit ändert zwar nichts an schlechter Bezahlung in der Gegenwart, kann sich aber zukünftig auszahlen. Allerdings solltest du beachten, dass „viel von Nichts auch nichts ist.“ Soll heißen: Wenn andere Faktoren im Startup nicht stimmen oder das Startup einfach scheitert, dann hilft dir die gesamte Beteiligung nichts. Auf der anderen Seite ist es kein gutes Zeichen, wenn Beteiligungen regelrecht an Mitarbeiter verschleudert werden – auch hier sollten die Alarmglocken klingeln.

Startup-Faktor 4: Kannst du etwas dazu lernen?

startup
Sich weiterentwickeln: Das Startup kann der ideale Ort dafür sein. (Foto: © Maksim Kostenko - Fotolia.com)

„Praktikanten mit 'hands on-Mentality'.“

Die Frage, die du dir stellen solltest ist: Bringt mich das Startup weiter? Nicht nur im Lebenslauf mit einer hoher Position innerhalb eines , sondern auch menschlich sowie fachlich. Startups können ideale Orte sein, um neues auszuprobieren und den eigenen Horizont zu erweitern. Eine Chance die du in einem 9-to-5-Job selten hast. Somit kannst du deine Zeit innerhalb eines Startups – selbst wenn es scheitern sollte – als eine Art Investment in deine Bildung ansehen.

Dem entsprechend solltest du dich von Startups fernhalten, die dich primär als „Praktikanten mit 'hands on-Mentality'“ sehen, der als „Head of Packaging“ hauptsächlich Kisten im Keller sortieren soll.

Startup-Faktor 5: Das Klima

Werden Mitarbeiter als Arbeitssklaven gehalten oder handelt es sich um schlecht bezahlte, aber seriöse Jobs? Wie wird mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern umgegangen?

Ein Startup funktioniert top-down: Wenn sich die Gründer nicht verstehen, wie soll dann das Startup funktionieren? Natürlich gibt es Unternehmen in denen sich die Gründer nicht mehr so blendend verstehen wie in ihrer Studienzeit, allerdings wäre mir der Einstieg in ein Startup, das Probleme mit der Führungsetage hat, zu risikoreich.

Startup-Faktor 6: Zukunftspläne

„Lass dich nicht mit fadenscheinigen Antworten abwimmeln.“

Wie sieht der Zukunftsplan aus? Exit, Börsengang oder Eigentümergeführte-Festanstellung im Traumunternehmen? Startups können sich in verschiedenste Richtungen entwickeln – es sollte aber ein grundlegender Plan vorhanden sein.

Vor allem muss klar sein, was mit Mitarbeitern passiert, sollte das Unternehmen verkauft oder sonst irgendwie umgewandelt werden.

Lass dich nicht mit fadenscheinigen Antworten abwimmeln: Es muss einen groben Plan geben. Denn wer im Startup nicht voraus plant, der wird früher oder später an der „Burning Rate“ zu Grunde gehen. Die monetären Mittel sind begrenzt, also sollte der Gründer ein wirtschaftliches Ziel ins Auge gefasst haben.

Startup-Faktor 7: Gibt es Investoren?

investor
Die Startup-Pläne werden genauestens überprüft. (© DragonImages - Fotolia.com)

Meiner Meinung nach, reicht es nicht, wenn ein Unternehmen Investoren über Crowd-Funding erreicht. Ja natürlich, man kann jetzt argumentieren, dass hier die Zielgruppe spricht und auf deren Wünsche eingegangen wird. Allerdings kann das auch heißen, dass der CEO einfach das Publikum um seinen Finger gewickelt hat. Negative Beispiel habe wir in letzter Zeit oft genug gesehen – sei es Vibewriter oder Crowdfunding-Kampagnen deren Einnahmen in der private Miete des „Gründers“ verschwunden sind.

Anders sieht die Sache aus, wenn erfahrene Investoren im Startup-Boot sitzen. Meistens fordern diese Investoren das Startup auf, Fortschritte zu dokumentieren und zu präsentieren sowie handfeste Pläne geschmiedet zu haben. Das gibt es beim Crowd-Funding auch, aber der 100-Euro-Teilhaber wird – praktisch gesehen – nicht die selben Möglichkeiten haben wie ein 26-%-Investor in einem Startup.

Startup-Faktor 8: Dein Bauchgefühl

„ ... oder schlichtweg ausbrennt.“

Fühlt es sich gut an, in und mit diesem Startup zu arbeiten? Bist du dir sicher, dass du auch noch in zehn Monaten in diesem Startup arbeiten möchtest? Ist dir bewusst, dass du wo anders vielleicht mehr verdienen könntest – teilweise aber zu schlechteren Konditionen, die Work/Life-Balance betreffen? Du musst dir im Klaren sein, dass ein Startup plötzlich vom Erdboden verschwiden kann – weil es gekauft wird oder schlichtweg „ausbrennt“. Natürlich hat die Arbeit innerhalb eines Startups Risiken – aber auch Vorteile. Ob ihr die tragen könnt müsst ihr aber selbst entscheiden.

Fazit: No Guts no Glory

Harte Arbeit und Versprechen, die nicht gehalten werden können – das Ganze gepaart mit extrem hohen Risiken. Startup-Mentalität hat nicht jeder und somit ist auch nicht jeder für eine Stelle innerhalb eines Startups geeignet.

Wer sich aber auf ein Startup einlässt, kann davon ungemein profitieren: Unternehmensbeteiligung, Erfahrungen sammeln und natürlich das Abenteuer miterleben zu können – das alles sind Gründe, die absolut für einen Arbeitsplatz im Startup sprechen. Ich persönlich empfehle, die Chance wahrzunehmen, für ein seriöses Startup zu arbeiten – diese Liste kann dir zwar helfen, aber die Entscheidung musst du dennoch für dich selbst treffen.

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr Beispiele für beeindruckende Online-Bewerbungen und-Lebensläufe

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Mario Janschitz
So geht Mobile-Design heute: Typografie, Blur-Effekte und die Anforderungen von Wearables http://t3n.de/magazin/mobile-design-238281/ 2015-06-11T07:22:33Z
Die digitale Welt ist mobil. Der klassische Desktop verliert zumindest im Consumer-Bereich zunehmend an Relevanz. Immer mehr Menschen ziehen mobile Geräte vor. Neue Trends für Mobile- und …

Die digitale Welt ist mobil. Der klassische Desktop verliert zumindest im Consumer-Bereich zunehmend an Relevanz. Immer mehr Menschen ziehen mobile Geräte vor. Neue Trends für Mobile- und Responsive-Design tragen dem Rechnung. Ein Trend-Bericht mit Best Practices.

Eine der ersten Reaktionen von Designern und Entwicklern auf die steigende Relevanz mobiler Webnutzung war die Entwicklung responsiver Webdesigns. Sie sorgen dafür, dass sich die Nutzeroberfläche von Websites und Apps an die unterschiedlichen Bildschirmgrößen anpasst. Während anfangs noch Adaptive Designs mit drei Varianten (Breakpoints) für Desktop, Tablet und Handy ausreichten, setzen moderne Websites und Apps heute zunehmend ein fließendes (fluides) Responsive Webdesign voraus, um alle aktuellen und auch zukünftige Monitorgrößen bedienen zu können.

Auch das 2013 populär gewordene Flat Design kommt mobilen Anwendungen zugute. Es setzt – wie der Name schon sagt – auf zweidimensionale, kontrastreiche, aber detailarme und somit fingerfreundlich vereinfachte Gestaltungselemente und sieht fantastisch aus, wenn es gut und durchdacht ist. Gleiches gilt für den Off-Canvas-Flyout: Er ist eine Erfindung, der die responsive Gestaltung verbessern soll. Da hierbei die Navigation erst beim Tap des Users im sichtbaren Display-Bereich erscheint, verdoppelt es die Fläche für die Darstellung der eigentlichen Seiteninhalte.

Derlei Mobile Designelemente sind mittlerweile fast schon Standard und finden auch zunehmend im Web-Design für große Screens Anwendung – beispielsweise bei Uber. Doch mittlerweile gibt es eine Reihe neuer Entwicklungen, die Web-Designer und -Entwickler in ihr mobiles Repertoire aufnehmen sollten: Von schlichter Typografie über großzügige Bilder und Videos bis hin zur Berücksichtigung von Contextual Awareness und App-Designs für Wearables.

Das Foto-Netzwerk Utravisual verbindet gutes, visuelles Design mit technischer Raffinesse: Die über die Bilder gelegten Texte lassen sich mit einem Fingertipp ausblenden. (Screenshot: ultravisual.com)
Das Foto-Netzwerk Utravisual verbindet gutes, visuelles Design mit technischer Raffinesse: Die über die Bilder gelegten Texte lassen sich mit einem Fingertipp ausblenden. (Screenshot: ultravisual.com)

Anspruchsvolle Typografie

Gute Typografie ist ein wesentlicher Bestandteil guten Designs. Dabei war eine ausgefallene Typografie lange dem Print-Bereich vorbehalten. Doch heute haben auch Webdesigner eine riesige Auswahl an Schriftarten für ihre Webprojekte. Im Mobile-Design zeichnet sich gute Typografie allerdings meistens durch eine gewisse Schlichtheit aus.

Das mobile Video-Netzwerk Vine punktet auf seiner Startseite mit einem im Hintergrund ablaufenden, weichgezeichnete Video. (Screenshot: vine.co)
Das mobile Video-Netzwerk Vine punktet auf seiner Startseite mit einem im Hintergrund ablaufenden, weichgezeichnete Video. (Screenshot: vine.co)

Eine gute Typografie zeichnet sich nicht nur durch die Lesbarkeit eines Textes aus, sondern ist ein fester und unverkennbarer Bestandteil der Designsprache: Schlechte Typografie signalisiert Unprofessionalität, die sich auf das gesamte Produkt übertragen lässt.

Ein gutes Beispiel liefert das Foto-Netzwerk Ultravisual. Die Site kombiniert große Bilder mit Typografie und erzielt so einen Magazin-Look, bei dem sowohl die Motive als auch die Texte gleichermaßen ins Auge fallen. Mit einem Tap kann der Nutzer die über das Bild gelegte Typografie ausblenden. Die transluzente Navigations-Leiste lässt das nächste Bild mit einem Blur-Effekt durchschimmern. Es entsteht ein angenehmer Effekt, der gleichzeitig die Orientierung in der App unterstützt.

Große Bilder und Videos: Fast besser als auf großen Screens

Der Mensch ist ein visuelles Wesen und mobile Geräte bieten uns die perfekte Spielwiese dafür: Ein Smartphone-Display verfügt nämlich über eine weitaus höhere Pixeldichte als jeder andere Bildschirm, und hat eine gleichmäßigere Ausleuchtung und bessere Farbwiedergabe als mancher High-End-Fernseher. Mit großen (Bewegt-)Bildern können mobile Apps und Websites erstaunliche Wirkungen erzielen – und mit Unterstützung der besseren High-End Mobile-Displays zum Teil ihre Desktop-Versionen trotz kleinerer Bildschirme in den Schatten stellen.

So setzt zum Beispiel Expedia auf dem Begrüßungsbildschirm seiner mobilen iOS-App auf große Bilder, um beliebte Hotels und Resieziele anzubieten. Das soziale Netzwerk Vine begrüßt in der mobilen Applikation gar mit einem weichgezeichneten Hintergrundvideo. Innerhalb des Netzwerks nehmen die kurzen Video-Clips – die so genannten Vines – ebenfalls den maximal verfügbaren Monitorplatz ein.

Orientierung durch Blur-Effekte

So schön große Bilder sind – sie nehmen viel Platz auf einem meist doch kleinen Display ein. Um dennoch Platz für Text – auch im direkt sichtbaren Bereich – zu schaffen, greifen viele Designer zum so genannten Blur-Effekt, der seinen Ursprung nach Ansicht etlicher Designer in der Design-Umstellung von iOS 7 hat. Allerdings hat selbst Windows Vista schon auf einen ähnlichen Effekt in kleineren Bereichen der Fenster gesetzt.

Die iOS-App des Hotels Tonight zeigt, wie der Blur-Effekt funktioniert: Die Bilder sind verschwommen, sobald sich der Text darüberlegt. Dieser ist dann gut lesbar, dennoch bleibt der Bezug zum Bildinhalt bestehen. (Screenshot: Hotel-Tonight-App)
Die iOS-App des Hotels Tonight zeigt, wie der Blur-Effekt funktioniert: Die Bilder sind verschwommen, sobald sich der Text darüberlegt. Dieser ist dann gut lesbar, dennoch bleibt der Bezug zum Bildinhalt bestehen. (Screenshot: Hotel-Tonight-App)

Der Blur-Effekt besteht aus einer transluzenten Textfläche, die über weichgezeichneten Bildern liegt. Das sorgt für eine gute Lesbarkeit bei einer angenehmen Gesamtoptik. Wer den Blur-Effekt clever einsetzt, kann beispielsweise Navigation-Overlays realisieren, die sich auf das vorhergehende Element beziehen.

Ein Beispiel dafür ist der Einsatz des Blur-Effekts in Apples iOS. Untergeordnete Inhalte scheinen unter den Bedienelementen durch und erleichtern dem Nutzer so die Orientierung. Auch die iOS-App des Hotels Tonight zeigt, wie das aussehen kann: Untermenüs legen sich hier als Overlay über die Bilder, die dabei mit einem Blur versehen werden.

Gesten, Gesten, Gesten: Experience per Finger und Geste

Designer und Entwickler müssen schon lange über das klassische Point-And-Click-Muster hinausdenken. Denn auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, als sei ein Tap ein Klick, so sind bei mobilen Geräten weitaus mehr Interaktionen möglich. Taps, Swipes, Pinches oder längeres Drücken eines Elements sind nur einige Beispiele für Gesten, mit denen mobile Nutzer Websites und Applikationen bedienen. Designer sollten all diese Interaktionen nutzten, um die Bedienung ihrer Interfaces zu vereinfachen.

Ein gutes Beispiel dafür sind die Apps von Twitter und YouTube. Berührt man ein Tweet oder Video längere Zeit, so fährt ein kontext-sensitives Menü aus. YouTube-Videos lassen sich zudem mit einem Swipe minimieren, um nach weiteren Inhalten zu suchen. Das Interface kann dadurch auf Buttons oder Reiter verzichten und erreicht eine aufgeräumte Gesamtwirkung und eine einfachere Nutzung.

YouTube besticht bei seiner mobilen App mit durchdachter Navigation: Per Swipe kann der Nutzer hier beispielsweise Videos minimieren, um nach weiteren Inhalten zu suchen. (Screenshot: Youtube-App)
YouTube besticht bei seiner mobilen App mit durchdachter Navigation: Per Swipe kann der Nutzer hier beispielsweise Videos minimieren, um nach weiteren Inhalten zu suchen. (Screenshot: Youtube-App)

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Ilja Zaglov