WordPress | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu WordPress 2015-06-26T07:30:59Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/wordpress 15 Tools die Online-Marketern das Leben erleichtern http://t3n.de/news/15-tools-online-marketern-618050/ 2015-06-26T07:30:59Z
Eine Online-Präsenz, ja sogar ein Online-Business kann man heute starten, ohne zu programmieren. Wordpress, Magento, HubSpot und Co. machen es möglich. Doch wenn es an die Vermarktung, Datenanalyse …

Eine Online-Präsenz, ja sogar ein Online-Business kann man heute starten, ohne zu . , , HubSpot und Co. machen es möglich. Doch wenn es an die Vermarktung, Datenanalyse und Strategie-Entwicklung geht, tauchen die ersten technischen Hürden auf. Gehören also zum Standard-Repertoire eines guten Online-Marketers auch Programmierkenntnisse? Nicht unbedingt. Die folgenden Tools erleichtern den Online-Marketern das Leben deutlich und ersparen ihm hohen Entwicklungsaufwand.

Was soll ich wann veröffentlichen?

Um neue Besucher auf eure Seite aufmerksam zu machen und ihnen Mehrwert zu bieten, müsst ihr laufend passende Inhalte veröffentlichen. Gute Ideen kommen meistens durch Wettbewerbs- und Marktanalysen. Die gesammelten Themenideen müsst ihr dann in den passenden Formaten umsetzen und einen Redaktionsplan erstellen. Ich stelle euch drei Tools vor, mit denen ihr eure Themen finden und zum richtigen Zeitpunkt veröffentlichen könnt.

Buzzsumo weiß, welche Themen angesagt sind

(Screenshot: buzzsumo.com)
(Screenshot: buzzsumo.com)

Mit eigens programmierten Skripten könntet ihr herausfinden, welche Themen aktuell viel diskutiert sind und in Social Media “viral gehen”. Es geht aber auch einfacher: Eine Stichwortsuche in Buzzsumo liefert euch zum gewünschten Thema aktuelle Inhalte, die besonders viele Social Signals einsammeln. Nicht nur die “Hot Topics” könnt ihr so recherchieren. Ihr seht auch, welche Fragestellungen und Formen der Aufbereitung bei Lesern besonders gut ankommen.

Mit Storify macht ihr eure Ideen zu Inhalten

Nach einer gründlichen Themenrecherche macht ihr euch dann an die Planung und Ausarbeitung eurer Inhalte. Artikel, Grafiken und Videos könnt ihr mit Storify bündeln, sortieren und eure Ideen zu eigenen Inhalten zusammenfassen. So erstellt ihr die Blaupausen, mit denen ihr euer Content-Team detailliert briefen könnt.

Planen, veröffentlichen und teilen mit CoSchedule

Euer Themenplan steht und euer Redaktionsteam macht sich bereits an die Produktion. Doch wann sollen die Artikel online gehen und wann über Social Media geteilt werden? Mit CoSchedule könnt ihr alles im Voraus planen. Ihr legt fest, zu welchem Zeitpunkt ein Inhalt auf eurer Website erscheint. Auch die zugehörigen Social-Media-Posts und deren Veröffentlichungszeitpunkt könnt ihr vorher bestimmen. Die Veröffentlichung im und die Social-Media-Shares laufen voll automatisiert.

Lesetipps: Auf t3n.de findet ihr einen Beitrag, der eine Vielzahl weiterer, nützlicher Content-Marketing-Tools vorstellt. Eine Liste der besten Editorial-Calendar-Tools hat Helen Nesterenko in diesem Blogpost zusammengefasst.

Wie wird mein neuer Content nun bekannt?

Natürlich sollen eure tollen Online-Inhalte von Lesern auch gefunden, gelesen und weiterempfohlen werden. Dazu ist es wichtig, zu wissen, wo eure Themen aktuell diskutiert werden. Außerdem müsst ihr Besuchern Anreize geben, euren Content in Social Media zu teilen. Das geht mühevoll mit händischer Recherche und Programmieraufwand, oder ganz einfach mit den beiden folgenden Tools:

Colibi IO dursucht das Web nach euren Themen

(Screenshot: colibri.io)
(Screenshot: colibri.io)

Eure Besucher und künftigen Kunden haben Fragen und Anliegen. Welche das sind, lässt sich am besten durch Monitoring, also das Sammeln und Auswerten großer Datenmengen herausfinden. Colibri IO vereinfacht diesen Prozess für euch. In den Bereichen Social Media, SEO (Blogs und Online-Communities) und Digital Media erfahrt ihr, welche Fragen zu euren Themen, oder direkt zu eurem Unternehmen diskutiert werden. Ihr seht nicht nur, was Nutzer zu eurem Unternehmen und Produkt meinen, sondern auch, wo sie diese Meinungen äußern. Eine Steilvorlage für direkte Kundenkommunikation und Outreach.

Pay With A Tweet: Lasse Nutzer mit Social Signals zahlen

(Screenshot: paywithatweet.com)
(Screenshot: paywithatweet.com)

Nutzwertige Inhalte und Informationen dürfen auch gerne etwas kosten. Je nachdem, welche Besucher ihr mit Premium-Content ansprechen möchtet, könnte ein Geldbetrag aber abschrecken. Ganz anders sieht die Sache aus, wenn Nutzer mit einem Tweet, Like oder Share bezahlen können. Dann gelangen sie per Klick zum gewünschten Inhalt und können sich bei ihren Freunden und Followern profilieren. Pay-With-A-Tweet lässt euch diese genial einfache Bezahlfunktion problemlos integrieren.

Ihr schafft dadurch nicht nur Social-Buzz und Bekanntheit für euren Content. Auch die Analysedaten, die euch Pay-With-A-Tweet hinsichtlich Nutzerpersonas, Klickzahlen, Conversions und Geo-Daten liefert, sind mächtig.

Mit Twilighter teilen eure Besucher genau die richtigen Inhalte

In einem Dokument mit mehr als 1000 Wörtern beantwortet ihr im Idealfall eine Fülle von Fragen. Gängige Social-Sharing-Buttons lassen den Nutzer nur einen Link und Kommentar zum kompletten Beitrag teilen. Was aber, wenn ihr genau eine Frage mitten im Beitrag beantworten möchtet, auf die der Leser besonderen Wert legt? Mit Twilighter gebt ihr euren Besuchern die Möglichkeit, genau die Passagen zu markieren und zu teilen, die ihnen den größten Mehrwert bringen und mit denen sie sich profilieren möchten.

Erreiche ich die Besucher mit meinen Inhalten auch wirklich?

Euer Content verbreitet sich im Netz und lockt Besucher auf eure Seite. Doch wie verhalten sich Nutzer auf eurer Seite? Nehmen sie eure Calls-To-Action überhaupt wahr? Wie interagieren Besucher genau mit euren Inhalten, welche Teile finden sie besonders lesenswert und interessant? Wo finden sich die Nutzer vielleicht nicht so gut zurecht? Die folgenden Tools liefern euch wertvolle Monitoring-Daten und sind leicht zu bedienen.

Schaut euren Besuchern über die Schulter, mit Session Cam

Jeder Besucher verhält sich ganz individuell auf eurer Seite. Der eine findet den Weg zum Kontaktformular, der andere eben nicht. Mit Google Analytics lässt sich eine Conversion-Rate ausrechnen und ihr könnt euch an die Optimierung machen.

(Screenshot: sessioncam.com)
(Screenshot: sessioncam.com)

Wäre es aber nicht interessant zu verstehen, warum so viele User nicht zu eurem eigentlichen Ziel gelangen? Mit Session Cam könnt ihr nachverfolgen, wie sich einzelne User durch die Seite geklickt und gescrollt haben. Ihr könnt daraus Heatmaps erstellen, um zu analysieren, welche Seitenbereiche die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und welche nicht. Dadurch könnt ihr Conversion-Kanäle aber auch Absprünge und mögliche Einbahnstraßen im Content genau nachvollziehen, klassifizieren und an den richtigen Stellen nachjustieren.

Direktes Nutzer-Feedback mit Qualaroo

Wenn ihr A/B-Tests durchführst, laufend evaluiert und optimiert, erhaltet ihr schon ziemlich aussagekräftige Daten zum Nutzerverhalten auf euren Landingpages. Noch schöner wäre es nur, wenn ihr auch wüsstet, warum ein Nutzer im Einzelfall nicht konvertiert. Qualaroo schafft Abhilfe. Am Ende eines Besuchs könnt ihr den User einen Fragebogen ausfüllen lassen. Die Fragen definiert ihr – eure Umfrage könnt ihr auf Mobile- und Desktop-Surfer ausrichten. So erfahrt ihr, was Besucher davon abgehalten hat, Kunde zu werden oder eine andere gewünschte Aktion auszuführen.

Umfragen durchführen mit Polldaddy

Umfragen sind auch ein probates Mittel für euer Content Marketing. Die gesammelten Daten sind die ideale Grundlage für weitere Artikel, Infografiken oder Videos. Oft sind auch die Umfrage-Ergebnisse selbst so interessant, dass sich damit Downloads und Social Signals generieren lassen. Polldaddy ist ein einfaches Umfrage-Tool, mit dem ihr problemlos Umfragen erstellen und dann beliebig anpassen könnt. Mit seinen zahlreichen Filterfunktionen ermöglicht das Tool eine differenzierte Datenanalyse.

Direkter Draht für mehr Conversions

Wenn ihr den direkten Draht zu euren Besuchern aufgebaut hast, möchtest ihr das sicher auch für mehr Conversions nutzen. Einige Tools schaffen genau diesen Übergang. Auch in der direkten Kommunikation mit Nutzern erstellest du damit Verkaufspipelines und generierst Leads in Echtzeit.

Olark Chat: Kundensupport und Verkauf live auf eurerWebsite

Für viele Absprünge und abgebrochene Kaufprozesse gibt es keine eindeutigen Erklärungen und Optimierungsansätze. Wenn ihr Besucher und Kunden vor einem möglichen Absprung auffangen und live im Entscheidungsprozess beraten und unterstützen möchtet, ist die Chat Applikation Olark genau richtig. Ohne eigenen Programmieraufwand integriert ihr die Chat-Funktion in eure Website. Auch eine Verzahnung mit CRM-Systemen ist kein Problem.

Exit Intent Technologie hält Nutzer länger auf der Seite

(Screenshot: sumome.com)
(Screenshot: sumome.com)

Der Moment, in dem beim Nutzer Unsicherheit aufkommt, ist oft der des Absprungs. Die Exit-Intent-Technologie setzt genau hier an und fängt „Jein-Sager“ ab. Per Live-Tracking wird ermittelt, wann der Nutzer die Seite schließen möchte. Dann öffnet sich automatisch das Exit-Intent-Pop-Up. Wer das ganze gern mal kostenlos auf seiner Seite ausprobieren möchte, kann auf SumoMe zurückgreifen. Das Tool ist kostenlos und sehr leicht zu implementieren.

Nicht zu vergessen: Contact Form 7

Bei allen Advanced Tools, die ich bisher vorgestellt habe, möchte ich die Basics nicht auslassen. Beinahe jede Website benötigt ein Kontaktformular. Hier müssen schon lange keine Programmierer mehr ran. Wenn ihr mit WordPress arbeitet, empfehle ich euch das Plugin Contact Form 7. Es ist leicht zu integrieren und funktioniert mit fast allen Themes fehlerfrei. Viele weitere Plugins für WordPress findet ihr übrigens in der Liste: The 69 Best WordPress Contact Form Plugins Reviewed.

Kundenbindung per Email-Marketing

Eine hohe Conversion-Rate ist schön. Noch schöner ist aber, wenn aus Kunden Bestandskunden werden. Um den Draht aufrecht zu halten, aber auch um neue Leads zu gewinnen, setzen viele Marketer auf E-Mail-Newsletter. Ich zeige euch drei Tools, mit denen ihr Abonnenten gewinnt, Listen verwaltet und euren Newsletter-Versand optimiert.

Slide-In-CTA: Unaufdringlich für euren Newsletter werben

User, die bereits auf eurer Website interagieren (Artikel lesen, Produkte betrachten, Videos aufrufen) solltet ihr auf den Mehrwert eures Newsletters hinweisen. Mit einer Slide-In-CTA gelingt das auf raffinierte wie einfache Weise. Ihr fügt nur etwas Javascript in den Quelltext eurer Seite ein. Die Einblendung der Call-To-Action könnt ihr dann, angepasst an das Nutzerverhalten, selbst steuern. Keine Angst, ihr müsst auch hierfür nicht lernen, zu programmieren. Wie ihr auf eurer Seite einen Slide-In-CTA hinzufügen könnt, erfahrt ihr in diesem Tutorial.

Unbounce macht das A/B Testing leichter

(Screenshot: unbounce.com)
(Screenshot: unbounce.com)

Eine erfolgreiche Landingpage erhaltet ihr nur, wenn ihr sie testet und optimiert. Dafür braucht ihr natürlich auch ein Tool! Für alle Landingpage-Fans ist Unbounce ein super Tool,das ohne jegliches Coding die Erstellung einer Landingpage super einfach macht. Wer sich also im A/B-Testing-Bereich austoben möchte, sollte sich das robuste Tool zulegen. Unbounce hat meiner Meinung nach viele Features, die den Umgang mit Landingpages um einiges erleichtern. Durch das Drag-and-Drop-Prinzip braucht ihr auch hier keinerlei technische Kenntnisse. Ihr könnt also gleich mit dem Designen los legen und euch voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren.

MailChimp bündelt Listbuilding und Mail-Versand

Eine erfolgreiche E-Mail-Kampagne besteht aus vielen Teilschritten. Besonders erfreulich ist, dass es mit MailChimp ein Tool gibt, das alle notwendigen Funktionen vereint:

  • Aufbau und Verwaltung eurer Abonnenten-Listen
  • Abonnenten segmentieren
  • E-Mail-Templates für individuellen Versand
  • A/B-Tests
  • geplanter und gezielter Versand
  • umfassende Analysedaten

Durch die vielen gebündelten Möglichkeiten eignet sich MailChimp auch bestens für den Einstieg ins E-Mail-Marketing. Ein weiteres sehr beliebtes, aber äußerst umfangreiches und dadurch komplexes E-Mail-Marketing-Tool ist Klick Tipp.

Sidekick

Eins meiner E-Mail-Lieblings-Tools habe ich mir für den Schluss aufgehoben. Mit Sidekick könnt ihr einfach und kostenlos verfolgen, wer die eigens versendeten E-Mails geöffnet hat und auf Links innerhalb der Nachricht geklickt hat. Ein wenig Spionage-Charakter mag das Tool zwar haben, aber es erweist sich im Alltag als sehr nützlich. So könnt ihr zum Beispiel auch Kunden verfolgen und sehen, wann eure E-Mail gelesen wurde. Dieses Tool ist meiner Meinung nach gerade für Vertriebler ein absolutes “Must-Have”.

(Screenshot: sidekick.com)
(Screenshot: sidekick.com)

Customer.io

Ein guter Newsletter aktiviert Leser und bewegt sie zum Besuch eurer Seite. Doch dann reißt der Faden unter Umständen ab. Wenn ihr eure Besucher live ansprechen möchtet, noch während sie eure Seite geöffnet haben, dann testet Customer.io. Mit diesem Tool könnt ihr Nutzern Nachrichten schicken, die auf ihr Verhalten beim Besuch eurer Website zugeschnitten sind. Für jede Aktion, die ein User ausführt oder unterlässt, könnt ihr die passende Nachricht formulieren.

(Screenshot: customer.io)
(Screenshot: customer.io)

Fazit: Ganz ohne Technik geht es nicht

Die meisten der vorgestellten Tools lassen sich ohne größeren technischen Aufwand integrieren und einsetzen. Ganz ohne Änderungen am Quellcode einer Website geht es aber nur selten. Auch wenn ihr im Team einen Verantwortlichen für Web Development habt, solltet ihr als Online-Marketer zumindest technisches Grundverständnis mitbringen. Die hier vorgestellten Tools sind für die jeweiligen Anforderungen und Ziele aber bestens geeignet und ersparen euch einen hohen Entwicklungsaufwand beim Ansprechen und Binden von Besuchern.

Weil die einzelnen Tools oft nicht aus Deutschland stammen, solltet Ihr im Zweifel von einem Anwalt prüfen lassen, ob die Anwendungen auch den deutschen Datenschutzgesetzen gerecht werden. Heikel ist zum Beispiel personenbezogenes E-Mail-Tracking: Hier solltet Ihr vom Benutzer in jedem Fall eine Einverständniserklärung einholen.

Der Autor

Gidon-WagnerGidon Wagner ist Online-Journalist und Geschäftsführer der WORTLIGA GmbH . Er ist Fachautor für Online-Marketing sowie Strategie- und B2B-Themen. Sein Unternehmen betreut Kunden im Content Marketing, zum Beispiel auch HubSpot, die einen Blog für Online Marketer aufgesetzt haben.

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Gidon Wagner
Stylebox launcht eine eigene Fashion-Community, Unister Travel findet keinen Käufer und mehr wichtige Startup-News http://t3n.de/news/startup-news-automattic-stylebox-fashnatic-618310/ 2015-06-23T08:01:19Z
In einem Blogpost blickt WordPress-Macher Matt Mullenweg zurück auf zehn Jahre Automattic, das Münchner Startup Stylebox kündigt eine eigene Fashion-Community an und ein Investor prophezeit den …

In einem Blogpost blickt WordPress-Macher Matt Mullenweg zurück auf zehn Jahre Automattic, das Münchner Startup Stylebox kündigt eine eigene Fashion-Community an und ein Investor prophezeit den Ruin des Bankenwesens: Die Startup-News vom Dienstag.

10 Jahre Automattic – Matt Mullenweg blickt auf die Anfänge zurück

Matt Mullenweg ist der Kopf hinter WordPress, der wohl populärsten Blogsoftware der Welt. In einem neuen Blogpost blickt er zurück auf zehn Jahre Automattic, das Unternehmen hinter WordPress.com. Er erinnert sich, wie ungünstig die Sterne für das Projekt zu Beginn gestanden haben: „Wir wollten ein ganz neues Open-Source-Geschäftsmodell bauen – einen Hybriden zwischen einer frei verfügbaren Open-Source-Software und einem Webservice, der auf ebendiese Software setzt.“

Als er und seine Mitstreiter mit Automattic anfingen, hatte WordPress gerade mal ein Prozent Marktanteil unter den Content-Management-Systemen. Heute wird die Software von mehr als 20 Prozent aller Webseiten weltweit eingesetzt und trotzdem hat Mullenweg noch nichts von seinem Tatendrang eingebüßt: „Es gibt noch eine Menge mehr zu tun, und ich kann es kaum erwarten zu sehen, was im „20 Jahre Automattic“-Blogpost stehen wird. Ich bin ein glücklicher Mensch.“ Zuletzt hat Automattic seine Fühler in Richtung E-Commerce ausgestreckt.

FASHNATIC.com: Stylebox kündigt eine eigene Fashion-Community an

Startup-News: Am 29. Juni launcht das Münchener Startup Stylebox eine eigene Fashion-Community. (Screenshot: FASHNATIC.com)
Startup-News: Am 29. Juni launcht das Münchener Startup Stylebox eine eigene Fashion-Community. (Screenshot: FASHNATIC.com)

Das Münchener E-Commerce-Startup Stylebox hat den Launch einer eigenen Fashion-Community angekündigt. FASHNATIC.com soll am 29. Juni offiziell seine Tore – beziehungsweise seine Website – öffnen. Unter dem Motto „Love it, click it, buy it“ können Nutzer sich dann von den Outfits berühmter Modeblogger inspirieren lassen und diese direkt auf der Plattform kaufen.

Zum Start sind 110 Blogger bei FASHNATIC.com vertreten, sie erhalten Provisionen, wenn ihr Outfit gekauft wird. Stylebox selbst vereint Preisvergleich, Rabatt- und Cashback-Aktionen auf einer Shopping-Plattform und wirbt damit, dass Nutzer das gewünschte Produkt auf diese Weise bis zu 32 Prozent günstiger kaufen können. Der Fokus auf visuelle Inspiration, der auch bei Stylebox eine große Rolle spielt, steht bei FASHNATIC.com vollends im Zentrum.

Startup-News: Unister findet keinen Käufer für seine Travel-Sparte

Das Leipziger Unternehmen Unister hat Probleme, den geplanten Verkauf seines Touristik-Geschäfts „Unister Travel“ unter Dach und Fach zu bringen. Wie die Wirtschaftswoche schreibt, haben sowohl ProSiebenSat.1, als auch Expedia und mehrere Finanzinvestoren ihr anfängliches Interesse zurückgezogen – an zu vielen Stellen in der Bilanz herrsche Abschreibungsbedarf. Jetzt prüfe das Unternehmen auch Alternativen wie eine öffentliche Anleihe oder einen Börsengang – dann käme Unister allerdings nicht mehr drum herum, seine Bilanzen offenzulegen. Das haben die Leipziger seit 2011 nicht mehr getan.

Barclays-Manager: „Die Banken schlafwandeln in ihren eigenen Ruin“

Simon Taylor ist Vice President Entrepreneurial Partnerships bei Barclays. Wie viele andere Branchenexperten glaubt er, dass die Banken kurz vor ihrem Sturz in die Bedeutungslosigkeit stehen – aber ausnahmsweise mal nicht, weil ihnen neue FinTech-Startups den Rang ablaufen, sondern weil sie selbst ihre Zukunft aufs Spiel setzen. Taylor beschreibt, dass sich die IT-Infrastruktur der Banken seit den 1970er Jahren nicht mehr geändert habe und viele Prozesse immer noch rein auf Papier abgewickelt würden. Von den enormen IT-Budgets flössen etwa in Großbritannien 97 Prozent in die Erhaltung bestehender Systeme und nur drei Prozent in Forschung und Entwicklung. Taylor ruft die Banken dazu auf, sich ernsthaft um die Digitalisierung zu bemühen:

„Die Banken sitzen auf einer Goldmine an Möglichkeiten. Sie können ihre Kunden beraten, ihnen helfen und sie dabei unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Aber dazu müssen sie endlich aufhören, sich selbst im Weg zu stehen!“

Hier findet ihr die Startup-News der vergangenen Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere News-Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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Lea Weitekamp
Auf der Suche nach dem perfekten WordPress-Theme? ThemeBro hilft! http://t3n.de/news/wordpress-theme-suchmaschine-themebro-615952/ 2015-06-12T08:48:59Z
Die Kriterien an ein gutes WordPress-Theme sind heutzutage hoch – der Preis und das Layout stehen dem Zweck und der Funktionalität gegenüber. ThemeBro hilft dabei, das passende Grundgerüst zu finden.

Die Kriterien an ein gutes WordPress-Theme sind heutzutage hoch – der Preis und das Layout stehen dem Zweck und der Funktionalität gegenüber. ThemeBro hilft dabei, das passende Grundgerüst zu finden.

Die Auswahl eines WordPress-Theme kann viel Zeit und Motivation kosten. Der Blog soll nicht nur gut aussehen und ein Aushängeschild sein, sondern auch gewisse Funktionen oder eine besondere Navigation mitbringen. ThemeBro ist ein Tool, das bei der Suche dem perfekten WordPress-Theme hilft. Durch verschiedene Filter können Anwender nach Preis, Zweck, Layout oder Farben suchen und sich somit einiges an Mühe sparen. „With our smart, visual-based filters, anyone can easily find the perfect theme for their future website in seconds“, versprechen die Macher von ThemeBro auf der Seite.

Das perfekte WordPress-Theme: Filter nach Preis, Zweck, Layout oder Farben

ThemeBro liefert eine simple Suchmaschine um schicke WordPress-Themes zu finden. (Screenshot: ThemeBro)
ThemeBro liefert eine simple Suchmaschine um dein perfektes WordPress-Theme zu finden. (Screenshot: ThemeBro)

Der Dienst ist dabei komplett kostenlos. Finanziert wird das Ganze über Affiliates, die über den Kauf eines generiert werden – es gibt sozusagen Prozente für den Vermittler, jedoch keine weiteren Kosten für den Käufer. Die in den Suchergebnissen kuratierten WordPress-Themes sind indes alle handverlesen. Die Auswahl wird durch echte Menschen getroffen, die ein Auge für gutes Design und genüg Erfahrungen haben, um zu wissen, welche Kriterien an ein gutes Theme gestellt werden. Neben einem schicken Layout beinhaltet das unter anderem auch eine gute SEO-Tauglichkeit.

Das Projekt wurde bereits Ende vergangenen Jahres von Heidi Pungartnik an den Start gebracht – aktuell werden 36 Themes gelistet. Der Dienst ist mit Liebe gestaltet. Da die Angebotspalette noch etwas klein ist, kann man nur hoffen, dass die Macherin sich bald daran macht, noch weitere Themes zu suchen. Wir glauben, dass sich ein Besuch lohnt!

CloudPress: Der Theme-Baukasten für WordPress-Blogs

CloudPress ist ein Baukastensystem zur Erstellung von WordPress-Themes. (Screenshot: CloudPress)
CloudPress ist ein Baukastensystem zur Erstellung von WordPress-Themes. (Screenshot: CloudPress)

Wer sich lieber ein eigenes WordPress-Theme erstellen möchte und keine entsprechenden Vorkenntnisse hat, wird vielleicht auch in dem WordPress-Theme-Baukasten CloudPress einen interessanten Helfer finden.

Über einen visuellen Editor könnt ihr euch das Aussehen eures WordPress-Themes per Drag-and-Drop zusammenklicken. Dazu stehen euch verschiedene vorgefertigte Elemente wie Kontaktaktformulare, Image-Slider, Menüs oder Google-Maps zur Verfügung. Die könnt ihr nach dem Einsetzen ebenfalls selbst anpassen. Darüber hinaus ist auch die Integration von Drittanbieter-Plugins möglich. Mehr dazu findet ihr in dem t3n-Artikel „Baukasten für responsive WordPress-Themes: Das kann Cloudpress!

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Andreas Weck
WordPress: So verwaltest du mehrere Seiten mit einer Installation http://t3n.de/news/wordpress-multisite-installation-tutorial-614322/ 2015-06-07T06:59:26Z
Mit einem WordPress-Multisite-Netzwerk kannst du mehrere Webseiten mit einer einzigen Installation verwalten. Wir verraten dir, wie du dieses Netzwerk einrichtest.

Mit einem WordPress-Multisite-Netzwerk kannst du mehrere Webseiten mit einer einzigen Installation verwalten. Wir verraten dir, wie du dieses Netzwerk einrichtest.

Die Einrichtung und Benutzung von WordPress ist ohne größere Umstände möglich. So ist es kein Wunder, dass die Mehrheit der Webseiten mit CMS auf WordPress laufen. Wenn du viele Projekte mit WordPress betreust, kommt es oft vor, dass diese die gleichen Plugins und Themes benutzen. Das führt oft zu einem erhöhten Verwaltungsaufwand. Schließlich will jedes der Themes, Plugins und auch WordPress selbst auf einem aktuellen Stand gehalten werden. Sich die zahlreichen Login-Daten zu merken oder zu verwalten, kann auch ziemlich nervig werden – und auch Kunden, die mehrere WordPress-Projekte einsetzen, wünschen sich oft eine zentrale Verwaltungsoberfläche.

Mit einem WordPress-Multisite-Netzwerk kannst du all diese Probleme auf einen Streich lösen. Ein-WordPress-Multisite Netzwerk ist eine WordPress-Installation, die mehrere Seiten bedienen kann. Sie teilen sich neben den WordPress-Dateien auch sämtliche Themes und Plugins. Benutzer eines solchen Netzwerks können mehrere Seiten mit den selben Benutzerdaten verwalten – und du als Administrator hast eine zentrale Installation, mit der du sämtliche Bestandteile der WordPress-Seiten aktualisieren kannst. Folgendes gibt es bei der Einrichtung eines solchen Netzwerks zu beachten:

  1. Alle Webseiten teilen sich eine Datenbank. Die einzelnen Seiten werden nur durch ein Präfix in den Tabellen voneinander getrennt.
  2. Benutzer der Multisitues können zwar Plugins und Themes benutzen, sie aber nicht selbst installieren. Das kannst nur du als Administrator.
  3. Die erste Seite der Multisite ist die Hauptseite. Sie lässt sich nicht ohne Weiteres löschen, kann aber im Wartungsmodus sein, wenn du sie nicht benutzen willst.
  4. Damit deine Multisite läuft, müssen Permalinks funktionieren und aktiviert sein.

Die WordPress-Multisite einrichten

Die Einrichtung einer WordPress-Multisite ist etwas komplizierter, als die normale WordPress-Installation, aber mit wenigen Handgriffen und in weniger als 30 Minuten zu meistern. Der erste Schritt beginnt aber mit der „normalen“ Installation von WordPress. Sobald die abgeschlossen ist, kannst du mit der Multisite-Einrichtung beginnen.

Um die Einrichtung zu starten, musst du deine wp_config.php anpassen. Füge die folgenden Zeilen ans Ende (vor /* That's all, stop editing! Happy blogging. */) der Datei die folgenden Zeile ein.

/* Multisite */
define( 'WP_ALLOW_MULTISITE', true );

Ist diese Änderung durchgeführt, kannst du dich im Backend einloggen und unter Einstellungen mit der Netzwerkeinrichtung beginnen. Bei der Einrichtung kannst du wählen, ob die Seiten deiner Multisite über Unterordner oder über Subdomains erreicht werden sollen. Wenn du dich für Subdomains entscheidest, solltest du sicherstellen, dass ein entsprechender Wildcard-DNS-Eintrag vorhanden ist.

WordPress Netzwerk Einrichtung
Die Einrichtung einer WordPress Multisite beginnt mit einem Klick. (Screenshot: t3n)

Nach Eingabe eines Netzwerk-Namens und einer E-Mail Adresse kannst du mit einem Klick auf „Installieren“ die Einrichtung starten.

WordPress wird dich auffordern, deine .htaccess-Datei und die wp_config.php erneut anzupassen und um zusätzliche Einträge zu ergänzen. Folge den Anweisungen auf dem Bildschirm. Deine Multisite ist bereit für den Einsatz.

WordPress multisite Einrichtung
Bei der Einrichtung einer WordPress Multisite musst du dich zwischen ordnerabsierten und domainbasierten Seiten entscheiden.

WordPress-Multisite: Domain-Mapping

Damit deine Multisite-Webseiten auch über andere Domains erreicht werden können, musst du das sogenannte Domain-Mapping einrichten. Hierfür steht ein Plugin im WordPress-Repository zur Verfügung. Lade es runter, installiere und aktiviere es.

Als nächstes musst du wieder manuelle Anpassungen in deiner WordPress-Seite durchführen. Im Plugin-Ordner des Domain-Mapping-Plugins, den du unter wp-content/plugins findest, liegt die Datei sunrise.php. Sie musst du in den Ordner wp_content verschieben und dann in deiner wp_config.php eine weitere Konstante definieren. Füge sie ebenfalls am Ende der Datei ein:

define('SUNRISE','ON');

Ist das erledigt, kannst du dich wieder im Backend deiner Seite anmelden. Unter Einstellungen werden sich zwei neue Menüpunkte finden: „Domain Mapping“ und „Domains“.

Im Bereich Domain-Mapping kannst du grundlegende Einstellungen für das Mapping vornehmen: Du kannst die IP-Adresse des Servers oder eine Domain für einen CNAME-Eintrag hinterlegen und einige Einstellungen für das Handling der Domains vornehmen.

WordPress Multisite
Das Domainmapping erfordert nur wenige Schritte in der Konfiguration. (Screenshot: t3n)

Im Bereich Domains kannst du dann die eigentliche Zuordnung der Domains vornehmen. Hierfür werden nur der Domain-Name und die ID der jeweiligen Multisite gebraucht. Setzt du einen Haken bei „Primary“, wird diese Domain als Haupt-Domain der Multisite benutzt. Das ist praktisch, um automatische Umleitungen für Webseiten mit mehreren Domains oder zwischen http://www.seite.de und http://seite.de zu realisieren.

Und das war es auch schon. Deine WordPress Multisite ist bereit für den Einsatz.

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Ilja Zaglov
WordPress, Contao, Drupal und Co.: Die wichtigsten Updates für die wichtigsten CMS (Mai) http://t3n.de/news/wordpress-contao-drupal-co-wichtigsten-updates-fuer-cms-613491/ 2015-06-05T08:46:59Z
Abseits der großen Major-Releases gibt es bei den bekannten CMS (und einem Blog-System) natürlich auch regelmäßig kleinere Updates. Die aus dem Monat Mai stellen wir euch hier kurz vor.

Abseits der großen Major-Releases gibt es bei den bekannten (und einem Blog-System) natürlich auch regelmäßig kleinere Updates. Die aus dem Monat Mai stellen wir euch hier kurz vor.

WordPress

WordPress 4.2 „Powell“ ist da – das ist neu. (Grafik: WordPress.org)
Nach dem Release der Version 4.2 des CMS WordPress im April wurden schon einige Releases nachgeschoben. (Grafik: WordPress.org)

Am 7. Mai ist mit 4.2.2 ein wichtiger Sicherheits-Release veröffentlicht worden, der unter anderem eine XSS-Lücke in einer HTML-Datei schließt, die mit Icon-Packs ausgeliefert werden. Detailliertere Angaben findet ihr in dem Release-Post.

4.2.2

  • Fixed: XSS-Lücke innerhalb einer HTML-Datei, die mit Icon-Packs geliefert wird (betrifft unter anderem Twenty Fifteen)
  • Fixed: Potenzielle XSS-Lücke im visuellen Editor

Contao

Der erste Release-Candidate für die 4.0.0-Version von wurde am 15. Mai veröffentlicht. Die neue Version bringt die Auszeichnung mit schema.org-Attributen, Windows-Kompatibilität und weitere Änderungen mit. Momentan kann die neue Version nur über Composer auf der Kommandozeile installiert werden.

4.0.0-RC1

  • Auszeichnung aller Templates mit schema.org-Attributen (soweit möglich)
  • $this->hasAuthenticatedBackendUser() ab sofort in allen Templates verfügbar
  • Symlinks werden auf Windows als absolute Links angelegt

Drupal

Am 7. Mai wurde vom CMS Drupal Version 7.37 veröffentlicht. Die neue Version entfernt unter anderem eine verwirrende Beschreibung bei der automatischen Erkennung der Zeitzone und erlaubt eigene HTML-Tags mit einem Strich im Namen.

7.37

  • Erlaubt eigene HTML-Tags mit Strich im Namen
  • Verwirrende Beschreibung im Bezug auf automatische Erkennung der Zeitzone beim User-Formular entfernt

Ghost

Seit Ghost 6.0.3 ist es möglich, sich eine Vorschau eines Beitrags anzeigen zu lassen. (Screenshot: ghost.org)
Seit Ghost 6.0.3 ist es möglich, sich eine Vorschau eines Beitrags anzeigen zu lassen. (Screenshot: ghost.org)

Die Macher von Ghost waren auch in diesem Monat wieder fleißig und haben zwei Updates veröffentlicht. Am 14. Mai wurde Ghost 0.6.3 an die Nutzer ausgeliefert, das beispielsweise eine Vorschaufunktion sowie eigene Autoren-Templates mitbringt. Wer es ganz detailliert möchte, kann sich alle Änderungen im Changelog anschauen.

Am 21. Mai wurde Ghost 0.6.4 nachgeschoben. Das Update bringt keine neuen Funktionen mit sondern behebt ein paar Probleme. Unter anderem wurden Caching-Probleme bei der Vorschaufunktion gefixed. Auch hier gibt es natürlich wieder einen detaillierten Changelog.

0.6.3

  • Vorschau von Beiträgen
  • Passwort-geschützte Blogs
  • Fixed: Automatisches Speichern führt zur Veröffentlichung des Beitrags

0.6.4

  • Fixed: Caching-Probleme bei Beitrags-Vorschau
  • Fixed: Passwortschutz leitet nicht zum weiter
  • Fixed: Einladungs-E-Mail enthält keine Kontakt-E-Mail-Adresse

Die CMS-Updates aus dem April findet ihr hier.

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Florian Brinkmann
Sergej Müller, Deutschlands bekanntester WordPress-Entwickler, hört auf http://t3n.de/news/goodbye-wordpress-macher-613663/ 2015-06-01T13:26:25Z
Der Entwickler hinter Antispam Bee, wpSEO und weiteren bekannten WordPress-Plugins zieht sich aus gesundheitlichen Gründen zurück. Seine Projekte sollen zukünftig von anderen Entwicklern betreut …

Der hinter Antispam Bee, wpSEO und weiteren bekannten zieht sich aus gesundheitlichen Gründen zurück. Seine Projekte sollen zukünftig von anderen Entwicklern betreut werden.

Sergej Müller: WordPress-Entwickler steigt aus gesundheitlichen Gründen aus

Egal ob Antispam Bee, Cachify, Statify, Optimus oder wpSEO: Seine Plugins kennt fast jeder WordPress-Nutzer. Aber auch in der deutschsprachigen WordPress-Community kennen und schätzen viele Sergej Müller, der fast neun Jahre lang immer wieder neue Plugins geschrieben hat. Jetzt hört er damit auf und seine Plugins sollen von anderen übernommen und weitergepflegt werden.

WordPress: Von Sergej Müller stammt unter anderem das bekannte wpSEO-Plugin. (Grafik: wpSEO.de)
WordPress: Von Sergej Müller stammt unter anderem das bekannte wpSEO-Plugin. (Grafik: wpSEO.de)

Als Grund für seinen Ausstieg gibt Müller in einem Abschiedsbrief an die deutschsprachige WordPress-Community gesundheitliche Gründe an. Bis er sich vollständig zurückzieht, will er allerdings noch sicherstellen, dass jedes seiner Projekte von einem würdigen Nachfolger betreut wird.

Sergej Müller: Bekannter WordPress-Entwickler zieht sich zurück

Wie viele Menschen Müller im Laufe der letzten neun Jahre mit seiner Arbeit oder persönlich erreicht hat, zeigen alleine schon die vielen Danksagungen und Genesungswünsche unter seinem auf GitHub veröffentlichten Abschiedsbrief. Wer möchte, kann ihm dort oder per E-Mail ebenfalls seinen Dank aussprechen.

Auch wir in der t3n-Redaktion wünschen Sergej Müller alles Gute auf seinem weiteren Weg.

via glueckpress.com

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Kim Rixecker
WordPress-Themes und -Plugins erkennen: Mit diesen Tipps und Tricks klappt's http://t3n.de/news/wordpress-themes-plugins-610855/ 2015-05-24T08:11:58Z
WordPress lebt von der Vielzahl an Themes und Plugins. Wie du rausfindest, welche davon eine WordPress-Webseite einsetzt, verraten wir dir in diesem Artikel.

lebt von der Vielzahl an Themes und Plugins. Wie du rausfindest, welche davon eine WordPress-Webseite einsetzt, verraten wir dir in diesem Artikel.

WordPress ist das am meisten verbreitete Blog- und Content-Management-System, und so passiert es nicht selten, dass man bei der täglichen Suche nach Inspirationen über eine WordPress-Seite stolpert. Da WordPress nicht zuletzt durch die Vielfältigkeit von Themes und Plugins groß geworden ist, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass mit etwas Recherche das ein oder andere Feature bald auch zu einem deiner Projekte gehören könnte.

Doch wie findest du raus, welches oder eine Seite nutzt? Wir verraten dir genau das – und dazu zeigen wir dir, was es bei der Suche zu beachten gibt.

Ist die Webseite überhaupt mit WordPress gemacht?

Die erste Frage die sich stellt, ist natürlich, ob das soeben gefundene Werk überhaupt auf WordPress basiert. Manchmal gibt es Verlinkungen im Footer, manchmal ist es offensichtlich. Manchmal aber muss man auch genauer hinschauen.

Builtwith Screenshot
Builtwith zeigt dir neben interessanten Informationen zum Server auch das genutzt CMS einer Webseite an. (Screenshot: t3n)

Tools wie Builtwith versuchen, der Sache automatisiert auf die Schliche zu kommen und geben dir alle relevanten Informationen zu einer Webseite – darunter auch das genutzt CMS. Ab und zu muss man aber doch in den Quelltext gucken und nach bekannten Ordnern wie wp-content suchen. Da die aber auch geändert werden können, ist auch diese Methode nicht unbedingt zuverlässig. Auch die Suche nach Dateien wie der readme.html kann relativ schnell unterbunden werden. Hier muss man ein wenig rumprobieren – und das Beste hoffen.

WordPress Themes identifizieren

Die Stylesheets eines sind da schon etwas auskunftsfreudiger. Jedes WordPress-Theme braucht zumindest zwei Dateien, um zu funktionieren: die index.php und die style.css. In der style.css müssen Informationen zum Theme untergebracht werden, damit WordPress das Theme auch als solches identifizieren kann. Hier findest du oft nicht nur den Namen des Themes, sondern auch eine URL zur Autoren-Seite.

What WordPress Theme Is that
„What WordPress Theme Is that“ verrät dir viele nützliche Informationen zum Theme einer WordPress-Seite. (Screenshot t3n)

Auch hierfür gibt es automatische Tools, die eine Webseite analysieren und das dazugehörige Theme ermitteln können. Eines der besseren Tools auf dem Gebiet ist „What WordPress Theme Is That“. Das Tool analysiert – anders als vergleichbare Tools – nicht nur den Namen des Themes, sondern ermittelt auch die dazugehörigen Meta-Informationen und extrahiert sogar das Vorschaubild. Child-Themes werden von dem Tool leider nicht erkannt. Somit ist es schwer abzuschätzen, wie viel Aufwand für die Anpassung des Themes mit eingeplant werden müsste.

WordPress-Plugins identifizieren

Whatwpthemeisthat.com geht aber noch weiter und listet alle Plugins, die von einer Webseite benutzt werden, auf. Hierbei greift es auf das WordPress-Plugin-Repository zurück. So kannst du dir die Plugins direkt runterladen. Aber auch unbekannte Plugins werden angezeigt, sodass du zumindest schon mal den Namen in Erfahrung bringen kannst.

WordPress Theme Detector
Auch Plugins lassen sich mit Tools wie dem WordPress Theme Detector ermitteln. (Screenshot: t3n)

Bei einer automatisierten Analyse kann es sinnvoll sein, mehrere Seiten aufzurufen, da nicht jedes Plugin auf jeder Seite mit geladen und somit erkennbar wird. Plugins, die kein JavaScript oder CSS in die Seite laden und keine sonstigen Erkennungszeichen von sich geben, können generell nicht erkannt werden.

Einen Ähnlichen Funktionsumfang bietet der WPThemeDetector. Um genauere Ergebnisse zu erhalten, lohnt es sich, die Seite mit beiden Tools zu scannen.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, die Anatomie einer WordPress-Seite zu bestimmen. Von der komplett händischen bis zur automatisierten Methode stehen dir viele Anhaltspunkte zur Verfügung, um rauszufinden, mit welchen Mitteln eine WordPress-Seite realisiert worden ist.

Natürlich gibt es selten eine Garantie dafür, dass man mit dem gleichen Theme und denselben Plugins ein ähnliches Ergebnis erzielen kann. Für zusätzliche Zeit, die in Anpassungen und Eigenentwicklungen investiert wurde, gibt es schließlich noch keinen Algorithmus. Manchmal ist eine WordPress-Seite auch tatsächlich zu 100 Prozent eine Eigenkreation.

Und wenn du jetzt Lust hast, dir dein ganz eigenes WordPress-Theme zu basteln, dann guck doch mal bei der Artikelserie des Kollegen Florian Brinkmann vorbei. In seinem „großen t3n-Guide zum eigenen WordPress-Theme“ zeigt er dir alles, was du wissen musst.

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Ilja Zaglov
WordPress macht sich fit für E-Commerce: Automattic übernimmt WooCommerce http://t3n.de/news/wordpress-macht-fit-fuer-611798/ 2015-05-21T07:21:13Z
Das Unternehmen hinter Wordpress.com hat die E-Commerce-Lösung WooCommerce gekauft. Für die Entwickler des Wordpress-Plugins soll Automattic rund 30 Millionen US-Dollar gezahlt haben.

Das Unternehmen hinter WordPress.com hat die E-Commerce-Lösung WooCommerce gekauft. Für die Entwickler des WordPress-Plugins soll Automattic rund 30 Millionen US-Dollar gezahlt haben. CEO Matt Mullenweg will Shopping damit stärker in WordPress-betriebene Seiten integrieren.

WordPress will mehr Shopping

Es ist die bisher größte Akquisition von Automattic, so viel verrät der WordPress-Erfinder Matt Mullenweg. WooCommerce könnte das Unternehmen aus San Francisco rund 30 Millionen US-Dollar gekostet haben, sagen Insider. Mullenweg startet damit eine E-Commerce-Offensive für sein reichweitenstarkes CMS.

Neben der Plattform und den Jetpack-Tools soll E-Commerce das dritte große Standbein von Automattic werden, erklärt der Geschäftsführer im Interview. WooCommerce integriert durch ein Plugin Shopping-Features in WordPress-Seiten. Zu den Mitbewerbern zählt Shopify. WordPress-Konkurrent Squarespace hat bereits eine E-Commerce-Funktion integriert. Mullenweg will mit der WooCommerce-Übernahme verhindern, dass sich die Reichweite des CMS aus New York  erhöht.

Automattic: WordPress-Gründer Mullenweg sieht keinen Grund bald an die Börse zu gehen. (Bild: Eva Blue / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
WordPress-Gründer Matt Mullenweg will mit WooCommerce ein drittes Standbein für Automattic aufbauen. (Bild: Eva Blue / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

WooCommerce-Integration nur auf WordPress.org

WooCommerce werde zwar in der selbstgehosteten Lösung WordPress.org eingebaut sein, allerdings noch nicht in WordPress.com, informiert der CEO. Eine spätere Integration stellt er jedoch in Aussicht. Das WooCommerce-Plugin zählt zu den beliebtesten E-Commerce-Plugins des WordPress-Ökosystems. Für bestehende Kunden werde sich vorerst nichts ändern, informiert das Unternehmen. Der 2008 gegründete E-Commerce-Dienstleister beschäftigt 55 Personen, die auf 20 Länder verteilt sind. Das soll auch so bleiben, schreibt Mitgründer Mark Forrester.

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Elisabeth Oberndorfer
WordPress-Backup: 4 Wege zur ordentlichen Datensicherung http://t3n.de/news/wordpress-backup-methoden-und-plugins-609704/ 2015-05-18T06:23:03Z
Wer nicht früh genug vorsorgt, wird es irgendwann umso stärker bereuen. Wir zeigen dir Möglichkeiten, um ein gutes WordPress-Backup anzulegen.

Wer nicht früh genug vorsorgt, wird es irgendwann umso stärker bereuen. Wir zeigen dir Möglichkeiten, um ein gutes WordPress-Backup anzulegen.

Eine WordPress-Webseite ohne ordnungsgemäße Datensicherung ist wie ein Auto ohne TÜV. Wer es noch nicht selbst auf die harte Tour lernen musste, sollte einfach Vertrauen haben, dass eine Stunde für das Einrichten und Überwachen eines ordnungsgemäßen Backups viele Stunden und Tränen zur Wiederherstellung von verlorenen Daten erspart.

WordPress bietet von sich aus keine Backup-Routinen für Themes, Plugins und Inhalte an. Der WordPress-Exporter reicht als Datensicherung nicht aus, da hier nur einige Inhalte aus der Datenbank und Verweise zu Mediendaten gespeichert werden. Sollte sich der Server mal verabschieden, ist ein großer Teil der Daten verloren.

Backup durch den Hoster

„Backup-Lösungen von Webhostern nehmen dir oft die Kontrolle über die Daten.“

Viele Hoster machen regelmäßige Sicherungen deiner Daten und bieten dir die Möglichkeit, sie bei einem Problem wieder einzuspielen. Prinzipiell ist das eine gute Sache. Je nach Konfiguration des Backups kann es aber zum Problem werden.

Hast du beispielsweise mehrere Webseiten in einem „Account“ bei einem Anbieter, kann es sein, das die eingespielte Sicherung auch die Dateien und Datenbank-Inhalte der nicht betroffenen Seiten aus dem wiederherstellt. Wenn du dich auf die Sicherung des Anbieters verlassen willst, solltest du sicherstellen, dass du das Backup runterladen kannst. Eine Datensicherung, über die du nicht die volle Kontrolle hast, ist ein Spiel mit dem Feuer.

WordPress-Backup per Hand oder Skript

Die Datensicherung unter ist natürlich kein Hexenwerk. Sind die Dateien und die Datenbank gesichert, bist du in der Regel auf der sicheren Seite und hast deine Seite im Fall des Falles schnell wieder einsatzbereit. Eine solche Sicherung kannst du natürlich manuell via FTP-Client und PHPMyAdmin anlegen und auf deinen Computer oder einen anderen sicheren Ort deiner Wahl laden.

„Eigene Backup-Routinen bieten volle Kontrolle, sind aber nicht immer einfach.“

Mit ein paar Zeilen PHP kannst du dir diesen Vorgang aber auch vereinfachen und automatisch ein Archiv deiner Webseite und einen Dump der dazugehörigen Datenbank erstellen. So musst du die Daten nur noch regelmäßig in komprimierter Form runterladen. Für WordPress Benutzer stehen aber zahlreiche Alternativen zur Verfügung, die eine Datensicherung noch einfacher machen.

WordPress-Backup mit BackWPup

BackWPup Screenshot
BackWpup sichert das komplette WordPress Dateisystem und die dazugehörige Datenbank lokal oder auf einem externen Server. (Grafik: BackWPup)

BackWPup kann je nach Einstellung eine komplette Sicherung des WordPress-Dateisystems sowie der Datenbank anlegen. Das Tool erstellt Datensicherungen auf Knopfdruck, über einen Link oder über die wp_cron.php in regelmäßigen Zeitabständen. Achtung: Wenn deine wp_cron.php nicht von einem Cronjob ausgeführt wird, kann sich das Backup aber verzögern, wenn deine Webseite zum gewünschten Backup-Zeitpunkt nicht aufgerufen wird.

Neben der einfachen Datensicherung in einen Ordner auf dem Server unterstützt BackWPup einen Remote-Upload via FTP oder kann an verschiedene Cloud-Dienste angebunden werden.

In der Pro-Version von BackWPup stehen neben anderen Funktionen zusätzliche Speicher-Anbieter sowie inkrementelle Sicherungen zur Verfügung. Eine automatische Wiederherstellung bietet BackWPup aber nicht.

Cloud-Datensicherung mit VaultPress

VaultPress
VaultPress macht das WordPress-Backup in der Cloud und kann deine Seite automatisch wiederherstellen. (Screenshot: VaultPress)

VaultPress ist ein Cloud-Backup-Service und gehört zur WordPress-Mutterfirma Automattic. Der kostenpflichtige Dienst bietet dir regelmäßige Datensicherungen deiner WordPress-Webseite inklusive aller Dateien. Hierbei wird deine WordPress-Webseite für fünf US-Dollar im Monat täglich gesichert. Zusätzlich zur Datensicherung bietet VaultPress dir die Möglichkeit, deine Webseite automatisch wiederherstellen zu lassen und das mit bis zu 30 Tage alten Sicherungen. Sollte etwas mal nicht klappen, helfen dir so genannte „Saftkeeper“ ohne zusätzliche Kosten weiter.

Für 15 US-Dollar pro Monat sichert VaultPress deine Webseite in Echtzeit ab und bietet Zugriff auf sämtliche Datensicherungen, die während der Laufzeit angelegt wurden. Wenn du dich nicht auf die automatische Wiederherstellung verlassen willst, kannst du deine Backups auch jederzeit runterladen.

Neben den Sicherungs-Features bietet VaultPress auch interessante Security-Features an. Der Dienst scannt deine WordPress-Webseite regelmäßig auf potentielle Bedrohungen und informiert dich über Probleme und mögliche Lösungsansätze. Besonders gefährliche Probleme behebt VaultPress sogar automatisch (und benachrichtigt dich). Die Preise verstehen sich pro WordPress-Installation beziehungsweise Multisite-Seite.

Auch wenn die Funktionen von VaultPress sich durchaus sehen lassen können und die Preise vergleichsweise niedrig sind, sollte man nicht vergessen, dass es sich hierbei um einen US-Dienst handelt und ihr keine volle Kontrolle über eure Daten behalten könnt.

Automatische Sicherung und Wiederherstellung mit BackupBuddy

BackupBuddy Logo
BackupBuddy macht Sicherungen lokal oder auf externen Servern und stellt bei Bedarf komplette Seiten oder einzelne Dateien wieder her. (Grafik: BackupBuddy)

BackupBuddy ist ein Premium-Plugin für WordPress, mit dem du automatisch regelmäßige Datensicherungen des WordPress-Dateisystems und der Datenbank erstellen kannst. Das Plugin kann dabei ähnlich wie BackWPup Sicherungen lokal und auf externen Diensten wie Dropbox, Amazon S3 oder dem eigenen Cloud-Dienst Stash anlegen. Natürlich ist auch eine Sicherung auf einen FTP-Server deiner Wahl möglich.

Anders als bei VaultPress, muss für BackupBuddy kein Abo abgeschlossen werden. Ab 80 US-Dollar sichert das Plugin die jeweils in der Lizenz enthaltene Anzahl von Webseiten ab (mindestens zwei). Ein Jahr kostenlose Updates und Support sind in jedem Paket inbegriffen.

Für 297 US-Dollar kannst du außerdem eine Lifetime-Lizenz erwerben, mit der du uneingeschränkt viele Seiten sichern kannst. Sämtliche Plugin-Updates sind hierbei ebenfalls inklusive.

Im 150 US-Dollar teuren Developer-Paket hast du ebenfalls die Möglichkeit, uneingeschränkt viele Webseiten zu sichern. Die Updates für das Plugin erhält du hierbei jedoch nur ein Jahr lang kostenlos. Jedes Paket erhält außerdem ein Gigabyte Backup-Speicher bei BackupBuddys Cloud-Dienst Stash.

Anders als BackWPup bietet BackupBuddy auch eine Wiederherstellungs-Funktion. Weitere nützliche Features sind ein automatischer Malware-Scan, Wiederherstellung einzelner Dateien und automatische Optimierung und Behebung von typischen Datenbank-Problemen.

Eine besonders interessante Funktion ist die Deployment- und Migrations-Funktionalität von BackupBuddy, mit der du WordPress-Webseiten von einer Domain oder einem Host zu einem anderen migrieren kannst. Auch serialisierte Daten werden von dem Plugin verarbeitet, sodass die Migration des Projekts in kürzester Zeit vollzogen werden kann. Auch sind mit dieser Funktionalität Staging-Szenarien möglich, sodass du beispielsweise auf einer lokalen Maschine entwickeln und die Änderungen samt Inhalten später auf die Live-Seite migrieren kannst.

Fazit

Viele Wege führen nach Rom – und bei Backups ist es nicht anders. Neben den hier vorgestellten Lösungen gibt es auch weitere Dienste und Plugins, die das Sichern von sämtlichen Daten oder auch nur der Datenbank ermöglichen. Egal, wie du deine Daten sichern willst: Hauptsache ist, dass du es tust. Schließlich ist es mit Backups genau so wie mit Kondomen. Besser eins haben und keins brauchen, als eins brauchen und keins haben.

Wie sicherst du deine WordPress-Webseite?

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Ilja Zaglov
WordPress, TYPO3, Drupal und Co.: Die wichtigsten Updates für die wichtigsten CMS http://t3n.de/news/wordpress-joomla-drupal-co-cms-updates-608682/ 2015-05-12T14:16:53Z
Abseits der großen Major-Releases gibt es bei den bekannten CMS (und einem Blog-System) natürlich auch regelmäßig kleinere Updates. Die aus dem Monat April stellen wir euch hier kurz vor.

Abseits der großen Major-Releases gibt es bei den bekannten (und einem Blog-System) natürlich auch regelmäßig kleinere Updates. Die aus dem Monat April stellen wir euch hier kurz vor.

WordPress

WordPress 4.2 „Powell“ ist da – das ist neu. (Grafik: WordPress.org)
Neben zwei Sicherheits-Updates ist in letzter Zeit auch der neue Major-Release WordPress 4.2 „Powell“ veröffentlicht worden. (Grafik: WordPress.org)

Beim CMS sind letzten Monat einige Updates zusammen gekommen. Angefangen am 21. April mit einem Sicherheits-Release WordPress 4.1.2. Zwei Tage später ist mit WordPress 4.2 „Powell“ der neuste Major-Release gefolgt, über den wir hier bei t3n genauer berichtet haben.

Wiederum nur zwei Tage später wurde am 27. April schon der nächste Sicherheits-Release mit der Versionsnummer 4.2.1 nachgeschoben, der eine Cross-Site-Skripting-Lücke schließt, durch die eine Website über das Kommentarfeld kompromittiert werden kann. Am 7. Mai ist dann der nächste Sicherheits-Release 4.2.2 erschienen, der wieder eine XSS-Lücke schließt.

4.1.2

  • Fixed: kritische XSS-Lücke – Update dringend empfohlen
  • Fixed: Dateien mit ungültigem Namen können dennoch hochgeladen werden
  • Fixed: In WordPress 3.9 und höher kann seltene XSS-Lücke für Social Engineering genutzt werden

4.2

  • Hintergrund-Updates und -Installation für Plugins (kein Verlassen der Plugin-Seite mehr notwendig)
  • Theme-Wechsel direkt im Customizer möglich
  • Einführung von Emoji

4.2.1

  • Fixed: XSS-Lücke ermöglicht Kompromittierung der Site über das Kommentar-Formular

4.2.2

  • Fixed: XSS-Lücke innerhalb einer HTML-Datei, die mit Icon-Packs geliefert wird (betrifft unter anderem Twenty Fifteen)
  • Fixed: Potenzielle XSS-Lücke im visuellen Editor

TYPO3 CMS

Ab TYPO3 CMS 7.2 könnt ihr Bilder direkt im TYPO3-Backend beschneiden. (Screenshot: TYPO3.org)
Ab TYPO3 CMS 7.2 könnt ihr Bilder direkt im TYPO3-Backend beschneiden. (Screenshot: TYPO3.org)

Am 16. April wurde mit TYPO3 CMS 6.2.12 ein planmäßiger Wartungs-Release veröffentlicht, der über 60 Bugfixes und Verbesserungen enthält. Darunter sind Fehlerbehebungen bei der „Indexed Search“ und im Editor. Die genauen Änderungen könnt ihr in dem Wiki-Artikel auf TYPO3.org nachlesen.

Am 28. April wurde dann CMS 7.2 veröffentlicht, der nächste Sprint-Release auf dem Weg zum Long-Term-Support-Release TYPO3 CMS 7.6. In unserem t3n-Artikel findet ihr genauere Informationen zu der neuen Version.

6.2.12

  • Fixed: Probleme mit „Indexed Search“
  • Fixed: Probleme im Editor

7.2

  • Bilder können direkt im Backend beschnitten werden
  • Verbesserungen bei Routing/RealURL
  • Flexible Vorschau-URLs

TYPO3 Neos

TYPO3 Neos hat am 17. und 18. April jeweils ein Update spendiert bekommen. Am 17. wurde die neue Version 1.2.4 veröffentlicht, die einiges an Bugfixes mitbringt. Unter anderem wurde der Fehler behoben, dass nach einem Update von TYPO3 Neos das Backend zerschossen wurde, da Backend-Ressourcen noch im Browser-Cache vorlagen.

Version 1.2.5 wurde am Tag darauf veröffentlicht und bringt nur zwei Bugfixes mit. Diese betreffen die Navigation auf Seiten die Kind-Elemente eines Shortcuts sind und Veränderungen im Cache-Bereich bei TypoScript.

1.2.4

  • Fixed: Backend wird nach Update zerschossen (Cache-Problem)
  • Fixed: Composer.json integriert Entwickler-Versionen in stabilen Releases
  • Fixed: Ein Knoten verschwindet, wenn er zu einem neuen Eltern-Knoten und wieder zurück bewegt wird

1.2.5

  • Fixed: Problem mit Shortcut

Contao

Contao hat in diesem Monat zwei neue Versionen veröffentlicht, die noch nicht produktiv eingesetzt werden sollten. Am 13. April wurde die erste Beta-Version für Contao 4.0 vorgestellt. Mit der neuen Version wird Contao unter anderem zu einem Symfony-Bundle und kann damit zu jeder Symfony-Applikation hinzugefügt werden. Außerdem entfällt die Unterstützung von XHTML – es können also nur noch HTML5-Seiten erstellt werden.

Am 30. April wurde der erste Release Candidate zur Version 3.5 veröffentlicht. Mit der neuen 3.5-Version wird beispielsweise ein Frontend-Modul zum Ändern eines Passwortes eingeführt (bei dem zuerst das alte Passwort abgefragt wird), ein Insert-Tag um responsive Bilder einzufügen und es werden Optimierungen an der Performance vorgenommen. Genauere Informationen zu den neuen Funktionen in Contao 3.5 erfahrt ihr in dem Beitrag zur ersten Beta-Version.

4.0 – Beta 1

  • Contao wird zu einem Symfony-Bundle
  • Unterstützung von XHTML wird eingestellt
  • Keine Unterstützung von .htaccess-Dateien mehr notwendig, damit auch keine Bindung an Apache mehr

3.5 – RC 1

  • Inserttag für responsive Bilder ({{picture}})
  • Newsletter-Empfänger können in anderen Channel verschoben werden
  • Modul zum Ändern des Passwortes im Frontend, bei dem zuerst das alte Passwort abgefragt wird

Drupal

Drupal hat am 2. April die Version 7.36 veröffentlicht. Dieser behebt einige Bugs und bringt kleinere neue Funktionen, so kann nun beispielsweise geprüft werden, ob ein Nutzer eine bestimmte Rolle hat. Des Weiteren kann bei einem Skript angegeben werden, ob es jQuery benötigt oder nicht. Auch das generelle Laden von jQuery auf jeder Seite kann nun verhindert werden. Alle Veränderungen im Detail könnt ihr im Changelog nachlesen.

Am 7. Mai wurde Drupal 7.37 veröffentlicht. Die neue Version entfernt unter anderem eine verwirrende Beschreibung bei der automatischen Erkennung der Zeitzone und erlaubt eigene HTML-Tags mit einem Strich im Namen.

7.36

  • user_has_role()-Funktion prüft, ob Nutzer bestimmte Rolle hat
  • javascript_always_use_jquery – Variable, die auf FALSE gesetzt werden kann, wenn nicht auf allen Seiten jQuery benötigt wird
  • Fixed: Falsche Fremdschlüssel in den Datenbank-Tabellen role_permission und users_roles

7.37

  • Erlaubt eigene HTML-Tags mit Strich im Namen
  • Verwirrende Beschreibung im Bezug auf automatische Erkennung der Zeitzone beim User-Formular entfernt

Ghost

Die Macher von Ghost haben im letzten Monat drei neue Versionen veröffentlicht. Am 13. April wurde Ghost 0.6.0 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die neue Version bringt unter anderem eine Rechtschreib-Korrektur für den Editor und Uploads im Editor von mobilen Endgeräten. Eine komplette Liste der Neuerungen findet ihr hier.

Am 22. April ist dann die Version 0.6.1 gefolgt, die ein paar Bugs behebt. Auch Version 0.6.2, die ebenfalls am 22. veröffentlicht wurde, bringt nur Bugfixes mit. Beide Updates bringen auch eine neue Version des Standard-Themes „Caspar“ mit.

0.6.0

  • Rechtschreibprüfung im Editor
  • Uploads von mobilen Geräten
  • Helper für vorherigen/nächsten Post

0.6.1

  • Neue Version des Caspar-Theme
  • Fixed: Autoren können ihr Profil im Backend nicht anschauen
  • Fixed: {{ghost_head}} gibt einen Fehler auf eigenen Fehler-Seiten

0.6.2

  • Fixed: Probleme beim Text-Styling von Caspar
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Florian Brinkmann