WordPress | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu WordPress 2015-03-06T10:22:44Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/wordpress Server-Staging: So entwickelst du WordPress-Seiten unter realen Bedingungen http://t3n.de/news/server-staging-wordpress-597583/ 2015-03-06T10:22:44Z
Gerade Anfänger erstellen ein WordPress-Theme oft lokal, laden es dann auf den Server und zeigen es dem Kunden – die Änderungen werden jetzt auf der lokalen Umgebung gemacht und anschließend …

Gerade Anfänger erstellen ein WordPress-Theme oft lokal, laden es dann auf den Server und zeigen es dem Kunden – die Änderungen werden jetzt auf der lokalen Umgebung gemacht und anschließend hochgeladen oder direkt am Live-System durchgeführt. Dieser Workflow ist alles andere als ideal, denn: Er ist umständlich und auch fehleranfällig. Im Artikel lest ihr warum.

In Kooperation mit Hostnet zeigen wir euch Möglichkeiten Server-Staging mit WordPress zu realisieren.

Das Dilemma: Die Entwicklerwerkzeuge stagnieren, der Feature-Umfang steigt

Leider unterstützen Systeme wie WordPress von Haus aus keine Möglichkeit, mit mehreren Umgebungen arbeiten zu können. Im Folgenden will ich euch zeigen, wie ihr ein „Staging-Server“-Prinzip am Beispiel WordPress implementieren könnt.

WordPress hat sich über die Jahre hinweg immer weiter von einer kleinen, aber feinen Blog-Software entfernt und wird häufig auch für kleinere bis mittlere Webprojekte eingesetzt. Wer aber aus der klassischen Software-Entwicklung kommt und WordPress nutzen will, dem fällt auf, dass sich die Arbeitsprozesse immer noch auf das Blog-System beziehen, das WordPress einmal war. Komplexe Anforderungen sind hier zwar umzusetzen, allerdings nicht sehr komfortabel.

Allerdings hat WordPress das Problem teilweise erkannt und bietet im WordPress-Codex eine Hilfestellung, wie ihr eine Entwicklungsumgebung mit WordPress umsetzen könnt – diese Lösung fühlt sich aber höchstens wie ein Workaround an. Denn: Ihr müsst Datenbankeinstellungen in der wp-config.php vornehmen sowie die URIs manuell anpassen.

small business
© olly - Fotolia.com

Dabei ist die lokale Entwicklung nicht das Problem, sondern wie mit den Änderungen am Code beziehungsweise bei der Feature-Entwicklung und schlussendlich mit dem Deployment auf dem Live-Server umgegangen wird – arbeitest du im Team, stehen die Chancen hoch, dass der Workflow komplizierter ist. Es muss möglich sein, den Kunden über Änderungen am Code und deren Auswirkungen auf das finale Projekt zu informieren, ohne das Live-System zu gefährden – und hier kann Staging helfen.

Server-Staging für Einsteiger

Ein Staging-System ist eine Serverinstanz, die eine identische Umgebung des Produktionssystems beziehungsweise Live-Systems darstellt. Dabei nutzt ihr mindestens drei Instanzen: die Entwicklungsumgebung (auf der ihr arbeitet) die Staging-Instanz (Test-System und Review-Instanz für Kunden) und die „Production“-Instanz (das Live-System). Im Idealfall laufen die beiden letzten Instanzen mit der selben Hardware. Grund dafür ist, dass ihr in dieser Instanz euren Code testen wollt, ohne das Live-System einem Risiko auszusetzen. Deswegen sollten beide Systeme, im Idealfall, völlig identisch sein, um alle möglichen Fehlerquellen minimieren zu können. Nicht jede Agentur kann sich das leisten, daher kann ein VHost auch ausreichend sein – besser ist aber eine Cloud-Lösung (PaaS/IaaS-Anbieter wie Heroku) in der der Live-Server ohne viel Aufwand reproduziert werden kann.

Das Staging-System, also das System, in dem ihr eure lokale Entwicklung unter Realbedingungen testen könnt, ist also eine Ebene zwischen der Entwicklung und dem Deployment auf den Live-Server. Diese Instanz könnt ihr nutzen, um euren Kunden Features zu zeigen – persönlich bevorzuge ich aber die Variante, in der der Kunde eine weitere und eigene Instanz bekommt, in der Features nur dann eingespielt werden, wenn sie schon getestet wurden. Somit vermeidet ihr panische Anrufe vom Kunden, der die Seite gerade in dem Moment lädt, in dem ihr Änderungen durchführt beziehungsweise Updates einspielt.

staging
Schematische Darstellung einer einfachen Staging-Lösung. (Grafik: ektron.com)

Die Hardware muss zwar nicht zwingend gleich sein, sehr wohl aber die Software. Bei WordPress reden wir hier also von identischen Versionen von Apache, PHP, WordPress selbst und der MySQL-Datenbank, natürlich muss auch die Konfiguration der einzelnen Komponenten identisch sein. Das Staging-System somit als VHost auf dem Live- beziehungsweise „Production“-Server? Lieber nicht. So würden jegliche Tests an der Konfiguration des VHosts des Staging-Systems das „Production“-System beeinflussen. Stichwort: Neustart von Serverdiensten.

So könnt ihr WordPress zu einem Staging-System umbauen

Das Problem mit Staging und WordPress ist jetzt allerdings, dass WordPress nur eine Konfigurations-Datei nutzt, nämlich die wp-config.php. Diese Konfigurations-Datei spezifiziert das WordPress-System für genau eine Umgebung.

// ** MySQL settings - You can get this info from your web host ** //
/** The name of the database for WordPress */
define('DB_NAME', 'database_name_here');

/** MySQL database username */
define('DB_USER', 'username_here');

/** MySQL database password */
define('DB_PASSWORD', 'password_here');

/** MySQL hostname */
define('DB_HOST', 'localhost');

Anders ausgedrückt: Angenommen, ihr habt ein Feature fertig entwickelt und wollt es eurem Kunden auf der Test- beziehungsweise Staging-Umgebung zeigen. Dann müsst ihr eure lokale Version zuerst auf den Server pushen und die (Test-)Daten in die Datenbank hochladen. Aber dadurch, dass die wp-config.php-Datei immer noch auf eure Datenbank in der Entwicklungs-Umgebung zeigt, müsst ihr zuerst den Pfad manuell ändern, was wiederum zur Folge hat, dass eure lokale Umgebung nicht funktioniert. Des weiteren stellt sich die Frage, ob ihr Live-Daten oder Test-Daten nutzt, ich empfehle Live-Daten, was die Sache allerdings etwas kompliziert und insgesamt umständlich macht. Kurzum: So sollte kein Deployment funktionieren.

Auch Suchmaschinen müssen von der Staging-Umgebung geblockt werden, damit keine halbfertigen Projekte in den SERPs erscheinen. Diese Kleinigkeiten machen es schwierig und anstrengend, den Kunden schnell und einfach Veränderungen – vor allem kleine – zu zeigen.

Die Staging-Lösung für WordPress, die ich euch zeigen will, geht auf die „ExpressionEngine Master Config“ zurück. Auf WordPress gemünzt bedeutet das eine Trennung der Konfiguration in Sub-Konfigurationen:

  • wp-config.default.php: Alle Einstellungen die für alle Projekte gültig sind. Zum Beispiel der authkey.
  • wp-config.[umgebungsname]: Hier werden Einstellungen vorgenommen, die nur für eine Umgebung wichtig sind. Zum Beispiel spezifische Login-Daten für die Datenbank.
  • wp-config.env.php: Definiert die verschiedenen URLs pro Umgebung.
  • wp-config.php: Die originale WP-Konfigurationsdatei, die sich jetzt aus den vorherigen Sub-Konfigurationen zusammensetzt.

WordPress wird jetzt die wp-config.php-Datei zuerst ausführen, welche dann alle anderen Sub-Konfigurationen ausführt. So funktioniert eure Konfiguration lokal, am Staging- und am „Production“-System.

Ihr könnt euch dieses Staging für WordPress hier herunterladen. Eine weitere Lösung für Staging kann Git sein, wie auch kostenpflichtige Services.

Fazit: Komfortable Staging-Lösungen fehlen

Leider unterstützen die meisten großen CM-Systeme kein richtiges Staging – eine Ausnahme ist hier Drupal 8, das in der letzten Version eine Staging-Lösung implementiert hat. Für mich ist echtes Staging ein klares Feature für ein CM-System und ich würde mich freuen, wenn WordPress dieses Feature in den Core mit aufnehmen würde. WordPress hat den Umfang seines Systems über die Jahre zwar massiv entwickelt, begleitende Prozesse sind aber zu kurz gekommen. Staging würde WordPress auch für mittlere bis größere Projekte attraktiver machen – und darüber hinaus die Arbeit für Agenturen und Freelancer massiv vereinfachen und beschleunigen.

Ich hoffe auf Hoster-Lösungen, die auf eine Cloud-Architektur setzen, welche durch stufenloses Skalieren der benötigten Hardware ein Klonen von verschiedenen Instanzen erleichtert. Somit wäre dann schon mal das Infrastruktur-Problem gelöst. Leider setzt die – subjektiv wahrgenommene – Mehrheit an Hostern das Wort Cloud quasi mit „NAS“ gleich, was nichts mit Cloud-Architektur selbst zu tun hat, in der stufenlos benötigte Rechenleistung, RAM- oder Festplattenspeicher in extrem kurzen Zeiträumen hinzu- und abbestellbar sind. Somit müssen wir uns vorerst wohl auf diverse Workarounds verlassen.

Wie sieht eurer Entwicklungs-Zyklus mit WordPress aus?

]]>
Mario Janschitz
Twitter stellt offizielles WordPress-Plugin vor http://t3n.de/news/twitter-wordpress-plugin-596310/ 2015-02-26T13:50:43Z
Twitter hat jetzt ein offizielles Plug-in für das beliebte Content-Management-System WordPress vorgestellt. Die Erweiterung generiert unter anderem Twitter-Cards für jede eurer Seiten und erlaubt …

Twitter hat jetzt ein offizielles Plug-in für das beliebte Content-Management-System WordPress vorgestellt. Die Erweiterung generiert unter anderem Twitter-Cards für jede eurer Seiten und erlaubt die Anpassung eingebetteter Tweets.

Twitter stellt eigenes WordPress-Plugin vor

WordPress ist eines der beliebtesten Content-Management-Systeme (CMS) der Welt. Laut W3Techs wird WordPress von mehr als 23 Prozent der 10 Millionen größten Websites der Welt eingesetzt. Anscheinend Grund genug für Twitter diesen Nutzern eine einfache Möglichkeit zur Anbindung an das soziale Netzwerk zu spendieren. Dazu hat das Unternehmen jetzt ein offizielles WordPress-Plugin vorgestellt.

Die WordPress-Erweiterung generiert automatisch Twitter-Cards für jede eurer Seiten. Dabei handelt es sich um zusätzliche Informationen, die unterhalb eines Tweets eingebunden werden. Außerdem könnt ihr mit dem Plugin auf einfache Art und Weise Tweets und Twitter-Videos in eure Blog-Beiträge einbauen. Wer möchte, kann auch das Aussehen der eingebunden Tweets an das Design der eigenen Seite anpassen.

Twitter hat ein offizielles WordPress-Plugin vorgestellt. (Screenshot: Twitter)
Twitter hat ein offizielles WordPress-Plugin vorgestellt. (Screenshot: Twitter)

Überblick: Die weiteren Funktionen des neuen WordPress-Plugins von Twitter

Auch Twitter-Analytics ist in die Erweiterung integriert worden. So könnt ihr den Erfolg eurer Beiträge auf dem sozialen Netzwerk im Blick behalten. Nutzer, die Twitter auch als Werbeplattform nutzen, können das Plugin auch zum Conversion-Tracking nutzen. Außerdem könnt ihr maßgeschneiderte Zielgruppen per WordPress-Makro erstellen. Damit Besucher eure Seiteninhalte leicht auf dem Netzwerk teilen können, bietet das WordPress-Plugin von Twitter auch einen Tweet-Button. Außerdem gibt es einen Follow-Button, über den eure Besucher euch direkt auf Twitter folgen können.

Das WordPress-Plugin von Twitter liefert kaum Funktionen, die wir nicht schon von verschiedenen Drittanbieter-Erweiterungen kennen. Dennoch dürfte es für den einen oder anderen Seitenbetreiber eine sinnvolle Erweiterung darstellen.

Wer sich für das Thema interessiert, sollte auch einen Blick auf unseren Artikel „Die besten SEO-Plugins für WordPress“ werfen.

via marketingland.com

]]>
Kim Rixecker
Kritische Sicherheitslücke: Vermutlich mehr als 1 Million WordPress-Installationen betroffen http://t3n.de/news/wordpress-sicherheit-wp-slimstat-596103/ 2015-02-25T12:35:13Z
Das beliebte WordPress-Plugin WP-Slimstat enthält eine gefährliche Sicherheitslücke. Nutzer sollte umgehend ein Update auf die aktuelle Version durchführen.

Das beliebte WordPress-Plugin WP-Slimstat enthält eine gefährliche Sicherheitslücke. Nutzer sollte umgehend ein Update auf die aktuelle Version durchführen.

WordPress: Kritische Sicherheitslücke in WP-Slimstat entdeckt

Der Sicherheitsexperte Marc-Alexandre Montpas hat in dem WordPress-Plugin WP-Slimstat eine gefährliche Sicherheitslücke entdeckt. Dadurch lassen sich SQL-Injections durchführen, wodurch sensible Daten entwendet werden könnten oder der Angreifer im schlimmsten Fall sogar die komplette Seite kontrollieren kann. In allen Versionen bis zur kürzlich veröffentlichten Version 3.9.6 von WP-Slimstat soll die Sicherheitslücke vorhanden sein. Mehr als 1,3 Millionen WordPress-Nutzer haben sich die Erweiterung über das WordPress-Plugin-Verzeichnis heruntergeladen. Wie viele das Plugin tatsächlich nutzen, ist allerdings nur zu schätzen.

WP-Slimstat: Nutzer des WordPress-Plugins sollten unbedingt auf die neuste Version umsteigen. (Screenshot: Sucuri)
WP-Slimstat: Nutzer des WordPress-Plugins sollten unbedingt auf die neuste Version umsteigen. (Screenshot: Sucuri)

WP-Slimstat nutzt einen geheimen Schlüssel, um Daten zum Cient zu senden. Der macht seinem Namen allerdings keine Ehre: Es handelt sich bei dem Schlüssel lediglich eine gehashte Version vom Zeitpunkt der Installation des Plugins. Wer ungefähr weiß, wann eine Seite live ging, kann daher eine Liste mit möglichen Schlüsseln erstellen und anschließend testen, welcher der richtige ist. Mit dem Wissen sind dann auch SQL-Injections möglich. Eine genaue Anleitung findet ihr in diesem Blog-Beitrag von Marc-Alexandre Montpas.

WordPress: WP-Slimstat-Nutzer sollten auf Version 3.9.6 umsteigen

Wer das Plugin einsetzt, sollte umgehend auf die aktuelle Version 3.9.6 umsteigen, um die eigene Seite zu schützen. Leider tauchen immer wieder gefährliche Sicherheitslücken in WordPress-Erweiterungen auf. Marc-Alexandre Montpas hat beispielsweise im November 2014 eine solche Lücke in dem beliebten Statistik-Plugin WP-Statistics entdeckt. Dank seiner Arbeit wurde aber auch diese Sicherheitslücke mittlerweile geschlossen.

In diesem Zusammenhang solltet ihr euch einen Blick auf den Artikel „5 Schritte gegen Angreifer: So erhöhst du die Security deiner WordPress-Seite“ aus dem t3n Magazin Nr. 36 werfen.

via arstechnica.com

]]>
Kim Rixecker
Individuelle WordPress-Seiten ohne eine Zeile Code: Das kann Layers http://t3n.de/news/wordpress-seiten-layers-bauen-595176/ 2015-02-22T09:11:14Z
Mit Layers sollen sich WordPress-Seiten mit einem individuellen Layout erstellen lassen, ohne dass eine Zeile Code geschrieben oder angepasst werden muss. Wir haben uns das Tool für euch angeschaut.

Mit Layers sollen sich WordPress-Seiten mit einem individuellen Layout erstellen lassen, ohne dass eine Zeile Code geschrieben oder angepasst werden muss. Wir haben uns das Tool für euch angeschaut.

Layers: Von der Installation bis zur leeren Layout-Vorlage in wenigen Minuten

Am Ende der Layers-Einführung wird das Layout für die erste Seite gewählt. (Screenshot: eigene WordPress-Installation)

Nicht jeder WordPress-Nutzer besitzt die notwendigen Kenntnisse, um ein Theme selbst zu erstellen oder anzupassen. Mit Layers lassen sich auch ohne Programmierkenntnisse Seiten-Layouts erstellen, die individuell aussehen. Der Start mit Layers ist denkbar einfach. Ihr ladet euch einfach den ZIP-Ordner runter und installiert Layers im WordPress-Backend wie ein ganz normales Theme (über „Design“ > „Themes“ und dann oben auf „Installieren“). Anschließend werdet ihr auf die Willkommens-Seite von Layers weitergeleitet. Hier könnt ihr jetzt Stück für Stück eure Site einrichten.

Ganz am Ende des Vorgangs geht es an die Erstellung der ersten Seite – hier könnt ihr aus vorgefertigten Layouts wie „Application“ oder „Contact Page“ auswählen oder aber eine leere Seite erstellen (was im Test ausgewählt wurde). Nach der Auswahl werdet ihr zum Customizer weitergeleitet.

Ein Seiten-Layout mit Layers erstellen

Layers bringt einige nützliche Widgets mit. (Screenshot: eigene WordPress-Installation)
Layers bringt einige nützliche Widgets mit. (Screenshot: eigene WordPress-Installation)

Jetzt könnt ihr anfangen, ein Layout zusammenzustellen. In der Sidebar des Customizers findet ihr die Punkte „Edit Layout“, „Site Settings“, „Header“, „Footer“, das bekannte „Statische Startseite“ und „CSS“. Schauen wir uns zuerst den Punkt „Edit Layout“ an. Hier könnt ihr über den Unterpunkt „Home Page Body“ Inhalt und Layout eurer Seite anpassen.

Das Prinzip von Layers ist dabei folgendes: Über Widgets fügt ihr Inhalte in die Seite ein, wobei ein Widget immer eine Zeile in der Seite ist (zwei Widgets nebeneinander funktionieren also nicht, ohne den Code anzufassen). Neben den Standard-Widgets von WordPress stehen noch vier Layers-Widgets zur Verfügung. Mit ihnen könnt ihr Inhalte einfügen und gegebenenfalls auch im Raster anzeigen, Kontakt-Details sowie eine Karte integrieren, eure letzten Posts inklusive Abstract anzeigen und einen Slider einbauen.

Umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten in der Detailansicht der Widgets. (Screenshot: eigene WordPress-Installation)
Umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten in der Detailansicht der Widgets. (Screenshot: eigene WordPress-Installation)

Um ein Widget hinzuzufügen, klickt ihr einfach wie gewohnt auf „Widget hinzufügen“ und bekommt die Widgets angezeigt. Durch Anklicken wird ein Widget hinzugefügt und es öffnen sich automatisch die Detail-Einstellungen. Hier könnt ihr dann beispielsweise beim Content-Widget Spalten löschen oder hinzufügen, einstellen, wie viele Spalten ein Content-Bereich einnehmen soll und so weiter. Dieselbe Arbeitsweise gilt für die anderen Theme-Bereiche (In die mobile Sidebar muss auch das Menü eingefügt werden, da dieses sonst im mobilen Layout nicht angezeigt wird).

Weitere Einstellungsmöglichkeiten

Über den Punkt „Site Settings“ könnt ihr Menüs den verschiedenen Theme-Positionen zuweisen, das Logo sowie Titel und Untertitel anpassen, bestimmen, welche Sidebar auf welchem Seitentyp angezeigt werden soll und verschiedene Schriftarten für den body-Text, Überschriften und Buttons auswählen (zurückgegriffen wird hier auf Googles Web-Fonts).

Unter dem Punkt „Header“ könnt ihr sein Layout anpassen, einstellen, ob der Header sticky sein soll und eigenes JavaScript einfügen. Ähnliches gilt für den Bereich „Footer“. Wenn ihr mit einer Seite zufrieden seid, könnt ihr sie über die Schaltfläche „Speichern & Publizieren“ veröffentlichen. Wollt ihr eine neue Seite erstellen, geht ihr einfach über „Layers“ > „Add New Page“.

Layers bringt außerdem noch einige Seiten-Templates mit – unter anderem eine Blog-Ansicht. Über die weiteren Möglichkeiten von Layers könnt ihr euch in der Dokumentation informieren.

Ein erstes Ergebnis mit Layers. (Screenshot: eigene WordPress-Installation)
Ein erstes Ergebnis mit Layers. (Screenshot: eigene WordPress-Installation)

Ein Fazit

Es lässt sich mit Layers tatsächlich ziemlich viel einstellen und individuell verändern – eine Landingpage mit den wichtigsten Informationen, den letzten Beiträgen und einer Karte ist schnell erstellt, und der Code sieht bei oberflächlicher Betrachtung auch ganz okay aus. Wer allerdings ganz genaue Vorstellungen und Wünsche hat, die über ein gewisses Schema hinausgehen, wird sich auch weiterhin selbst ein Theme erstellen (lassen) müssen.

Wer aber einfach eine Website mit WordPress und anpassungsfähigen Seitenlayouts erstellen will, keine ausgefallenen Gestaltungswünsche hat und nicht selbst ein Theme erstellen kann oder will, der sollte sich Layers mal anschauen.

]]>
Florian Brinkmann
Google verrät dir, wie du WordPress, Magento, Drupal, Joomla! und mehr für die mobile Ansicht optimierst http://t3n.de/news/google-verraet-dir-wordpress-591803/ 2015-02-04T09:23:24Z
Google hat einen umfangreichen Leitfaden veröffentlicht, der es Website-Betreibern erleichtern soll, ihre Seiten für Mobile zu optimieren. Ausführliche Anleitungen finden sich für Seiten, die …

hat einen umfangreichen Leitfaden veröffentlicht, der es Website-Betreibern erleichtern soll, ihre Seiten für Mobile zu optimieren. Ausführliche Anleitungen finden sich für Seiten, die auf , , , Blogger, vBulletin, Tumblr, DataLife Engine, , PrestaShop, Bitrix und Google Sites basieren. 

Vier Basics für die Optimierung auf Mobile:

Diese vier allgemeinen Richtlinien für die Optimierung auf Mobile solltest du unabhängig deines Content-Management-Systems beachten:

1. Website sichern

Bevor du Änderungen oder Updates vornimmst, solltest du deine Website sichern. Wie das für dein System funktioniert, erfährst du bei deinem CMS-Anbieter.

2. Aktualisiere dein CMS auf die neueste Version

Es kann sein, dass bei einem Update auf die neueste Version automatisch erforderliche Sicherheits-Upgrades aufgespielt werden und deine Website für Mobilgeräte optimiert wird. Joomla 3 umfasst zum Beispiel bereits die Unterstützung für Mobilgeräte. Wird der Vorgang nicht automatisch gestartet, kannst du das Update manuell ausführen, um Sicherheitslücken zu vermeiden.

3. Achte auf die Optimierung von benutzerdefinierten Themes für Mobilgeräte.

Im Administrationsbereich deines CMS kannst du dein Theme aufrufen und in der Dokumentation zum Theme nach Begriffen wie „mobile“ oder „responsive“ suchen. Wenn eine Demo-Vorlage vorhanden ist, kannst du deren URL in das Tool „Test auf Optimierung für Mobilgeräte“ kopieren, um die Optimierung zu überprüfen. Achte auch darauf, ob die Vorlage schnell genug ist. Hierzu kannst du den Bereich „Speed“ von PageSpeed Insights aufrufen und sicher stellen, dass dort keine Probleme aufgeführt sind, die mit dem Vermerk „Behebung erforderlich“ versehen sind.

mobile-friendly-test-responsive wordpress
Erfolgreicher Mobile-Friendly-Test (Foto: google.developers.com)

4. Besuche die Support-Foren

Zu guter Letzt solltest du dich in den Support-Foren zu deinem CMS umsehen, um herauszufinden, welche Probleme bei den Mobilgeräteversionen von Websites auftreten können.

Die detaillierten Anleitungen findest du hier:

WordPress, Joomla, Drupal, Blogger, vBulletin, Tumblr, DataLife Engine, Magento, PrestaShop, Bitrix und Google Sites

]]>
Melanie Petersen
WordPress-Themes direkt im Frontend anpassen: Das kann CSS Hero http://t3n.de/news/wordpress-css-hero-589322/ 2015-01-25T15:51:42Z
Mit der WordPress-Erweiterung CSS Hero passt ihr das Aussehen eines Themes über eine grafische Oberfläche direkt im Frontend an. Wir haben uns das Tool für euch angeschaut.

Mit der WordPress-Erweiterung CSS Hero passt ihr das Aussehen eines Themes über eine grafische Oberfläche direkt im Frontend an. Wir haben uns das Tool für euch angeschaut.

Mit CSS Hero könnt ihr das Aussehen von WordPress-Themes mithilfe einem WYSIWYG-Interface anpassen. (Screenshot: CSS Hero)
Mit CSS Hero könnt ihr das Aussehen von WordPress-Themes mithilfe einem WYSIWYG-Interface anpassen. (Screenshot: CSS Hero)

CSS Hero: Ohne Code das Aussehen von WordPress-Themes anpassen

WordPress ist das wohl beliebteste Content-Management-System der Welt. Am einfachsten kommen Nutzer mit einem vorgefertigten Theme zu einer WordPress-Seite. Doch gerade bei einem der unzähligen kostenlosen WordPress-Themes besteht natürlich schnell die Gefahr, dass eure Seite wie die von dutzenden anderen aussieht. Natürlich könntet ihr das Theme selbst anpassen, dann müsstet ihr euch aber wiederum mit CSS auskennen. Eine Lösung für dieses Problem soll euch CSS Hero liefern.

Über einen kleinen Button im Frontend könnt ihr damit bequem und ohne eine Zeile Code anschauen zu müssen die Elemente eurer Seite bearbeiten. Dazu wählt ihr das entsprechende Element einfach per Mausklick aus. Anschließend könnt ihr Farbe, Größe, Abstände und mehr direkt verändern. Das Ergebnis wird euch ebenfalls automatisch angezeigt. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, euch eure Seite in einer entsprechenden Ansicht für Tablets oder Smartphones anzuzeigen. So könnt ihr direkt testen, ob die Änderungen auch außerhalb vom Desktop noch gut aussehen.

WordPress: CSS Hero funktioniert nicht mit allen Themes und Erweiterungen

Leider funktioniert CSS Hero nicht mit jedem Theme. Eine Liste aller unterstützten Themes findet ihr auf Herstellerseite.Seit Version 1.2 gibt es allerdings auch den sogenannten „Rocket Mode“. Mit ihm sollt ihr theoretisch dazu in der Lage sein, auch Themes zu bearbeiten, die nicht offiziell unterstützt werden. Auch mit anderen WordPress-Erweiterungen kann es Probleme geben. Im Zweifelsfall solltet ihr auch hier überprüfen, ob eine für euch notwendige WordPress-Erweiterung unterstützt wird. Entwickler finden auf der CSS-Hero-Seite eine Erklärung, wie sie ihr Theme oder ihre Erweiterung anpassen müssen, um es in Kombination mit dem Tool verwenden zu können.

Wer CSS Hero auf einer Website einsetzen möchte, der zahlt dafür derzeit einmalig 14 US-Dollar. Wer die Erweiterung auf bis zu fünf Websites nutzen möchte, muss dafür 29 US-Dollar bezahlen. Für 79 US-Dollar könnt ihr CSS Hero sogar auf bis zu 999 Seiten einsetzen. Übrigens benötigt ihr CSS Hero nicht mehr zwingend, wenn ihr mit eurem Layout zufrieden seid. Die dazugehörigen CSS-Dateien könnt ihr einfach exportieren und auch ohne die Erweiterung nutzen.

via www.producthunt.com

]]>
Kim Rixecker
10 schicke HTML- und WordPress-Templates für deine Webvisitenkarte http://t3n.de/news/webvisitenkarte-template-html-589561/ 2015-01-22T07:30:17Z
Nicht jeder braucht gleich eine eigene umfangreiche Homepage. Den meisten fehlen dafür auch schlicht die Inhalte. Aber für viele Webworker empfiehlt es sich zumindest eine Webvisitenkarte …

Nicht jeder braucht gleich eine eigene umfangreiche Homepage. Den meisten fehlen dafür auch schlicht die Inhalte. Aber für viele Webworker empfiehlt es sich zumindest eine Webvisitenkarte anzulegen, die die elementaren Informationen, wie Kontaktdaten, Foto und Tätigkeitsfeld beinhaltet. Dafür gibt es haufenweise , die unkompliziert angepasst und eingerichtet werden können. Zehn davon stellen wir hier vor:

1.FlexyVcard-Responsive Vcard Template

templates wordpress webvisitenkarte

Das Responsive-Design-Template ist kompatibel mit Bootstrap und hat Anpassungsmöglichkeiten bei der Farbauswahl, den Hintergründen, Seitenanimationen und beim Seitenaufbau. Es beinhaltet einen Blogbereich, unterstützt Google Fonts und hat ein integriertes Kontaktformular.

Mehr Informationen / Demo

2. VR Responsive-vCard-Template

wordpress templates themes webvisitenkarte vcard

Bei diesen Template im Responsive Design könnt ihr zwischen sechs Farbschemen, zwölf Hintergründen und über 60 Seitenanimationen wählen.

Mehr Informationen / Demo

3. Who I am – Webvisitenkarte/ Portfolio

wordpress template webvisistenkarte vcard template wordpress vcard webvisistenkarte

Das „Who I Am“-Theme ist sowohl als WordPress-Theme, als auch als HTML-Version erhältlich. Der Onepager eignet sich nicht nur als reduzierte vCard, sondern auch als umfangreiche Portfolioseite, wenn man alle Features ausnutzt. Es gibt eine helle und eine dunkle Variante.

Mehr Informationen / Demo

4. Premium Layers: HTML-vCard & Resume Template

wordpress theme template vcard webvisistenkarte

Das Template ist etwas reduzierter, hat aber alles, was man von einer Webvisitenkarte erwartet. Es besteht aus acht Masken, auf denen du Farben und Schriften anpassen kannst. Es ist ebenfalls responsiv. Das Template unterstützt Font Awesome Icons.

Mehr Informationen / Demo

5. The Compass – klassische Webvisitenkarte

vcard templates webvisistenkarten wordpress html wordpress templates vcard webvisitenkarten

Compass ist eine sehr reduzierte Webvisitenkarte (/ ), ebenfalls ein Onepager. Es stehen 3 Farbsets zur Verfügung und zwei Optionen für Animationen. Font Awesome Ions und Google Fonts werden unterstützt.

Mehr Informationen / Demo

6. Libero – Responsive vCard Portfolio Template

wordpress html template vcard webvisistenkarte

Libero ist ein One-Page-HTML-Template. 20 Farbanpassungen sind möglich und du kannst zwischen einer hellen und einer dunklen Version wählen. Schöne Features: Skills-Box und Google-Maps-Addon für die Kontaktinformationen.

Mehr Informationen/ Demo

7. Motion

Webvisitenkarte vcard theme html wordpress template

Motion ist ein responsives HTML5-/CSS3-Template. Gewählt werden kann zwischen 10 Farben, mit denen Links, Buttons und das Menü angepasst werden kann. Es stehen acht Hintergründe zur Auswahl.

Mehr Informationen/ Demo

 8. Oresume wordpress html templates vcard webvisitenkarte

Oresum ist ein One-Page-HTML-Template mit 5 Starter-Skins und umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten. Schöne Features für den Lebenslauf in Form von einer Timeline. Zwei Darstellungsmöglichkeiten für Skills.

Mehr Informationen/ Demo

9. Bookcard (WordPress/ HTML)

Bildschirmfoto 2015-01-21 um 13.03.38Bildschirmfoto 2015-01-21 um 13.04.01

Bookcard gibt es sowohl als Responsive-WordPress- als auch als HTML-Template. Es besteht aus der Coverseite und drei scrollbaren Seiten im inneren des Folders. Anpassungsmöglichkeiten gibt es bei der Farbe, beim Style und für die Animationen. Zudem ist es mit 9 Dollar relativ günstig.

Mehr Informationen/ Demo

10. Webvisistenkarte „Maria“ – Klassisch und kostenlos

wordpress html theme template vcard webvisitenkarte

 

Einfache Webvisitenkarte mit Platz für Informationen, CV, Kontaktdaten und eigenem Kontaktformular. Enthalten sind Mail-Skript und Stylesheets mit verschiedenen Farbvariationen, die beliebig gewechselt werden können.

Mehr Informationen/ Demo

 

Eine Webvisitenkarte reicht euch nicht? Dann ist vielleicht hier was für euch dabei: 10 WordPress-Themes für dein Portfolio.

Du möchtest so wenig wie möglich selbst machen? Dann lies auch: Drei Dienste für schicke und simple Web-Visitenkarten.

 

]]>
Melanie Petersen
Abschied von Karl Klammer: Warum so viele IT-Unternehmen sich für Open-Source-Software entscheiden http://t3n.de/news/open-source-software-abschied-karl-klammer-586152/ 2014-12-23T07:00:41Z
WordPress, Android, Open Office: Immer mehr Unternehmen kapseln sich von den großen Softwarekonzernen ab und setzen auf Open-Source-Produkte. Dabei spielt nicht nur der Preis eine entscheidende Rolle.

WordPress, Android, Open Office: Immer mehr Unternehmen kapseln sich von den großen Softwarekonzernen ab und setzen auf Open-Source-Produkte. Dabei spielt nicht nur der Preis eine entscheidende Rolle.

Die Zeiten sind vorbei, als Microsoft mit Produkten wie Windows und Office sämtliche Bürorechner dieser Welt eroberte. Denn längst hat Open-Source-Software ihren Siegeszug in den Unternehmen angetreten. Die Mitarbeiter setzen Betriebssysteme wie Linux und Android ein, arbeiten mit Entwicklertools wie Eclipse, Junit und Hudson, schreiben Briefe mit Open Office und arbeiten im Netz mit dem Apache Webserver und WordPress. Mittlerweile gibt es nur noch wenige Lücken im Portfolio. Insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung und der IT-Infrastruktur für Web-Anwendungen werden heutzutage überwiegend Open-Source-Lösungen eingesetzt. Es ist sogar üblich, neue Innovationen direkt unter einer Open-Source-Lizenz zu veröffentlichen, um einen möglichst großen Kreis von Entwicklern zu erreichen.

Dabei wurde der Einsatz von Open-Source-Produkten vor einigen Jahren durchaus noch kontrovers diskutiert. Kritiker bemängelten etwa den fehlenden Support. Doch das hat sich inzwischen deutlich verbessert. Für die meisten Open-Source-Angebote, die in Unternehmen eingesetzt werden, gibt es nun dieselben professionellen Dienstleistungen wie Schulungen und Beratung – genau wie bei kommerziellen Produkten. Insbesondere kleine und mittelständische IT-Dienstleister haben damit ein Geschäftsmodell für sich entdeckt.

Viele IT-Abteilungen müssen sparen. Daher sind ein entscheidender Faktor immer noch die Lizenzkosten, die bei Open-Source-Software wegfallen. Neben den reinen Lizenzkosten müssen aber auch die Kosten für den Support, das Management und die Installation berücksichtigt werden. Aus diesen Gesamtkosten, genannt „Total Cost of Ownership“, errechnet das Management, ob sich der Einsatz im Unternehmen betriebswirtschaftlich lohnt. Aber auch hier können Open-Source-Lösungen zunehmend punkten, da sie wegen des stärkeren Wettbewerbs durch Drittanbieter oft niedrigere Supportkosten als kommerzielle Softwareanbieter haben.

Open-Source-Software bietet unabhängig von den großen Softwarekonzernen

Immer mehr Unternehmen kapseln sich von den großen Softwarekonzernen ab und setzen auf Open-Source-Software. (Bild: datacenterjournal.com - CC BY-SA 3.0)
Immer mehr Unternehmen kapseln sich von den großen Softwarekonzernen ab und setzen auf Open-Source-Software. (Bild: datacenterjournal.com - CC BY-SA 3.0)

Ein weiterer wichtiger Punkt bei Open Source ist die Unabhängigkeit von dominierenden Technologieanbietern. Dieser Aspekt ist zwar schwierig zu quantifizieren, er sollte aber trotzdem bei einer Investitionsentscheidung mit einfließen. Wer sich für Lizenz-Software entscheidet, bindet sich in der Regel für mehrere Jahre an einen Anbieter und ist von dessen Support, Updates und Informationen abhängig, da in der Regel keine Drittanbieter diese Dienstleistungen anbieten. Ein späterer Wechsel zum Produkt eines anderen Anbieters ist normalerweise mit größeren Kosten und mit Abhängigkeiten verbunden. Im Open-Source-Kontext hingegen gibt es keinen dominierenden Anbieter und deshalb können theoretisch alle Dienstleistungen auch von einem Drittanbieter erbracht werden, sofern er Teil der sogenannten Entwicklergemeinschaft ist, die an der Open-Source-Software feilt. Denn nur die beteiligten Entwickler haben Zugang zu den relevanten Informationen.

Während sich die meisten Privatnutzer kaum Gedanken über den Umfang der Entwicklergemeinschaft machen muss, ist es für Unternehmen wichtig, den Reifegrad einer Software zu kennen. Das IT-Management entscheidet aufgrund dieses Indikators, ob die Software mittel- oder langfristig im Unternehmen eingesetzt werden kann und bei Bedarf mit den eigenen Produkten kompatibel ist. Aus diesem Grunde ist es wichtig, das Risiko einschätzen zu können, ob das Produkt möglicherweise eingestellt wird oder die Entwicklergemeinschaft gar auseinanderbricht. Bei bedeutenden Open-Source-Projekten wie Linux oder Eclipse, die über eine breite Nutzer- und Entwicklerbasis verfügen, ist dies so gut wie ausgeschlossen. Sie bieten eine ähnliche Zukunfts- und Investitionssicherheit wie große Softwareanbieter, deren Zukunft auch nicht immer sicher ist.

Profi-Programmierer beteiligen sich freiwillig an Open-Source-Software

Insgesamt lässt sich feststellen, dass sich die Entwicklergemeinschaften zunehmend professionalisieren. Dies ist zum einen darin begründet, dass viele Mitglieder hauptberuflich als Programmierer arbeiten, und zudem bringen Firmen ihr Know-how bei der Softwareentwicklung mit ein. Parallel hierzu gibt es mittlerweile viele Werkzeuge, die virtuelle Teams bei der Entwicklung unterstützen. Die Teilnehmer kommunizieren in der Regel über Mailinglisten, Foren oder Newsgruppen. Die Ergebnisse werden in einem Webportal abgelegt und stehen dort den beteiligten Entwicklern zur Verfügung.

„Open-Source-Software gehört mittlerweile zum IT-Mainstream.“

Außerdem bilden sich immer mehr Open-Source-Ökosysteme, in denen Entwickler und IT-Dienstleister eng zusammenarbeiten. Die Entwickler steigern ihren Marktwert und erhalten interessante Job-Angebote, während die Unternehmen im Gegenzug auf einen Pool kompetenter Programmierer zugreifen können. Dies verstärkt zugleich die Sogwirkung auf weitere Entwickler. Ein weiterer Pluspunkt für Open Source in Unternehmen ist die Option, die Software individuell anpassen und sich auf offene Standards, Schnittstellen und Formate verlassen zu können. Das gilt zwar häufig auch für kommerzielle Angebote, aber aufgrund des offenen Quellcodes sind diese Eigenschaften auch für die Zukunft garantiert.

Neben den geringen Kosten gibt es viele weitere Faktoren, die für den Einsatz von Open-Source-Software in Unternehmen sprechen. Die freie Software gehört mittlerweile zum IT-Mainstream, wird für etliche Aufgaben eingesetzt und ist aus dem Tagesgeschäft nicht mehr wegzudenken. Schon gar nicht aus der Web-Infrastruktur und der Softwarenentwicklung: Dort dominieren Open-Source-Produkte mittlerweile den Markt.

Autoren:

Dipl.-Inform. Michael Hitz studierte Informatik an der Universität Stuttgart und arbeitet seit 13 Jahren als Software-Architekt bei einem großen deutschen Versicherer. Seit zwei Jahren ist er Projektleiter des Kompetenzzentrums Open Source (KOS) an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Stuttgart, das Untersuchungen zur Nutzbarkeit und Reife von Open-Source-Software im Unternehmensumfeld durchführt.

Prof. Dr. Thomas Kessel studierte Informatik an der Universität Karlsruhe und promovierte in Straßburg. Nach seiner Promotion arbeitete er mehrere Jahre lang in verschiedenen Positionen bei der Hewlett-Packard GmbH. Er ist Studiengangsleiter im Studienzentrum Wirtschaftsinformatik und wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzzentrums Open Source (KOS) an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Stuttgart.

das-netz-2014-2015-kleinDer Artikel „Abschied von Karl Klammer: Über den Siegeszug von Open-Source-Software in IT-Unternehmen“ von Dipl.-Inform. Michael Hitz und Prof. Dr. Thomas Kessel ist eine Zweitveröffentlichung aus dem Magazin „Das Netz 2014-2015 – Jahresrückblick Netzpolitik“ von iRights.Media. Autoren wie Eva-Maria Kirschsieper und Michael Speer schreiben über Themen, die das digitale Deutschland bewegt haben.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
t3n Redaktion
WordPress 4.1 erschienen – Das ist neu http://t3n.de/news/wordpress-4-1-585759/ 2014-12-19T06:30:11Z
Unter dem Codenamen „Dinah“ ist in Anlehnung an die bekannte Jazz-Musikerin Dinah Washington eine neue Version von WordPress erschienen. WordPress 4.1 bringt unter anderem ein neues …

Unter dem Codenamen „Dinah“ ist in Anlehnung an die bekannte Jazz-Musikerin Dinah Washington eine neue Version von erschienen. WordPress 4.1 bringt unter anderem ein neues Standard-Theme sowie einen optimierten Modus für ablenkungsfreies Schreiben mit.

„Twenty Fifteen“: Standard-Theme in WordPress 4.1

„Twenty Fifteen“ heißt das neue Standard-Theme in WordPress 4.1 (Grafik: WordPress)
„Twenty Fifteen“ heißt das neue Standard-Theme in WordPress 4.1 (Grafik: WordPress)

Das neue Standard-Theme, das auf „Twenty Fifteen“ getauft wurde, kommt in einer schlanken, von viel Weißraum dominierten Oberfläche daher und richtet sich primär an Blogger, die ihre Inhalte und Texte stärker in den Vordergrund rücken möchten. Für eine optimale Darstellung auf Smartphone, Tablet und Desktop-PC sorgt hingegen die Unterstützung für Responsive-Design. Vielschreiber dürften sich hingegen über eine optimierte Ansicht zum ablenkungsfreien Schreiben freuen. Der in WordPress 4.1 verfügbare „Distraction-free Mode“ blendet im Stile bekannter Texteditoren störende Schaltelemente aus.

Neuer Schreibmodus für weniger Ablenkung. (Screenshot: WordPress)
Neuer Schreibmodus für weniger Ablenkung. (Screenshot: WordPress)

Was WordPress 4.1 sonst noch bringt

Allerdings bringt WordPress 4.1 auch unter der Haube einige wichtige Neuerungen mit. So ist das beliebte CMS ab sofort in 40 Sprachen verfügbar. Neben einer Funktion für den universellen Logout ist es Nutzern jetzt auch möglich, Vine-Videos mit einer einfachen URL in ihren Text einzubinden. WordPress 4.1 steht ab sofort kostenlos über das Backend zum Download bereit.

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Daniel Hüfner
SoakSoak: Malware befällt Wordpress-Installationen http://t3n.de/news/soaksoak-malware-befaellt-585230/ 2014-12-16T12:39:43Z
Bereits im November führte eine Sicherheitslücke zu Problemen mit Wordpress. Jetzt ermöglicht eine Lücke in einem Slideshow-Plugin das Einschleusen von Malware in Wordpress-Installationen.

Bereits im November führte eine zu Problemen mit . Jetzt ermöglicht eine Lücke in einem Slideshow-Plugin das Einschleusen von in WordPress-Installationen.

WordPress: Sicherheitslücke im Slideshow-Plugin

Das Sicherheitsunternehmen Sucuri hat eine Sicherheitslücke aufgedeckt, die dazu führen kann, dass die Malware SoakSoak in WordPress-Installationen eingeschleust wird. Die Malware nutzt eine Lücke im Slideshow-Plugin „Slider Revolution“, um WordPress zu infizieren. Jede WordPress-Version, die dieses nutzt, ist gefährdet. Das Problem: viele Nutzer von WordPress wissen gar nicht, dass auch sie das Plugin nutzen. Als Reaktion auf die Infektion hat Google bereits über 11.000 Websites auf die Blacklist gesetzt, so dass diese nicht mehr in den Suchergebnissen auftauchen.

Eine Infektion mit der Malware kann dazu führen, das eure Seite von Google auf die Blacklist gesetzt wird. (Screenshot: hackernews.com)
Eine Infektion mit der Malware kann dazu führen, das eure Seite von Google auf die Blacklist gesetzt wird. (Screenshot: hackernews.com)

Woran merke ich, dass WordPress infiziert ist?

Laut Sucuri sind ausschließlich selbst gehostete WordPress-Installationen betroffen. Installationen, die von wordpress.com gehostet werden, sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht gefährdet.

Ein Zeichen für eine Infektion ist meist ein unnatürliches Verhalten der Website. So kommt es zu ungeplanten Weiterleitungen auf die Website soaksoak.ru. Von SoakSoak geht noch eine weitere, meist unbemerkte Gefahr aus. Die Malware lädt weitere Schad-Programme herunter ohne dass der Nutzer dies bemerkt.

Was kann ich gegen die Malware tun?

Sucuri bietet auf seiner Seite einen Scanner an, mit dem ihr eure Seite überprüfen könnt. Ist eure Seite infiziert, empfiehlt Sucuri das Entfernen der Dateien swfobject.js sowie template-loader.php. Außerdem sollte das Slider-Revoluiton-Plugin auf seine Aktualität überprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden um eine Neuinfektion zu verhindern.

via gizmodo.com

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Gerrit Kilian