WordPress

WordPress ist derzeit mit über 650.000 Downloads pro Woche vor Joomla und Drupal das meistgenutzte, kostenlose Content Management System für professionelle Webauftritte und Weblogs. Darüber hinaus eignet sich WordPress generell für Websites mit News-Charakter, die häufig aktualisiert werden.

Die betriebssystem- und plattformunabhängige Open Source Weblog-Software, basiert auf der Skriptsprache PHP und benötigt eine MySQL-Datenbank. WordPress ist unter GNU GPublic License lizenziert. Nachdem die ersten Versionen nach bekannten Jazzmusikern benannt wurden heißt die aktuelle Version 3.5 „Elvin“ (12/2012).

Laut der Entwickler, Matt Mullenweg und Ryan Boren, liegt der vorangige Schwerpunkt auf Benutzerfreundlichkeit, Ästhetik und dem Einhalten von Webstandards.

Konkret ist das Einhalten von Webstandards nicht nur für Browser-Kompatibilität wichtig, sondern auch für zukünftige Anwendungen der nächsten www.-Generation. WordPress entspricht den Internet-Standards des W3C. 

Für deutsche WordPress-Nutzer ist WordPress Deutschland zentrale Anlaufstelle. 

Der Funktionsumfang ist über Plugins praktisch beliebig erweiterbar, derzeit sind unter den 15.000 Plugins ca 5.000 freie Plugins verfügbar, damit lassen sich z.B. Umfrage- oder Statistikfunktionen oder die Anbindung an Social Networks realisieren. Weitere Plugins sind im Plugin-Verzeichnis zu finden.

WordPress für Mobile Endgeräte

Mit WordPress in Form einer App wird der mobile Zugriff auf WordPress-Blogs ab der Version 2.7 ermöglicht und somit besteht die Möglichkeit, Beiträge lokal zu bearbeiten oder Bilder und Videos hochzuladen.

Derzeit steht eine WordPress-App für folgende Betriebssysteme bereit: iOS, Android, Windows Phone 7, BlackBerry OS, Symbian, HP webOS. 

Geschichte

  • 2003: Matt Mullenweg gibt in seinem Blog bekannt, dass er auf der Basis des in PHP geschriebenen Weblogsystems von Michel Valdrighi, b2, eine neue Weblog-Software schreiben will und startet zusammen mit Mike Little die Entwicklung von WordPress
  • 2006: fand das erste WordCamp in San Francisco statt

Auszeichnungen

  • 2007: gewann WordPress den Open Source CMS Award in der Kategorie Best Open Source Social Networking Content Management System und 
  • 2009: in der Kategorie Overall Best Open Source CMS
  • 2011: gewann WordPress den t3n Web Award in der Kategorie Bestes CMS mit 41,64% der Stimmen der t3n-Leser

Funktionen

Neben den grundlegenden Blogfunktionen bietet WordPress u.a. 

  • einen WYSIWYG-Editor
  • passwortgeschützte Artikel
  • Feeds für Inhalte und Kommentare
  • Kommentarfunktion kann für einzelne Artikel ein- oder ausgeschaltet oder auf bestimmte Nutzergruppen eingeschränkt werden
  • Linkmanager
  • Spam Schutz
  • AJAX bei der Listenverwaltung
  • Benutzerdefinierte Inhaltstypen
  • WordPress unterstützt sowohl Trackback, als auch Pingback
  • Es erlaubt das Anfügen von Bildern und Dateien per Drag-and-Drop
  • ein Mehrautoren-System, Rollen- und Rechteverwaltung wird unterstützt

Themes

Über die Installation von Themes bzw. Templates lässt sich das Erscheinungsbild sehr leicht individuell anpassen, diese können direkt über die Benutzeroberfläche von WordPress installiert werden.

Für Deutschland sind zur Zeit über 1000 Designvorlagen frei erhältlich. 

Seit Version 3.0 verwendet WordPress standardmäßig das Theme „Twenty Ten“, seit Version 3.2 wurde zu dem Theme "Twenty Ten" auch das neue "Twenty Eleven" hinzugefügt.

Sprache

Um alle Navigationselemente und Funktionen in WordPress auf Deutsch zu bekommen muss lediglich eine Sprachdatei installiert werden.

Installation

Für die Installation von WordPress benötigt man lediglich

  • Webspace-Paket (Server)
  • mindestens PHP Version 5.2.4
  • eine MySQL-Datenbank – MySQL 5.0.15
  • empfohlen wird: Apache mod_rewrite Modul, für “schönere URIs”,  Linux-Server mit Apache, mindestens 32 MB PHP Memory-Limit, xampp

und schon kann die Installation losgehen: 

  • WordPress downloaden
  • Paket entpacken
  • wp-config-sample.php mit einem einfachen Texteditor (nicht Word oder OpenOffice Writer!) öffnen
  • die erforderlichen Datenbankdaten und die Sicherheitsschlüssel einfügen, unter dem neuen Namen wp-config.php abspeichern
  • alle Dateien auf deinen Server übertragen
  • im Browser install.php öffnen - diese liegt im wp-admin Ordner
  • das folgende Beispiel entsprechend anpassen: http://www.example.org/der_Ordner_in_welchem_WordPress_liegt/wp-admin/install.php
  • Merke dir das Passwort, welches du bei der Installation eingibst.
  • Fertig!
Themensuche

Two-Factor Authentication in WordPress

29.06.11 (t3n News) In den letzten Wochen haben immer mehr Anbieter damit begonnen, eine Authentifizierung über zwei Faktoren (Two-Factor Authentication) einzusetzen, um ihre Mitglieder vor unerwünschten Zugriffen auf … » weiterlesen

21 Reaktionen

Weitere Themen findest du auf unserer Themen-Übersicht.

Kennst Du schon unser t3n Magazin?

t3n 37 jetzt kostenfrei probelesen! Alle Inhalte des t3n Magazins Diesen Hinweis verbergen