Xing | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Xing 2015-05-20T14:25:18Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/xing Aufgekauft: Wie ein Kölner Student zum Valley-Millionär wurde http://t3n.de/news/aufgekauft-koelner-student-611047/ 2015-05-20T14:25:18Z
Mit Leidenschaft, Perfektionismus und passionierten Co-Foundern hat Jan Senderek innerhalb von vier Jahren den Weg aus dem Hörsaal ins Silicon Valley gefunden. Heute ist er IT-Millionär und hat mit …
Aufgekauft: Wie ein Kölner Student zum Valley-Millionär wurde | t3n

Aufgekauft: Wie ein Kölner Student zum Valley-Millionär wurde

Mit Leidenschaft, Perfektionismus und passionierten Co-Foundern hat Jan Senderek innerhalb von vier Jahren den Weg aus dem Hörsaal ins Silicon Valley gefunden. Heute ist er IT-Millionär und hat mit seiner Firma „Loom“ das geschafft, wovon Startups weltweit träumen. Wie man als deutsches Team die Eintrittskarte zum Elite-Accelerator Y Combinator löst – und wieso er am Ende seine Firma an Dropbox verkauft hat.

Text, Videos und Fotos: Moritz Stückler

Einen Käufer für seine Firma zu finden, ist oft der ultimative Indikator für den Erfolg der eigenen Geschäftsidee. Aber nur wenige Startups gehen diesen Weg – manche lehnen ihn sogar ab. Die Gefahren einer Akquisition sind groß: Überlebt das Produkt? Überlebt das Team? Stimmt der Preis? Wie ist der neue Arbeitgeber? Nur ein mikroskopisch kleiner Teil der Startup-Szene schafft einen der berühmten Bilderbuch-Exits, bei denen Tech-Medien und Blogs am nächsten Tag Rekordsummen vermelden. Mit der deutschen Gründerszene hat das augenscheinlich nicht viel zu tun. Im internationalen Vergleich schaffen es Firmen hierzulande nur selten, ihre Unternehmen für viel Geld zu verkaufen. Der Kölner Jan Senderek und sein Team aber haben vor einigen Monaten genau diesen Schritt gewagt – und ihn bis heute nicht bereut.

Erster Kontakt mit der Startup-Szene: Von Köln nach London

Die Grundlage für den späteren Erfolg seines Vorzeige-Startups „Loom“ legt Senderek während seines Studiums an der Kölner Hochschule Fresenius. Schon damals beginnt der heute 30-Jährige, sich für Startups zu interessieren und sich durch Praktika und Nebenjobs in Medien- und Marketing-Firmen zum ersten Mal mit der Szene vertraut zu machen. Interessiert verfolgt er auch die amerikanische Startup-Szene und lernt Investment-Konzepte und Business-Accelerator-Programme kennen – etwa den prestigeträchtigen, amerikanischen „Y Combinator“. Doch nach dem Bachelor entscheidet sich Senderek erst mal für ein Master-Studium im Ausland. Seine Wahl fällt auf die University of London.

„Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, da waren VWL und Unternehmensgründung eigentlich gar kein Thema.“ Jan Senderek

An der Hochschule, die einen exzellenten, aber auf elitären Ruf genießt, festigt er seinen Wunsch nach dem Gründerdasein endgültig und schreibt sich für das Master-Studium „Technology Entrepreneurship“ ein. Gleich zu Beginn steckt er sich ein ehrgeiziges Ziel: Nach dem Master will er endlich eine Geschäftsidee haben – eine Idee, die ihn weit genug trägt, um nicht gezwungen zu sein, sich einen „ganz normalen“ Job suchen zu müssen.

Die Chance, diesen Plan in die Tat umzusetzen, ergibt sich erstmals bei einem Startup-Wettbewerb im Rahmen des Studiums. Die Teilnehmer seines Studiengangs sollen jeweils eine Idee für die „London Entrepreneurs Challenge“ einreichen – einen klassischen Gründer-Wettbewerb, bei dem Geschäftsideen von einer Jury bewertet werden. Er muss also unter Zeitdruck eine tragfähige Geschäftsidee entwickeln. Viele empfinden eine Deadline bei kreativen Prozessen als hinderlich, aber Senderek ist heute sogar dankbar dafür: „Ohne Deadline hätte ich da nie was abgegeben.“ So aber fühlt er sich gezwungen und reicht schließlich eine Idee ein – auch wenn er sie für alles andere als perfekt hält. Eigentlich untypisch für Senderek, der selbst von sich sagt, er sei stellenweise zwanghaft perfektionistisch.

Während des Studiums pitcht Jan Senderek seine erste App „eeve“ bei einem Gründer-Wettbewerb.

Die erste Idee: Die Foto-App „eeve“

Für den Wettbewerb holt sich Senderek Unterstützung: Philipp Wein, ein ehemaliger Arbeitskollege, den er während des Bachelor-Studiums in Deutschland kennengelernt hatte, und ein zweiter deutscher Kommilitone aus dem Master-Kurs im London stoßen dazu. Den beiden geht es ähnlich wie ihm: Interesse und Leidenschaft für Startups und das Gründen sind vorhanden, aber es fehlt die passende Idee. Also pitchen sie im Dezember 2010 gemeinsam ihre erste App: „eeve“. Sie soll Nutzern primär helfen, interessante Veranstaltungen in der Nähe zu entdecken und Bilder von diesen Events zu aggregieren. Fotos von allen Nutzern, die auf der selben Veranstaltung sind, werden automatisch in einem Fotoalbum gesammelt. Die Idee wird von der Jury mit einem Preis ausgezeichnet und das kleine Team bekommt zum ersten Mal Geld: 3.000 Britische Pfund, um die App zu entwickeln. Schon kurz danach stößt mit Daniel Wagner ein weiterer Freund aus Deutschland dazu – und das vierköpfige Gründungsteam ist vollständig.

Durch die Auszeichnung bei der Startup-Challenge werden zum ersten Mal Medien auf die jungen Deutschen aufmerksam. Schon in diesem frühen Stadium schaffen sie es in einen Artikel bei TechCrunch – für viele Startups, damals wie heute, so etwas wie ein Ritterschlag – und die ideale Möglichkeit, große Investoren und Partner auf sich aufmerksam zu machen. Senderek und seine drei Mitgründer surfen zum ersten Mal auf einer kleinen Welle des Erfolgs – ein Gefühl, das viele andere Dinge in den Hintergrund drängt und dafür sorgt, dass Senderek sich kaum noch um sein Studium kümmert.

„Das Studium war mir zu diesem Zeitpunkt ziemlich egal. Ich hätte es fast abgebrochen und hatte eigentlich keinen Bock mehr die Thesis zu schreiben.“ Jan Senderek

Mit ihrer App „eeve“ gewinnen Jan Senderek und Philipp Wein bei der „London Entrepreneur's Challenge“. Die App kann Bilder, die von mehreren Personen auf einer gemeinsamen Veranstaltung aufgenommen werden, aggregieren.

Ende 2011 wechselt das vierköpfige Team zum ersten Mal den Kurs. Die Idee, Inhalte an Veranstaltungen festzumachen, wird begraben – und damit auch der Name „eeve“. „Das war ein FNAC, ein ‚Feature, not a company‘. Das ist zwar nett, aber das Problem ist nicht groß genug, als dass sich jeder eine eigene App dafür installieren würde“, blickt Senderek heute zurück. Durch Nutzerbefragungen findet das Team raus, dass es sich eher auf die reinen Foto-Funktionen in Kombination mit sozialen Features beschränken sollte. Mit dieser Neuausrichtung gibt sich das Team auch einen neuen Namen: „Popset“.

„Popset“ wird also eine App zum Aufnehmen und kollaborativen Teilen von Fotos in mehreren Fotoalben – ohne Veranstaltungsbezug. Eine Funktion, die heute bei den meisten Cloud-Diensten wie OneDrive, Google Drive oder Dropbox zum Standard-Funktionsumfang gehört. 2011 aber gibt es noch nicht viele Lösungen wie diese. Als eine der ersten großen Firmen versucht Apple 2011 mit iCloud und dem Fotostream, etwas ähnliches anzubieten – zunächst erfolglos.

„Als Steve Jobs den Fotostream vorgestellt hat, dachte ich mir: ‚Geil, endlich!‘ Aber dann hat das Produkt total enttäuscht.“ Jan Senderek

Ein langer Weg liegt hinter dem deutschen Team: Bis zum großen Erfolg korrigiert das Team zwei Mal seinen Kurs und launcht zwei neue Apps. (Grafik: Jan Senderek)

Heimlich – und anfangs, ohne seinen Mitgündern Bescheid zu geben – bewirbt sich Jan im Sog des Zuspruchs bei Y Combinator – zunächst auch ohne viel Aufwand und Vorbereitung. Er bekommt eine Absage. Ein halbes Jahr später versucht es das Team noch mal – dieses Mal gemeinsam und mit deutlich mehr Energie. Und tatsächlich werden sie zu einem Interview nach San Francisco eingeladen. Senderek übernimmt den Vortrag vor den Y-Combinator-Partnern und schafft es, die Juroren zu überzeugen. Das Team wird in die Winterklasse 2011 aufgenommen. Damit sind sie das erste deutsche Startup-Team in der Geschichte von Y Combinator – eine große Auszeichnung in Anbetracht der elitären Situation. Etwa 2.000 Startups bewerben sich zwei Mal im Jahr bei der Kaderschmiede im Valley – akzeptiert werden nur zwei bis drei Prozent davon.

Die berühmten „Office Hours“ bei Y Combinator. Startups der aktuellen Klassen können online Termine mit den Y-Combinator-Mitarbeitern machen, sich von ihnen beraten lassen oder neue Ideen pitchen. Die Gesprächspartner sind extrem erfahrene Investoren und Gründer (im Bild: Paul Graham, Investor und Gründer von Y Combinator).

Mit der Aufnahme bei Y Combinator erhält das „Popset“-Team um Jan Senderek zum ersten Mal eine nennenswerte Kapitalspritze: rund 170.000 US-Dollar – und noch deutlich mehr Geld von externen Investoren, die während dieser Phase auf das Projekt aufmerksam werden. Darunter sind auch Promis, zum Beispiel der Hollywood-Schauspieler Will Smith (in Form seiner Produktionsfirma Overbrook Entertainment). Am Ende der Winterklasse verfügt „Popset“ über 1,5 Millionen US-Dollar Kapital.

„Wir sind da angekommen und haben erst mal eine richtige Gehirnwäsche bekommen. Die denken da anders über Produkte, Marketing und PR. Eigentlich sehr anti-amerikanisch: kein Bullshitting und kein Sugar-Coating.“ Jan Senderek

Mit „Popset“ kann das Team erstmals große Investoren gewinnen – zum Beispiel den Schauspieler Will Smith. (Screenshot: Jan Senderek)

Y Combinator

ycombinator-logo
  • Eines der bekanntesten und erfolgreichen Startup-Accelerator-Programme der USA.
  • Zwei Mal pro Jahr können sich Startups mit ihren Ideen hier bewerben-
  • Von rund 2.000 Bewerbern werden nur 20 angenommen.
  • Nach der Aufnahme durchlaufen die jungen Firmen ein sechsmonatiges Coaching-Programm, kriegen 50.000 US-Dollar und Arbeitsplätze.
  • Als Gegenleistung verlangt Y Combinator etwa sechs Prozent der Firmenanteile.

Umzug ins Silicon Valley: Living The Startup Dream

Die Aufnahme bei Y Combinator bedeutet für alle Team-Mitglieder auch einen Umzug ins Silicon Valley, um in der Nähe des Y-Combinator-Büros in Mountain View sein zu können. Innerhalb von einem Monat packen Jan Senderek und seine Kollegen die Koffer und ziehen aus Deutschland und Großbritannien an die amerikanische Westküste. Zu viert kommen die Gründer in San Francisco an und beziehen eine kleine Wohnung am Fuß der Twin Peaks, in der sie gemeinsam arbeiten und wohnen.

Schon zu Beginn der Y-Combinator-Phase merken Jan, Daniel und Philipp, dass die Chemie zwischen ihnen und dem vierten Co-Founder Nicolas nicht mehr stimmt – er verlässt das Unternehmen. Die verbliebenen drei Gründer aber ergänzen sich bis heute perfekt: „Wir haben alle komplementäre Skills und das ist verdammt wichtig: Daniel kümmert sich um Technik und Backend, Philipp und ich um das Design und ich übernehme zusätzlich die wirtschaftlichen Aspekte.“

„Popset war nett, aber kein Riesending. Es war zu stark auf Social Features fokussiert.“ Jan Senderek

Die Mentoren bei Y Combinator verpassen dem etwas naiven, deutschen Team innerhalb von kürzester Zeit eine Gehirnwäsche, und auch die Idee von „Popset“ beginnt schnell zu bröckeln. Schon während der Entwicklung erkennt das Team, dass alle von ihnen ein Problem mit ihrem privaten Foto-Bestand haben. Keine existierende Lösung – ob online oder offline – erfüllt alle Kriterien. Die Gründer wittern ihre Chance.

Das technische Know-how im Umgang mit Fotos hat das „Popset“-Team schon, und mit einer geringen Kurskorrektur kann es eine viel größere Zielgruppe ansprechen: jeden, der sich schon mal über die schlechten existierenden Archivierungs- und Synchronisierungs-Möglichkeiten für Fotos geärgert hat. Nutzer, die bisher akribisch Ordner auf ihrer Festplatte angelegt, spezielle Foto-Datenbanken befüllt oder existierende Dienste wie Flickr oder Picasa verwendet haben. Denn alle diese Verfahren haben große Nachteile: mangelnde Verfügbarkeit auf mobilen Geräten, mangelnder Speicherplatz oder mangelnder Datenschutz. Während also „Popset“ weiterhin am Leben gehalten wird, um die bestehenden Nutzer nicht zu vergraulen, entwickelt das Team im Hintergrund über einen Zeitraum von etwa einem Jahr schon einen Prototypen für eine neue App: „Loom“.

Der Traum geht in Erfüllung: Nach der Aufnahme bei Y Combinator zieht das Team aus Europa ins Silicon Valley und arbeitet dort zusammen in einer Mischung aus WG und Büro in San Francisco – nicht weit weg vom Y-Combinator-Hauptquartier. (Foto: Jan Senderek)

Auch in den USA kommen Startups mit kleinem Geldbeutel nicht an schwedischen Möbelhäusern vorbei. (Foto: Jan Senderek)

Auch die zweite App von Senderek und seinen Kollegen namens „Popset“ sorgt für Aufmerksamkeit in der Presse. Vom Konzept sind die Macher aber nicht lange überzeugt – und entwickeln im Hintergrund schon „Loom“. (Foto: Jan Senderek)

„Unsere User haben gesagt: ‚Wir hätten gerne sowas wie Dropbox für Fotos!‘“ Jan Senderek

Im März 2013 erscheint die erste Version von „Loom“ für eine kleine, ausgewählte Nutzergruppe. „Loom“ ist geradliniger und schlanker als „Popset“, es gibt weniger Features und das Design ist deutlich ruhiger, fast schon minimalistisch. Im Juli öffnet sich „Loom“ für eine öffentliche Beta-Phase und ist ab dem ersten Tag ein voller Erfolg. Ein Grund für diesen guten Start: eine kluge Markting-Strategie.

Einige Monate vor dem Start macht Senderek durch provokante und interessante Blog-Einträge über das generelle Konzept von Dateien, Ordnern, Dateisystemen und Fotos auf sich aufmerksam. Die Beiträge verbreitet er über technik-affine Kanäle wie „Hacker News“ und Twitter. Zusammen mit einem abstrakten Produktvideo, das noch nichts von der fertigen App zeigt, sondern nur das Problem der Foto-Archivierung aufgreift, tragen sich schon vor dem Start Zehntausende bereitwillig für die Warteliste ein. Und auch die internationale Presse berichtet sofort zum Start über die neue App. Im Oktober 2013 öffnet „Loom“ sich endlich für jedermann und schon zum Jahresende heimst die App namhafte Auszeichnungen ein und schafft sich eine beachtliche Fangemeinde. Dank regelmäßiger Updates wird „Loom“ schnell zum Publikumsliebling und kann bald auch mit Videos und RAW-Files umgehen.

Loom soll eine universelle Möglichkeit zur Synchronisierung und Archivierung von Fotos werden, ohne Social Features oder ortsbasierte Funktionen. Außerdem wird die App im Gegensatz zu ihren Vorgängern optisch deutlich reduziert. (Bild: Jan Senderek)

Die Entwicklung der App im Lauf von etwa zweieinhalb Jahren: Bei einem Gründerwettbewerb wird „eeve“ geboren. Später fokussiert sich das Team stärker auf den Austausch und das Teilen von Fotos unter dem Namen „Popset“. Und schließlich werden die Social Features größtenteils verworfen und „Loom“ konzentriert sich auf die Archivierung und Synchronisierung zwischen allen Geräten.

Erster Kontakt mit Dropbox: Eine E-Mail und ein Mittagessen

Irgendwann im November 2013 bekommt Senderek dann unerwartet eine E-Mail. Die Absender: Drew Houston und Gentry Underwood. Houston ist einer der beiden Gründer von Dropbox, Underwood der CEO von Mailbox, einem E-Mail-Client, der damals gerade frisch von Dropbox gekauft worden ist. Schon kurz nach der Akquisition hat sich Underwood zu einer Führungspersönlichkeit bei Dropbox hochgearbeitet. Er lädt Senderek zum Mittagessen in die Dropbox-Zentrale in San Francisco ein, und Senderek nimmt an. Gespräche wie dieses sind nicht ungewöhnlich – gerade im Silicon Valley wird der Austausch zwischen Konkurrenten groß geschrieben und stärker zelebriert als in Deutschland.

„Na klar wollten die mal auschecken, was wir machen. Aber du machst dir bei sowas keine Hoffnungen auf eine Akquisition. Der Weg ist noch viel zu weit.“ Jan Senderek

„Beim Mittagessen haben wir noch über Gott und die Welt geredet. Und dann kam sofort am gleichen Abend eine E-Mail: ‚Du musst dich auch unbedingt noch mit Drew zum Abendessen treffen.‘“ Bei diesem Dinner zeigen die beiden Senderek auch zum ersten Mal ihr neues Dropbox-Produkt namens „Carousel“: eine App, die ganz ähnlich wie „Loom“ funktioniert und alle Bilder von Smartphone und Dekstop-Rechner synchronisieren soll. „Carousel“ ist zu diesem Zeitpunkt jedoch in der Entwicklung noch lange nicht so weit wie „Loom“ und kann auch beim Funktionsumfang nicht mithalten. Bei diesem Gespräch lassen Underwood und Houston dann auch die Katze aus dem Sack und äußern ihre Kaufabsichten: „Ihr müsst das für uns machen! Das Gleiche, was ihr jetzt macht, müsst ihr für uns machen. Wir können das zusammen tun und müssen nicht gegeneinander arbeiten“, kommentieren sie ihren Vorschlag. Das „Loom“-Team soll mit dem „Carousel“-Team fusionieren und zusammen an einer optimalen Lösung für die Foto-Synchronisierung arbeiten.

Am nächsten Tag macht der Dropbox-Chef Senderek und Sara Adler miteinander bekannt. Adler kümmert sich bei Dropbox um den Aufgabenbereich „Corp Dev“ – also auch um Akquisitionen. Sie drängt Senderek zu einem möglichst schnellen Treffen und nur drei Stunden später werden beim Kaffee weitere Details besprochen. Adler fragt Senderek vor allem nach den Kennzahlen seines Unternehmens: Anzahl der Mitarbeiter, Kapitalanteile, allgemeine finanzielle Situation. Umgekehrt beginnt auch Senderek, den potenziellen Käufer immer genauer zu analysieren. Sein Studium und sein tiefgreifendes Interesse für den wirtschaftlichen Aspekt von Startups helfen ihm, die Kaufmotivation von Dropbox zu verstehen und einzuschätzen, wie gesund Dropbox wirtschaftlich ist – für ihn vor allem interessant, weil üblicherweise ein Teil der Kaufsumme von Akquisitionen in Aktien ausbezahlt wird.

„Carousel“ ist der Nachfolger von „Loom“ unter dem Dach von Dropbox. Seit der Akquisition arbeitet das gesamte Team von „Loom“ an „Carousel“ mit und hat inzwischen viele ursprüngliche „Loom“-Funktionen auch in „Carousel“ integriert.

]]>
Moritz Stückler
Erfolglos auf XING: Woran das wohl liegen mag? http://t3n.de/news/erfolglos-xing-vermeidbare-fehler-604109/ 2015-04-08T10:22:42Z
„Ich habe zwar ein XING-Profil, aber ich mach da nichts!“, heißt es vielerorts. Wir haben euch fünf vermeidbare Fehler aufgelistet, die das Potenzial auf dem Karriere-Netzwerk schmälern.

„Ich habe zwar ein XING-Profil, aber ich mach da nichts!“, heißt es vielerorts. Wir haben euch fünf vermeidbare Fehler aufgelistet, die das Potenzial auf dem Karriere-Netzwerk schmälern.

5 vermeidbare Fehler auf XING – und wie du sie vermeiden kannst

Erfolglos auf XING: Woran das wohl liegen mag? (Bild: Shutterstock / LoloStock)
Erfolglos auf XING: Woran das wohl liegen mag? (Bild: Shutterstock / LoloStock)

„Oft erzählen Nutzer, dass sie zwar einen Account haben, ihn jedoch kaum pflegen!“

gehört im deutschsprachigen Raum nach wie vor zu den meist frequentierten Karriere-Netzwerken. Rund 15 Millionen Nutzer bekommen eine Vielzahl an Möglichkeiten geboten, um beruflichen Themen nachgehen – egal ob es um den tieferen Wissenstransfer, um das große Netzwerk oder um die konkrete Jobsuche geht.

Um ein erfolgreicher XING-Nutzer zu werden und das Potenzial einer Mitgliedschaft in dem Karriere-Netzwerk richtig ausschöpfen zu können, gilt es jedoch ein paar Dinge zu beachten. Oft erzählen Nutzer, dass sie zwar einen Account haben, ihn jedoch kaum pflegen. Dass das Profil dann kaum einen Nutzen mit sich bringt und auf Dauer verwaist, ist klar. Wir sagen dir, worauf es bei einer XING-Mitgliedschaft ankommt – beziehungsweise, welche Fehler du im Umgang mit der Plattform vermeiden solltest.

1. Du hast ein unvollständiges Profil

Wer in ein Karriere-Netzwerk einsteigt, tut das in der Regel um für seine beruflichen Kontakte aber auch etwaige Geschäftspartner oder potenziellen auffindbar zu sein. Das Profil wirkt indes wie eine Visitenkarte auf Steroiden – soll heißen: Hier bekommst du alle Informationen übersichtlich aufgelistet, die sonst auf keiner Karte genügend Platz finden würden. Nutzer sollten diesen gebotenen Platz bis ins Detail ausnutzen. Wer waren die bisherigen Arbeitgeber? Wie sieht das eigene Portfolio aus? Auf welchen Events seid ihr vertreten? Nur wer ein vollständiges Profil hat, schöpft das volle Potenzial aus, das Interessenten dazu veranlagt, mit dir in den Kontakt zu treten.

2. Du gehörst nicht den richtigen Gruppen an

„Ein großer Mehrwert ist die Gruppenfunktion!“

Ein unvollständiges Profil ist sicherlich der größte Patzer, den ein Nutzer sich auf XING leisten kann. Doch ebenso nachteilig ist es, wenn du dich zu wenig einbringst – beispielsweise in eine der vielen vorhandenen Gruppen. Fragt man aktive Nutzer worin bei XING der größte Mehrwert liegt, deuten sie häufig auf die Gruppenfunktion hin. Dort unterhalten Experten sich nicht nur über Branchenneuigkeiten, sie machen sich auch mit anderen Personen bekannt. Egal ob lokale oder thematisch fokussierte Gruppen, es gibt für jeden Nutzer und jedes Interesse einen kleinen digitalen Stammtisch für Gespräche.

3. Du teilst kaum relevante Inhalte

Du bist, was du teilst. Es lohnt sich auf XING professionelle Inhalte zu kuratieren. (Foto: © kyoshino - iStock.com)
Du bist, was du teilst. Es lohnt sich auf XING professionelle Inhalte zu kuratieren. (Foto: © kyoshino - iStock.com)

Aktiv sein bedeutet auf XING auch relevante Inhalte mit den Kontakten zu teilen – egal ob in einer Gruppe oder für alle im Newsfeed. Wer interessante Beiträge teilt, gilt nicht nur als wichtiger Kurator. Er könnte es auch zum einflussreichen Nutzer bringen, der bestimmte Gespräche befeuert oder neue Branchenthemen setzt. Das kann durch eigene Fach- und Blogbeiträge passieren oder durch gefundene Stücke, die relevant für deine Kontakte sind. Wichtig ist dabei: Klamauk, sollte nicht das Hauptmerkmal sein. Meme-Fans treiben sich hier in der Regel kaum herum. Professionalität ist ein wichtiges Gebot.

4. Du baust dein Netzwerk nicht aus

„Es geht gar nicht darum, Personen zu sammeln!“

Wie in jedem Netzwerk ist es sinnvoll nach neuen gleichgesinnten Leuten zu suchen. Wer sich nur mit bereits bekannten Menschen vernetzt, verbaut sich die Möglichkeit seinen Bekanntenkreis zu erweitern. Es geht gar nicht darum, wildfremde Personen anspruchslos zu kontaktieren und die Personen quasi zu sammeln. Aber wenn du beispielsweise mit einem spannenden Nutzer in einer Gruppe debattierst, pack die Gelegenheit beim Schopfe und versuche auch außerhalb der Gruppe in den Kontakt zu treten – etwa in einer persönlichen Nachricht oder schau ob ihr euch auf einem gemeinsamen Event treffen könnt.

5. Du nutzt XING nur, wenn du einen Job suchst

Auf XING geht es um Beziehungen zu Menschen, die sich gegenseitig im Berufsalltag beflügeln können. Wer das Karriere-Netzwerk einzig und alleine als Jobportal sieht und sich ferner nur ein Profil aufsetzt oder es besucht, um dort die nächste Einstellung zu suchen, wird gegebenenfalls nicht ernstgenommen. Vielmehr ist es so, dass aktive Nutzer mit einer Stimme in der Gemeinschaft von ganz allein Jobs angeboten bekommen. Wer die vier oberen Punkte befolgt, kann insofern sichergehen, dass der nächste Traumjob von ganz allein kommt. Es gilt sich einzubringen – und zwar nicht erst, wenn du eine neue Herausforderung suchst.

Jetzt habt ihr fünf Fehler erfahren, die die t3n-Redaktion für vermeidbar hält. Was würdet ihr noch ergänzen wollen?

Stellenanzeige auf t3n Jobs schalten

]]>
Andreas Weck
So generiert ihr Leads mit Xing und LinkedIn http://t3n.de/news/xing-linkedin-recruiting-leads-599043/ 2015-03-16T09:41:04Z
Viele Unternehmen haben Profile bei XING und LinkedIn, aber nur wenige nutzen sie gewinnbringend. Dabei bergen die Businessportale vor allem im B2B-Bereich ein großes Potenzial für die …

Viele Unternehmen haben Profile bei und , aber nur wenige nutzen sie gewinnbringend. Dabei bergen die Businessportale vor allem im B2B-Bereich ein großes Potenzial für die Leadgenerierung, Fachkräftegewinnung und den Imageaufbau, weiß Karina Wendt von der Webagentur mellowmessage.

Laut einer repräsentativen Umfrage von TNS-Infratest nutzen gerade mal 15 Prozent der deutschen Unternehmen Social Media für ihre externe Kommunikation, egal ob B2C- oder B2B-Unternehmen. 74 Prozent der Befragten sagen, Social Media wäre für sie nicht relevant. Ralf Hocke, Geschäftsführer der spring Messe Management GmbH, die mit der „Zukunft Personal“ Europas größte Personalfachmesse veranstaltet, hat darauf einen differenzierten Blick: „Großunternehmen sind inzwischen sehr aktiv, nahezu die Hälfe beschäftigen spezielle Mitarbeiter fürs Social-Media-Recruiting. Eine explizite Strategie haben allerdings die wenigsten.“

Foto: Shutterstock
Recruiting gelingt auch auf den sozialen Kanälen. (Bild: Shutterstock)

Mich überrascht dieser Befund, denn gerade die beiden Berufsnetzwerke XING und LinkedIn bieten für Unternehmen ein riesiges Potenzial: Im B2B-Bereich ist derzeit LinkedIn international unangefochten auf Platz eins. Im deutschsprachigen Raum liefern sich XING und LinkedIn ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In Zahlen ausgedrückt sind das mehr als 300 Millionen registrierte Nutzer bei LinkedIn und 7 Millionen beim deutschsprachigen XING (Stand Frühjahr 2014). Ein guter Grund, sich die beiden Plattformen genauer anzuschauen.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum strategischen Netzwerken auf XING und LinkedIn für B2B-Unternehmen:

Schritt 1: Kein Profil ohne Plan

Das Anlegen und Führen des XING- und LinkedIn-Profils sollte Aufgabe der Online-Marketing-Abteilung sein, denn beides ist im besten Fall Teil einer Online-Marketing-Gesamtstrategie. Im ersten Schritt solltet ihr die Ziele festgelegen, die ihr mit den Unternehmenspräsenzen erreichen wollt. Sie geben euch eine Orientierung für jede Aktion und erleichtern das Messen der Erfolge eurer XING- sowie LinkedIn-Strategie.

Grundlegend könnt ihr im B2B-Bereich mit XING und LinkedIn:

  • Leads generieren.
  • Fachkräfte gewinnen.
  • Image und Reputation aufbauen und kontrollieren.

Schritt 2: Profil einrichten, aber richtig

Im Grunde ist es ein bisschen wie bei der Suchmaschinenoptimierung. Je weiter oben das Profil innerhalb der Suche bei XING und LinkedIn angezeigt wird, desto mehr Klicks erhält das Unternehmen. Zielmarke sind die TOP 10 der Suchergebnisse. Um eine gute Basis zu schaffen, solltet ihr im Vorfeld Zielgruppen und Keywords festgelegen und die Unternehmensprofile eindeutig auf die Themen der Zielgruppe ausrichten.

Das heißt konkret:

  • Erstellt ein aussagekräftiges Profil für das Unternehmen und bei XING zusätzlich Personenprofile für mindestens einen Schlüsselmitarbeiter. Dazu gehören zielgruppenspezifische Texte und professionelle Profilbilder. Bei XING könnt ihr neben dem Profilbild weitere PDF- und Bilddateien hochladen. Hier könnt ihr zeigen, was ihr habt und wer ihr seid.
  • Achtet darauf, dass das Unternehmen in einem Netzwerk nicht mehrfach präsent ist. Das kann passieren, wenn mehrere Profile angelegt und der verwendete Firmenname variiert. Zum Beispiel „mellowmessage GmbH“ und „mellowmessage – Webagentur“.
  • Die Schlüsselmitarbeiter sollten in ihren XING-Personenprofilen die Stärken des Unternehmens inklusive der wichtigsten Keywords in den Feldern „Ich suche“ und „Ich biete“ herausstellen. Diese Felder sind suchbar.
  • Achtet darauf, dass die Keywords nicht nur in der Unternehmensbeschreibung fallen. Das Premiumkeyword kann ruhig auch den Unternehmensnamen zieren. Zum Beispiel: „mellowmessage | B2B Digital Marketing Agentur“ statt „mellowmessage GmbH“.

Schritt 3: Die XING- und LinkedIn-Profile stehen. Was jetzt?

Seid aktiv. Der Newsbereich bei LinkedIn und XING ist euer Arbeitsplatz, denn wer wahrgenommen werden will, muss regelmäßig Inhalte teilen. Die Inhalte richten sich zum einen nach den Interessen eurer Zielgruppe und zum anderen danach, wie ihr das Unternehmen in der Öffentlichkeit präsentieren wollt. Gut geeignet sind Unternehmensneuigkeiten, gehaltvolle, aber werbefreie Infos zu neuen Produkten und Dienstleistungen, Fachwissen und Erfahrungen.

„Auch auf Xing und LinkedIn gilt: Erst geben, dann nehmen.“

XING und LinkedIn eignen sich aber nicht nur zum Verbreiten eigener Inhalte. Informiert euer Netzwerk über Entwicklungen in der Branche, verweist auf andere interessante Beiträge und Postings und gebt Linktipps. Generell lässt sich sagen, dass gute Beiträge relevant, von etwas Neuem berichten und sprachlich auf die Zielgruppe abgestimmt sein müssen. Wann immer es möglich ist, verlinkt alte mit neuen Beiträgen. So bringt ihr ältere Beiträge wieder in die Aufmerksamkeit eures Netzwerkes.

„Erst geben, dann nehmen“, gilt offline wie online. Seid großzügig, zugewandt und zeigt ein echtes Interesse an anderen Nutzern. Das ist im Grunde wie in jeder Beziehung: Wer nur nach dem Verwertungspotenzial fragt, fliegt schnell auf und raus. Eine einfache Möglichkeit andere kennenzulernen, ist, Beiträge zu kommentieren. Darüber lernt ihr nicht nur den Autor, sondern auch andere Kommentatoren kennen. Schöner Nebeneffekt: Euer Kommentar wird in der Timeline von allen anderen Kontakten des Autors sichtbar. Das generiert Aufmerksamkeit und ist ein erster Schritt, das eigene Netzwerk zu vergrößern.

Ebenfalls hilfreich:

  • Reichweite kaufen: Bei LinkedIn könnt ihr Reichweite für Posts kaufen. Der Vorteil: Ihr könnt die anvisierte Zielgruppe noch mal spezifizieren, zum Beispiel nach Unternehmensstandort, Branche, Profession und anderen Kriterien. Plant dafür ein Budget ein.
  • In Gruppen aktiv werden: Über die Diskussionsgruppen bei XING und LinkedIn habt ihr eine hervorragende Möglichkeit, potenzielle Kunden auf euch aufmerksam zu machen und direkt anzusprechen. Schließlich vereint euch ein gemeinsames Thema. Direkte Eigenwerbung ist in den meisten Gruppen aber nicht gern gesehen. Wollt ihr dennoch eure Dienstleistungen oder Produkte ins Spiel bringen, erfordert das sehr viel Feingefühl. Ihr solltet auf jeden Fall den Gruppenmoderator vorher fragen und Premiumcontent anbieten – zum Beispiel ein Whitepaper zum Download.
  • Influencer erreichen: Gilt speziell für LinkedIn: Für jede Branche gibt es sogenannte LinkedIn-Influencer. Das sind Personen, die sehr aktiv und gut vernetzt sind. Ihr könnt versuchen, die Reputation dieser Influencer gezielt zu nutzen. Zum Beispiel, indem ihr sie in eigenen Beiträgen zitiert, sie markiert und über den Beitrag informiert. Ist der Inhalt interessant genug, werden ihn die Influencer teilen.

Und was ist mit Leads?

Reagiert unbedingt auf eure Profilbesucher, denn sie sind wertvolle Leads. Ihr könnt ihnen zum Beispiel euren Newsletter anbieten. Wichtig ist dabei, dass ihr die Person und ihren jeweiligen Status in eurem CRM-System markiert, damit ihr diese Anfrage nicht doppelt versendet. Analysiert eure Xing- und LinkedIn-Besucher. So erfahrt ihr schnell, ob ihr das Unternehmensprofil auf die richtige Zielgruppe optimiert habt. Beim Netzwerken gilt, je aktiver, desto besser. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, wenn ihr nicht nur in Gruppen aktiv seid, sondern eine eigene XING/LinkedIn-Gruppe gründet. So könnt ihr am effektivsten eine Community aufbauen und die Nachfragen, Anfragen und Empfehlungen kommen frei Haus.

... und dem Fachkräfte-Recruiting?

Stellensuche findet heute online statt. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit googlen eure zukünftigen Mitarbeiter ebenso nach freien Stellen wie nach der schönsten Ferienwohnung, billigen Flügen und dem besten Arzt in der Nähe. Mit ebenso hoher Wahrscheinlichkeit haben sie Profile bei XING und LinkedIn und lassen sich über freie Stellen informieren.

Grafik: Shutterstock
Recruiting: Das Spezialgebiet von Xing und LinkedIn. (Bild: Shutterstock)

„Im Recruiting-Mix eines Unternehmens dürfen die beiden Business-Plattformen im Normalfall nicht mehr fehlen“, betont auch Ralf Hocke. „Zum einen sind sie für das Active Sourcing bedeutsam, also die Direktansprache von Kandidaten. Zum anderen sind diese Online-Netzwerke wichtige Kanäle im Employer Branding: Unternehmen haben damit die Möglichkeit, sich jenseits von reinen Werbebotschaften als Fach-Experten zu profilieren und eine aktive Community zu ihrem Thema aufzubauen.“

Ein großer Vorteil in der Direktansprache über die Netzwerke ist, dass ihr die Stellenanzeigen zielgruppengerecht schalten könnt. Das heißt, ihr könnt eure Anzeige nach bestimmten Kriterien ausrichten, etwa geografische Lage, Unternehmen (Größe, Branche), Karrierelevel, Jobtitel. XING bietet zudem seit Kurzem ein interessantes Upgrade fürs Employer-Branding: Mit einem Employer-Branding-Profil auf XING und kununu können sich Unternehmen als Arbeitgeber präsentieren und mit Bildern, Videos und Texten Einblicke in den Arbeitsalltag gewähren.

Mit einem unserer Kunden haben wir gute Erfahrungen beim Umsetzen einer Recruiting-Strategie für die Business-Portale XING, kununu und LinkedIn gemacht. Im Vergleich zum Vorjahr erreichten wir eine Verdopplung der Zugriffe bei XING. Bei LinkedIn wurden die bezahlten Stellenanzeigen durchschnittlich 500 Mal angesehen und das Unternehmen erhielt über 50 Bewerbungen pro Anzeige. Insgesamt sind durch die Optimierung der Recruiting-Strategie aber nicht nur die Zugriffszahlen gestiegen, sondern auch die Qualität der resultierenden Bewerber.

Fazit

Die Karrierenetzwerke XING und LinkedIn bieten mit ihrem Fokus auf Businessthemen vor allem für B2B-Unternehmen ein großes Potenzial. Mit der richtigen Analyse der Zielgruppe und einer geeigneten Vermarktungs- und Kommunikationsstrategie lassen sich zielgerichtet Leads generieren, Fachkräfte gewinnen und Image aufbauen – auch wenn man noch nicht auf allen Online-Kanälen unterwegs ist.

Karina_WendtÜber die Autorin: Karina Wendt ist Marketing-Manager bei der Leipziger B2B-Digitalagentur mellowmessage. In dieser Funktion ist sie maßgeblich für die strategische Weiterentwicklung der Marketing-Aktivitäten der Agentur verantwortlich.
]]>
Karina Wendt
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Apple knipst leuchtendes Logo aus, t3n zu Besuch bei XING und Slack http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-65-599403/ 2015-03-14T10:00:54Z
Die Woche stand ganz im Zeichen von Apple. Doch wir haben auch noch für andere Akzente gesorgt und euch mit Hintergründen aus den Büros von XING und Slack versorgt. Der t3n-Wochenrückblick!

Die Woche stand ganz im Zeichen von Apple. Doch wir haben auch noch für andere Akzente gesorgt und euch mit Hintergründen aus den Büros von XING und Slack versorgt. Der t3n-Wochenrückblick!

1. MacBook: Der wahre Hingucker der Apple Keynote

Apple hat auf seiner Pressekonferenz neben seiner Smartwatch auch ein neues MacBook-Modell vorgestellt. Wie vorab bereits vermutet wurde, kommt das Gerät mit einem zwölf Zoll großen Retina-Display und mit einem einzigen USB-Anschluss aus, der fast alle bisherigen Schnittstellen ersetzt.

Unser Artikel: MacBook: Der wahre Hingucker der Apple Keynote

2. Apple knipst das Licht aus: Warum dem MacBook bald das leuchtende Logo fehlt [Kolumne]

Apple-Fans sind leidgeprüfte Menschen. Und: Sie finden sich mit einer ganzen Menge an Schicksalsschlägen ab. Doch manchmal übertreibt es ihr Lieblingskonzern auch – wie beim neuen . Die von Florian Blaschke.

Unser Artikel: Apple knipst das Licht aus: Warum dem MacBook bald das leuchtende Logo fehlt [Kolumne]

3. Apple Watch: Deswegen müsst ihr dafür kein Geld ausgeben [Kommentar]

Am 24. April soll es da sein. Das nächste . Apples Wearable: die . Oder handelt es sich doch nur um ein teures Spielzeug ohne echte Daseins-Berechtigung? Ist die Uhr nur eine teure Fernbedienung für das iPhone? Ein Kommentar von Mario Janschitz.

Unser Artikel: Apple Watch: Deswegen müsst ihr dafür kein Geld ausgeben [Kommentar]

4. Das Ende von Facebook, wie wir es kennen [Kolumne]

Wer „Facebook“ hört, denkt sofort an das soziale Netzwerk. Doch für die Zukunft des Unternehmens sind Instagram, Messenger und WhatsApp strategisch wichtiger als facebook.com und die dazugehörigen Apps. Das Facebook, bei dem Firma und Produkt Synonyme sind, ist ein Auslaufmodell, erläutert Martin Weigert in seiner Kolumne „Weigerts World“.

Unser Artikel: Das Ende von Facebook, wie wir es kennen [Kolumne]

5. Rocketbook: Wiederverwendbares Notizbuch speichert eure Skizzen in der Cloud

Rocketbook ist ein wiederverwendbares Notizbuch, dessen Inhalt ihr mit einer dazugehörigen App auf verschiedene Cloud-Dienste übertragen könnt. Anschließend könnt ihr alle Texte entfernen – indem ihr das Notizbuch einfach in die Mikrowelle legt.

Unser Artikel: Rocketbook: Wiederverwendbares Notizbuch speichert eure Skizzen in der Cloud

6. Homeoffice: Fluch oder Segen? [Infografik]

Heimarbeiter proklamieren die Vorteile der Telearbeit, viele Unternehmer scheuen das Experiment . Was taugt es wirklich? Eine liefert Antworten.



Unser Artikel: Homeoffice: Fluch oder Segen? [Infografik]

7. Kein Vertrauen in die Cloud? Cryptomator verschlüsselt eure Daten bei Dropbox, Google und Co.

Cloud-Dienste sind praktisch und oft kostenlos. Doch wirklich sensible Daten wollen ihnen viele nicht anvertrauen. Cryptomator versucht sich an einer Lösung: Das Open-Source-Tool verschlüsselt ausgewählte Daten per Scrypt und AES.

Unser Artikel: Kein Vertrauen in die Cloud? Cryptomator verschlüsselt eure Daten bei Dropbox, Google und Co.

8. Zu Besuch bei Xing in Hamburg: So arbeitet es sich beim New-Work-Experten [Bildergalerie]

Das Karriere-Netzwerk versteht sich immer mehr als New-Work-Allrounder. Neben der Plattform gibt es und ein Magazin zu den Chancen und Anforderungen der neuen Arbeitswelt. Wir haben das Team dahinter in Hamburg besucht.

Unser Artikel: Zu Besuch bei Xing in Hamburg: So arbeitet es sich beim New-Work-Experten [Bildergalerie]

9. Zu Besuch bei Slack: Das Anti-Silicon-Valley-Startup [Bildergalerie]

Im Eiltempo hat Slack die Herzen von Teams und Unternehmen erobert. Doch wie sieht es hinter den Kulissen des Startup-Wunders aus? Wie wird dort gearbeitet? Unser Silicon-Valley-Korrespondent Daniel Hüfner war bei Slack in San Francisco zu Besuch – und überrascht von so viel Understatement.

Unser Artikel: Zu Besuch bei Slack: Das Anti-Silicon-Valley-Startup [Bildergalerie]

10. Das Holodeck kommt: Warum Virtual Reality das nächste große Ding ist [Kolumne]

Virtual Reality hat spätestens seit der Oculus Rift eine neue Qualität. Neuere Lösungen wie das kürzlich angekündigte Re Vive von HTC und Steam zeigen, wohin die Reise geht: Das Holodeck aus Star Trek ist nicht mehr fern. Die Luca-Analytics-Kolumne von Luca Caracciolo.

Unser Artikel: Das Holodeck kommt: Warum Virtual Reality das nächste große Ding ist [Kolumne]

]]>
Andreas Weck
Zu Besuch bei Xing in Hamburg: So arbeitet es sich beim New-Work-Experten [Bildergalerie] http://t3n.de/news/besuch-xing-hamburg-597893/ 2015-03-08T14:01:22Z
Das Karriere-Netzwerk XING versteht sich immer mehr als New-Work-Allrounder. Neben der Plattform gibt es Events und ein Magazin zu den Chancen und Anforderungen der neuen Arbeitswelt.

Das Karriere-Netzwerk versteht sich immer mehr als New-Work-Allrounder. Neben der Plattform gibt es und ein Magazin zu den Chancen und Anforderungen der neuen Arbeitswelt. Wir haben das Team dahinter in Hamburg besucht.

Mitten in Hamburg – zwischen Planten un Blomen und dem Gänsemarkt, ganz in Sichtweite des Funkturms – hat das deutsche Internetunternehmen XING seinen Hauptsitz aufgebaut. 500 Mitarbeiter finden in der Dammtorstraße auf drei Etagen genügend Platz, um das führende Karriere-Netzwerk im deutschsprachigen Raum nicht nur zu verwalten sondern auch zu gestalten – und gestaltet wird in dem lichtdurchfluteten Glasgebäude momentan viel, wie wir während eines kurzen Besuches erfahren.

XING – heute und damals: Vom Karriere-Netzwerk zum New-Work-Allrounder

Lars Hinrichs hat sein Karriere-Netzwerk im August 2003 gegründet. (Bild: Xing)
Lars Hinrichs hat sein Karriere-Netzwerk im August 2003 gegründet. (Bild: Alexis Eisenhofer / Wikimedia Commons)

Ursprünglich wurde XING im Jahr 2003 von Gründer Lars Hinrichs als Netzwerk gestartet, das sich allein auf die Sichtbarkeit von beruflichen Kontakten konzentrierte. Über die Jahre kamen ein Jobportal und zahlreiche Community-Funktionen hinzu. Zum 10-jährigen Jubiläum haben sich die Verantwortlichen dann nicht mehr nur ihrer Plattform gewidmet, sondern sich auch inhaltlich mit dem digitalen Wandel in der Arbeitswelt beschäftigt. Das Spielraum-Magazin wurde ins Leben gerufen und der New-Work-Award an Unternehmen vergeben, die mit starken Projekten und Ideen auf sich aufmerksam machen.

Und auch Events, auf denen Experten über Anspruch und Wirklichkeit des digitalen Wandels im Berufsleben sprechen, werden seitdem immer wieder organisiert. So hat sich erst im Februar der FDP-Politiker Christian Lindner mit Lars Hinrichs über die hochgehaltene, aber wenig gelebte Kultur des Scheiterns in der deutschen Internetwirtschaft unterhalten. Im März wird zudem der US-amerikanische Ökonom Jeremy Rifkin im Rahmen des New-Work-Days über seine These sprechen, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt die reine Lohnarbeit in den Hintergrund schiebt und zu mehr Kreativität und der Entfaltung der eigenen Persönlichkeit führt.

Arbeiten bei XING: Mitarbeiter müssen Raum zur eigenen Entfaltung haben

Nicht nur Deko, auch Credo: Werte sind im Xing-Hauptquartier in Hamburg allgegenwärtig. (Bild: t3n.de)
Nicht nur Deko, auch Credo: Werte sind im XING-Hauptquartier in Hamburg allgegenwärtig. (Bild: t3n.de)

Sobald ein Unternehmen sich nach außen hin so proaktiv mit dem Thema beschäftigt, drängt sich natürlich die Frage auf, wie viel „New Work“ eigentlich nach innen hin gelebt wird. Während unseres Besuches entdecken wir viele Ansätze, die auf die Förderung der Selbstständigkeit, Kreativität und Individualität der Arbeitnehmer abzielen. Home-Office ist insofern nicht nur gewollt, sondern von ganz oben ausdrücklich erwünscht, damit Mitarbeiter bei Bedarf das Beste aus sich herausholen können. Doch auch die regelmäßig stattfindenden „Prototyping Days“ und die „Innovation Week“ sollen Team-Mitgliedern die Möglichkeit bieten, sich völlig losgelöst vom Arbeitsalltag auch neuen Ideen und Konzepten zu widmen, die gegebenenfalls erst zukünftig in das Unternehmen einzahlen. Gestalten statt verwalten – da ist es wieder.

Immer wieder hatten wir auf unserer Tour durch das Gebäude die Gelegenheit, mit Mitarbeitern zu sprechen – beispielsweise aus dem Service, der Entwicklung oder der Redaktion. Was besonders auffällt ist die Tatsache, dass man bei XING auch im Alltag ganz klar auf Zweisprachigkeit setzt. Egal ob das international zusammengewürfelte Programmierer-Team oder XING-Evangelist Magith Nookukhan – alle sitzen nur einen Flur weiter und treffen sich in einer der drei selbstgestalteten Cafeterien auf ein Küchengespräch oder um ein paar Tore am Kicker zu schießen.

Gute Kommunikation im Team zahlt auf die gesunde Firmenkultur ein

Doch es sind nicht nur kleine Annehmlichkeiten, die die Stimmung im Team aufrecht erhalten. „Ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Firmenkultur ist es, dass alle Mitarbeiter über die Projekte im Unternehmen informiert sind“, erzählen unsere Begleiter Karen Gräper und Frank Legeland.

Um das zu gewährleisten, trifft sich die Belegschaft immer freitags, um etwas über abteilungsinterne Fortschritte zu erfahren. „Die Teams wechseln sich wöchentlich ab“, heißt es. „Oft gehen auch die Chefs nach vorne und erzählen von neuen Projekten und Marktgeschehen.“ Und wenn jemand im Home-Office ist? „Die Leute können per Videochat ganz einfach zu uns stoßen“, erklären die beiden Gastgeber. „Die entsprechenden Tools sind doch da!“

Natürlich haben wir ein paar Schnappschüsse mitgebracht, die euch auch die Büroräume etwas näher bringen sollen. So arbeitet das XING-Team!

]]>
Andreas Weck
News-Seiten bei Xing: Nach Facebook und LinkedIn lockt jetzt auch das Karriere-Netzwerk die Publisher http://t3n.de/news/xing-news-seiten-594424/ 2015-02-18T10:47:10Z
Xing will Inhalte in Zukunft noch stärker in den Vordergrund rücken. Deshalb hat das Karriere-Netzwerk jetzt die sogenannten News-Seiten gestartet, auf denen Publisher ihre Artikel mit den rund 15 …

will Inhalte in Zukunft noch stärker in den Vordergrund rücken. Deshalb hat das Karriere-Netzwerk jetzt die sogenannten News-Seiten gestartet, auf denen Publisher ihre Artikel mit den rund 15 Millionen Mitgliedern des Netzwerks teilen können. Auch t3n ist mit an Bord.

Schon seit Jahren gelten die Gruppen von Xing als tragende Säule der Plattform. Sie bringen Mitglieder regelmäßig zurück in das Netzwerk und regen zum Teilen von Inhalten an. Weitere Schritte in diese Richtung sind das Themenportal „Xing spielraum“, das im Mai 2014 an den Start gegangen ist, und die täglich versandten Branchen-News, die relevante Themen per E-Mail verschicken. Letztere erreichen laut Angaben des Unternehmens pro Monat fast zwei Millionen Leser.

Xing startet News-Seiten mit t3n als Launch-Partner

Die am heutigen Mittwoch gestarteten News-Seiten bieten den Mitgliedern des Karriere-Netzwerks jetzt eine weitere Anlaufstelle für relevante Branchen-Meldungen. Zum Launch des neuen Produkts sind fünf Partner dabei: Horizont, w&v, onlinemarketingrockstars.de, Springer Fachmedien und t3n. Der thematische Schwerpunkt liegt zunächst im Bereich „Marketing & Werbung“.

Xings neue News-Seiten. (Screenshot: Xing.de)
Xings neue News-Seiten. (Screenshot: Xing.de)

Um die auf den Seiten geteilten Inhalte zu erhalten und auf dem neuesten Stand zu bleiben, können Nutzer den Seiten folgen. Um das zu tun, müssen sie nach dem Login nur die entsprechende Seite besuchen und den gelben „Follow“-Button betätigen. Parallel dazu erscheinen die Artikel in Teilen auch in den thematisch passenden Newslettern. Eine Übersicht aller Seiten, denen ein Nutzer folgt, findet sich unter „www.xing.com/news/pages“.

t3n jetzt auf Xing folgen!

]]>
Lars Budde
Der Weg in die Selbstständigkeit: Neuer Online-Ratgeber des Wirtschaftsministeriums soll angehenden Existenzgründern helfen http://t3n.de/news/existenzgruendung-wirtschaftsministerium-590171/ 2015-01-25T08:59:00Z
Mit einem Onliner-Ratgeber will das Bundeswirtschaftsministerium und Xing angehenden Gründern bei ihrem Vorhaben helfen. Neben umfangreichen Ratgebern wird das eigene Wissen anhand von Fragebögen …

Mit einem Onliner-Ratgeber will das Bundeswirtschaftsministerium und Xing angehenden Gründern bei ihrem Vorhaben helfen. Neben umfangreichen Ratgebern wird das eigene Wissen anhand von Fragebögen überprüft.

Selbstständigkeit: Der Online-Ratgeber soll angehenden Existenzgründern helfen. (Screenshot: Bundeswirtschaftsministerium)
Selbstständigkeit: Der Online-Ratgeber soll angehenden Existenzgründern helfen. (Screenshot: Bundeswirtschaftsministerium)

Bundeswirtschaftsministerium und Xing stellen Online-Ratgeber für Existenzgründer vor

Egal, ob es um eine eigene Agentur oder die Idee für ein vielversprechendes Startup geht: Selbstständigkeit klingt für viele Menschen verlockend. Allerdings ist das kein einfacher Weg und erfordert nicht nur viel Arbeit, sondern auch eine gehörige Menge an Wissen. Außerdem stellt sich zuvor natürlich immer die Frage, ob man selbst überhaupt der richtige Typ dafür ist. Schließlich kommt nicht jeder mit den Risiken der Selbstständigkeit klar.

Das Bundeswirtschaftsministerium will in Kooperation mit Xing angehenden Existenzgründern dabei helfen, vorbereitet an die Selbstständigkeit heranzugehen. Dazu haben sie einen Online-Ratgeber erstellt, der zunächst bei der Entscheidung helfen soll, ob die Selbstständigkeit der richtige Weg ist. Außerdem gibt es hilfreiche Informationen: vom Businessplan über die Rechtsform, bis hin zu den Formalitäten, die Gründer hierzulande beachten müssen.

Existenzgründer: Online-Ratgeber fragt euer Wissen mit Fragebögen ab

Der Online-Ratgeber für Existenzgründer setzt an verschiedenen Stellen Fragebögen ein. So gerät der Ratgeber nicht zu trocken und ihr könnt euer Wissen direkt überprüfen. Wer vorhat, den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen, sollte unbedingt einen Blick auf den Ratgeber werfen. Doch selbst wer sich gut vorbereitet wähnt, könnte hier noch das eine oder andere lernen.

Ebenfalls hilfreich für Neugründer: der Artikel „Checkliste für die Selbstständigkeit: Worauf Gründer achten sollten“ aus dem t3n Magazin Nr. 28.

Stellenanzeige auf t3n Jobs schalten

via spielraum.xing.com

]]>
Kim Rixecker
Xing kauft Jobbörse.com: 6,3 Millionen Euro für die größte deutschsprachige Jobsuchmaschine http://t3n.de/news/xing-kauft-jobboerse-com-589929/ 2015-01-22T18:45:07Z
Für zunächst 6,3 Millionen Euro hat das soziale Business-Netzwerk Xing das Portal Jobbörse.com übernommen. Damit expandiert Xing weiter im Karriere-Bereich.

Für zunächst 6,3 Millionen Euro hat das soziale Business-Netzwerk das Portal .com übernommen. Damit expandiert Xing weiter im Karriere-Bereich.

Xing kauft Jobbörse.com: Erweiterung des Stellenmarkts

Schon kurz nach der Übernahme ist Jobbörse.com als Service von Xing gelabelt. (Screenshot: Jobbörse.com)
Schon kurz nach der Übernahme ist Jobbörse.com als Service von Xing gelabelt. (Screenshot: Jobbörse.com)

Erst im Juni 2014 hat das Business-Netzwerk Xing sein Karriere-Feature FutureMe und im September seinen Stellenmarkt gelauncht, ein Feature, mit dem Mitglieder leichter neue Jobs finden sollen. Jetzt expandiert das Unternehmen weiter in diese Richtung und übernimmt für zunächst 6,3 Millionen Euro die Intelligence Competence Center AG und ihr Portal .com. Der Kaufpreis kann sich jedoch noch erhöhen, ja nach der wirtschaftlichen Entwicklung – bis Februar 2017 muss Xing so unter Umständen noch mal bis zu 2,4 Millionen Euro an den wesentlichen Aktionär, Gründer und CEO der Intelligence Competence Center AG, Torsten Heissler, zahlen.

Mit über 2,5 Millionen Stellenanzeigen ist das Portal Jobbörse.com aus Aschaffenburg nach eigenen Angaben die größte deutschsprachige Jobsuchmaschine. Doch nicht nur diesen Bestand sichert sich Xing mit der Übernahme, auch die Suchtechnologie von Jobbörse.com, die rund 15 Millionen Domains, darunter mehr als 1,5 Millionen Unternehmensseiten durchsucht, dürften für das Business-Netzwerk ein Kaufgrund gewesen sein.

Xing baut mit Jobbörse.com sein Portfolio aus

„Auch Nicht-Mitglieder werden über unseren Xing-Stellenmarkt profitieren.“

Thomas Vollmoeller, CEO von Xing, begründet den Kauf von Jobbörse.com in einer Stellungnahme auch mit einer weiteren Öffnung der Plattform: „Wir können unseren Nutzern künftig ein deutlich höheres Volumen und eine noch größere Vielfalt an Stellenanzeigen anbieten. Damit erhöhen sich die Chancen und Möglichkeiten für unsere Mitglieder, den Job zu finden, der zu ihrem Leben passt. Aber auch Nicht-Mitglieder werden über unseren Xing-Stellenmarkt künftig profitieren.“

Für Nutzer und Mitarbeiter von Jobbörse.com scheint sich hingegen zunächst nichts zu ändern, wie es in der Mitteilung weiter heißt. „Die Domain Jobbörse.com bleibt erhalten. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 13 Mitarbeiter, die nach der Verschmelzung sämtlich von der Xing AG weiterbeschäftigt werden.“ Mit der Übernahme expandiert Xing weiter in neue Märkte. Schon in der Vergangenheit hatte das Unternehmen sein Portfolio Stück für Stück ausgebaut, unter anderem mit dem Kauf des Event- und Ticketing-Dienstleisters Amiando, der Übernahme von Kununu, einer Plattform für Arbeitgeberbewertungen oder der Integration des Online-Dienstleisters Lebenslauf.com.

Stellenanzeige auf t3n Jobs schalten

]]>
Florian Blaschke
Facebook und Co: Immer weniger Deutsche nutzen Social Media http://t3n.de/news/facebook-social-media-589188/ 2015-01-19T12:18:48Z
Die Nutzung von Social Media in Deutschland geht zurück. Nur noch 68 Prozent der Deutschen nutzen einer Studie zufolge regelmäßig Facebook, Twitter, Xing und Co.

Die Nutzung von Social Media in Deutschland geht zurück. Nur noch 68 Prozent der Deutschen nutzen einer Studie zufolge regelmäßig Facebook, Twitter, Xing und Co.

Social Media: Facebook von Abwärtstrend besonders betroffen

Mit 68 Prozent etwas mehr als zwei Drittel der Deutschen ab 14 Jahren waren im vergangenen Jahr auf Social-Media-Plattformen aktiv – nach 75 Prozent im Jahr 2013 und 70 Prozent im Jahr 2012. Besonders betroffen von dem Abwärtstrend scheint der Studie von Faktenkontor und Toluna zufolge Facebook. 2014 waren nur noch 38 Prozent der deutschen Internetnutzer auf Facebook aktiv. Im Jahr zuvor waren es noch 47 Prozent, 2012 sogar 58 Prozent.

Social Media: Aktive Nutzer bei Facebook in der Minderheit. (Foto: mkhmarketing / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Im Dezember 2014 hatte Faktenkontor bereits unter dem Titel „Facebook stirbt” festgestellt, dass der Anteil der Nutzer, die den Branchenprimus aktiv mit Inhalten füllen, stark gesunken sei. Zwar würden noch 93 Prozent aller Social-Media-User in Deutschland Facebook in ihrer Freizeit nutzen, allerdings seien zum ersten Mal seit Beginn der Erhebungen 2011 diejenigen in der Mehrzahl, die den Dienst passiv nutzen würden – „eine bedrohliche Entwicklung für Facebook“, wie es bei Faktenkontor hieß.

Geht es nach der aktuellen Umfrage, hält der Abwärtstrend auch 2015 an. Ein Viertel der Befragten (nach 20 Prozent 2013) hat angegeben, dass sie in Zukunft keine Social Networks mehr nutzen wollen. 44 Prozent geben als Hauptgrund für ihre Ablehnung den Social Networks gegenüber Sorgen über eine mögliche Verletzung ihrer Privatsphäre an. Freilich ist Deutschland damit noch keine Social-Media-Wüste, da für das laufende Jahr 40 Millionen Nutzer von Social-Media-Plattformen erwartet werden.

Brandenburger sind Social-Media-Muffel

Interessant ist auch die Verteilung der Social-Media-Nutzung innerhalb Deutschlands. Während Berlin, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz hier mit 73 Prozent an der Spitze liegen, erweisen sich die Bewohner von Mecklenburg-Vorpommern (60 Prozent) und Brandenburg (59 Prozent) als Social-Media-Muffel. In Brandenburg ist übrigens Stayfriends deutlich beliebter als anderswo in der Bundesrepublik (39 Prozent versus 24 Prozent im Durchschnitt).

via www.adweek.com

]]>
Jörn Brien
Ein Social Network für Nerds? Das steckt hinter der IT-Community Spiceworks http://t3n.de/news/netzwerk-fuer-nerds-spiceworks-574503/ 2014-10-27T11:13:01Z
Neben den „Generalisten“ Xing und Linkedin etablieren sich immer mehr Karrierenetzwerke, die fachlich in die Tiefe gehen. Wir haben uns Spiceworks, die Community für IT-Professionals, für euch …

Neben den „Generalisten“ und etablieren sich immer mehr Karrierenetzwerke, die fachlich in die Tiefe gehen. Wir haben uns Spiceworks, die Community für IT-Professionals, für euch angesehen.

Mit Spiceworks erfreut sich ein wachsender Beliebtheit, das sich speziell an IT-Professionals richtet. Dabei war Spiceworks beim Start im Jahr 2006 gar nicht als soziales Netzwerk gedacht.

Spiceworks: Von der App zum Social Network

In zahlreichen Foren können sich die Nutzer über Themen und aktuelle Probleme in ihrem Job-Alltag austauschen. (Screenshot: Spiceworks)
In zahlreichen Foren können sich die Nutzer über Themen und aktuelle Probleme in ihrem Job-Alltag austauschen. (Screenshot: Spiceworks)

Gründer Scott Abel wollte vielmehr eine Tool- und Ressourcensammlung für alle bereitstellen, deren Arbeitsalltag von Informationstechnologien bestimmt wird. So ist die Spiceworks-App entstanden, eine Plattform, auf der sich laut Unternehmen „alle Aspekte des modernen IT-Alltags“ von der Netzwerkadministration bis zum IT-Helpdesk verwalten lassen.

„Verschiedene Foren bilden das Herzstück der Community.“

Das Community-Feature, über das Nutzer offene Fragen und Probleme diskutieren können, kam erst später hinzu. Mittlerweile hat sich aber genau dieser Bereich zu einem richtiggehenden Social Network gemausert: Mehr als sechs Millionen Mitglieder weltweit sind nach Unternehmensangaben heute registriert. In Deutschland tummeln sich aktuell etwa 100.000 IT-Professionals und 200 Technologiefirmen auf der Plattform.

Auch heute bilden die verschiedenen Foren noch das Herzstück der Community. Von der Frage nach geeigneten Bodenbelägen für den Serverraum über ein entdecktes Sicherheitsleck bis hin zu Literatur zum Erlernen einer neuen Programmiersprache: Alle Anliegen können hier in die Runde gegeben werden, kein Beitrag bleibt unbeantwortet. Daneben können Spiceworks-Nutzer einzelnen Mitgliedern, thematischen Threads oder Unternehmensseiten folgen, auf ein Repertorium an How-Tos und Scripts zurückgreifen und ihr eigenes Profil zur fachlichen Selbstvermarktung nutzen.

Spiceworks-Nutzer können auf themenspezifische Informationen, Produkte und Diskussions-Threads zugreifen. (Screenshot: Spiceworks)
Spiceworks-Nutzer können auf themenspezifische Informationen, Produkte und Diskussions-Threads zugreifen. (Screenshot: Spiceworks)

Branchen-Netzwerk Spiceworks: Konkurrenz für Xing und Co.?

Denn die Entwicklung hin zum sozialen Netzwerk hat dafür gesorgt, dass die Profile der Community-Mitglieder immer wichtiger geworden sind. Heute dienen sie auch dazu, eigene Projekte und Arbeitsproben zur Schau zu stellen und so die eigenen IT-Kompetenzen zu belegen.

Damit wird Spiceworks in gewisser Hinsicht zur Konkurrenz für Karrierenetzwerke wie Xing oder Linkedin, denn die Informationen, die beispielsweise Recruiter über einen Jobkandidaten in Erfahrung bringen wollen, gehen hier auf Fachebene deutlich mehr ins Detail. Dennoch sieht Spiceworks es nicht als Ziel an, den etablierten Karrierenetzwerken den Rang abzulaufen: „LinkedIn und Xing sind hervorragende Ressourcen für Arbeitnehmer, die sich mit Kollegen aus ganz unterschiedlichen Branchen verbinden und mit diesen netzwerken wollen," erklärt das Unternehmen, „Spiceworks dagegen ist ein Branchennetzwerk, das sich ausschließlich an IT-Profis richtet.“

Community und Kommerz: Spiceworks versucht sich an der Mischung

Bei Spiceworks treten IT-Hersteller wie Microsoft ganz offen als „Vendor Partner“ auf. (Screenshot: Spiceworks)
Bei Spiceworks treten IT-Hersteller wie Microsoft ganz offen als „Vendor Partner“ auf. (Screenshot: Spiceworks)

„Bei Spiceworks sind Nutzer Community und Zielgruppe zugleich.“

Sowohl die App als auch die Community sind für die Nutzer, die so genannten „Spiceheads“, kostenlos. Geld fließt einerseits von Investoren, andererseits von IT-Herstellern, die ebenfalls im Netzwerk aktiv sind, sich an Diskussionen beteiligen und Kontakte zu Kunden – und solchen, die es werden wollen – zu knüpfen versuchen.

Das mag zunächst gewöhnungsbedürftig erscheinen, hat allerdings für diejenigen, die sich darauf einlassen, Community-Mitglied und Zielgruppe zugleich zu sein, auch Vorteile: So öffnet sich etwa über Spiceworks ein weiterer Kanal, um den Support der großen IT-Anbieter zu erreichen. Die Vernetzung mit großen Technologiefirmen mag zudem unter Karriere-Aspekten sinnvoll sein. Und auch, wenn es um Testversionen oder Beta-Zugänge geht, kann sich der direkte Draht zu den IT-Riesen von Zeit zu Zeit auszahlen.

Spiceworks App Center: IT-Produkte an 6 Millionen Mitglieder vermarkten

Für Spiceworks selbst liegt in der Symbiose aus App und sozialem Netzwerk natürlich auch großes Vermarktungspotenzial – je größer die Community wird, desto mehr potenzielle Kunden kann das Unternehmen für seine neuen Produkte, egal ob kostenlos oder kostenpflichtig, erwärmen.

Das Spiceworks App-Center macht das Kaufen und Verkaufen von IT-Produkten über die Plattform zusätzlich einfach – und bietet ein gewichtiges Verkaufsargument gegenüber den zahlreichen Hersteller-Partnern von Spiceworks, denen sich eine ganz konkrete, millionenstarke Zielgruppe eröffnet.

Entwickler, die das App Center nutzen wollen, um ihre eigenen Apps an die Spiceworks-Mitglieder zu vermarkten, müssen 30 Prozent ihrer Einkünfte abtreten – wer sich für diese Möglichkeit interessiert, findet hier mehr Informationen zum Spiceworks Developer Program.

Habt ihr Erfahrungen mit Spiceworks gemacht?

Stellenanzeige auf t3n Jobs schalten

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
]]>
Lea Weitekamp