Xing | t3n News News, Infos, Tipps und aktuelle Artikel zu Xing 2014-10-27T11:13:01Z t3n Redaktion http://t3n.de/tag/xing Ein Social Network für Nerds? Das steckt hinter der IT-Community Spiceworks http://t3n.de/news/netzwerk-fuer-nerds-spiceworks-574503/ 2014-10-27T11:13:01Z
Neben den „Generalisten“ Xing und Linkedin etablieren sich immer mehr Karrierenetzwerke, die fachlich in die Tiefe gehen. Wir haben uns Spiceworks, die Community für IT-Professionals, für euch …

Neben den „Generalisten“ und etablieren sich immer mehr Karrierenetzwerke, die fachlich in die Tiefe gehen. Wir haben uns Spiceworks, die Community für IT-Professionals, für euch angesehen.

Mit Spiceworks erfreut sich ein wachsender Beliebtheit, das sich speziell an IT-Professionals richtet. Dabei war Spiceworks beim Start im Jahr 2006 gar nicht als soziales Netzwerk gedacht.

Spiceworks: Von der App zum Social Network

In zahlreichen Foren können sich die Nutzer über Themen und aktuelle Probleme in ihrem Job-Alltag austauschen. (Screenshot: Spiceworks)
In zahlreichen Foren können sich die Nutzer über Themen und aktuelle Probleme in ihrem Job-Alltag austauschen. (Screenshot: Spiceworks)

Gründer Scott Abel wollte vielmehr eine Tool- und Ressourcensammlung für alle bereitstellen, deren Arbeitsalltag von Informationstechnologien bestimmt wird. So ist die Spiceworks-App entstanden, eine Plattform, auf der sich laut Unternehmen „alle Aspekte des modernen IT-Alltags“ von der Netzwerkadministration bis zum IT-Helpdesk verwalten lassen.

„Verschiedene Foren bilden das Herzstück der Community.“

Das Community-Feature, über das Nutzer offene Fragen und Probleme diskutieren können, kam erst später hinzu. Mittlerweile hat sich aber genau dieser Bereich zu einem richtiggehenden Social Network gemausert: Mehr als sechs Millionen Mitglieder weltweit sind nach Unternehmensangaben heute registriert. In Deutschland tummeln sich aktuell etwa 100.000 IT-Professionals und 200 Technologiefirmen auf der Plattform.

Auch heute bilden die verschiedenen Foren noch das Herzstück der Community. Von der Frage nach geeigneten Bodenbelägen für den Serverraum über ein entdecktes Sicherheitsleck bis hin zu Literatur zum Erlernen einer neuen Programmiersprache: Alle Anliegen können hier in die Runde gegeben werden, kein Beitrag bleibt unbeantwortet. Daneben können Spiceworks-Nutzer einzelnen Mitgliedern, thematischen Threads oder Unternehmensseiten folgen, auf ein Repertorium an How-Tos und Scripts zurückgreifen und ihr eigenes Profil zur fachlichen Selbstvermarktung nutzen.

Spiceworks-Nutzer können auf themenspezifische Informationen, Produkte und Diskussions-Threads zugreifen. (Screenshot: Spiceworks)
Spiceworks-Nutzer können auf themenspezifische Informationen, Produkte und Diskussions-Threads zugreifen. (Screenshot: Spiceworks)

Branchen-Netzwerk Spiceworks: Konkurrenz für Xing und Co.?

Denn die Entwicklung hin zum sozialen Netzwerk hat dafür gesorgt, dass die Profile der Community-Mitglieder immer wichtiger geworden sind. Heute dienen sie auch dazu, eigene Projekte und Arbeitsproben zur Schau zu stellen und so die eigenen IT-Kompetenzen zu belegen.

Damit wird Spiceworks in gewisser Hinsicht zur Konkurrenz für Karrierenetzwerke wie Xing oder Linkedin, denn die Informationen, die beispielsweise Recruiter über einen Jobkandidaten in Erfahrung bringen wollen, gehen hier auf Fachebene deutlich mehr ins Detail. Dennoch sieht Spiceworks es nicht als Ziel an, den etablierten Karrierenetzwerken den Rang abzulaufen: „LinkedIn und Xing sind hervorragende Ressourcen für Arbeitnehmer, die sich mit Kollegen aus ganz unterschiedlichen Branchen verbinden und mit diesen netzwerken wollen," erklärt das Unternehmen, „Spiceworks dagegen ist ein Branchennetzwerk, das sich ausschließlich an IT-Profis richtet.“

Community und Kommerz: Spiceworks versucht sich an der Mischung

Bei Spiceworks treten IT-Hersteller wie Microsoft ganz offen als „Vendor Partner“ auf. (Screenshot: Spiceworks)
Bei Spiceworks treten IT-Hersteller wie Microsoft ganz offen als „Vendor Partner“ auf. (Screenshot: Spiceworks)

„Bei Spiceworks sind Nutzer Community und Zielgruppe zugleich.“

Sowohl die App als auch die Community sind für die Nutzer, die so genannten „Spiceheads“, kostenlos. Geld fließt einerseits von Investoren, andererseits von IT-Herstellern, die ebenfalls im Netzwerk aktiv sind, sich an Diskussionen beteiligen und Kontakte zu Kunden – und solchen, die es werden wollen – zu knüpfen versuchen.

Das mag zunächst gewöhnungsbedürftig erscheinen, hat allerdings für diejenigen, die sich darauf einlassen, Community-Mitglied und Zielgruppe zugleich zu sein, auch Vorteile: So öffnet sich etwa über Spiceworks ein weiterer Kanal, um den Support der großen IT-Anbieter zu erreichen. Die Vernetzung mit großen Technologiefirmen mag zudem unter Karriere-Aspekten sinnvoll sein. Und auch, wenn es um Testversionen oder Beta-Zugänge geht, kann sich der direkte Draht zu den IT-Riesen von Zeit zu Zeit auszahlen.

Spiceworks App Center: IT-Produkte an 6 Millionen Mitglieder vermarkten

Für Spiceworks selbst liegt in der Symbiose aus App und sozialem Netzwerk natürlich auch großes Vermarktungspotenzial – je größer die Community wird, desto mehr potenzielle Kunden kann das Unternehmen für seine neuen Produkte, egal ob kostenlos oder kostenpflichtig, erwärmen.

Das Spiceworks App-Center macht das Kaufen und Verkaufen von IT-Produkten über die Plattform zusätzlich einfach – und bietet ein gewichtiges Verkaufsargument gegenüber den zahlreichen Hersteller-Partnern von Spiceworks, denen sich eine ganz konkrete, millionenstarke Zielgruppe eröffnet.

Entwickler, die das App Center nutzen wollen, um ihre eigenen Apps an die Spiceworks-Mitglieder zu vermarkten, müssen 30 Prozent ihrer Einkünfte abtreten – wer sich für diese Möglichkeit interessiert, findet hier mehr Informationen zum Spiceworks Developer Program.

Habt ihr Erfahrungen mit Spiceworks gemacht?

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Lea Weitekamp
Gericht erklärt Xing-Impressum für unzulässig: Was ihr jetzt tun solltet http://t3n.de/news/xing-impressum-lg-stuttgart-559372/ 2014-07-25T08:47:57Z
Das Landgericht Stuttgart hat das Impressum auf XING-Seiten für nicht ausreichend erklärt. Damit öffnet das Gericht Tür und Tor für Abmahnungen.

Das Landgericht Stuttgart hat das Impressum auf XING-Seiten für nicht ausreichend erklärt. Damit öffnet das Gericht Tür und Tor für Abmahnungen.

LG Stuttgart: Laut Gericht ist die Unterbringung des Impressumslink auf XING-Profilen unzulässig. (Screenshot: XING)
LG Stuttgart: Laut Gericht ist die Unterbringung des Impressumslink auf XING-Profilen unzulässig. (Screenshot: XING)

LG Stuttgart: XING-Impressumsfunktion ist nicht ausreichend

Das Karrierenetzwerk XING bietet Nutzern die Möglichkeit, ein Impressum einzurichten. Das wird am Ende des Nutzerprofils in Form eines kleinen Links dargestellt. In einer aktuellen Entscheidung hat das Landgericht Stuttgart jedoch entschieden, dass diese Darstellung nicht ausreiche. Im zugrundeliegenden Fall hatte der Beklagte in seinem XING-Impressum einen Link auf das Impressum seiner eigenen Website eingebaut. Das war allerdings nicht der Punkt, an dem sich das Gericht gestört hat.

Vielmehr störte sich der Richter schon an dem eigentlichen Link im Profil. Der sei zu klein und optisch zu schwer erkennbar. Außerdem müssten Nutzer bis ganz ans Ende des jeweiligen Profils scrollen. Das Impressum sei damit in einem Bereich der Seite, auf den der durchschnittliche Nutzer nicht achten würde. Damit betrifft das Urteil alle XING-Nutzer, egal was sie in ihr Impressum eingetragen haben. Der Rechtsanwalt Frank Weiß weist in einem Blog-Beitrag zum XING-Urteil zurecht darauf hin, dass der Hinweis zum Impressum im Grunde auf fast jeder Website im unteren Bereich der Seite, in einer kleineren Schriftart untergebracht ist.

Ihr solltet dem Vorbild des Anwalts Thomas Schwenke folgen und einen zusätzlichen Link zum Impressum in eurer XING-Profilbeschreibung unterbringen. (Screenshot: XING)
Ihr solltet dem Vorbild des Anwalts Thomas Schwenke folgen, und einen zusätzlichen Link zum Impressum in eurer XING-Profilbeschreibung unterbringen. (Screenshot: XING)

XING: Wie komme ich jetzt an ein rechtssicheres Impressum auf dem Karrierenetzwerk?

Im Grunde müsste natürlich auf das Urteil reagieren und den Impressumslink der Nutzer an einer prominenteren Stelle unterbringen. Als Nutzer hat man auf die Gestaltung des Profils schließlich keinen Einfluss. Bis dahin rät der Anwalt Thomas Schwenke auf seinem Blog dazu, einen zusätzlichen Link zum Impressum in der Profilbeschreibung unterzubringen. Den sehen zwar nur eingeloggte Nutzer, seiner Meinung nach sollte das allerdings genügen, da auch nur angemeldete User geschäftlich relevante Informationen zum Profileigentümer sehen können.

Man wäre geneigt, das aktuelle Urteil als kurios zu bezeichnen, würde es nicht die Gefahr einer erneuten Abmahnwelle bergen. Firmeninhaber, Freiberufler und Geschäftsführer sollten schnell handeln und einen entsprechenden Link in ihre Profilbeschreibung aufnehmen. Privatpersonen beziehungsweise Angestellte einer Firma dürften sich diesen Schritt im Regelfall sparen können. Aber auch Webseitenbetreiber sollten sich vorsorglich überlegen, ob sie den Link zum Impressum unter Umständen an einer prominenteren Stelle ihrer Website unterbringen.

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Kim Rixecker
FutureMe: Kostenloser Dienst von Xing soll Berufswahl vereinfachen http://t3n.de/news/futureme-kostenloser-dienst-xing-553759/ 2014-06-26T10:52:36Z
Xing hat mit FutureMe einen Dienst gestartet, der Millionen von Datensätzen des Businessnetzwerks nutzt und dabei helfen soll, sich für einen Beruf und den richtigen Karriere-Weg zu entscheiden.

hat mit FutureMe einen Dienst gestartet, der Millionen von Datensätzen des Businessnetzwerks nutzt und dabei helfen soll, sich für einen Beruf und den richtigen Karriere-Weg zu entscheiden. FutureMe soll sich zum zentralen Informationskanal rund um das Thema entwickeln.

FutureMe mit rund 2.300 Berufen

In was für einer Position will ich später mal arbeiten? Welche beruflichen Möglichkeiten habe ich überhaupt mit meinem bisherigen Werdegang? Werde ich eigentlich angemessen bezahlt? Egal, ob Berufsanfänger oder gestandener Professional – Fragen zur beruflichen Zukunft treiben viele Menschen um.

Die jetzt vom Karrierenetzwerk Xing gestartete Betaversion des kostenlosen Dienstes FutureMe soll dabei helfen, genau diese Fragen zu beantworten. Dafür fließen anonymisierte Daten aus rund 14 Millionen Xing-Profilen in FutureMe ein. Der Nutzer erhält auf deren Basis beispielsweise Berufsvorschläge und wird über Stellenangebote und zu den entsprechenden Berufsfeldern passende Veranstaltungen und Neuigkeiten informiert.

Wer immer schon wissen wollte, über welche Umwege andere Menschen die gewünschte Position ergattern konnten, kann mit FutureMe unterschiedliche Werdegänge einsehen. Der Dienst soll nach Angaben von Xing für rund 2.300 verschiedene Berufe aufzeigen, auf welchen Wegen andere Mitglieder es in ihre Position geschafft haben. In der Beta ist darüber hinaus bereits ein Gehaltsspiegel enthalten. Nutzer können auch herausfinden, in welchen Regionen ihr Traumberuf am häufigsten zu finden ist.

Newsstream erstrahlt bei FutureMe im Pinterest-Stil

Neben den Karriere-Empfehlungen nimmt eine Art Newsstream im Pinterest-Stil eine zentrale Rolle ein. Die Inhalte setzen sich aus den vom Nutzer abonnierten Berufen zusammen. Die Art der Inhalte lässt sich nach Veranstaltungen, Bildungsangeboten, Videos, Artikeln, Statistiken und Stellenangeboten filtern. Damit eignet sich der Newsstream nicht nur als Tool für berufliche Entscheidungen, sondern lässt sich durchaus auch nutzen, um bestimmte Themengebiete im Blick zu behalten. Auch wenn sich FutureMe noch in der Beta befindet, macht der neue Dienst von Xing schon jetzt einen guten Eindruck. Da die Nutzung für Xing-Mitglieder kostenlos ist, könnt ihr euch selbst ein Bild von FutureMe machen. Mit FutureMe erweitert Xing das kostenlose Angebot für seine Mitglieder – erst kürzlich hatte das Unternehmen einen Online-Lebenslauf-Generator übernommen und den entsprechenden Dienst Mitgliedern unentgeldlich zur Verfügung gestellt.

Der Newsstream von FutureMe eignet sich mit den vielen Informationen zu einem bestimmten Berufsfeld nicht nur für Jobsuchende. (Bild: Xing)
Der Newsstream von FutureMe eignet sich mit den vielen Informationen zu einem bestimmten Berufsfeld nicht nur für Jobsuchende. (Bild: Xing)

Xing-CEO Thomas Vollmoeller zeigt sich zuversichtlich, dass sich FutureMe mit Hilfe des Feedbacks der Nutzer noch weiter optimieren lässt: „Die Produktidee wurde von Mitarbeitern während unserer Prototyping Days – das ist ein jährlich stattfindendes Innovationsformat bei XING – entwickelt. In der Folge hat ein kleines Team diese Idee weiter vorangetrieben, sodass wir jetzt einen Prototypen in unseren Beta Labs anbieten können. Wir werden FutureMe in den kommenden Monaten gemeinsam mit unseren Mitgliedern, die wir um Feedback bitten, weiterentwickeln. Wir sind selbst sehr gespannt auf den vor uns liegenden, offenen Prozess. Ich bin sicher, dass FutureMe auch Ansätze zur weiteren Verbesserung unserer Jobsuche birgt. Zudem bietet das Produkt neue Möglichkeiten, es Berufsanfängern und Studenten leichter zu machen, ihren individuellen Weg zu finden.“

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Sébastien Bonset
Xing übernimmt Lebenslauf.com: Service für Mitglieder zukünftig kostenlos http://t3n.de/news/xing-uebernimmt-lebenslauf-547972/ 2014-05-28T09:24:20Z
Xing übernimmt den Online-Generator Lebenslauf.com und stellt den Dienst allen Mitgliedern kostenfrei zur Verfügung. Nutzer können aus Xing-Daten sowie Word- und PDF-Dateien generierte Vorlagen im …

übernimmt den Online-Generator Lebenslauf.com und stellt den Dienst allen Mitgliedern kostenfrei zur Verfügung. Nutzer können aus Xing-Daten sowie Word- und PDF-Dateien generierte Vorlagen im Browser editieren. Das Business-Social-Netzwork Xing übernimmt ab sofort Lebenslauf.com. Bisher konnten deren Nutzer sich für sechs Euro mit Hilfe der Daten aus einer Word- oder PDF-Datei sowie Xing oder LinkedIn einen grafisch ansprechenden Lebenslauf erstellen. Ab sofort steht der Dienst Xing-Nutzern kostenfrei zur Verfügung – für LinkedIn ist Lebenslauf.com nicht mehr verfügbar. Zukünftig will Xing den frisch erworbenen Dienst zum kompletten Bewerbungsgenerator ausbauen.

(Screenshot: Lebenslauf.com)
(Screenshot: Lebenslauf.com)

Lebenslauf.com: Das kann der Dienst

Der Dienst Lebenslauf.com bietet einen Online-Editor der mit einem Klick die Stationen des Lebenslaufs aus Xing oder aus einer Word- oder PDF-Datei importiert. Für die Gestaltung des Lebenslaufs stehen unterschiedliche Vorlagen zur Verfügung, die dann per Klick um weitere Stationen und Informationen erweitert werden können. Im nächsten Schritt kann der fertige Lebenslauf als druckreifes PDF oder als Website ausgegeben werden. Um den Dienst zu nutzen ist lediglich der kostenfreie Basis-Account von Xing notwendig.

Lebenslauf.com: Das soll der Dienst zukünftig können

Zukünftig soll Lebenslauf.com mehr generieren können, als nur den Lebenslauf. Laut dem Blog des Recruitainment-Unternehmens Cyquest bleibt der – durch die Gründungen sevenload und fliplife bekannte – Lebenslauf.com-Gründer Thomas Bachem dem Dienst  noch mindestens zwei weitere Jahre erhalten und zeichnet für den weiteren Ausbau verantwortlich. Zusätzlich zum Lebenslauf sollen auch die weiteren Elemente einer Bewerbung anbgeboten werden, so dass sich Bewerber mit Lebenslauf.com zukünftig eine komplette Bewerbungsmappe „zusammenklicken“ können.

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via blog.recrutainment.de

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Jochen G. Fuchs
Tipps für kreative Visitenkarten und 50 inspirierende Beispiele [Bildergalerie] http://t3n.de/news/tipps-kreative-visitenkarten-25-inspirierende-beispiele-345752/ 2014-05-20T08:50:04Z
Visitenkarten sind trotz Netzwerken wie Xing oder LinkedIn auch heute noch ein probates Mittel zur Kontaktaufnahme. Besonders Selbstständige können von dieser Form der Selbstvermarktung …

Visitenkarten sind trotz Netzwerken wie oder auch heute noch ein probates Mittel zur Kontaktaufnahme. Besonders Selbstständige können von dieser Form der Selbstvermarktung profitieren. Doch eine Visitenkarte muss aus der Masse hervorstechen, damit man nicht wieder in Vergessenheit gerät. Wer ein paar beherzigt und sich von unserer Bildergalerie inspirieren lässt, kommt da bestimmt auf die richtige Spur.

Je qualitativ hochwertiger und kreativer eine Visitenkarte ist, desto besser erfüllt sie ihren Zweck: Aufmerksamkeit erwecken, nicht im Mülleimer landen und den Menschen, den sie repräsentiert, fest im Gedächtnis des Gegenübers zu verankern. Beim Entwurf der eigenen Visitenkarte sollte man folgende Aspekte beachten. Wer sich explizit für Visitenkarten mit QR-Code interessiert, findet auf t3n einen Artikel mit vielen Beispielen zur Inspiration.

Visitenkarten müssen nicht unbedingt aus Pappe sein. Nicht ganz von Pappe ist allerdings die Wahl von Kunstfleisch als Material...

Visitenkarten sollten lesbar sein

Eine Visitenkarte muss natürlich die wichtigsten Daten wie Namen, Dienstleistung, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und gegebenenfalls Webseite beinhalten. Hierbei sollte man darauf achten, dass diese Informationen prominent und gut lesbar auf der Karte platziert sind. Der Font sollte groß genug sein und die Schriftfarbe sollte sich von der Hintergrundfarbe abheben.

Kreative Visitenkarten, mit denen der Empfänger sogar noch etwas anstellen kann, garantieren, dass man präsent bleibt. (Bild: DDB)
Kreative Visitenkarten, mit denen der Empfänger sogar noch etwas anstellen kann, garantieren, dass man präsent bleibt. (Bild: DDB)

Logo und Fotos

Mit dem Namensgedächtnis ist das so eine Sache. Viel besser als Namen können sich viele Menschen Bilder merken. Aus diesem Grund sollte man seine Visitenkarte mit einem möglichst einprägsamen Logo versehen. Es kann auch sinnvoll sein, ein Foto von sich selbst auf der Karte zu platzieren. Das ist nicht nur ein Hingucker, sondern führt auch dazu, dass das Gegenüber später ein Gesicht zum Namen hat (für viele Menschen ist das besonders einprägsam).

Ein bedrucktes Legopersönchen eignet sich natürlich besonders für Mitarbeiter des Herstellers, dürfte aber auch sonst für Aufsehen sorgen.

Der erste Blick zählt auch bei Visitenkarten

Besonders auf Messen und größeren Events sammelt man schnell mal dutzende Visitenkarten ein. Mit seiner eigenen Karte sollte man da einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Hier bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten an. So kann man beispielsweise grelle Farben verwenden, seine Kontaktinformationen auf Hochglanz drucken oder ein Foto von sich selbst auf der Visitenkarte integrieren.

Kreativer Feinschliff

Hat man die Grundprinzipien für erfolgreiche Visitenkarten bedacht, kann man sich Gedanken über kreative Aspekte machen, die die eigene Karte besonders machen. So kann man beispielsweise mit der Größe und Form spielen. Auch bei den Materialien hat man Spielraum. Es muss nicht immer Pappe sein - wobei andere Materialien natürlich schnell ins Geld gehen können.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Visitenkarten mit einem eindeutigen Mehrwert.

Hilfreich kann in manchen Fällen auch ein kurzer Slogan sein. Man kann seine Visitenkarte als Aufkleber gestalten, als Chipkarte oder auch als Münze. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und schon mit kleinen Abweichungen von der Norm, kann man große Ergebnisse erzielen. In der Bildergalerie finden sich einige außergewöhnliche Beispiel, die den ein oder anderen inspirieren könnten.

Letztes Update des Artikels: 20. Mai 2014

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Sébastien Bonset
80 Prozent Aufschlag bei Xing Premium: Schweizer protestieren gegen neue Preise http://t3n.de/news/xingfail-80-prozent-aufschlag-xing-premium-536392/ 2014-03-25T14:49:34Z
Die Schweizer Premium-Kunden von Xing sehen sich mit massiven Preiserhöhungen konfrontiert. Unter dem Namen XingFail regt sich jetzt öffentlicher Protest gegen das Karrierenetzwerk.

Die Schweizer Premium-Kunden von sehen sich mit massiven Preiserhöhungen konfrontiert. Unter dem Namen XingFail regt sich jetzt öffentlicher Protest gegen das Karrierenetzwerk.

XingFail: Schweizer werfen dem sozialen Netzwerk intransparente Kommunikation vor. (Grafik:  David Blum)
XingFail: Schweizer werfen dem sozialen Netzwerk intransparente Kommunikation vor. (Grafik: David Blum)

XingFail: Nutzer kritisieren intransparente Kommunikation

Letzte Woche hat Xing seinen Premium-Kunden in der Schweiz via Mail mitgeteilt, dass sie ihre Mitgliedsbeiträge zukünftig in Schweizer Franken statt in Euro entrichten sollen. Was zunächst harmlos klingt, bringt für die Schweizer Kunden des Karrierenetzwerks deutliche finanzielle Nachteile. Mit der Einführung der Schweizer Währung soll ein Zwei-Jahres-Abo jetzt um mehr als 80 Prozent teurer sein. Bei einer einjährigen Mitgliedschaft beträgt die Preissteigerung immerhin noch über 60 Prozent.

Dagegen regt sich jetzt Widerstand. Eine Gruppe von Xing-Premium-Kunden hat sich unter dem Namen XingFail zusammenschlossen. In einem öffentlichen Dokument prangern sie die Preissteigerung an und werfen dem sozialen Netzwerk eine intransparente Kommunikation vor. Neben Schönfärberei kritisieren sie außerdem, dass Xing seine schweizerischen im Vergleich zu den deutschen Nutzern diskriminieren würde.

Xing erklärt neue Preise durch höheres Kostenniveau in der Schweiz

Wir konnten kurzfristig keine Stellungnahme zu dem Thema von dem Netzwerk erhalten. Gegenüber der Schweizer Zeitung „20 Minuten“ verteidigte der Xing-Schweiz-Manager Robert Beer die Preiserhöhung jedoch mit Hinweis auf die höheren Kosten in der Alpenrepublik. Außerdem habe man die Preise in den letzten Jahren nie erhöht, obwohl immer mehr Dienstleistungen für die Kunden dazu gekommen seien. Auch sei es nie Absicht des Unternehmens gewesen, die neue Preisstruktur zu verheimlichen.

Ob sich die Wogen damit glätten lassen, bleibt fraglich. Glaubt man den Nachrichten der Schweizer Kunden auf Twitter, dann gibt es bereits eine kleine Kündigungswelle. Auch die Initiatoren von XingFail weisen darauf hin, dass durch die Preiserhöhungen für die Kunden ein Sonderkündigungsrecht entsteht. Wie viele Schweizer Premium-Kunden tatsächlich davon Gebrauch machen werden, bleibt abzuwarten.

XingFail: In Deutschland vorerst kein Grund zur Sorge

Die deutschen Kunden sind vorerst nicht von der Preissteigerung für die Premium-Mitgliedschaft betroffen. Glaubt man den Argumenten Robert Beers, wird dies aufgrund der unterschiedlichen Strategien für Deutschland und die Schweiz auch so bleiben. Doch letztlich könnte auch Xing Deutschland auf die Idee kommen, Service-Erweiterungen preislich an die Premium-Nutzer weiterzugeben. Immerhin die Kommunikation dürfte nach dem schweizerischen #XingFail allerdings transparenter werden.

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Kim Rixecker
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: WhatsApp, das perfekte Xing-Profil und das Z-Pattern http://t3n.de/news/10-beliebtesten-artikel-woche-25-530295/ 2014-02-22T09:55:06Z
Das Thema, das in dieser Woche die Tech-Branche aufgerüttelt hat, dominiert auch die Hitliste in unserem Wochenrückblick: Facebooks Übernahme des Instant-Messengers WhatsApp für 16 Milliarden …

Das Thema, das in dieser Woche die Tech-Branche aufgerüttelt hat, dominiert auch die Hitliste in unserem Wochenrückblick: Facebooks Übernahme des Instant-Messengers für 16 Milliarden US-Dollar. Mit dem Z-Pattern haben wir euch außerdem in die Psychologie des Webdesigns eingeführt, und zudem gab es Tipps für das perfekte Xing-Profil von der Social Media Week Hamburg.

1. Facebook kauft WhatsApp für 16 Milliarden US-Dollar

facebook_whatsapp_vorschau hat bekanntgegeben den beliebten Instant-Messenger WhatsApp für einen Preis von 16 Milliarden US-Dollar zu kaufen. Die Übernahme hat weitreichende Konsequenzen, da zwei der größten Kommunikationsdienste in Zeiten des Internets miteinander verschmelzen.

Unser Artikel: Facebook kauft WhatsApp für 16 Milliarden US-Dollar

2. WhatsApp-Alternativen – Ein Blick über den Tellerrand

whatsapp_ios_icloud_backupWhatsApp verfügt über eine große Nutzerbasis, fällt jedoch immer wieder durch Sicherheitslücken und fehlende Transparenz negativ auf. Wir haben eine Reihe von Alternativen gefunden, die einen ähnlichen Funktionsumfang bieten und durchaus das Potenzial haben WhatsApp zu ersetzen.

Unser Artikel: WhatsApp-Alternativen: Ein Blick über den Tellerrand

3. Psychologie des Webdesigns: Das Z-Pattern verstehen

Z-Pattern BeispielDas Z-Pattern ist eines der grundlegenden Konzepte bei der Erstellung von Layouts. Wir verraten dir, was sich hinter dem Muster verbirgt und was du bei der Umsetzung beachten musst.

Unser Artikel: Psychologie des Webdesigns: Das Z-Pattern verstehen

4. M3D: Kleiner 3D-Drucker aus Carbon für 150 Euro

m3d_vorschauEine amerikanische Firma namens M3D hat einen 3D-Drucker vorgestellt, der bald via Crowdfunding finanziert werden soll. Der Drucker soll ab 150 Euro erhältlich sein. Gemäß dem Preis hat der Drucker natürlich relativ kleine Verfahrwege.

Unser Artikel: M3D: Kleiner 3D-Drucker aus Carbon für 150 Euro

5. Photoshop-Tutorials: Adobe-Video für Anfänger erleichtert den Einstieg

photoshop tutorial cc 2Ein Photoshop-Tutorial von Adobe richtet sich explizit an Anfänger und soll einen schnellen Einstieg in Photoshop CC bieten. Neben anderen Einführungen bietet Terry White auch ein Video-Tutorial für den Einstieg in Photoshop CS6.

Unser Artikel: Photoshop-Tutorials: Adobe-Video für Anfänger erleichtert den Einstieg

6. Whisper und Secret: Das Märchen von der „geheimen” App-Revolution [Kommentar]

whisperDerzeit erhitzen zwei ungewöhnliche Smartphone-Apps die Gemüter. Im Gefühl der sicheren Anonymität soll ich mit Whisper und Secret intimste Geheimnisse ausplaudern und im Netz mit anderen teilen. Ich bin begeistert von der Idee, weiß aber auch: Geheim bleibt hier wohl kaum etwas.

Unser Artikel: Whisper und Secret: Das Märchen von der „geheimen” App-Revolution [Kommentar]

7. Content-Strategy: t3n zeigt euch das Content-Flow-Diagramm

Strategy

„Der Kunde ist König“ heisst es. Im Web ist es aber definitiv der Inhalt: Content-first, „Content is king“, Content-Strategy. Keine Frage, Inhalte sind wichtig und manchmal auch leicht geschrieben, aber wie sieht es mit der Planung bei größeren Projekten aus?

Unser Artikel: Content-Strategy: t3n zeigt euch das Content-Flow-Diagramm

8. So erstellst du das perfekte Xing-Profil [#smwhh]

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWas macht ein gutes Xing-Profil aus? Marc Kadish, Produktmanager bei , hat während seines Vortrags zur Social Media Week Hamburg wichtige Tipps und Tricks für Einsteiger genannt.

Unser Artikel: So erstellst du das perfekte Xing-Profil [#smwhh]

9. E-Commerce: 5 Tipps für gute Danke-Seiten

turbo speed shopping cartIm E-Commerce wird Erfolg oftmals mit der Anzahl der Bestellungen gleichgesetzt. Wie wäre es aber, wenn ihr auch nach einer Bestellung weiter daran arbeitet, dass euer Umsatz steigt? Mit diesen Tipps für Danke-Seite könnte das klappen.

Unser Artikel: E-Commerce: 5 Tipps für gute Danke-Seiten

10. „Seid ihr high?”: Samsung hätte Android kaufen können und lehnte ab

samsung_galaxy_round_1Samsung hätte Android kaufen können und hat abgelehnt – angeblich etwas überheblich. Hat der südkoreanische Konzern sich hier eine riesige Chance entgehen lassen?

Unser Artikel: „Seid ihr high?”: Samsung hätte Android kaufen können und lehnte ab

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Lea Weitekamp
So erstellst du das perfekte Xing-Profil [#smwhh] http://t3n.de/news/xing-profil-tipps-529756/ 2014-02-20T12:03:18Z
Was macht ein gutes Xing-Profil aus? Marc Kadish, Produktmanager bei Xing, hat während seines Vortrags zur Social Media Week Hamburg wichtige Tipps und Tricks für Einsteiger genannt.

Was macht ein gutes Xing-Profil aus? Marc Kadish, Produktmanager bei , hat während seines Vortrags zur Hamburg wichtige und Tricks für Einsteiger genannt.

Xing ist in Deutschland das mit deutlichem Abstand größte Karrierenetzwerk. Hier treffen im Idealfall Bewerber auf Unternehmen, manchmal auch auf Headhunter. Auf der Social Media Week in Hamburg gab Marc Kadisch rund 40 Teilnehmern einige Tipps zur Optimierung ihres Xing-Profils.

Xing: So gelingt der erste Eindruck

Entscheidend für den ersten Eindruck ist vor allem das Profilfoto. Kadisch rät, darauf möglichst viel Gesicht zu zeigen. Solche Bilder funktionieren nämlich auch bei kleineren Auflösungen, zum Beispiel in Übersichten.

Der selbsternannte „Xing-Experte Nr. 1“ Joachim Rumohr setzt in seinem Nutzerprofil auf das sogenannte Portfolio. (Screenshot: t3n)
Der selbsternannte Xing-Experte Nr. 1 Joachim Rumohr setzt in seinem Nutzerprofil auf das sogenannte Portfolio. (Screenshot: t3n)

Wichtig ist auch die Entscheidung zwischen Lebenslauf und Portfolio. Hier muss sich jeder Nutzer die Frage stellen: Was will ich auf Xing erreichen? Funktioniert das eher über ein Portfolio mit Bild- und Textelementen oder einen klassischen Lebenslauf? In den Einstellungen können Nutzer festlegen, welche der beiden Formate einem Besucher initial angezeigt werden.

„Ich biete“ und „Ich suche“ sind für Xing sehr wichtige Elemente des Lebenslaufs. Hier lohnt es sich, die eigenen Fähigkeiten in kurzen Schlagworten zu hinterlegen. Nutzer lassen sich für Xing so leicht bestimmten Themen zuordnen und sind im Umkehrschluss auch leichter für Recruiter auffindbar. Bist du Entwickler? Dann hinterlege dort doch Schlagworte wie „JavaScript“ oder „Perl“.

Xing-Tipps: Ebenfalls wichtig sind Autocomplete- und Karrierewunsch-Funktionen

Wer schon einmal seine ehemaligen oder aktuellen Arbeitgeber im Lebenslauf hinterlegt hat, kennt sie: die Autocomplete-Funktion. Xing liefert Nutzern damit schon während der Eingabe weniger Buchstaben in der Datenbank hinterlegte Vorschläge. Wer sie verwendet, kriegt von Xing daraufhin unter anderem bessere Kontaktvorschläge.

Auch über die Funktion „Karrierewünsche“ hat Kadisch in seinem Vortrag gesprochen: Hier können Nutzer ihr Interesse oder ihre Ablehnung gegenüber Jobangeboten deutlich machen – und sich damit auch vor ständigen Anfragen fremder Recruiter schützen.

Das „Logged-out-Profil“ zur besseren Auffindbarkeit in Suchmaschinen

Eine interessante aber vielen Anfängern unbekannte Funktion ist das sogenannte „Logged-out Profil“. Es ist für alle Besucher sichtbar, die nicht bei Xing angemeldet sind und ist über Suchmaschinen wie Google auffindbar. Nutzer können die Menge an darauf sichtbaren Informationen in den Einstellungen unter dem Reiter „Privatsphäre“ definieren.

Die Option zur Sichtbarmachung des Xing-Profils in Suchmaschinen findet sich in den Einstellungen. (Screenshot: t3n)
Die Option zur Sichtbarmachung des Xing-Profils in Suchmaschinen findet sich in den Einstellungen. (Screenshot: t3n)

Erweiterte Möglichkeiten zur Personalisierung der eigenen Profilseite erhalten Nutzer mit den kostenpflichtigen Premiumfunktionen. Sie können damit beispielsweise das eigene Portfolio mit mehr Foto- und Textelementen füllen und die „Karrierewünsche“ genauer festlegen.

Kennst du weitere Tipps zur Verbesserung des eigenen Xing-Profils? Dann schreib uns doch einen Kommentar.

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Lars Budde
Xing erweitert Premium-Angebot um kostenlose „Xing workspaces“ http://t3n.de/news/xing-premium-workspaces-505420/ 2013-10-30T11:40:33Z
Xing Premium wurde am gestrigen Dienstag um einige neue Funktionen bereichert, darunter detailliertere Angaben über Profilbesucher und kostenlosen Zugang zu verteilten Arbeitsplätzen.

Premium wurde am gestrigen Dienstag um einige neue Funktionen bereichert, darunter detailliertere Angaben über Profilbesucher und kostenlosen Zugang zu verteilten Arbeitsplätzen.

Das Karriere-Netzwerk Xing hat sein 10-jähriges Firmenjubiläum gefeiert und neue Funktionen für Premium-Mitglieder bekanntgegeben. Laut Xing-Chef Thomas Vollmoeller habe man „in den vergangenen Jahren nicht genug für die Premium-Kunden getan“. Ab sofort erhalten sie deshalb erweiterte Statistiken über Profilbesucher, zusätzliche Suchfilter im Bereich „Mitglieder entdecken“ und kostenlosen Zugang zu „Xing workspaces“.

Xing Premium mit verteilten Arbeitsplätzen, sogenannten „Xing workspaces“

(Quelle: Xing)
(Quelle: Xing)

Ab sofort sehen Xing-Nutzer über das „Premium-Cockpit“ nicht nur, „wer ihr Profil besucht hat, sondern sie erhalten weiterführende Statistiken darüber, wann, wie oft und von woher der Besuch erfolgte. Zudem machen wir transparent, über welche Suchbegriffe Premium-Mitglieder gefunden wurden und aus welchen Branchen oder von welchen Firmen ihre Besucher schwerpunktmäßig stammen“, schreibt Xing. Erstmals können Premium-Mitglieder außerdem einsehen, welche Aktivitäten andere Nutzer beim Besuch ihres Profils ausgeführt haben. Personaler werden hierbei gesondert ausgewiesen.

Eine weitere große Neuerung sind die „Xing workspaces“, kostenlose Arbeitsplätze an festgelegten Standorten. Premium-Mitglieder erhalten hier „einen im XING-Look gestalteten Arbeitsplatz inklusive WLAN-Zugang“. Die workspaces resultieren aus einer Kooperation mit Design Offices und sind vorerst auf vier Standorte beschränkt. Zwei davon befinden sich in München, zwei weitere in Nürnberg und Düsseldorf. Auf Anfrage erfuhren wir, dass fürs erste Quartal des nächsten Jahres drei weitere Standorte in Berlin, Hamburg und Frankfurt geplant sind.

So sollen die Xing workspaces aussehen. (Quelle: Xing)
So sollen die Xing workspaces aussehen. (Quelle: Xing)

Auch die einjährige, kostenlose Mitgliedschaft bei Blinkist ist neuer Bestandteil der Premium-Funktionen. Bei Blinkist handelt es sich um eine iOS-Applikation, die Inhalte von Büchern in kurze Texthappen aufteilt und somit leicht verdaulich zusammenfasst. Xing verspricht darüber hinaus, den „Bereich der Offline-Mehrwerte und Partnerangebote in den kommenden Monaten Schritt für Schritt weiter auszubauen“. "Wir wollen die Online-Welt von Xing weiter mit der Offline-Welt verknüpfen", so Vollmoeller.

Kostenlose Testphase und Geburtstagsaktionen in Planung

Den rund 800.000 Premium-Mitgliedern werden die neuen Funktionen schrittweise und automatisch zur Verfügung gestellt. Anlässlich des Firmenjubiläums sind für November eine kostenlose Testphase sowie weitere „Geburtstagsaktionen“ geplant.

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Lars Budde
Von Penetration und Buzzword-Bingo: 7 Tipps für richtiges Netzwerken http://t3n.de/news/penetration-buzzword-bingo-7-496893/ 2013-09-21T05:00:16Z
Netzwerken ist eigentlich keine Kunst, doch auf XING, LinkedIn und Co. wird man immer wieder Opfer hemmungsloser und unpassender Kontaktanfragen. Unser Gastautor gibt sieben Tipps, um die Welt ein …

Netzwerken ist eigentlich keine Kunst, doch auf , und Co. wird man immer wieder Opfer hemmungsloser und unpassender Kontaktanfragen. Unser Gastautor gibt sieben , um die Welt ein Stück besser zu machen.

Immer mehr Menschen leiden an Kontaktanfragen-Tourette

Das Geheimnis für richtiges Netzwerken? Lässt sich in sieben Tipps zusammenfassen. (Screenshot: XING)
Das Geheimnis für richtiges Netzwerken? Lässt sich in sieben Tipps zusammenfassen. (Screenshot: XING)

Es gibt Anfragen, die führen eine spontane Schockstarre hervor. Der ein oder andere Heiratsantrag zum Beispiel, oder der Satz „Ich würde gerne mein Netzwerk erweitern“. Völlig aus dem Nichts kommen diese Kontaktanfragen bei XING oder LinkedIn – oft von Menschen, die man nicht kennt und auch gar nicht kennen möchte. Netzwerken ist wichtig, keine Frage. Leider gibt es aber immer mehr Menschen, die an Kontaktanfragen-Tourette leiden, was zu völlig willkürlichem und sinnfreien Versenden von Kontaktanfragen führt. So kann schon eine harmlose Suche nach Stichworten das unkontrollierte Versenden von Kontaktanfragen provozieren.

Es gibt natürlich viele Dinge, die die Menschheit eint: Wir atmen Luft, trinken Wasser und haben auch sonst viele Gemeinsamkeiten. Das ist ja auch schön. Bei den Business-Netzwerken wie XING oder LinkedIn aber sind diese Gemeinsamkeiten vielleicht etwas zu allgemein.

Der Nutzen von XING und Co. liegt natürlich darin, neue Kontakte zu knüpfen. Man will Erfahrungsaustausch betreiben, etwas verkaufen oder eine Kooperation starten. Für all das braucht man einen Kontakt – so weit in Ordnung. Das Problem ist nur: Das Gegenüber sollte eine klitzekleine Idee davon bekommen, warum er denn nun eine Kontaktanfrage bekommen hat. Die Wahrscheinlichkeit nämlich, dass die Person, die eine Anfrage geschickt bekommen hat, keinen blassen Schimmer hat, wer du bist, ist groß. Auch wenn man sich schon persönlich getroffen hat (damit ist nicht gemeint „man lebt im gleichen Universum“ oder „man hat mal im gleichen Jahr die CeBIT besucht“), sollte man dem Gegenüber auf die Sprünge helfen.

Die folgenden sieben Punkte sollen dabei helfen.

  1. Anliegen auf den Punkt bringen. Eine einfache Kontaktanfrage mit einem „Schön, dass ich Sie hier auch bei XING treffe“ ist – sagen wir mal – suboptimal. Die seherischen Fähigkeiten sind bei den meisten wirklich nicht gut. Nur wenige Unternehmen leisten sich einen firmeneigenen Schamanen und wenn, ist er oft extrem ausgelastet. Es empfiehlt sich, kurz und knapp zu schreiben, was man will.
  2. Kurz und knapp schreiben. Die meisten sind nicht so gut im Lesen. Zu viele Buchstaben verwirren und machen müde. Je mehr Buchstaben, desto müder. Nach drei Sätzen steigt die Gefahr, dass man vor dem Monitor einschläft, exponentiell an. Daher sollte man kurz und knapp schreiben, worum es geht.
  3. Keine Buzzwords. Nicht jeder mag veganen Latte Macchiato mit Sojamilch oder Club Mate und ist so independent wie man selber. Es mag also sein, dass die Idee die komplette Bandwith abdeckt und der Impact im B2B-Umfeld total deep ist. Es kann sogar sein, dass man schon total oft erfolgreich gepitched hat. Und voll disruptiv ist man sowieso. Es könnte nur passieren, dass das Gegenüber nicht weiß, welche Sprache man spricht und DAS ist ein Problem. Am besten man lässt die ganzen Buzzwords einfach weg.
  4. Lesen. Verrückt, ich weiß. Aber lesen hilft wirklich manchmal. Am besten, man schaut vorher (das ist der Zeitpunkt, bevor man eine Kontaktanfrage versendet), was der andere so treibt. Wenn man also Weihrauchbalsam vermarkten will, könnte das Gegenüber vielleicht nicht zu 100 Prozent der richtige Ansprechpartner sein. Auch die Blattsammlung der „444 Möglichkeiten mit Ausdruckstanz Geld zu verdienen“ interessieren nicht jeden.
  5. Penetration vermeiden. „Viel hilft viel“ stimmt nicht immer. Wenn man also jemanden kontaktiert hat, dieser sich aber nicht meldet, dann ist es ganz ungünstig, diese Person immer wieder neu zu kontaktieren. Es gibt Menschen, die reagieren darauf ganz allergisch. Es könnte sonst passieren, das die eigene E-Mail-Adresse in jedem Newsletter der Welt auftaucht – quasi als Antwort auf das Penetrieren.
  6. Keine automatischen Kontaktanfragen versenden. Es mag verlockend sein, das komplettes Adressbuch bei XING und Co. hochzuladen, um sich auf einen Schlag mit allen zu vernetzen. Das Problem ist nur: Diese „Einladungsfunktion“ wird irgendwann Kriege auslösen oder es kommen Menschen anderweitig zu Schaden. Die wenigsten Menschen möchten sieben Mal am Tag automatische Einladungen zu irgendwas haben.
  7. Wichtig: Die ersten sechs Punkte zweimal sorgfältig durchlesen und beachten. Manchmal vergisst man ja was.

In diesem Sinne: Fröhliches Vernetzen.

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Maik Klotz