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Alle unter einem Dach: Multistore

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Erfolgreiches Praxis-Beispiel: Spiele-Offensive.de

Das Unternehmen forHeads-network betreibt ein weites Netz von Onlineshops in der Spielwarenbranche, darunter spiele-offensive.de, puzzle-offensive.de, kreativ-offensive.de und würfel-offensive.de. Den Ausgangspunkt bildete der 2002 gestartete Shop spiele-offensive.de. Im folgenden Interview erklärt Unternehmensgründer Frank Noack, welche Erfahrungen er mit dieser Strategie gemacht hat.

Interview mit Frank Noack, der mit forHeads-network ein Netzwerk von unterschiedlichen Onlineshops in der Spielebranche betreibt.

Sie betreiben mehrere Themen-Onlineshops über ein gemeinsames Backend, jedoch mit streng getrennten Frontends. Welche Vorteile hat diese Struktur?

Durch die Bearbeitung verschiedener Themengebiete mit jeweils angepassten Onlineshops ist es uns möglich, sehr gezielt auf die Besonderheiten in der jeweiligen Produktgruppe und Zielgruppe einzugehen. Die einzelnen Shops lassen sich hervorragend als Experten für ihr jeweiliges Gebiet positionieren. Unsere Kunden fühlen sich dadurch gut aufgehoben. Erst im Backend werden die Shops zusammengeführt. Die meisten logistischen Prozesse oder Datenprozesse sind ja vom Ablauf her bei allen Shops identisch. So können wir die Ressourcen in Support und Logistik viel besser ausnutzen.

Wirkt sich die Strategie positiv auf Ihren Umsatz und die Konversionsrate aus?

Da wir keinen Shop haben, in dem wir alles gebündelt anbieten, liegen uns keine direkten Vergleichszahlen vor. Fakt ist jedoch: Je spezieller das Thema eines unserer Shops ist, desto höher ist seine Konversionsrate.

Wie verknüpfen Sie Ihre Shops in der Kundenansprache, nutzen Sie Cross-Selling-Instrumente oder Ähnliches?

Auf den Webseiten finden sich Links zu den jeweils anderen Shops, die es den Kunden ermöglichen, mitsamt ihrem Warenkorb zu wechseln. In Newslettern weisen wir nur bei besonderen Aktionen oder Anlässen auf die anderen Shops hin. Spätestens jedoch, wenn ein Kunde unser Paket erhält, wird er durch die beigelegten Flyer auf die übrigen Angebote aufmerksam.

Sind Multistores ein probates Mittel für jeden Shop-Betreiber?

Multistores bieten sich vermutlich nicht in jedem Zusammenhang an. Ich denke jedoch, dass die meisten Shopbetreiber davon profitieren können, wenn sie die entsprechenden IT-Kapazitäten haben. Vor allem, wenn sich, wie bei uns, das Hauptarbeitsfeld „Spielzeug“ in unterschiedlich zu bearbeitende Segmente oder Zielgruppen unterteilt, ist es sehr sinnvoll.

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Eine Reaktion
Maik

Hallo,

ich habe gerade den Artikel in der Printausgabe gelesen. Als Beispiel für das „Master & Slave“ - Konzept wird unter anderem http://www.vinexus.de und http://www.finesttastes.de erwähnt. Dabei ist mir aufgefallen, dass bei einem bestimmten Produkt auf beiden Website eine identische Beschreibung verwendet wird.

Ergibt sich daraus nicht schnell ein Problem in Sachen „Doppelter Inhalt“?

Viele Grüße!

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