Entwicklung & Design

Anfangsplanung und Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg: Webprojekte von A bis Z erfolgreich durchführen

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Nach dem Projekt ist vor dem Projekt

Geht das Projekt termingerecht online, freuen sich Kunden und Agentur. Eigentlich sollte das Projekt damit erfolgreich beendet sein. Doch oft sind Bugs und Feature-Wünsche nicht klar voneinander abgegrenzt und die Dokumentation ist noch nicht fertiggestellt. Die finalen Korrekturen ziehen sich weit über die geplante Abnahme hinaus. Je länger die Korrekturen dauern, desto mehr Wünsche werden noch im ursprünglichen Budget untergebracht. Gerade bei Festpreisen wird das Projekt so nicht nur eine Belastung für das Budget, sondern auch für die Nerven der Projektbeteiligten.

Ein Projekt-Controlling-Tool hilft auch in dieser Phase, denn mit einer sauberen Dokumentation der Korrekturwünsche und dem Abgleich mit den angebotenen Leistungen lässt sich diese Situation vermeiden. Schon ein einfaches Bug-Tracking-Tool wie Mantis [2] hilft, die einzelnen Anforderungen und Wünsche zu kategorisieren und so einen klaren Schnitt für die Projektabnahme zu ziehen.

Zufriedene Projektpartner bilden die Basis für eine weitere Zusammenarbeit. Im Anschluss an das erfolgreich abgenommene Projekt folgen etwa Schulungen, Erweiterungen, Serviceverträge sowie oft die Vermarktung des neuen Auftritts und in der Zukunft vielleicht ein weiterer Relaunch.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

9 Kommentare
Daniel

Aus welcher Software stammt der Screenshot mit dem Zeit/Ablaufplan?

alexzwo
alexzwo

vermute es ist OpenProj. benutze es selber.

Alex

Philipp

Schöner Artikel, auch wieder etwas dazu gelernt.

Tobias Martin

Hallo,

da von verschiedenen Seiten nach der Software gefragt wurde. Ja es ist der Tat OpenProj.

Viele Grüße aus Berlin

Tobias

nicolette
nicolette

Keine Bereitschaft die Leistung zu bezahlen!

Meine Erfahrung ist, dass egal wie gut und genau geplant wird, im Laufe der Realisierung kann es oft zu Änderungen kommen, Kunde will besonders in der Phase der Umsetzung ständig Änderungen, weil beim Kunden selbst Uneinigkeit über Inhalte, Konzept usw. herrscht.

So weit ja so gut. Ich bekomme dann als PM die Stundenaufwendungen (Ist) gemeldet und siehe da, das kalkulierte Soll ist um Längen überschritten. Nach Schule wird jetzt halt ein Nachtrag abgerechnet.

Fazit: Egal ob im Angebot was dazu steht, oder nicht. Die meisten Kunden wollen das nicht bezahlen.

Bleibt man „hart“ ist das Geschäft gestört, und Folgeaufträge gefährtet, gibt man nach, kann man den Laden schnell schliessen.

Klaus

nicolette Kenne das nur zu gut…

Vladi
Vladi

Ohne Zweifel ein schöner Artikel. Behandelt leider aber nur das A eines Projekts – nämlich die „A“nalyse! Nur in dieser Phase alles richtig zu machen ist einfach zu wenig. Klar kann man dem Kunden ganz viel Vorführen – am besten so schnell wie möglich – wenn es so gut klappt, dann kann die Agentur ja noch ein paar Features implementieren ;)

Ist das geschilderte Vorgehen optimal für jedes Projekt ? Interessierter Leser sollte sich lieber mit Themen wie Wasserfallmodell, Test-First, Prototyping, EXTREME-PROGRAMMING, QA, !!! PROZESS-Qualitätssicherung! beschäftigen, dann versteht man was hier eigentlich vorgeschlagen wird und welche Nachteile es hat. Von t3n hätte ich eigentlich mehr erwartet.

franke orx 110

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timD
timD

Hallo Tobias, hallo Andrea,
du schreibst viel zu den Rahmenbedingungen und der effizienz der Kommunikation – das Thema habe ich mal auf meiner Seite aufgegriffen und um einen, aus meiner Sicht fast noch wichtigeren, Punkt ergänzt: die Kommunikationsebenen.

Ich denke, dass viele Personen in Leitungsfunktionen zu wenig Hintergrundwissen haben, was die Kommunikation in sich selber anbelangt – ob durch NLP oder sonst was.

Vielleicht kannst du den Link ja noch unter „weiteres“ oder so aufnehmen, ich würde mich sehr freuen: http://www.projekt-smag.de/kommunikationsmatrix

Das die Kunden das ungerne bezahlen wollen kenne ich aber leider auch :(

Btw: Haltet Ihr es für sinnvoll, Kommunikationsseminare o.ä. für Führungskräfte innerhalb eines Unternehmens verpflichtend zu machen?

Grüße und Danke für deinen tollen Beitrag,
Tim