Die besten Static-Site-Generatoren im Vergleich: Statisch, praktisch, gut!

Statische Websites galten lange als unzeitgemäß, heute sind die wieder auf dem Vormarsch. Das hat gute Gründe: Sie lassen sich günstiger hosten, zeigen deutliche Performance-Vorteile und bieten Hackern weniger Angriffsflächen. Moderne Static-Site-Generatoren bieten zudem die Vorzüge dynamischer Programmierung, ohne den Ballast eines ganzen CMS im Schlepptau zu haben. Ein Tool-Vergleich.

Sie sind wie die Schallplatte: Statische Websites sind zurück. Knapp 60 Prozent aller Websites sind statisch [1], also nicht dynamisch generiert oder durch ein CMS betrieben – und es werden wieder mehr. Einsatzgebiete gibt es viele: Klick-Dummys und Templates, statische Blogs oder E-Books, Dokumentationen oder Styleguides. Immerhin haben statische Sites einen deutlichen Performance-Vorteil gegenüber schwerfälligen CM-Systemen.

Zwar gab es schon immer HTML-Editoren, mit denen Webdesigner mehr oder weniger komfortabel statische Websites lokal auf ihrem Rechner erstellen und verwalten konnten, aber wirklich befriedigend war das nie. Doch die heutigen Generatoren statischer Websites kann man nicht mit WYSIWYG-Programmen wie Dreamweaver vergleichen. Sie produzieren am Ende zwar im Grunde auch statisches HTML, greifen aber auf Technologien dynamische Programmierung zurück. Die meisten dieser Static-Site-Generatoren bringen eine umfassende Dateiverarbeitung mit, mit der sich Dateien (CSS/JS) beispielsweise zusammenfassen, verarbeiten und minifizieren lassen. Oftmals ist Sass oder Less als CSS- bzw. JavaScript-Präprozessor mit an Bord.

Nahezu alle Systeme unterstützen Markdown als simple Auszeichnungssprache, sodass Webdesigner ihre Inhalte wirklich sehr schnell semantisch auszeichnen können, ohne wirklich Code schreiben zu müssen. Für dynamische Inhalte – ob nun seitenspezifisch oder global – kommt sehr oft YAML Front Matter zum Einsatz.

Die Vorteile

Der Vorteil eines Static-Site-Generators liegt auf der Hand: Webworker können die Dynamik einer Skript-Sprache nutzen, um sich wiederholende Elemente nicht jedes Mal neu schreiben zu müssen oder Markup mit dynamischen Daten zu vermischen. So muss ein Webdesign einen Navigationspunkt zum Beispiel nur einmal ändern, er wird automatisch auf allen anderen Seiten aktualisiert. Das spart viel Arbeit und vermeidet Fehler. Dafür sind auch keine serverseitigen Skriptsprachen(-kenntnisse) notwendig. Im Grunde reichen HTML-, CSS- und JavaScript-Kenntnisse aus, um statische Sites mit diesen Tools zu erstellen.

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