Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

t3n 8

Der Java Content Repository Standard im Portrait: Content für alle

    Der Java Content Repository Standard im Portrait: Content für alle

Der Standard für eine „Content Repository API for Java Technology“ beschreibt eine klare Schnittstelle zwischen Anwendung und Content-Ablage. Die Definition und Vereinheitlichung einer solchen Schnittstelle erleichtert die systemübergreifende Nutzung von Content und erschließt damit ein bisher nur mit viel Mühen auszuschöpfendes Potenzial.

Trotz erheblicher Konsolidierungstendenzen ist der Markt im Bereich von Systemen, die den Content-Lifecycle unterstützen, äußerst unübersichtlich und heterogen. Entstanden aus dem Bedarf, Websites oder Dokumente in einfacher Weise zu bewirtschaften, sind Content Management Systeme immer weiter gewachsen und dringen nun verstärkt in strategische Unternehmensbereiche vor. Inzwischen benötigen Unternehmen eine tragfähige Content-Infrastruktur, auf deren Basis sie die vielfältigen, auch geschäftskritischen Webanwendungen aufsetzen können. Zurzeit sind in diesem Bereich allerdings keine hinreichenden Industriestandards vorhanden, auf denen aufgebaut werden kann. Vielmehr gibt es eine Vielzahl proprietärer Systeme, die nur schwer miteinander verbunden werden können. Vergleicht man dies etwa mit Datenbanken oder Application-Servern – Systemen, die als Infrastruktur für eine Vielzahl von Anwendungen dienen – wird der Unterschied augenfällig. Hier setzt der Standard „Content Repository API for Java Technology“ (JCR) an, der im Rahmen des JSR-170 spezifiziert und in der Version 1.0 im Juni 2005 veröffentlicht wurde. Er stellt eine standardisierte API für den Zugriff auf Content-Repositories zur Verfügung.

Content Repositories

Eine Webanwendung, etwa ein Mitarbeiterportal im Intranet, lebt von den Inhalten, die dem Benutzer für die von ihm zu erledigenden Aufgaben zur Verfügung gestellt werden. Der Nutzer muss Zugriffsberechtigungen haben, um Content nutzen und verändern zu dürfen, er möchte gezielt nach Inhalten suchen können oder über die aktuellen Neuigkeiten auf seinem Gebiet informiert werden. Dies macht deutlich, dass es hier nicht um die reine Bereitstellung von Daten geht, sondern diese Daten mit bestimmten Services zu versehen sind. Zu ihnen gehören beispielsweise eine Zugriffskontrolle, eine Möglichkeit zur Suche und eine Versionierung. Es sind relativ wenige, aber äußerst wichtige Services, die in den Content-nutzenden Anwendungen immer wieder benötigt werden. Diese von den Anwendungen zu trennen und über eine standardisierte API zur Verfügung zu stellen, ist die Idee des JCR. Somit müssen diese Funktionalitäten nicht immer und immer wieder aufs Neue in der Anwendung implementiert werden, sondern werden einfach über die Repository-API abgerufen. Eine solche standardisierte API steigert nicht nur die Effizienz in der Anwendungsentwicklung, sie erleichtert den Kunden auch den Umstieg auf andere Systeme, sei es ein neues Repository (mit Standard-API), seien es entsprechende Anwendungen.

Die Content Repository API

Im Folgenden werden die Grundzüge des Content-Repository-Standards vorgestellt. Dieser Überblick lässt natürlich viele Details der Spezifikation außer Acht. Hierfür sei auf die Spezifikation selbst verwiesen [1]. Einige Randbedingungen wurden bei der Ausarbeitung der Spezifikation als wesentlich betrachtet und entsprechend als besondere Ziele formuliert:

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden