t3n 7

Die Entwicklungsumgebung in der Praxis: Eclipse-Workshop

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Quellcode aus dem Dateisystem

Nach dem Import von Daten mittels Zugriff auf ein Repository soll nun der Import von Daten aus dem lokalen Dateisystem durchgeführt werden. Zur Vorbereitung wird ein selbst erstellter Extensionrahmen oder eine bereits fertige Extension als Verzeichnis in das lokale Dateisystem kopiert. Im vorliegenden Beispiel wurde die bekannte News-Extension von Rupert Germann eingesetzt.

Der Import erfolgt in ein Projekt, das über „File -> New -> PHP Project“ neu angelegt wird. Als Projekttyp kommt wieder ein PHP-Projekt zum Einsatz, das den Namen „tt_beispiel“ erhält. Die übrigen Voreinstellungen werden, wie vorgeschlagen, akzeptiert. Der Import der Daten erfolgt über den Menüpunkt „File -> Import“. Dieser öffnet einen Wizard, in dem im Bereich „General“ der Eintrag „Filesystem“ ausgewählt wird.

Der Filesystem-Importer öffnet nun ein Fenster, in dem zunächst im Eintrag „From directory“ der Pfad zum Verzeichnis der Extension anzugeben ist. Wählen Sie alle Unterverzeichnisse und Einzeldateien der Extension aus (ohne das Extensionverzeichnis selbst) und beenden Sie den Dialog. Nach dem Import steht der Quelltext der Extension im ausgewählten Projekt zur Verfügung. Dieser Importweg eignet sich besonders gut, um dem Projekt einzelne Dateien nachträglich hinzuzufügen.

Import von Daten aus dem lokalen Dateisystem in ein vorhandenes Projekt.

Import von Daten aus dem lokalen Dateisystem in ein vorhandenes Projekt.

Nach dem Importieren von Daten und der Organisation in Projekten benötigen zusammengehörende Projekte noch Kenntnisse voneinander, um hilfreichen Funktionen wie der automatischen Code-Vervollständigung die notwendigen Informationen bereitzustellen. Eclipse besitzt die Fähigkeit, solche Projekte in Beziehung zueinander zu stellen. Im vorliegenden Beispiel soll das per Dateisystem importierte Projekt „tt_beispiel“ in Beziehung zum Projekt „TYPO3core“ gestellt werden. Während der Entwicklung von „tt_beispiel“ kennen die PHP-Tools dadurch – soweit möglich – die vom TYPO3-Kern bereitgestellten APIs.

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