E-Commerce

ERP für Shopsysteme: Mehr als nur Warenwirtschaft

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Zeit zu wechseln

Welcher Shopbetreiber braucht ein ERP-System? Eigentlich müsste die Frage lauten: Ab wann benötigt ein Shopbetreiber (oder ein eBay-Profiseller oder ein Amazon-Seller) ein Shopsystem? Am besten von Anfang an! Denn dann ergeben sich später nicht die Probleme, die die meisten großen Händler jetzt haben.

Viele Shopsysteme bringen diverse, rudimentäre Funktionen mit, um die eingegangenen Aufträge zu einem gewissen Grad auch verwalten zu können oder um dem Kunden Lagerbestände zu vermitteln. Irgendwann schlägt sich aber die fehlende Systemtiefe auf eine Ressource nieder: den oder die Sachbearbeiter. Dieser Umstand treibt in der Folge die Kosten in die Höhe und die Margen sinken. Der Shopbetreiber merkt zwar, dass der Laden brummt, seine Mitarbeiter immer mehr zu tun haben, und dass er unter Umständen sogar Personal aufstocken muss. Er merkt aber meistens nicht, dass dadurch seine Marge pro verkauftem Artikel immer geringer wird. Ein derartiger Shop verzeichnet zwar humanes Wachstum, der Gewinn am Geschäft steigt aber nicht linear mit an.

Anders sieht es aus, wenn man die Systeme bereits während der Geschäftsgründung so auslegt, dass sich ein Unterschied von zehn zu 1.000 Pakten am Tag nicht in der kaufmännischen Abteilung auswirkt, sondern höchstens in der eigenen Versandabteilung. Das ist dann nun nicht wirklich das Schlechteste.

Wann ist also der richtige Zeitpunkt für den Shopbetreiber, die Backoffice-Systeme so zu schalten, dass die Effizienz im Betrieb erhalten bleibt und das bestehende Personal nicht von nicht-administrativen Aufgaben blockiert wird? Man sollte sich seine Verkaufsentwicklung und die eigene Auslastung sowie die seiner Mitarbeiter genau ansehen. Sind die Tagesziele noch gut zu erreichen? Kann man seinen Kunden noch die versprochenen Leistungen (beispielsweise die Bearbeitung der Aufträge innerhalb eines Tages) zusichern? Oder muss man Personal aufstocken?

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Ein Kommentar
Pintiles
Pintiles

Ich würde den Artikel von 2012 gerne lesen! Die Ausgabe 28 kann ich leider nicht kaufen, der Onlineshop scheint defekt (Fehler 500). Können Sie den Artikel bitte veröffentlichen?

Ich würde mich sehr darüber freuen!

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