Entwicklung & Design

Frameworks und Gratis-Tools, die Webentwicklern das Leben erleichtern

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Server

„node.js“ ist ein Server, der insbesondere mit kleinen Datenmengen dank seiner ständigen Verfügbarkeit verhältnismäßig schnell umgehen und darauf antworten kann [2]. Das Besondere: Als Programmiersprache dient hierbei JavaScript.

Obschon Server nicht zu den Frameworks eines Programmierers im klassischen Sinn gezählt werden, dienen sich auch hier zahlreiche Tools an, um den Entwickler zu entlasten. So rücken die schnellen Webserver-Alternativen „NGINX“ und „lighttpd“ Apache zu Leibe und stoßen dabei auf reichlich Zuspruch. Bei großen Traffic-Mengen und mehreren Servern kommt man zudem nicht umhin, passende Zwischenspeicher wie „Varnish Cache“ oder Load Balancer wie „HAProxy“ einzusetzen.

Eine gänzlich andere Zielgruppe bedient das auf Ubuntu aufsetzende Server-Betriebssystem „OpenStack“, das als Basis für Cloud-Projekte dient. Dabei soll es möglich sein, sowohl gemeinsam genutzte Rechenleistung als auch große Mengen Speicherplatz als Cloud-Lösung für andere zur Verfügung zu stellen.

Data Storage

Apropos Speicherplatz – auch dafür gibt es unterstützende Tools. Das in diversen PHP-Frameworks bereits inkludierte „Doctrine“ etwa, das lästigem Aufbereiten von Daten für etwaige Datenbanken ein Ende bereiten will. Stattdessen speichert die Bibliothek PHP-Objekte direkt in ein relationales System und erlaubt Zugriffe über den SQL-Dialekt „Doctrine Query Language“ (DQL).

Wer nicht mit PHP entwickelt oder auf relationale Systeme verzichten möchte, findet mit NoSQL-Datenbanken [3] eine Alternative. Dokumentenbasierte Datenbanken wie „mongoDB“ oder Schlüssel-Wert-Speicher wie „CouchDB“ sind einfach zu handhaben und äußerst leistungsstark. Der Wegfall einer starren Tabellen-Struktur macht sie zudem äußerst flexibel und erweiterbar.

Sonstiges

Es bleibt, was in keine Kategorie passt. Frameworks für andere Programmiersprachen also. Die ebenfalls dem MVC-Ansatz folgenden Bibliotheken „Django“, „Ruby on Rails“ und „Play“ unterstützen Python-, Ruby- und Java-/Scala-Entwickler bei ihrer Arbeit. „Scala“, die stark skalierbare, in den Grundzügen aber an Java angelehnte Programmiersprache, ist übrigens ebenfalls einen Blick wert.

Fazit

Welches Ziel ein Entwickler auch verfolgt, ein Framework, das ihm den Weg erleichtert, existiert bereits mit ziemlicher Sicherheit. Wichtig für die Wahl ist neben genauer Kenntnis eigener Anforderungen vor allem Offenheit. Die Ansätze einzelner Frameworks wirken mitunter absurd und erfordern immer wieder, dass selbst erfahrene Programmierer über den eigenen Schatten springen und sich auf eine Keynote oder einleitende Worte der Entwickler einlassen. Doch nur Mut, der Aufwand lohnt sich. Meistens.

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