Software

Bessere Performance mit TYPO3: Frisiert und aufgebohrt

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TYPO3

Abschließend
werfen wir noch einen Blick auf TYPO3 selbst. Die TYPO3-Entwickler
haben im Laufe der Jahre eine Menge getan, um die Geschwindigkeit zu
verbessern. Doch TYPO3 ist eine komplexe Anwendung und jede Funktion
erzeugt Last. Aber auch ohne die Optimierung von Code lässt sich
die Performance von TYPO3 in der Regel verbessern. Die Nutzung der
Caching-Optionen (Page Caching) bescherte uns enorme
Performance-Steigerungen. Unsere Benchmarks offenbarten eine
Geschwindigkeit von 55 Req/s, also eine 2,5-fache Steigerung
gegenüber Seiten ohne Caching. Wichtig ist, auch bei Extensions
auf eine Aktivierung des Caching zu achten.

Sehr hilfreich war auch die Suche nach
Extensions, die entweder kein Caching zulassen, bei jeder Anfrage
ausgeführt werden oder solchen, die das HTML kurz vor der
Ausgabe umwandeln. Diese waren in der Regel große
Performance-Killer. Wendet man bei jeder Extension die oben
vorgestellte Methode zur Messung von Antwortzeiten an, gestaltet sich
die Suche nach den üblichen Verdächtigen aber recht
einfach.

Wie hier deutlich zu sehen ist, bietet TYPO3-Caching den größten Geschwindigkeitsvorteil.

Wie hier deutlich zu sehen ist, bietet TYPO3-Caching den größten Geschwindigkeitsvorteil.

Fazit

Nach einer ganzen Menge erfolgreicher,
aber auch ergebnisloser Anpassung haben wir es letztendlich
geschafft, unsere Server-Performance von 4 Req/s auf 55 Req/s zu
erhöhen (siehe Diagramm). Das ist 14-mal schneller im Vergleich
zur Ausgangslage und ein ordentlicher Erfolg. Im Vergleich zur
maximalen Leistungsfähigkeit des Webservers von 300 Req/s ist
dies jedoch noch immer sehr wenig. Um in diese Bereiche vorzudringen,
müsste man über Loadbalancer, Cluster oder Proxy-Server
nachdenken.

Als Maßnahme zur Optimierung
scheint Caching auf den meisten Ebenen der beste Weg zu sein. In
unserem Fall waren dies der eAccelerator sowie der TYPO3-Cache. Das
wiederum setzt eine gewisse Größe des RAM-Speichers
voraus, was uns zurück an den Ausgangspunkt unseres Artikels
führt: Um gewisse Hardware-Investitionen kommt man einfach nicht
herum.

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