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Branchenlösungen schaffen Standards und optimieren die Pflege: Goldenes Handwerk mit TYPO3

Es gibt Funktionen, die lernt man erst zu schätzen, wenn sie fehlen. Anders herum gibt es auch Funktionen, deren Fehlen zunächst nicht auffällt, die man später aber nicht mehr missen möchte. Aus gutem Grund setzen deshalb immer mehr öffentliche Auftraggeber auf angepasste und durch Zusatzfunktionen bereicherte TYPO3-Installationen. In den letzten Monaten sind die Seiten der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) sowie die der Handwerkskammer Berlin mit ihren neuen Portalen auf TYPO3-Basis online gegangen.

Aktuelle Inhalte sind das Aushängeschild einer Internetseite. Werden sie nicht gepflegt, merken die Kunden das schnell und bewegen sich zu interessanteren Zielen im Internet. Für die Pflege der Inhalte stellt TYPO3 als leistungsstarkes Content Management System eine gute Basis dar. Dennoch tun sich Redakteure manchmal schwer mit der konstanten Bearbeitung und Ergänzung der eigenen Inhalte. Sind es dann noch immer wiederkehrende Arbeiten, wie zum Beispiel das Anlegen von Teasern oder das Zusammenstellen von Übersichtsseiten, breitet sich schnell eine gewisse Nachlässigkeit aus, die den offline publizierten Inhalten nicht gerecht wird.

Einmal editieren – mehrfach publizieren

Der größte Vorteil eines speziell auf Handwerkskammern und Verbände angepassten TYPO3 liegt wohl in der einfachen Abbildung einer homogenen Informationsarchitektur. Bereits beim Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. wurde das Konzept der Übersichtsseiten eingeführt (T3N 02/2005, Innovatives Handwerk, Seite 71) und es hat sich seitdem zur Abbildung inhaltsreicher
Internetseiten bewährt.

Dabei pflegt ein Redakteur nur den von ihm gewählten Artikel und nutzt dazu alle von TYPO3 zur Verfügung gestellten Möglichkeiten: Texte, Bilder, Downloads, aber auch zugangsgeschützte Passagen oder ganze Bildergalerien können zu einer Seite zusammengefasst werden. Die im Seitenkopf festgelegten Informationen bilden dann die Zusammenfassung für alle weiter oben angeordneten Ebenen. Eine neue Seite wird so auf den darüber befindlichen Übersichtsseiten in einem Kurztext angerissen und verlinkt. Dieses Prinzip pflanzt sich bis zur Startseite fort, so dass die gesamte Struktur stets aktuell bleibt. Ergänzend dazu finden nicht mehr aktuelle Artikel Platz in einem konfigurierbaren Archiv. Ergebnis dieser Artikelverwaltung sind aufgeräumte Seiten bei deutlich erhöhter Nutzerfreundlichkeit, ohne dass der Arbeitsaufwand für die Redakteure steigt.

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