t3n 17

„Google Wave“ soll Austausch und Zusammenarbeit im Netz revolutionieren: Die perfekte Welle?

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So könnte Google Wave beispielsweise sogar Google Docs ersetzen, denn neben reinen Texten sollen künftig auch Tabellen und Präsentationen innerhalb von Google Wave erstellt und gemeinschaftlich bearbeitet werden können.

Eine weitere Besonderheit von Wave ist, dass es sehr offen angelegt ist. So ist es beispielsweise möglich, in einer Wave Fotos zu einer Galerie zusammenzustellen und diese Galerie dann im eigenen Blog zu veröffentlichen. Kommentare darauf erscheinen dann sowohl auf der Website als auch in der entsprechenden Wave.

Gezeigt wurde ebenfalls eine Anbindung an Twitter. Denkbar wären darüber hinaus Verbindungen zu Facebook oder klassischer E-Mail. Auf diese Weise wird der eigene Wave-Account zum Kommunikationszentrum auch mit Menschen, die selbst nicht Google Wave einsetzen.

Bis zur Präsentation auf der Google IO wurde das System nur intern eingesetzt und getestet. Danach kam ein kleiner Kreis externer Entwickler hinzu, der sich nach und nach vergrößerte. Ein nächster großer Schwung ist für Ende September geplant. Wer dabei sein möchte, kann sich auf der Google-Wave-Website anmelden [2]. Laut Aussagen von Lars Rasmussen soll Google Wave noch in diesem Jahr für alle geöffnet werden. Eine genauere Aussage dazu gibt es noch nicht. Der Termin wird sicher auch vom Feedback der bisherigen Testnutzer abhängen und davon, wie gut das System unter Last funktioniert.

Damit das alles Wirklichkeit wird, braucht Google allerdings die Hilfe der Entwickler. Und um deren Mitarbeit warb Lars Rasmussen entsprechend eindringlich.

Für Entwickler

Lars Rasmussen und sein Bruder Jens haben dabei schon ein Projekt vorzuweisen, das bei Entwicklern gut ankommt: Google Maps. Im Oktober 2004 hatte Google die Firma der Brüder samt Technologien aufgekauft. Daraus entstand der heute kaum mehr wegzudenkende Landkartenservice. Das Erstaunliche an Google Maps: Entwickler stürzten sich recht bald auf den Dienst, obwohl es zunächst gar keine entsprechenden Schnittstellen gab. Als die verfügbar waren, explodierte die Zahl der Angebote mit integrierten Landkarten von Google Maps geradezu. Es fanden sich Anwendungsmöglichkeiten für die interaktiven Karten, an die niemand zuvor gedacht hatte.

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