Entwicklung & Design

Sauberer Code durch Unit Testing: Green Bar Feeling bei TYPO3-Extensions

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TYPO3 und Unit Testing – eine Bestandsaufnahme

Bei den TYPO3-Extensions ist eine klare Bestandsaufnahme nicht möglich. Man kann aber davon ausgehen, dass nur die wenigsten Extensions mit Unit Tests „abgesichert“ sind. Bei den Entwicklerteams, die getestete Extensions veröffentlichen, können einzelne Extensions mehr als 500 Einzeltests beinhalten.

Den beiden Teamleitern von TYPO3 zufolge wird für den 4.x-Branch über die Einführung von Unit Tests nachgedacht – der einzige Hinderungsgrund ist der erwartete Initialaufwand bei der Einführung.
In der ersten Ausgabe des T3N Magazins 2005 schrieb Robert Lemke in einem Artikel zu Unit Testing [3] : „Am besten verwendet man Unit Tests bereits bei der Entwicklung neuen Codes und nicht erst beim Refactoring.“ Der Satz bringt kurz und knapp auf den Punkt, dass nachträgliche Tests meistens mit erheblichem Aufwand einhergehen; wird von Anfang an jede Funktion getestet, hält sich der Zusatzaufwand dagegen in Grenzen.

Bei der Entwicklung von TYPO3 5.x und FLOW3 wurde von Beginn an konsequent auf Test Driven Development (TDD) gesetzt, dadurch erreichten die Entwickler eine hohe Code Coverage von über 70 Prozent. Laut Robert Lemke hat das Team ausschließlich positive Erfahrungen mit diesem Vorgehen gemacht und traf auf keine Akzeptanzprobleme bei den Entwicklern. Dafür dominierte das Green Bar Feeling, das die Entwicklung saubereren Codes und eine erhöhte Testfrequenz mit sich brachte.

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