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Suchmaschinenmarketing optimieren: Kennzahlen von Google-AdWords-Kampagnen richtig interpretieren

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6. Kontoleistung

Dieser Bericht ist mit dem Kampagnenleistungsbericht vergleichbar, jedoch umfangreicher. Die Kennzahl zu „ungültigen Klicks“ ist hier besonders aussagekräftig, denn sie gibt an, wie viele Klicks Google als mehrfache oder automatisch generierte Klicks registriert hat und dem Werbenden nicht in Rechnung stellt. Dies geschieht jedoch lediglich rückwirkend, was für den Werbetreibenden bedeutet, dass sein Tagesbudget dennoch für den Moment ausgeschöpft wird und Anzeigen unter Umständen nicht geschaltet werden. Mit Hilfe dieses Berichts lohnt es sich herauszufinden, welche Keywords den größten Anteil an ungültigen Klicks verursachen.

7. Leistung nach demografischen Merkmalen

Die Daten zur Leistung nach demografischen Merkmalen ist besonders aufschlussreich für alle, die sich im „Content-Werbenetzwerk“ bewegen. Zum Content-Werbenetzwerk zählen jene Websites, die Google AdSense bei sich integriert haben. Jeder möchte seine Zielgruppen so genau wie nur möglich treffen und die richtigen Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Es ist möglich, Zielgruppen nach Geschlecht und Alter festzulegen. Generiert eine Seite zu wenig Erfolg, kann man diese mit einfachen Mitteln aus dem eigenen Netzwerk ausschließen.

8. Standortbericht

Der Standortbericht gibt unter anderem Aufschluss darüber, woher Besucher auf die Seite kommen und in welchen Regionen die meisten Kosten entstehen. Außerdem lässt sich hier erkennen, wo welche Anzeigentexte am besten erkannt werden und wieviele Besucher an welchen Tagen über welche Kanäle (Google AdWords oder Content-Werbenetzwerk) die Seite erreicht haben. Hier können Sie speziell nach folgenden Kriterien auswerten:

  • Land
  • Region
  • Großstadt
  • Stadt

Darauf aufbauend können Sie weiter optimieren und die Kampagnen beispielsweise auf einzelne Regionen aufteilen oder nur mit den besten Anzeigentexten für eine Region schalten.

9. Suchanfragebericht

Der Suchanfragebericht gehört zu den grundlegenden Werkzeugen für die Optimierung des Suchmaschinenmarketings. Mit der Option „weitgehend passende Keywords“ können Keywords auch geschaltet werden, wenn nicht explizit nach diesen gesucht wurde. Dieser Bericht zeigt unter anderem an, um welche Keywords es sich in diesen Fällen handelt, wie oft danach gesucht wurde und wie oft die eigenen Anzeigentexte dabei erkannt wurden. Noch nicht verwendete wichtige Keywords sollten mit in die eigene Keyword-Liste aufgenommen werden. Unwichtige oder gar falsche Keywords sollten als Ausschlusskeywords in der jeweiligen Anzeigengruppe berücksichtigt werden.

10. Placement-Leistung

„Placement“-Anzeigen sind gezielt auf bestimmte Seiten oder Werbeplätze geschaltet. Bei ihnen sollte man darauf achten, auf welchen Seiten die Anzeigen laufen, wo sie die meisten Kosten verursachen und wo sie den besten Return on Invest zur Folge haben. Dieser Bericht zeigt alle Leistungsdaten der einzelnen Anzeigen an.

Fazit

Der optimale Erfolg bei der Optimierung von Google-AdWords-Kampagnen ist in der Regel nur durch eine Kombination von verschiedenen Kennzahlen zu erreichen. Die Auswertung und die richtige Interpretation dieser Kennzahlen sind entscheidend. Dabei sollten Sie sich stets bewusst sein, dass jede Änderung auch eine Auswirkung auf andere Aspekte Ihrer Kampagne hat. Definieren Sie vor dem Schalten einer Google-AdWords-Kampagne Ihre Ziele, denn nur mit der richtigen Planung können Sie die gewünschten Ergebnisse erzielen.

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Eine Reaktion
nietsch

Würde Google Analytics gerne nutzen doch nach aktueller rechtsprechung verstößt Google mit dem Tool gegen die Datenschutzrichtlinien in Deutschland. Schade eigentlich. Jahrelang war dieses Tool sehr hilfreich und hat viele Rückschlüsse auf das Besucherverhalten liefern können. Artur Nietsch

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