Entwicklung & Design

Liferay Portal Professional 3.6.1 für die Entwicklung eines Prozessportals: Komplexe Unternehmensportale mit Liferay

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Auch die Detailinformationen zu den Kampagnen stehen zur Verfügung.

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Die Umsetzung

Zum Einsatz kam Liferay Portal Professional in der Version 3.6.1, die Abbildung der Geschäftsprozesse in IT-Abläufe übernahm die freie Workflow-Engine jBPM. CAPassist wurde in Java 1.5 unter der Verwendung von Java Server Faces 1.1 und MySQL als Datenbank programmiert. Der Einsatz von freier Software setzte dabei zusätzliche Ressourcen für individuelle Anpassungen und Eigenentwicklungen wie die Budgetierungsanwendung CAPbudget frei.

Liferay erwies sich während der Umsetzungsphase als ausgereiftes Produkt, das alle wesentlichen Anforderungen erfüllte. In den Bereichen Usermanagement, Standardkonformität und Workflow Engine zeigte sich jedoch einiger Nachholbedarf. So besaß Liferay in der Version 3.6.1 ein nur unzureichendes Usermanagement, das die Abbildung der Firmenhierarchie der CAP GmbH erschwerte. Die Vorgaben für die Administration und Verschachtelung von Benutzergruppen waren zwar in Liferay angelegt, werden aber größtenteils erst seit Version 4.0 genutzt. Daher baute Ancud IT auf Basis der bestehenden Datenstrukturen eine eigene Erweiterung für das Usermanagement. Im Bereich Standards stellte sich heraus, dass Liferay nicht vollständig standardkonform war. So war es nicht möglich, einzelne Portlets funktional voneinander zu trennen, sodass sich die Anwendungen gegenseitig beeinflussten. Ancud IT behob das Problem und meldete es an Liferay. Die folgenden Versionen des Portals weisen diesen Mangel nicht mehr auf. Auch im Bereich Workflow Engine musste Liferay angepasst werden. Liferay kommt erst seit der Ende letzten Jahres veröffentlichten Version 4.2 standardmäßig mit der Workflow Engine jBPM. Ancud IT integrierte daher jBPM über ein eigens programmiertes Interface, das von jedem Portlet einzeln angesprochen werden kann. Das Interface arbeitet über die jBPM-Standardfunktionen, sodass die XML-Definition die gleiche bleibt. Sie wird lediglich durch Zusatzfunktionen ergänzt, die erweiterte Seiteninformationen und Berechtigungen steuern.

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