Entwicklung

Die German Unix User Group im Porträt: Kurz und GUUG

Seite 2 / 2

In den 90er Jahren organisierte die GUUG die Konferenz-Messe „Offene Systeme“, bei der sich auf mehreren Tausend Quadratmetern Ausstellungsfläche alle bedeutenden Unix-Anbieter präsentierten. Inzwischen unterstützt die GUUG maßgeblich den LinuxTag, Europas größte Veranstaltung zum Thema Open Source [2]. In den Jahren 2004 und 2005 organisierte die GUUG die Tutorien, im Jahr 2006 übernahm sie die Gesamtverantwortung für die Veranstaltung. Zusammen mit der CSB-System AG entwarf die GUUG 2005 zudem das Free Software/Open Source Telephony Summit: Nach einem zweitägigen Workshop, den internationale Entwickler von freien Voice-over-IP-Produkten zum Gedankenaustausch nutzten, wurden die Ideen und Ergebnisse während einer eintägigen Konferenz dem interessierten Fachpublikum präsentiert.

Im kommenden Jahr wird die GUUG parallel zum Frühjahrsfachgespräch die erste OpenSolaris Developer Conference [3] organisieren. Auch hier werden bis zum 8. Dezember Themenvorschläge gesucht. Die Konferenzsprache ist Englisch.

GUUG regional

Von der GUUG organisiert treffen sich in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Karlsruhe sowie im Rhein-Main- und Rhein-Ruhr-Gebiet regelmäßig Interessierte zu den Themen Systemadministration und Unix [4]. Neben Vorträgen finden dabei Diskussionsabende zu Themen wie Routing oder der Ausbildung in IT-Berufen statt. Auch konkrete Praxisanwendungen werden behandelt. Die Teilnahme ist für jedermann kostenlos und bietet eine gute Gelegenheit, die GUUG und ihre Mitglieder kennenzulernen.

Ende 2001 gab es im Rhein-Main-Gebiet Betrebungen, eine der amerikanischen System Administrators Guild (SAGE) nachempfundene Standesvertretung für Systemadministratoren zu gründen. Die Akteure entschlossen sich, ihre Aktivitäten innerhalb der GUUG zu organisieren. Zu den Schwerpunkten der sage@guug zählen die regionalen Treffen und die programmatische Gestaltung des Frühjahrsfachgesprächs. Zum weiteren Austausch unter Kollegen existieren diverse Mailinglisten [5].

Zurzeit gehören der GUUG etwa 650 Mitglieder an. Darunter befinden sich rund 80 Firmen und Institutionen mit Fördermitgliedschaften. Der Jahresbeitrag beträgt für persönliche Mitglieder 90 Euro, Fördermitglieder zahlen 350 Euro. Studenten zahlen einen reduzierten Beitrag von 30 Euro. Seit 2002 erscheint quartalsweise die Mitgliederzeitschrift UpTimes. In Zusammenarbeit mit der Fachbuchhandlung Lehmanns veröffentlicht die GUUG seit 2003 die Proceedings des Frühjahrsfachgesprächs und des Linux-Kongresses.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!