Entwicklung & Design

Wie das CMS lastverteilt betrieben wird: Lastenausgleich mit TYPO3

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Lastenausgleich

Der Load-Balancer reguliert die Anfrage-Verteilung auf die Server.

Der Load-Balancer reguliert die Anfrage-Verteilung auf die Server.

Beim Lastenausgleich ist das grundlegend anders: Alle Server sind gleichzeitig aktiv und beantworten so parallel die Anfragen an den Cluster. Dadurch spricht man hier von einem „Active-Active“-Cluster. Das wird durch eine im Cluster installierte Komponente realisiert. Der Load-Balancer sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Anfragen an die dahinter liegenden Server. Die Performance skaliert bei diesem Cluster-Typus daher mit der Anzahl seiner Rechner. Fällt ein Rechner des Clusters aus, spricht der „Load-Balancer“ diesen nicht mehr an. Dadurch erbt ein Active-Active-Cluster die Hochverfügbarkeits-Eigenschaft des Fail-Over-Clusters. Da alle Dienste des Clusters parallel aktiv sind, muss im Falle eines Server-Ausfalls kein Dienst neu gestartet werden. Darauf aufbauend kann man „Session-Replikation“ implementieren. Das bedeutet, Clients würden den Ausfall eines Servers im Extremfall nicht mehr bemerken.

Grundsätzlich kann man bei der Lastverteilung feststellen, dass der Load-Balancer der „Bottle-Neck“ ist. Daher bieten namhafte Hersteller Hardware-Appliances für genau diesen Zweck an. Weiterhin ist der Load-Balancer ein Single-Point-of-Failure, also insgesamt eine kritische Komponente des Clusters. In einem folgenden Abschnitt werden Open-Source-Softwarelösungen zum Load-Balancing vorgestellt. Der Tribut für die Vorteile des Active-Active-Clusters ist eine komplexere Struktur sowie meist notwendige Anpassungen der verwendeten Software.

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