Software & Infrastruktur

Neue Extension verbindet Open-Source-Shop-System mit TYPO3: Magento-Shop in TYPO3 integrieren

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  • Block (Rendering-Objekte)
  • Helper (Hilfsobjekte)
  • Model (Datenbank-Modelle)
  • controllers (Action-Controller)
  • etc (Konfiguration)
  • sql (Datenbank-Schemata)

Aus Entwicklersicht ist diese vorgegebene Struktur durchaus zu begrüßen, da durch die Verbesserung der Ordnung auch fremde Extensions einfacher analysiert werden können. Einzig notwendiger Ordner ist „etc“, der das Konfigurations-XML enthält, das eigene und fremde Funktionalitäten aktivieren, einstellen und ändern kann. Denkbar wäre also auch ein kundenspezifisches Modul, das ausschließlich alle anderen Module an die Gegebenheiten des Projekts anpasst.

Eine weitere Einteilung nimmt Magento zwischen den Modulen vor:

  • Core-Module stammen von Varien selbst, sodass für die Funktionalität gebürgt wird. Alle Core-Module befinden sich im Namensraum „Mage“. Für Entwickler sollte eine Änderung oder Verwendung des Namensraums ebenso tabu sein wie die Änderung von System-Extensions in TYPO3 (Ein Namensraum geht hierbei noch nicht so weit wie in PHP Version 5.3 – viel mehr geht es hier um Namen von Ordnern und Klassen!).
  • Local- oder Community-Module stellen Erweiterungen des Systems dar, die von Magento-Partnern oder sonstigen Entwicklern erstellt wurden, um das System Shop-spezifisch zu erweitern. Namensräume sollten dem jeweiligen Firmennamen oder einem sonstigen eindeutigen Alias entsprechen, um Namensduplikate zu vermeiden. Alle Erweiterungen, die im Rahmen des Projekts an Magento durchgeführt werden, verwenden demnach den Namensraum „Flagbit“.

Vorüberlegungen zur Integration

Im Rahmen der Vorüberlegungen kamen mehrere Möglichkeiten in Betracht, Magento mit TYPO3 zu verbinden. Als Grundlage für die Entscheidung diente folgende Ausgangslage: Es wird bereits eine TYPO3-Seite mit einem Kundenstamm für einen Login-Bereich betrieben. Diese Kunden sollen nun, ohne die Seite verlassen oder sich erneut anmelden zu müssen, in der Lage sein, Produkte zu bestellen. Dies soll jedoch nicht ausschließen, dass sich neue Benutzer auf einer autarken Webshop-Seite (keine Ausgabe via TYPO3) an demselben System registrieren und anmelden können, falls dies vom Betreiber gewünscht wird.

Zunächst schien eine Anbindung an die Magento API [4] naheliegend. Hierbei handelt es sich um eine SOAP- oder XML/RPC-Schnittstelle für Zugriffe auf den Produktkatalog, Bestellungen und Kundendaten. Diese eignet sich beispielsweise perfekt, um Warenwirtschafts- oder Customer-Relationship-Management-Systeme an das Shopsystem anzubinden. Aus Sicherheitsgründen gibt es in der API jedoch keine Möglichkeit, Bestellungen aufzugeben, sodass spätestens beim „In den Warenkorb legen“ ein Wechsel in den Shop nötig wäre.

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