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Open-Source-Lösung für saubere Briefkästen: MailCleaner

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Während Administratoren über volle Kontrolle des Systems verfügen, haben Benutzer nur Zugriff auf die eigene Quarantäne, Statistiken und persönliche Einstellungen. Beim Login überprüft MailCleaner über verschiedene Authentifikationsmechanismen die Echtheit der Benutzerdaten. Unterstützt werden dabei unter anderem LDAP, Active Directory, MySQL, IMAP4, POP3, RADIUS und Tequila. Neben diesem Echtzeitzugriff können Benutzer auch periodische Berichte über gefilterten Spam per E-Mail empfangen.

Leistung

Mit zeitgemäßer Hardware ist MailCleaner in der Lage, bis zu 100.000 E-Mails am Tag zu verarbeiten. Diese Zahl bezieht sich nur auf akzeptierte Mails: MailCleaner überprüft die Absenderadressen und weist E-Mails von einschlägigen Absendern von vornherein zurück. Für eine höhere Kapazität und Ausfallsicherheit kann das System auch auf verteilten Instanzen arbeiten.

Auch wenn auf einer Basis-Installation keine Viren oder gefährlichen Inhalte durch den Filter fließen können, ist Spamfilterung anspruchsvoll und erfordert laufende Wartung. Eine aktuelle Open-Source-Installation von MailCleaner wird etwa 90 bis 95 Prozent der Spam-Mails zurückhalten. Ein Upgrade zur kostenpflichtigen Enterprise-Version kann die Filterungsrate durch automatische Updates und Datenbank-Ergänzungen auf 99 Prozent erhöhen. Diese Version bietet zudem einen Kundensupport.

Fazit

Die Auswahl der Version ist nicht nur eine Sache des Budgets, sondern hängt auch davon ab, wieviel Zeit man für die Pflege der Filterungskriterien investieren und welchen Leistungsgrad man erreichen möchte. Beide Versionen basieren auf dem selben Code, es gibt keine zusätzlichen Funktionen in der Enterprise-Version. Allerdings verlangt die Basis-Version eine sorgfältige und regelmäßige Wartung sowie manuelle Updates. Mit einem robusten, leistungsstarken Software-Paket, das über eine benutzerfreundliche Oberfläche und einen automatischen Installer verfügt, ist MailCleaner in jedem Fall eine gute Waffe im Kampf gegen Spam.

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