Software & Infrastruktur

Mehr Vielfalt, mehr Auswahl, mehr Eigenheiten: Der neue Browserkrieg

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Next Generation Browser

Die wirkliche Revolution steht uns noch bevor. Der Browser als monolithisches Gebilde wird mehr in Frage gestellt. Tools wie Google Gears, Adobe AIR oder Mozilla Prism zeigen, wo die Reise hingeht: Der Browser macht Web-Applikation so erlebbar, als wären es Desktop-Applikationen. Es bleibt abzuwarten, ob sich hier die traditionellen Browser mit erweiterten Fähigkeiten durchsetzen oder ob der Ansatz von Adobe AIR reussieren wird.

Standards sind wichtig

Damit man vor allem im Frontend einen größeren Schritt weiterkommt, bevor die Browser neu erfunden werden, sollten die Hersteller die bestehenden Browser mit einheitlicher Unterstützung bestehender Standards ausstatten. Dies würde die Entwicklung von Websites enorm erleichtern, wenn man für einheitliche Standards entwickeln könnte und man sich weder zurückhalten, noch einzelnen Browsern ein Extra-Süppchen kochen müsste.

Ein anderes Problem: Applikationen werden wichtiger, doch HTML ist überhaupt nicht auf Applikationen ausgerichtet. HTML wurde entwickelt, um Dokumente zu strukturieren. Fast alle Bedienelemente einer Applikation werden heutzutage mit HTML, CSS und JavaScript simuliert. Man könnte sagen: Sie werden „hingelogen“. Das W3C geht mit der Veröffentlichung von WAI-ARIA [6] genau den richtigen Weg. Jetzt sollten alle Browserhersteller diesen neuen Standard möglichst schnell und vor allem gleichartig implementieren. Microsoft scheint hier mal wieder aus der Reihe zu tanzen [7]. Und als Nächstes sollte möglichst schnell HTML 5 folgen, um mit HTML 6 beginnen zu können. Das Gleiche gilt für CSS 3, das mittlerweile in vielen modernen Browsern in großen Teilen funktioniert.

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