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Designvorlagen und Templates in TYPO3: Neue Kleider für den Kaiser

    Designvorlagen und Templates in TYPO3: Neue Kleider für den Kaiser

Wer Online-Auftritte mit TYPO3 realisieren möchte, wird früher oder später mit den beiden Konzepten „Designvorlagen“ und „Templates“ in Berührung kommen. Dieser Artikel liefert eine Einführung in diese Themenkomplexe und zeigt, dass beide Ansätze zu Unrecht oftmals miteinander gleichgesetzt werden.

Mit Designvorlagen wird normalerweise das Grundlayout einer Website festgelegt. Wie bei anderen Content-Management-Systemen kommen auch in TYPO3 Platzhalter zum Einsatz. Sie lassen sich in Form von Markierungen (Markern) oder Abschnitten (Subparts) in die Designvorlage einfügen, um später automatisch durch die entsprechenden Inhalte ersetzt zu werden.

Immer wieder gibt es Unklarheiten in Hinsicht auf die beiden Begriffe Templates und Designvorlagen. Bei einer Designvorlage handelt es sich in den meisten Fällen um eine normale HTML-Datei. Ihre Besonderheit gegenüber diesen ist jedoch die Verwendung von Markern wie zum Beispiel „###INHALT###“, um später Inhalt der Website dynamisch in das Seitenlayout zu platzieren.

Das Designvorlagen-Konzept

Grundsätzlich wird bei Websites, die auf TYPO3 basieren, zwischen statischen und dynamischen Elementen unterschieden. Typische statische Elemente sind:

  • Tabellenstruktur für die Definition des Grundlayouts (sollte allerdings durch CSS ersetzt werden)
  • Grafiken, die an vielen Stellen zum Einsatz kommen (können ebenso statisch definiert sein, empfehlenswert z. B. bei Logos)

Zu den dynamischen Elementen zählen:

  • Textlink zur Druckversion
  • Textmenü
  • Newsbereich

Der Unterschied zwischen statischen und dynamischen Elementen liegt also im Wesentlichen darin, dass sämtliche statische Elemente fest in die HTML-Datei kodiert werden und der Rest über Platzhalter durch das Content-Management-System bei der Generierung der Seite über das TS-Template einfließt.

Es gibt grundsätzlich zwei unterschiedliche Arten von Platzhaltern: Marker und Subparts. Obwohl beide Platzhalterarten eine ähnliche Syntax verwenden, wurden diese für unterschiedliche Einsatzzwecke konzipiert. Mittlerweile ist es in TYPO3 allgemein anerkannt, dass Bezeichner ausschließlich in Großbuchstaben geschrieben werden. Dies scheint insofern sinnvoll, da durch diese Vorgehensweise die Platzhalter im Quelltext schneller auffindbar sind und eine falsche Zuordnung durch TYPO3 ausgeschlossen wird. Bei der Namensgebung von Markern und Subparts sollte weiterhin darauf geachtet werden, auf Sonderzeichen und Umlaute zu verzichten.

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