Entwicklung

Designvorlagen und Templates in TYPO3: Neue Kleider für den Kaiser

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HTML-Kommentare, Marker und Subparts

Ein Problem der oben beschriebenen Subparts liegt auf der Hand: Zwar
gibt es einen einleitenden und einen abschließenden Marker, diese sind
jedoch von ihrer Schreibweise identisch und in ihrer Funktion schwer zu
unterscheiden, wenn mehrere Platzhalter in einer Datei zwischen
statischen Inhalten definiert sind. So würde schnell die
Übersichtlichkeit verloren gehen, gäbe es nicht die Möglichkeit
sämtliche Subparts mit HTML-Kommentaren zu kennzeichnen:

HTML
<strong>
   <!-- ###INHALT### Anfang-->
      Hallo, Welt! wird durch einen anderen Inhalt ersetzt
   <!-- ###INHALT### Ende-->
</strong>

Listing 4

Dieses Beispiel erfüllt den gleichen Zweck wie zuvor, macht jedoch
einen aufgeräumteren Eindruck und ist leichter zu handhaben. Ein
weiterer Vorteil: Ebenso wie die Subparts werden auch die
HTML-Kommentare von TYPO3 bei der Weiterverarbeitung vollständig
entfernt.

Bei Markern funktioniert das Auszeichnen mit HTML-Kommentaren jedoch
nicht. Wer folglich seinen Marker auf folgende Art verfeinern möchte,
wird wenig Freude daran haben:

HTML
<strong><!-- Anfang ###INHALT### - Ende-></strong>

Listing 5

Ein so ausgezeichneter Marker würde nichts anderes als einen herkömmlichen HTML-Kommentar erzeugen.

Die Existenz dieser offensichtlich vermeidbaren Fehlerquelle führt
zwangsläufig zu der Frage, warum nicht immer Subparts eingesetzt
werden. Wer das möchte, kann dies ohne Bedenken tun. Denn Subparts
haben einen weiteren Vorteil: Sie lassen sich wie ganz normale
HTML-Elemente per CSS formatieren. So bekommen
Sie bereits beim Betrachten der Designvorlage ein Gefühl dafür, wie die
fertige Seite letztendlich aussehen wird. Ganz anders ist das bei
Markern, die doch etwas abstrakt wirken.

In folgender Designvorlage wird mit den Markern „###MENU###“ und
„###NEWS###“ gearbeitet. So kann man sich nur schlecht vorstellen, wie
später die Seite gestaltet sein wird. Wie es anders geht, zeigt der
exemplarisch eingefügte Subpart:

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