Marketing

Der Blick in die SEO-Glaskugel: Neun Thesen zur Zukunft der Suchmaschinenoptimierung

Bestand hat nur der Wandel – so ist das auch bei Google und anderen Suchmaschinen. In den letzten Jahren haben sich Suchmaschinen stark verbessert. Wer noch an die Anfangszeiten von Altavista, Lycos & Co zurückdenkt, würde diese heute wohl nicht mehr gegen Google eintauschen wollen. Auch in Zukunft werden Suchmaschinenbetreiber ihre Dienste optimieren. Dieser Artikel beleuchtet, wohin die Reise führen könnte.

Universal Search

Den Auswirkungen von Universal Search – oder auch Blended Search – begegnet man bei immer mehr Google-Anfragen. Wer etwas Lokales sucht, erhält oftmals eine Maps-Karte mit lokalen Ergebnissen. Wer etwas Aktuelles sucht, erhält noch vor dem ersten Suchergebnis Treffer von Google News.

Es gibt also bei Google nicht mehr das, was man „ten blue links“ nennt, also einfach nur zehn „normale“ organische Suchergebnisse. Diese Ergebnisse konkurrieren nicht nur mit den AdWords-Werbungen, sondern eben auch mit Ergebnissen der unterschiedlichen vertikalen Google-Datenbanken.

Website-Betreiber sollten nicht ausschließlich für eine organische Position optimieren, sondern auch vertikale Datenbanken wie Videos, News oder Blogs bedenken.

Website-Betreiber sollten nicht ausschließlich für eine organische Position optimieren, sondern auch vertikale Datenbanken wie Videos, News oder Blogs bedenken.

In den letzten zwei Jahren ist die Zahl der Universal-Search-Einblendungen stetig gestiegen – ein Trend, der sicherlich anhalten wird. Die Konsequenz daraus ist, dass Website-Betreiber eben nicht nur für eine „normale“ organische Position optimieren müssen, sondern auch noch die unterschiedlichen vertikalen Datenbanken bedenken müssen, wenn sie eine maximale Reichweite anstreben.

Google Base für mehr als nur Produkte

Insbesondere Betreibern von Online-Shops sollte Google Base als Schnittstelle bekannt sein. Dort können Händler ihre gesamte Produktpalette als Feed bereitstellen, damit Google diese dann in die Produktsuche übernimmt – und oftmals auch direkt in die Google Suchergebnisse einblendet (via Universal Search).

Die Schnittstelle Google Base ist aber nicht nur auf Produkte beschränkt. Dort können auch Events, Immobilien oder Reisen hochgeladen werden. In den USA werden zum Beispiel testweise Immobilien direkt in Google Maps eingeblendet.

In Zukunft darf also noch einiges von Google Base erwartet werden. Langfristig wird es wohl für nahezu alle Branchen die Möglichkeit geben, Google strukturierte Daten bereitzustellen.

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Dein t3n-Team

4 Kommentare
XAVA

Hallo,
interessanter Artikel, hoffe er wird bald auch Online freigegeben, damit der Rest der Online-Community ihn kostenlos lesen kann. Ansonste ist das T3N sehr zu empfehlen.
lg Dan

Antworten
Wellington

Da Google vor einigen Tagen Metaweb gekauft hat, einen Spezialisten für semantische Datenbanken, und auch Google Me wahrscheinlich schon in den Startlöcher steht, sind dies für mich zwei wichtige Indizien, wo die Reise hingeht. Leider fehlt im Artikel der Aspekt der Social Media bzw. der „Bewertung von Usern“-Part, mit dem Facebook Erfolg hat und schon als größter Google Konkurrent gehandelt wird. Auf alle Fälle bleibt es spannend, was Google als nächstes aus der Kiste zaubert um Suchergebnisse und Angebote zu verbessern.

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Gretus

Hallo,

gute Zusammenfassung einiger derzeit wichtiger Themen im Bereich SEO. Solche Artikel wünscht man sich öfters…

Grüße

Gretus

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Tobi
Tobi

dann unbedingt in die nächste Ausgabe schauen ;-)

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