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Teil 1: Offshore Development und internationale Partnerschaften: Open-Source-Geschäftsmodelle im Wandel

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Offshore Development als Problemlösung wird manchem Selbstständigen der Softwarebranche bereits in den Sinn gekommen sein. Dr. Matthias Weber vom BITKOM-Arbeitskreis Outsourcing sagt dazu: „Neben anderen Faktoren sorgt vor allem der Kostendruck dafür, dass Outsourcing kurz- und mittelfristig noch deutlich zunehmen wird.“ Der Kostenfaktor spielt auch weiterhin mit Abstand die wichtigste Rolle und die mangelnde Verfügbarkeit von Personal ist ebenfalls ein Treiber dieses Trends. Für überregional agierende Unternehmen ist außerdem klar: Unternehmen aus den USA und Großbritannien haben schon seit langem wesentlich intensiver Entwicklungsarbeiten ausgelagert als die Europäer vom Festland. Sie haben dadurch einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung erlangt. Während auf der einen Seite die Entlastung durch internationale Kooperationen bei europäischen Unternehmen verlockend ist, sind auf der anderen Seite mangels ausreichender Erfahrung zunächst noch offene Fragen zu klären.

TYPO3 in Indien

Im Gegensatz zu anderer Open-Source-Software ist TYPO3 in Indien, von wo beispielsweise auch vTiger CRM (Open-Source-Abspaltung von SugarCRM) kommt, nur schwach vertreten. Doch es gibt auch Stützen der TYPO3-Community in Indien: Rahul Dewan aus Neu Delhi gehört zur jungen Generation bestens ausgebildeter indischer Informatiker mit Hochschulabschluss und ist darüber hinaus Open-Source -Unternehmer. Mit der „Srijan Technologies Private Limited“ [1] hat er 1999 ein Softwareentwicklungsunternehmen gegründet, das bereits über 20 feste Mitarbeiter verfügt und weiter auf Wachstumskurs ist. Bewundernswert: Srijan engagiert sich auch stark auf sozialer Ebene. Das Unternehmen finanziert eine kleine Schule, ermöglicht finanziell schwach gestellten Landwirten die Nutzung von Maschinen und Traktoren und organisiert Mikrokredite.

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