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Teil 1: Offshore Development und internationale Partnerschaften: Open-Source-Geschäftsmodelle im Wandel

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Durchaus als Vorteil kann ferner gelten, dass das Outsourcing auf gute und heilsame Weise eine strukturierte Arbeitsweise erzwingt. Auch in der Kooperation unmittelbar benachbarter Partner aus der gleichen Stadt wäre es bei größeren Projekten kaum ratsam, erst während eines angelaufenen Projekts Definitionen und Strukturen zu improvisieren. Klare Projektstrukturierung ist aufwendiger als die „Erst-mal-drauf-los-Methode“ mit „Kannste-mal-schnell-Organisation“, sie zahlt sich aber in vielerlei Hinsicht aus. Sie klärt – quasi nebenbei – auch den Auftrag gegenüber dem eigenen Kunden.

Letztlich ermöglicht das Offshore Development, eigene Spezialisten frei zu bekommen für zusätzliche Aufgabenstellungen und Services beim Endkunden. So mancher Endkundenwunsch sprengt dank internationaler Arbeitsteilung nicht mehr das Budget. Offshore Development, richtig angepackt, kann über die Strategie einer „forward integration“ die eigene Wettbewerbsfähigkeit ganz massiv stärken.

Fazit

Die genannten Beispiele und Empfehlungen der Auftraggeber und der Auftragnehmer zeigen, dass Offshore Development nicht nur machbar ist und erhebliche Vorteile erschließen kann, sondern auch, dass es in immer mehr Fällen sogar notwendig im schärfer werdenden Wettbewerb ist [4]. Dass gleichzeitig TYPO3 oder andere Open-Source-Software europäischen Ursprungs auf diese Weise stärker in Weltregionen mit schnell wachsender Bedeutung diffundieren, ist quasi eine automatische Beigabe. Ein weiterer Artikel in der nächsten Ausgabe konzentriert sich auf strategische Optionen der Geschäftsmodelle von Agenturen auch jenseits von Outsourcing-Entscheidungen.

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