Software & Infrastruktur

Mit freier Software zur eigenen Community: Open Source für Social Networks

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Die Entwicklung von PHPizabi
scheint derzeit stillzustehen, die letzte Version wurde Anfang März
2007 veröffentlicht. Grund dafür ist ein Streit zwischen den Gründern Claude Desjardens und Jeff Knipp. Letzterer betreibt mittlerweile unter phpizabi.com eine Community,
die ebenfalls Erweiterungen für PHPizabi anbietet.

Lizenz eigene Lizenz / EULA URL http://phpizabi.net/
akt. Version 0.848b C1 HFP1 Demo http://demo.phpizabi.net/

PeopleAggregator

Broadband Mechanics, das Unternehmen hinter PeopleAggregator, tritt zum einen als Hoster für White-Label-fähige Social Networks auf und bietet seine Software zum anderen auch zum freien Download an. Frei allerdings nur zur nichtkommerziellen Nutzung, bei kommerziellen Projekten berechnet
Broadband Mechanics Lizenzgebühren zwischen 2.500 und 20.000 US-Dollar, abhängig von der Anzahl der Nutzer. Nach einer etwas spärlich geführten Installationsroutine und der
ein oder anderen Fehlermeldung präsentiert sich PeopleAggregator als
umfangreiche Social-Network-Software mit zahlreichen Funktionen wie Blogs auf Netzwerk-, Gruppen- und Nutzerebene, Aggregation von Accounts bei MySpace, Facebook, YouTube, Flickr oder del.icio.us sowie Kommentar- und Rating-Möglichkeiten.

Marc Canter, der Kopf hinter PeopleAggregator, ist ein Verfechter offener Standards. So verwundert es nicht, dass PeopleAggregator zahlreiche APIs besitzt und OpenID unterstützt. Eine allzu
große Entwickler-Community gibt es derzeit leider nicht, sodass man bei Problemen größtenteils auf sich allein gestellt ist. Informationen zur Nutzung und Konfiguration von PeopleAggregator liefert das Wiki des Projekts [6].

Lizenz eigene (PAYGL) URL http://update.peopleaggregator.org/
akt. Version 1.2pre7_RC1-release-67 Demo http://www.broadbandmechanics.com/

Insoshi

Mit Insoshi hat Rails-Entwickler Michael Hartl eine Open-Source-Software entwickelt, mit der man eigene Social Networks gründen und betreiben kann. Ehrgeiziges Ziel von Insoshi ist es laut Hartl, das WordPress für Social-Network-Websites zu werden.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

5 Kommentare
Feuerwehr Gettsdorf

Elgg ist zwar nicht schlecht, bietet aber nicht sehr viele Erweiterungen um den Anforderungen einer wirklich großen Community gewachsen zu sein. Ich kann da nur das kostenpflichtige Marlida empfehlen, angefangen von Miniblog bis zu Gameapps ist hier alles möglich.

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akarch
akarch

Marlida kann ich garnicht empfehlen!
Die Programmierung ist schlecht selbst der admin kann kaum was von anderen usern ändern wie forenbeiträge etc.
Support gibts dort auch kaum!

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Anne Kleinschmidt
Anne Kleinschmidt

Es kommt immer darauf an, welchen Nutzen man aus einer Community-Software ziehen will, welchen Aufwand man selbst in Kauf nimmt und natürlich wie flexibel das System für Erweiterungen und den Ausbau des Portals ist. Meist möchte man selbst zusätzliche Seiten mit mehr oder weniger statischem Inhalt hinzufügen. Dann sollte man darauf achten, dass das System auch CMS-Funktionen mitbringt. Einige kostenlose Open-Source-Systeme für die verschiedenen Anwendnungsgebiete findet man bei http://www.community-cms.de.
Für Dokumentationen o.ä. eignet sich meist eine Wiki-Software, wobei hier wohl MediaWiki, welches ursprünglich für Wikipedia entwickelt wurde, eine brauchbare und vor allem kostenlose Lösung darstellt.
Eine Software für eine Social Network Community mit Videofunktion steht mit osTube zur Verfügung. Obwohl die Installation eher von erfahrenen Administratoren durchgeführt werden sollte, gibt es viel Unterstützung im Forum auf der Homepage, bei der bereits alle möglichen Fragen beantwortet sind.

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Uwe Stegmann
Uwe Stegmann

Vielen Dank für diese sehr nützliche Information.
Frohe Festtage und ein erfolgreiches 2012

Antworten
jacboy
jacboy

Fast alle Projekte sind wohl tot,
nur noch elgg und eine weitere Alternative existieren
und werden weiterhin entwickelt.

Mögt ihr eine neue Liste schreiben?

Gruß,
jacboy

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