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Peer-Recruiting: Wenn das Team entscheidet, wer eingestellt wird

Peer-Recruiting. (Abbildung: Shutterstock / fizkes)

Lesezeit: 9 Min.
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Wer neu in die Abteilung kommt, das entscheiden die Kollegen: Was nach moderner ­Mitarbeiterwerbung klingt, krempelt Unternehmen oft stärker um als gedacht. Worauf Führungskräfte vorbereitet sein sollten, wenn sie auf Peer-Recruiting setzen.

Die Mitarbeiter hatten das sogenannte Peer-Recruiting wörtlich genommen: Sie lernten die Kandidatin direkt kennen, fanden sie passend und holten sie ins Team. Dass das ohne Rücksprache passierte, hatten die Chefs nicht vorgesehen. „Da wurde uns klar, dass wir ein paar Punkte im Prozess nicht klargemacht hatten“, sagt Schuh heute, fünf Jahre nach der Umstellung. Wenn über Verstärkung nachgedacht wird, wollen sie zumindest ihre Meinung einbringen können. Das Missverständnis damals nahmen die Geschäftsführer auf die eigene Kappe. Aber seitdem versuchen sie, mehr zu erklären, zum Beispiel bei regelmäßigen Austauschtreffen mit ihren insgesamt 55 Mitarbeitern. Der Effekt ist laut Emondts und Schuh spürbar: Durch das Peer-Recruiting sei die Fluktuation zurückgegangen, und die neuen Kollegen passten besser ins Team. Mehr als sechs Jahre seien die Mitarbeiter im Schnitt an Bord. Auch deshalb halten die Geschäftsführer an den Teamentscheidungen fest – und wollen sie, trotz einiger Heraus­forderungen, weiter ausdehnen.

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