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Willkommen im Rich Internet Application Nirvana: Von Rails über Flex zu WebORB

Die Skiptsprache PHP ist aus dem Alltag der Webentwicklung nicht wegzudenken. Andi Gutmans und Zeev Suraski legten 1997 mit der Veröffentlichung von PHP 3.0 den Grundstein für eine Vielzahl von Projekten, die das Web geprägt haben. Heute setzen immer mehr Web-Applikationen auf Ruby. So auch WebORB, das die Grenzen des Machbaren erneut ausweitet.

Die in diesem Artikel vorgestellten Technologien können und sollen weder PHP noch TYPO3 ersetzen. Vielmehr geht es um einen Ausblick auf neue Entwicklungen, die sich aus dem Hype um das so genannte Web 2.0 abheben. Vielleicht sind einige von ihnendem einen oder anderen eingefleischten TYPO3-Experten bisher vorenthalten geblieben.

Ruby on Rails

Ruby on Rails ist ein auf der Skriptsprache Ruby basierendes quelloffenes Framework zur Erstellung von Webapplikationen. Version 1.0 wurde im Dezember 2005 von David Heinemeier Hansson unter der MIT-Lizenz [1] veröffentlicht. Die wachsende Gemeinde von Entwicklern um Hansson versucht seitdem, moderne Architekturmuster umzusetzen: dazu zählen die konsequente Anlehnung an Model-View-Controller (MVC) mit dem Ziel, eine einfache Wiederverwertbarkeit von Komponenten zu ermöglichen (Stichwort: DRY). Die Reduzierung auf ein Mindestmaß an Komplexität soll dem Entwickler mehr Zeit und Raum geben, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Installation von Rails ist auf der Website von Ruby on Rails ausführlich beschrieben und einige Dienstleister bieten inzwischen das Hosting von Rails an [2].

Baugerüste

Rails kommt im Gegensatz zu XML-Frameworks mit einer einzigen Konfigurationsdatei zur Einstellung der Datenbankparameter aus (Convention over configuration). Unterstützt werden zahlreiche RDBMS wie PostgreSQL, Oracle, MySQL und auch das leichtgewichtige SQLite. Der Entwickler braucht sich dabei nicht um die Unterschiede und Eigenheiten der verschiedenen Datenbanken kümmern – Rails bildet die Struktur der Datenbank einheitlich und transparent ab. Ein „Scaffolding“ (zu deutsch „Baugerüst“) genannter Mechanismus erzeugt entsprechend der Felder und deren Typen automatisch prototypischen Programmcode und HTML-Templates, die im Laufe der Entwicklung durch eigenen Code und eigenes Design ergänzt werden. Besonders für Einsteiger kann ein solches Grundgerüst eine Erleichterung darstellen, aber auch Profis profitieren von der eingesparten Tipparbeit.

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