How-To

Das Ranking verbessern: Was bringen Onpage-Tools wirklich?

(Grafik: Shutterstock/ Trymyr)

Onpage-Tools analysieren die Website auf SEO-Tauglichkeit und helfen, das Ranking zu verbessern. Dafür identifizieren sie zu lange Ladezeiten, doppelte Inhalte und URL-­Probleme – und geben Emfehlungen für die Optimierung der Website. ­Allerdings sind den Werkzeugen auch Grenzen gesetzt.

Sie indexieren Seite für Seite, folgen internen Links und prüfen die Inhalte auf suchmaschinenrelevante Kriterien: Onpage-Tools helfen dabei, das Ranking der eigenen Website bei Google zu verbessern. Die Werkzeuge setzen bei einer bestimmten Seite an und crawlen dann die einzelnen Unterseiten. Es geht dabei nicht nur darum, eine Auflistung aller Seiten zu erhalten, sondern die Inhalte auf bestimmte SEO-Kriterien hin zu prüfen. Die Onpage-Tools schlagen dann auch Verbesserungen vor, mit denen Betreiber ihre Website optimieren können.

Für wen sich welches Onpage-Tool eignet, hängt sowohl von dem Ziel der Nutzung ab als auch von der Größe der Website. Wer über sehr große Websites mit mehr als einer Millionen Seiten verfügt, sollte über Tools wie Audisto oder Deepcrawl nachdenken (siehe Tabelle). Auch andere Tools können große Websites crawlen, sie werden aber typischerweise eher für kleinere Webangebote verwendet.  Der Screaming Frog SEO Spider, ein kostenloses Tool, das in der SEO-Szene beliebt ist, beschwert sich in der Standardinstallation etwa schon bei einer mittleren fünfstelligen Seitenanzahl über Speichermangel. Selbst wenn das Speicherproblem nicht gelöst ist, kann man nicht sagen, dass das Tool bei großen Datenmengen noch sonderlich performant arbeitet. Es ist auch das einzige von den in diesem Artikel genannten Tools, das nicht in der Cloud arbeitet.

Der Screaming Frog SEO Spider kann mittlerweile auch das ­Rendering von Seiten prüfen.

Die Funktionen der einzelnen Tools sind extrem unterschiedlich, der konkrete Umfang zum Teil von den gebuchten Paketen abhängig. Zudem sind manche Funktionen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit nicht belegt. So gibt es zum Beispiel bei einigen Tools Analysen der Textlesbarkeit anhand des Flesch-Scores. Da aber nicht bekannt ist, ob Google dasselbe Verfahren zur Textbewertung benutzt, ist der Einsatz vieler Tools ohnehin eine philosophische Frage.

Vorteile von Onpage-Tools

Auch wenn die Möglichkeiten primär von den Tools abhängen, gibt es konkrete Tests, die Onpage-Tools generell ermöglichen:

Wichtige Seitenelemente

Seitentitel und Meta Description sind wichtige Elemente einer Seite, da diese primär im Suchergebnis angezeigt werden. Aber auch Elemente wie <h1> können SEOs durch die Tools sehr einfach prüfen: Sind diese zu lang und werden in der Folge abgeschnitten dargestellt? Sind sie nicht unique, sodass Google sie häufig verwirft? Oder sind sie zu kurz und bestehen nur aus einem Wort, was zu einem unattraktiven Suchergebnis führen kann?

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