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Teil 1: Theorie einer neuen Web-Architektur in Ruby On Rails: REST in Rails

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HTTP-Methode Aktion (vergl. SQL-Kommando)
GET anzeigen (select)
POST neu erstellen (insert)
PUT aktualisieren (update)
DELETE löschen (delete)

Das Interessante an einer REST-Implementierung ist: Um eine der Aktionen auf eine Ressource anzuwenden, wird, wie oben bereits gezeigt, immer die gleiche URL (mit kleinen Einschränkungen) verwendet. Denn die URL ist unabhängig von der durchgeführten Aktion. Sie beschreibt nur die Ressource. Nehmen wir wieder die Adressen als beispielhafte Ressourcen: Die URL, um mit der Adresse (=Ressource) mit der ID 1 zu arbeiten, lautet immer http://www.beispiel.de/addresses/1 . Wenn sie angezeigt werden soll, wird die URL als GET abgesetzt. Wollen wir sie ändern, verwenden wir PUT als HTTP-Methode. Und ein Löschen der Adresse (Ressource) funktioniert über ein DELETE mit derselben URL. REST muss in Projekten allerdings nicht immer in Reinform vorkommen. Für viele Anwendungsfälle ist eine Mixtur zwischen klassischen Architekturen und REST absolut in Ordnung und praktikabel.

REST in Rails

Die Version 1.2 ist die erste Rails-Version, die REST umsetzt. Zum Redaktionsschluss lag noch keine finale Version 1.2 vor. In EdgeRails, dem aktuellsten Rails-Extrakt, sind aber alle Konzepte bereits unterstützt. Wie RubyOnRails nun ganz genau REST implementiert, wird im zweiten Teil dieser Artikel-Serie gezeigt. Die Vorteile, die RESTful entwickelte Anwendungen in Rails mit sich bringen, sollen aber nicht so lange verschwiegen werden. Denn außer der klaren Architektur und den sauberen URLs bietet REST in Rails noch weitere Verbesserungen:

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