Ratgeber

Social-Ads im Griff: Diese Tools helfen bei der Werbeplanung

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Smartly

Smartly bietet ähnliche Funktionen wie Aitarget und zeichnet sich durch eine Engine aus, die die optimale Budgetverteilung zwischen den Zielgruppen im Voraus berechnet. Unternehmen legen also nur die Marketingziele fest – und die Engine verteilt das Budget, sodass sich die Performance maximiert. Werbetreibende können dazu Regeln festlegen und diese per A/B-Test überprüfen. Zudem können Smartly-Nutzer Kunden retargeten. Das Tool berechnet pro Anzeige drei bis fünf Prozent des Ad-Budgets.

Qwaya

Qwaya legt seinen Fokus auf A/B-Testing. Das Unternehmen hilft, die bestmögliche Text-Bild-Kombination der Anzeigen zu finden und alle möglichen Anzeigenvariationen in einem Zug zu generieren, sowie die bestmögliche Text-Bild-Kombination zu finden, wenn auch bislang nur auf Facebook und Instagram. Es liefert zudem ein grafisches Reporting. Das Besondere an Qwaya: Unternehmen können Tracking-URLs hinzufügen, die auf dem Google-Analytics-Standard basieren, oder benutzerdefinierte Tracking-URLs mit Kampagnen- und Anzeigenvariablen erstellen. Qwaya erstellt diese URLs bei jeder Veröffentlichung automatisch. Das Tool kostet 150 US-Dollar pro Monat für eine unbegrenzte Anzahl von Anzeigen.

Bionic

Diese Lösung ist die Wahl, wenn Werbetreibende sehr viele Anzeigen verwalten müssen und streng auf die Performance achten. Um letztere zu steigern, können sie den Bionic-Algorithmus auf die relevanten Performance-Kriterien trimmen. Dabei soll der Algorithmus das Budget ständig perfektionieren. Ein großes Plus ist, dass Bionic automatisch dafür sorgt, dass nicht so gut laufende Anzeigen pausieren. Mit Bionics Modul „Create“ können Unternehmen in wenigen Minuten umfangreiche Facebook- und Instagram-Kampagnen erstellen. Dazu können sie bestehende Anzeigen klonen. Beim Erstellen oder Importieren  in Bionic analysiert die Lösung eine Kampagne und legt passende Automatisierungseinstellungen an, die eine optimale Performance gewährleisten sollen. Zu seinen Preisen machte Bionic keine Angaben.

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Adaptly

Wer sich nicht auf Facebook und Instagram beschränken, sondern breiter aufstellen will, kann auf Adaptly oder Nanigans zurückgreifen. Adaptly hilft Unternehmen dabei, ihre Kampagnen auf Facebook, Instagram, Twitter und Pinterest zu skalieren. Zudem unterstützt die Lösung auf E-Commerce-Portalen wie Amazon, Banana Republic und Etsy. Damit ist Adaptly eine Wahl für E-Commerce-Händler, die performance-orientiert werben wollen. Preise gibt Adaptly nicht heraus.

Nanigans

Nanigans ist ebenfalls auf Performance und Umsatzsteigerung ausgerichtet und unterstützt Facebook, Instagram und Twitter. Mit der Anzeigen-Automatisierungssoftware sollen Unternehmen ihre Umsätze steigern und neue Kunden gewinnen können. Dazu bietet Nanigans programmatischen Mediaeinkauf und prädiktive Umsatzoptimierung für die wichtigsten digitalen Kanäle. Zudem unterstützt Nanigans Mopub – also Mobile-Web- und In-App-Ads – über die großen Mobile-Ad-Marktplätze. So eignet sich Nanigans vor allem für Branding-Kampagnen, aber auch für Abverkaufskampagnen. Dafür zahlen Nutzer eine monatliche Gebühr von fünf bis 15 Prozent ihres Anzeigenvolumens.

Fazit

Eine Lösung für alle Kanäle und Schwerpunkte gibt es nicht. Unternehmen sollten sich deshalb genau überlegen, auf welchen Social-Media-Kanälen sie ihre Kunden überhaupt erreichen und danach das passende Werkzeug auswählen. Wer große Social-Media-Ressourcen hat, sollte Lösungen wählen, die sich auf die Performance konzentrieren. Wer nur wenig Arbeitskraft in die Werbung in den sozialen Netzwerken stecken kann, sollte dagegen eine Software nutzen, die bei der Steuerung und Verwaltung der Ads in verschiedenen Kanälen hilft – am besten teamübergreifend.

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