Entwicklung & Design

WordPress: Schnelleinstieg in die Entwicklung eigener WordPress-Widgets

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Struktur eines Widget

Um ein Widget zu erstellen, muss zunächst die Standard-Widget-Klasse eingebunden werden. Die Basisklasse enthält alle notwendigen Grundfunktionen und lässt sich erweitern, um ein funktionsfähiges Widget zu erhalten.

PHP
<?php
class Beispiel_Widget extends WP_Widget {
	function Beispiel_Widget() {
		// Konstruktor
	}

	function widget($args, $instance) {
		// Ausgabefunktion
	}

	function update($new_instance, $old_instance) {
		// Speichern der Optionen
	}

	function form($instance) {
		// Formular des Widgets im Backend
	}
}
register_widget('Beispiel_Widget');
?>

Listing 3

Innerhalb des Konstruktors muss die Methode „WP_Widget“ der Basisklasse zum Erzeugen des Widget aufgerufen werden:

PHP
parent::WP_Widget(false, $name = 'Name des Widgets');

Listing 4

Über das Widget-Formular im Backend werden relevante Einstellungen vorgenommen.

Über das Widget-Formular im Backend werden relevante Einstellungen vorgenommen.

Der erste Parameter wird üblicherweise auf den Wert false gesetzt, sodass WordPress automatisch eine eindeutige ID für das Widget vergibt. Der Name des Widget wird entsprechend im Backend von WordPress auf der Konfigurationsseite angezeigt. Beim Aufruf des Konstruktors lassen sich noch optional zwei weitere Parameter in Form eines Array übergeben: „$widget_options“ und „$control_options“. Häufig ist es nützlich, wenn Widgets zusätzlich zum Namen auch eine kurze Beschreibung enthalten, die im Backend angezeigt wird. Durch einen Aufruf mit dem entsprechenden Parameter lässt sich dies schnell umsetzen.

Es handelt sich dabei nicht um die Beschreibung auf der Plugin-Seite, sondern um jene auf der Seite für die Widgets.

PHP
$wp_options = array('description'=>'Eine kleine Beschreibung');
parent::WP_Widget(false, $name = 'Beispiel Widget',$wp_options);

Listing 5

Die drei Methoden „widget“, „update“ und „form“ sollte man auch in einer eigenen Widget-Klasse verwenden. Mit „widget“ erfolgt die Ausgabe im Frontend. Über „update“ werden Parameter des Widget gespeichert, die sich im Backend über das durch die Methode „form“ dargestellte Formular einstellen lassen.

Nach der eigentlichen Klasse erfolgt in PHP noch der Aufruf der Funktion „register_widget“, um das Widget innerhalb von WordPress zu registrieren.

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