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t3n 25

Die Einsatzmöglichkeiten von SEO-Tools

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Auswahlkriterien

Auch wenn sich alle großen SEO-Tools als Komplettpakete anpreisen, gibt es erhebliche Unterschiede bei den Funktionen und Datenbeständen. Gerade für die sehr exportorientierte deutsche Wirtschaft ist es zum Beispiel wichtig, auch in ausländischen und fremdsprachigen Märkten vertreten zu sein. Damit fällt dem eingesetzten SEO-Tool die Aufgabe zu, für fremde Sprachen Daten zu liefern und daraus wiederum einen Sichtbarkeitswert zu bauen.

Ein Geschäftsmodell, das in einer sehr spezifischen Nische angesiedelt ist, sollte auf einen großen Datenbestand an Keywords achten. Die Möglichkeit, nutzerspezifische Sichtbarkeitswerte anzulegen, kann dann ebenfalls sehr wichtig sein. Wer es hingegen mit vielen wechselnden Websites zu tun hat – ein Webdesigner zum Beispiel – sollte darauf achten, dass alle für ihn wichtigen Werte über Ad-Hoc-Analysen zugänglich sind. Denn manche Tools erlauben tiefergehende Analysen nur für eine begrenzte Menge an Domains.

Extrem schwer in eine schematische Marktübersicht zu pressen sind die Faktoren Usability und Datenqualität. Ob man als Anwender mit der Bedienung eines spezifischen SEO-Tools wirklich zurecht kommt, kann man immerhin über einen Praxistest feststellen.Wie gut aber die Datenqualität des jeweiligen Tools ist, ist ungleich schwerer zu ermitteln. Wer sich ernsthaft mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt und aus den Tools weitreichende Maßnahmen ableitet, sollte ein zweites Tool zur Absicherung heranziehen.

Nicht immer muss es die große All-in-one-Lösung sein. Wer vor allem auf die Backlinkfunktionen schielt, ist womöglich mit einem spezialisierten Linkanalyse-Tool besser bedient. Für die Überwachung der Keywords kann man dann ein kostengünstiges Modul eines anderen Anbieters hinzubuchen.

Der Sistrix-Sichtbarkeitsindex für zwei Domains derselben Branche im Vergleich gibt Hilfestellung zur Analyse von Rankingproblemen.
Der Sistrix-Sichtbarkeitsindex für zwei Domains derselben Branche im Vergleich gibt Hilfestellung zur Analyse von Rankingproblemen.
Schließlich kann die Verfügbarkeit einer API für die Auswahl entscheidend sein. Oft besteht bereits eine komplexe Tool-Landschaft: Web-Analytics, Warenwirtschaft oder unternehmensweites KPI-Reporting. Die Anbindung eines SEO-Tools an bestehende Systeme kann das gesamte Online–Marketing auf ein neues Niveau heben.

Fazit

Die Vielfalt der Tools zeigt, dass der Bedarf an SEO-Werkzeugen groß ist und sich deren Einsatz fast für jeden Seitenbetreiber lohnt. Wer es ganz genau wissen möchte, setzt zur Verifizierung sogar mehr als ein Tool ein. Vor der Wahl des passenden SEO-Tools sollte man aber zunächst die eigenen Bedürfnisse definieren.

Mit einem Klick auf untenstehende Tabelle wird sie euch in voller Größe angezeigt.

 

(Featured Image: Allzweckjack / photocase)

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6 Reaktionen
Alexander Katona

Sorry Robert, aber ich kann dir nicht ganz folgen. In dem Artikel kann man doch ganz normal kommentieren oder habe ich etwas falsch verstanden?

Viele Grüße aus dem t3n HQ,
Alex

Robert

Hey!

Wo ist denn die Kommentarfunktion im Facebook Artikel?

https://t3n.de/news/klickbetrug-facebook-viele-405674/

Schade, wenn zwar eine Frage an die Leser gestellt wird, jedoch keine Antwortmöglichkeit besteht...

Viele Grüße

Robert

Dirk

Ist ja alles richtig in dem Artikel, aber den fand ich schon zu kurz, als er noch aktuell war. Und sowas auf der Startseite?

Heiner

Kein kalter, sondern ein 1 Jahr alter, gefrorener Kaffee. Krasser Fall von Sommerloch!

Stefan

Der Artikel aist doch aus Oktober 2011 und die Matrix etc. inzwischen veraltet. Warum wird der erneut auf der Startseite gefeatured? Macht ja irgendwie keinen Sinn. Ein Update wäre gut gewesen.

Arno Oesterheld

Der Artikel kam für mich zur rechten Zeit und gab einen guten Überblick.
Ich hätte mir aber mehr Detail-Infos zu den jeweiligen Tools gewünscht. Bspw. zu den Backlinks-Recherche-Möglichkeiten oder zur Mandantenfähigkeit.
Auch kamen in der tabellarischenn Übersicht die jeweiligen Besonderheiten der Tools (SEM-Module, Keyword-Horoskop etc.) zu kurz.
Und zu guter Letzt fehlte meiner Meinung nach ein wichtiges Multi-Tool - nämlich das von WISE. Warum eigentlich? Das ist zumindest preislich sehr attraktiv.

Besten Dank & viele Grüße
Arno Oesterheld

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