Entwicklung & Design

Einheitliche Codebasis vom Desktop bis zum Rechenzentrum: SUSE Linux Enterprise 10

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Systemmanagement

Für den Einsatz von SUSE Linux Enterprise Server 10 im Rechenzentrum sind neben Technologien wie Xen oder der Unterstützung von 1024 CPUs die Möglichkeiten zum Steuern, Überwachen und Automatisieren entscheidend. Novell unterstützt hier offene Standards. Kunden mit vorhandenen Systemwerkzeugen können SUSE Linux Enterprise Server 10 in ihr Rechenzentrum integrieren und vorhandene Prozesse wie gewohnt nutzen.

Die wichtigste Neuerung ist die Bereitstellung so genannter CIM-Schnittstellen (Common Information Model). CIM ermöglicht den Austausch von Daten zwischen Systemmanagementwerkzeugen und zu überwachenden Geräten, wie z. B. dem SUSE Linux Enterprise Server SLES mit dessen Serverdiensten. Der Vorteil liegt darin, dass keine spezifischen Softwareagenten für jedes separate System benötigt werden, sondern CIM eine standardisierte Schnittstelle ist, mit der Daten ausgetauscht werden. CIM stellt also eine Flexibilisierung dar und hilft, die Integration der Systeme im Rechenzentrum zu verbessern.

Der Einsatz von CIM beschränkt sich jedoch nicht nur auf große Rechenzentren. Bereits beim Einsatz von wenigen SLES-Servern kann die Überwachung und Steuerung wichtig sein und von der CIM-Integration profitieren.

Der Preis für SUSE Linux Enterprise Server 10 liegt bei umgerechnet rund 270 Euro. Im Preis inbegriffen sind alle hier beschriebenen Technologien sowie zahlreiche weitere Softwarepakete. Enthalten ist zudem ein Jahr Softwarepflege mit der Lieferung von Patches und Updates sowie Basic-Support. Alternativ gibt es Pakete mit Standard-Support (werktags) und Priority-Support (24×7) sowie Versionen für die verschiedenen Hardwareplattformen.

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