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Targeting-Strategien für Google AdWords: Volltreffer garantiert

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Performance-Test-Szenarien

Um ihre Performance zu steigern, sollten Advertiser verschiedene Maßnahmen testen. Regionale Ladengeschäfte sollten zum Beispiel ihren Standort in den Einstellungen hinzufügen, was sie im Anschluss dazu befähigt, höhere Gebote abzugeben. Das kann auch unabhängig vom stationären Vertrieb sinnvoll sein, etwa weil eine Marke in dieser Region bekannter ist. Außerdem sollten AdWords-Werber die Standorterweiterung hinzufügen, um ihre Sichtbarkeit und Relevanz zu steigern.

Die Performance mobiler Formate ist bei Websites ohne mobile Darstellung tendenziell schlechter als bei responsiven oder eigenständigen mobilen Zielseiten. Dennoch können die Leistungswerte – wie Gewinn pro Conversion – zufriedenstellend sein. Und selbst mit mobiler Seite ist nicht jede mobile Anzeigenschaltung erfolgreich. Werbetreibende sollten deshalb ihre mobile Aussteuerung testen. Bei den Werbezeiten können Marketer zum Beispiel neben dem harten Aktivieren oder Deaktivieren von Stunden und Wochentagen zunächst weichere Übergänge über die Gebotsanpassungen testen.

Mit den Remarketing Lists for Search (RLSA) können Werbetreibende verschiedene Zielgruppen-Strategien umsetzen. So können sie schlecht performende Begriffe beispielsweise nur auf ehemalige Seitenbesucher aussteuern, bevor sie diese Keywords dann endgültig pausieren. Außerdem lässt sich so auch der Brand Traffic aufsplitten.

Falls die Performance des Kontos an einigen Tagen besonders stark oder schwach ist, lassen sich die Gebote über den Werbezeitplaner anpassen. (Screenshot: Google AdWords)

Falls die Performance des Kontos an einigen Tagen besonders stark oder schwach ist, lassen sich die Gebote über den Werbezeitplaner anpassen. (Screenshot: Google AdWords)

Klare Strukturen als Voraussetzung für Optimierung

Sobald die Ausrichtungseinstellungen auf Kampagnenebene festgelegt sind, geht es um die Definition der Struktur. So erleichtert es die Arbeit zum Beispiel erheblich, wenn Advertiser ihre Kampagnen klar voneinander abgrenzen und eindeutig benennen – etwa regional oder im Hinblick auf verschiedene Zeitfenster.

Ein sauberer Account-Aufbau ist auch die Basis zur Bewertung der Performance. Dabei gibt es nicht die eine richtige Vorgehensweise. Vielmehr zählt, dass sich die Steuerungen umsetzen und die Maßnahmen optimieren lassen. Nur wer klare Strukturen hat, kann eine starke oder schwache Performance auf die spezifischen Ausrichtungseinstellungen zurückführen.

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Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Mason Fowler

Vielen Dank für sehr interessante Statistiken im Hinterkopf behalten

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