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Die neue Version des Mail- und News-Clients der Mozilla Corporation: Thunderbird 2.0

    Die neue Version des Mail- und News-Clients der Mozilla Corporation: Thunderbird 2.0

Mit dem anhaltenden Erfolg des Mozilla-Browsers Firefox steigt das Interesse an entsprechenden Alternativen im Mailbereich, nicht nur bei ehemaligen Nutzern der Mozilla- oder Netscape-Suite. Um aber im Outlook(-Express)-Garten erfolgreich wildern zu können, müssen noch einige Kanten geschliffen werden – in der neuen Version mit durchaus beachtlichen Fortschritten.

Der kleine Bruder des Firefox-Browsers kämpft seit Anbeginn nicht nur mit mangelnder öffentlicher Wahrnehmung, sondern vor allem mit einer beschränkten Anzahl von Entwicklern. Fortschritte geschehen, aber langsamer als von Firefox gewohnt. So liegt denn der Schwerpunkt der zweiten Thunderbird-Ausgabe – neben verbesserter Stabilität und Sicherheit – auch nicht auf großen, neuen Features, sondern auf einer besseren Organisation und Verwaltung von Mails.

Bessere Organisation und Verwaltung

Die auf den ersten Blick sichtbarste Änderung, neben dem leicht modernisierten Standard-Theme, ist die Einführung von Ordner-Ansichten. Wurden bisher grundsätzlich alle angelegten Konten und ihre Ordner dargestellt, kann die Anzeige nun schnell per Mausklick mit drei weiteren, übersichtlicheren Ansichten eingeschränkt werden: nur Ordner mit ungelesenen Nachrichten, nur die als Favoriten markierten Ordner oder nur die zuletzt genutzten Ordner.

Weitere Verbesserungen sind erst auf den zweiten Blick zu finden. So wurden die bisher auf fünf Stück beschränkten Etiketten („Labels“) deutlich aufgebohrt: Jede Nachricht kann nun beliebig viele, frei definierbare „Tags“ erhalten. Nach Tags kann anschließend gefiltert und sortiert werden, eine spezielle Nachrichtenansicht für jedes angelegte Tag wird zudem automatisch vordefiniert.

Ebenfalls unscheinbar geben sich zwei neue Knöpfe für die Werkzeugleiste und ihre Gegenstücke im Menü: „Vor“ und „Zurück“ erlauben die einfache Navigation in der Historie der im Programmlauf angezeigten Nachrichten wie von einem Browser gewohnt. Das lästige „sich erinnern müssen“, in welcher Newsgruppe ein bestimmter Artikel war, den man ein paar Minuten zuvor gelesen hatte, entfällt damit.

Ähnlich wie in GMail und anderen Mail-Diensten können die eigenen Antworten jetzt automatisch im selben Ordner wie die ursprünglichen Mails abgelegt und Unterhaltungen so zusammengehalten werden. Müssen dennoch Nachrichten verschoben werden, enthalten die Kontextmenüs für Kopieren und Verschieben nun ebenfalls einen Eintrag mit den zuletzt genutzten Ordnern. Wer bereits ein GMail-Konto hat, wird sich vielleicht über Thunderbirds „neues“ Sternchen-Feature freuen: Wichtige Nachrichten können mit einem Sternchen versehen und gesternte Nachrichten in Filtern verwendet werden. Alte Mozilla-Kenner werden aber (zu Recht) einwenden, dass lediglich die altbekannten „Flaggen“ umbenannt wurden.

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