Software & Infrastruktur

Die neue Version des Mail- und News-Clients der Mozilla Corporation: Thunderbird 2.0

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Wirklich neu, wenn auch nicht unbedingt überraschend – bedenkt man das Google-Engagement im Mozilla-Umfeld – ist die Aufnahme von GMail in den Kontenassistenten, sodass die Einrichtung von GMail-Konten mit einem Minimum an Wissen um Konfigurationsdetails vonstatten gehen kann.

Gehen neue Mails ein, muss der entsprechende Posteingangsordner nicht mehr angeklickt werden, um sich einen Überblick über die Neueingänge zu verschaffen; eine Kurzzusammenfassung der neuen Mails wird als Tooltip angezeigt, wenn der Mauszeiger über dem Ordner verweilt. Der Informationsgehalt des Benachrichtigungsfensters für neue Mails ist jetzt auch individuell anpassbar: Die gesamte Kontenübersicht kann auch ausgeblendet und durch ein neues Listen-Element in der Werkzeugleiste ersetzt werden.

Schließlich kommen viele kleinere Anpassungen hinzu, die das Arbeiten mit Thunderbird allgemein einfacher und angenehmer machen, zum Beispiel ein regelmäßiges automatisches Speichern von Nachrichten als Entwurf, während noch am Text gefeilt wird. Auch sind ein inkrementelles Suchen im Text der aktuellen Nachricht sowie der automatische Ordnerwechsel beim Markieren eines News-Diskussionsstranges als „gelesen“ möglich.

Erweiterungen

Wie schon in Firefox 2 wurde die Verwaltung von Erweiterungen und Themes im so genannten Add-On-Manager zusammengefasst, während am eigentlichen Erweiterungssystem nichts geändert wurde. Entwicklern steht auch weiterhin keine einfache Funktionalität zur Definition von „Aufräummethoden“ bei Installation und Deinstallation ihrer Erweiterung zur Verfügung. Dennoch profitieren Erweiterungsautoren von der neuen JavaScript-Version 1.7, die auch die Grundlage des UI-Codes in Thunderbird 2 bildet. Die Möglichkeiten als solche, sich mit seiner Erweiterung in Thunderbird einzuklinken, sind aber verbessert worden. Zum einen sendet der Mail-Editor nun eine interne Benachrichtigung, sobald das Fenster vollständig initialisiert ist [1]. Zum anderen sträubte sich bisher insbesonders die Nachrichtenübersicht erfolgreich gegen jede inhaltliche Anpassung, sieht man einmal von der Entscheidung über Reihenfolge und Sichtbarkeit einzelner Spalten ab. Dieses Manko wurde behoben.

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