Marketing

Videomarketing: Tipps zu Konzeption und Distribution von Webvideos

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Die Reichweite

Ist das Video veröffentlicht, geht es darum, seine Reichweite zu erhöhen. Hierbei spielen die Potenziale des Social Web eine wichtige Rolle: Wo – außer auf der eigenen Homepage – soll das Video zu sehen sein? In der eigenen App, in den Social Networks oder im Intranet?

Ein Unternehmen muss wissen, wo es seine Zielgruppe am besten erreicht – und wie diese das Video zu verbreiten hilft. So ist es viel einfacher, ein Video über ein soziales Netzwerk zu teilen, als einen Video-Link per E-Mail zu verschicken. Vor allem die junge Generation konsumiert auf Facebook, Google+, Twitter und Co. News, Status-Updates, Bilder oder Videos – und teilt mit Likes und Kommentaren ihre Meinung dazu mit. Ähnlich ist es auf Business-Portalen wie Xing oder LinkedIn. Mit Tools wie dem VideoManager, die TV1 EU Cloud oder Vimp kann man daher seinen Clip auch auf allen relevanten Plattformen publizieren.

Außerdem sollte man sein Video auf Video-Portalen wie YouTube, Clipster, Vimeo und anderen veröffentlichen. Das meist gesehene Video auf YouTube – der Künstler Psy mit seinem Song „Gangnam Style“ – hat mittlerweile 1,2 Milliarden Aufrufe. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass Mitbewerber neben dem Video angezeigt werden können und dass man – und das ist vielen nicht bewusst – die Videorechte an die Plattform abgibt. Zumal die Konkurrenz groß ist: Allein bei YouTube werden pro Minute 72 Stunden Material hochgeladen. Damit ein Video hier nicht untergeht, sollten zumindest die folgenden Punkte Berücksichtigung finden:

Das Startbild

Das Startbild entscheidet maßgeblich darüber, ob sich User ein Video ansehen oder nicht. Wirkt das Bild hell, freundlich und gibt auf Anhieb Aufschluss über das Thema, wird das Video mit weitaus größerer Wahrscheinlichkeit angeklickt.

Die Interaktivität

So genannte Call-to-Action-Elemente geben einem Video Mehrwert. Links können die User zum Beispiel direkt zum Onlineshop leiten und somit ermuntern, das Produkt aus dem Video zu kaufen. Ein Call-to-Action-Link kann aber auch zu einer Seite mit weiteren Informationen führen oder einem Exkursvideo. Videos wirken dadurch nicht nur dynamischer, sondern bieten zusätzlichen Service. Das wiederum hilft, die Conversion Rate zu erhöhen.

Video-SEO

Auch bei Videos spielt SEO eine Rolle. Damit das Video mit der Firma in Verbindung gebracht wird, sollte es zuerst auf der fimeneigenen Website veröffentlicht werden – sonst wertet Google es als doppelten Content. Wichtig für das Google-Ranking sind auch die Tags – also die Verschlagwortung des Videos. Sie sollten sorgfältig ausgewählt und hinterlegt sein, damit das Video unter dem gewünschten Firmennamen und mit den richtigen Suchbegriffen möglichst weit oben in der Google-Suche erscheint. Dass dafür noch einige andere Faktoren eine Rolle spielen, sei an dieser Stelle nur erwähnt.

Mit ihren Analyse-Charts erleichtern Tools wie der VideoManager die Auswertung von Online-Videos.

Mit ihren Analyse-Charts erleichtern Tools wie der VideoManager die Auswertung von Online-Videos.

Fazit

Eine gute Analyse im Vorfeld sowie konkrete Ziele ersparen so manchem Unternehmen die kostspieligen Korrekturen im Nachhinein. Während die technischen Vorgänge bei Webvideos immer komplexer werden, helfen immer mehr Profi-Tools den Überblick zu bewahren, Arbeitsabläufe zu automatisieren und Workflows zu erleichtern.

Professionelle Video-Management-Lösungen zeigen zudem, wie erfolgreich ein Online-Video ist. So lassen sich die Stärken und
Schwächen der Onlinekommunikation nachvollziehen und gegebenenfalls
nachjustieren.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Carsten Rusch
Carsten Rusch

Über das Thema Videomarketing gibt es sehr viel im Internet doch wenige geben Einblicke in die Produktion von Filmen vom Filmemachern selbst. Ich habe zusammen mit meinem Team das Thema Werbefilm / Imagefilm auf den Punkt gebraucht und gebe einen Einblick hinter die Kulissen einer modernen Filmproduktion in meinem Blog: http://kreativfilm.tv/werbefilmproduktion/

Antworten

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