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t3n 38

Wie Web-Profis arbeiten: Tools und Tipps zur Steigerung der Produktivität

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Bastian Allgeier: „Die Pomodoro-Technik hilft mir bei Aufgaben, auf die ich überhaupt keine Lust habe.“

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t3n Magazin: Wie startest du in einen klassischen Arbeitstag?

Bastian Allgeier: Ich versuche in den ersten ein bis zwei Stunden erstmal all die Dinge abzuarbeiten, die eher unangenehm oder anstrengend sind. Ich bin ein König im Aufschieben und kann mich aber gerade deshalb ganz gut selbst in Schach halten, weil ich weiß, dass ich mich nach getaner Arbeit besser fühle.

t3n Magazin: Was sind deine persönlichen Produktivitätskiller und warum?

Allgeier: Definitiv Twitter! Facebook und Co. hab ich zum Glück vor einiger Zeit abgeschafft, aber Twitter zieht mich immer noch viel zu oft in ein Produktivitätsloch.

t3n Magazin: Auf welche Routinen oder Methoden setzt du, um produktiv zu sein?

Allgeier: Ich nutze seit einiger Zeit ziemlich erfolgreich die Pomodoro-Technik mit Tomighty als Timer. Das hilft mir vor allem bei Aufgaben, auf die ich überhaupt keine Lust habe, die initiale Hürde zu überwinden.

t3n Magazin: Auf welche Tools und Apps könntest du in deinem Arbeitsalltag nicht mehr verzichten?

Allgeier: Tomighty gehört auf jeden Fall dazu. Dann bin ich vor einiger Zeit auf Fastmail und deren Webinterface umgestiegen und habe so endlich mein perfektes „E-Mail-Programm“ gefunden. Über das letzte halbe Jahr hab ich außerdem meine Protonet-Box immer lieber gewonnen und für alles, was mit Code zu tun hat, sind Github und Gitlab unersetzlich.

t3n Magazin: Wie schaltest du (abends) ab?

Allgeier: Seit ich nicht mehr von zu Hause aus arbeite, hilft mir die Heimfahrt auf dem Fahrrad meist schon ganz gut. Danach ist die Papa-Sohn-Zeit dran, die mich ziemlich effektiv abschalten lässt.

Alex Olma: „Push-Benachrichtigungen aus! Ich setze sie gezielt ein und nie für Mails.“

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t3n Magazin: Wie startest du in einen klassischen Arbeitstag?

Alex Olma: Erst Twitter, dann Kaffee und RSS – anschließend öffne ich vielleicht eine Handvoll E-Mails. Mein Nachrichtenzyklus ist US-zentriert. Ich lese daher gewöhnlich alle News der vergangenen Nacht nach und versuche dann meinen Arbeitstag abzustecken. Oft arbeite ich von Zuhause, mindestens ein bis zwei Mal pro Woche suche ich mir mit iPhone und iPad ein Kaffeehaus in der Stadt.

t3n Magazin: Was sind deine persönlichen Produktivitätskiller und warum?

Olma: Instapaper. Die Anzahl der (fantastischen) Artikel, die keinerlei Bezug zu meiner Tätigkeit haben, ist gigantisch. Ich kann mich in den dort von mir gespeicherten Netzfundstücken regelrecht verlieren, obwohl ich mir einbilde, dass dies als Arbeit zählt. Fehlender Fokus tötet täglich meine Produktivität.

t3n Magazin: Auf welche Routinen oder Methoden setzt du, um produktiv zu sein?

Olma: Ich versuche Software, die mir jeden Tag dabei hilft, produktiv zu sein, besser zu verstehen. Manchmal bedeutet das auch von einer mächtigen Lösung (OmniFocus) auf ein einfacheres Tool (Apples ‚Erinnerungen‘) zu wechseln. Routinen? Einer meiner (morgendlichen) Gewohnheiten ist, sich nur eine realistische Menge an Aufgaben vorzunehmen. Mehr als einen Tag im Voraus plane ich sowieso nie.

t3n Magazin: Auf welche Tools und Apps könntest du in deinem Arbeitsalltag nicht mehr verzichten?

Olma: TextExpander hat mir in zwei Jahren 500.000 Tastaturanschläge gespart; Schnellstarter Alfred benutze ich pro Tag durchschnittlich 46 Mal. Generell ist mir gutes Equipment wichtig. Eine Klicki-Tastatur, wie beispielsweise DAS Keyboard, will ich nicht mehr missen. Neue iPhones und iPads muss ich haben, logisch. Generell gilt: Tools, die ich liebend gerne verwende, machen mich produktiver – so fühlt es sich zumindest an.

t3n Magazin: Wie schaltest du (abends) ab?

Olma: Push-Benachrichtigungen aus! Ich setze diese ohnehin nur sehr gezielt ein und nie für E-Mails. Ansonsten: Sport, Kochen und Kind. Nicht unbedingt nur am Abend (oder in dieser Reihenfolge), sondern immer dann, wenn es sich anbietet. Und manchmal versinke ich bis tief in die Nacht in einem TV-Serien-Marathon.

Martin Weigert: „Ich arbeite am liebsten von zu Hause aus, um Ablenkungen zu minimieren.“

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t3n Magazin: Wie startest du in einen klassischen Arbeitstag?

Martin Weigert: Im Bett mit einem Kaffee und dem iPad, mich über aktuelle Branchenneuigkeiten informierend.

t3n Magazin: Was sind deine persönlichen Produktivitätskiller und warum?

Weigert: Abgesehen von den offensichtlichen Dingen (kein Internet, kein Strom) sind das vor allem Gespräche oder unharmonische Geräusche im Hintergrund. Deshalb arbeite ich am liebsten von zu Hause aus – Büros, Co-Working-Spaces oder Cafés sind maximal Notlösungen.

t3n Magazin: Auf welche Routinen oder Methoden setzt du, um produktiv zu sein?

Weigert: Einerseits habe ich gewisse Routinen, um unnötige Entscheidungen zu reduzieren – zum Beispiel immer das Gleiche zu frühstücken, wenn möglich; persönliche Meetings nur an speziellen Tagen durchzuführen und ähnliches. Andererseits versuche ich aber auch, schädliche Routinen bewusst zu vermeiden, indem ich beispielsweise zu unterschiedlichen Zeiten ins Fitnessstudio gehe oder während einer Pause Spaziergänge an unterschiedlichen Orten mache. Das schafft Inspiration und Räume zum Reflektieren.

Dieser Artikel stammt aus dem neuen t3n Magazin Nr. 38 mit dem Schwerpunkt Produktivität. (Grafik: t3n)
Dieser Artikel stammt aus dem neuen t3n Magazin Nr. 38 mit dem Schwerpunkt Produktivität. (Grafik: t3n)

t3n Magazin: Auf welche Tools und Apps könntest du in deinem Arbeitsalltag nicht mehr verzichten?

Weigert: Auf meinen RSS-Reader (Feedly als Basis, Mr Reader auf dem iPad), Instapaper (im Prinzip schicke ich alles, was ich nicht nur überfliege, zu Instapaper; gelesen wird dann auf dem iPad). Ich könnte hier jetzt noch viele weitere Tools nennen, die Wahrheit ist aber, dass die meisten vermutlich doch irgendwie ersetzbar wären. Und theoretisch könnte ich freilich auch Instapaper durch Pocket ersetzen. Aber RSS-Reader und Später-Lesen-Tool, das ist beides essenziell. Twitter hat auch noch eine hohe Priorität. Und E-Mail natürlich.

t3n Magazin: Wie schaltest du (abends) ab?

Weigert: Fitness-Studio oder Jogging, Meditation, Freundin und Freunde, langes Herumlaufen durch (bevorzugt noch weitgehend unbekannte) Städte. Und ich lese viel – Longform-Artikel oder Fachbücher in den Momenten, in denen ich abschalte.

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4 Reaktionen
AndreasAt99

Twitter scheint echt ein Produktivitätskiller zu sein.

Meine zwei Top-Produktivitätstools:
Kaban und Kanbanpad. Mehr da:
http://99-developer-tools.com/personal-kanban-kanbanpad/

Bernd Lauert

Sich Abends sportlich zu betätigen (auch wenn ich nur spaziere) ist für mich wirklich das beste am Tag =D danach kann ich gut schlafen und bin Morgens produktiver!

florian

Freudscher Verschreiber:

"Eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und frische Lust sind eigentlich die wichtigsten Elemente,..."

Johannes Schuba

Hoppla, danke für den Hinweis – ist korrigiert!

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