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Optimierte redaktionelle Workflows: TYPO3 4.0: Workspaces

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Die Versionierung ermöglicht es, verschiedene Versionen von Seiten und
Inhalten zu erzeugen und zu verwalten. Dabei sind drei verschiedene
Versionierungsmodi zu unterscheiden: Der Modus „Branch“ versioniert
komplette Seiten-(Teil-)Bäume, „Page“ die Seite und die darauf
abgelegten Datensätze, „Element“ versioniert nur einzelne Datensätze.
Über den Eintrag „versioning“ im Klickmenü wird ein entsprechendes
Backend-Modul aufgerufen, in dem die verschiedenen Versionen erzeugt
oder verwaltet werden können. Auf die, nicht trivialen, Details und
Implikationen hinsichtlich der verschiedenen Versionierungsmodi, unter
anderem auch hinsichtlich der Konsistenz von Links und Referenzen, wird
in der Dokumentation zu den Workspaces [1] detailliert eingegangen.

Die Seitenvorschau eines Draft-Workspace erfolgt in einem dreiteiligen Frameset und bietet zusätzlichen Zugriff auf ein Verwaltungs-Modul.

Die Seitenvorschau eines Draft-Workspace erfolgt in einem dreiteiligen Frameset und bietet zusätzlichen Zugriff auf ein Verwaltungs-Modul.

Mit den Workspaces wird die Handhabung der Daten nun um ein weiteres
Merkmal erweitert: Jede Version eines Datensatzes ist eindeutig einem
so genannten Workspace zugeordnet. Jeder Workspace verfügt dabei über
eine eigene Ansicht des Seitenbaums, welche man auch als virtuellen
Seitenbaum bezeichnen könnte. Dabei sind die drei verschiedenen Arten
von Workspaces, als „Live“, „Draft“ und „User“ bezeichnet, zu
unterscheiden.

Die Workspaces: „Live“, „Draft“ und „User“

Die Workspaces „Draft“ und „Live“ stehen ab der Version 4.0
standardmäßig in jeder TYPO3-Installation zur Verfügung, ohne dass dazu
eine weitere Benutzerinteraktion notwendig ist. Im Live-Workspace werden die Seiten und Inhalte, wie sie auf der
Webseite (Frontend) veröffentlicht sind, verwaltet. Bearbeitungen im
Live-Workspace wirken sich damit wie bisher unmittelbar auf die
veröffentlichten Seiten und Inhalte aus. Der Live-Workspace entspricht
damit exakt dem Verhalten einer altbekannten TYPO3-Umgebung.

Auch der Draft-Workspace stellt sich für den Benutzer, bis auf eine
zusätzliche Bezeichnung oberhalb des Seitenbaums, wie bekannt
dar.
Innerhalb des Draft-Workspace wird zunächst der Seitenbaum samt Inhalt
eingeblendet, wie er auch dem Live-Baum entspricht. Sobald jedoch im
Draft-Workspace auf einem der üblichen Wege eine Änderung vorgenommen
wird, erzeugt TYPO3 automatisch eine neue Version des Elements, ohne
die Live-Inhalte zu verändern. Im Draft-Workspace wird dazu der
Versionierungsmodus „Element“ verwendet. Zusätzlich steht im
Seitenmodul auch ein Button „New
version of Page” zur Verfügung, mit
dessen Verwendung der Versionierungsmodus „Page“ ausgelöst wird. Sobald
eine Seite von der Live-Version abweicht, wird eine farbliche
Kennzeichnung vorgenommen. Dabei
dienen die farblich unterschiedlichen
Markierungen zur Verdeutlichung der verschiedenen Versionierungsmodi
„Branch“, „Page“ und „Element“, wie sie oben bereits bei der
Versionierung
angesprochen wurden. Das Schöne und Neue: Der Redakteur braucht sich im
Draft-Workspace nicht explizit um eine Versionierung bemühen, weil
TYPO3 diese automatisch vornimmt. Auf die Implikationen und
Besonderheiten hinsichtlich der verschiedenen Überarbeitungsmodi wird
in der Dokumentation in [1] eingegangen.

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