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Die Reise nach Phoenix: TYPO3 5.0

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Für viele der Probleme gibt es bereits Einzellösungen (z. B. Mojavi, Seasar oder GAP) oder Frameworks wie Symfony. Diese Lösungen sind aber entweder nicht leistungsfähig genug, werden nicht mehr (ausreichend) gepflegt oder haben noch kein offizielles Release veröffentlicht. Auch japanische Code-Dokumentation wollten wir den TYPO3-Entwicklern nicht zumuten.

Ein Projekt, zwei Produkte: CMS und Framework

Die Konsequenz dieser Erkenntnisse war die Entwicklung eines eigenen Frameworks. So kann eine durchgehend hochqualitative,

Beim Frühstück vor dem Meeting in Berlin: Sebastian Kurfürst, Karsten Dambekalns, Ronny Unger, Christian Jul Jensen und Robert Lemke (v.l.n.r).

Beim Frühstück vor dem Meeting in Berlin: Sebastian Kurfürst, Karsten Dambekalns, Ronny Unger, Christian Jul Jensen und Robert Lemke (v.l.n.r).

konsistent programmierte und dokumentierte Lösung geschaffen werden. Dies kommt letztendlich auch den Nutzern zugute, weil diese sich nicht sechs, acht oder noch mehr APIs, Programmierstile und Dokumentationen aneignen müssen.

Weil das Framework an sich recht umfangreich ist und zugleich keinen TYPO3-spezifischen Code enthält, war die auf den Developer Days 2007 bekannt gegebene Trennung der Projekte der nächste logische Schritt. Es wird zukünftig zwei Produkte geben, „TYPO3 CMS“ und „TYPO3 Framework“. Ein erstes Release des TYPO3 Frameworks ist zur TYPO3-Konferenz 2007 in Karlsruhe geplant (die Roadmap unter [3] wird laufend aktualisiert).

Das Framework ist bereits in weiten Teilen fertiggestellt, in den kommenden Monaten wird es vor allem um Ergänzungen und Verbesserungen an der Code-Basis gehen. Bisher stellt das Framework Funktionen in folgenden Bereichen zur Verfügung:

  • Aspektorientierte Programmierung
  • Dependency Injection (Inversion of Control) und Komponenten-Management
  • Erweiterte Reflection-Funktionen
  • Paket-Management
  • Utility-Funktionen
  • Model-View-Controller

Die Unterstützung für Model-View-Controller befindet sich noch in der Entwicklung, daher sind hier derzeit die stärksten Änderungen zu beobachten. Das Komponenten-Management und die AOP-Unterstützung sind dagegen vom Funktionsumfang bereits stabil, so dass in naher Zukunft die Bereitstellung von Framework-Snapshots geplant ist.

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