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t3n 13

Praxisbericht: Umsetzung eines Intranets für 800 Mitarbeiter: TYPO3 und Oracle

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Oracle und Geschwindigkeit

Die Nutzung des DBAL bedeutet grundsätzlich einen Performanceverlust, da jede Anfrage durch ein Zwischensystem geleitet und dort bearbeitet wird. Dieser Verlust wurde auf zwei Arten minimiert. Zum einen wurde der PHP-Beschleuniger „eAccelerator“ [1] eingesetzt und zum anderen dem DBAL ein Zwischenspeichermodul spendiert, damit ein großer Teil der Anfragen nicht neu berechnet werden muss.

Der Hauptverlust an Performance tritt jedoch interessanterweise bei jedem Aufruf im PHP-Oracle-Treiber auf, was sich durch Profiling schnell nachweisen lässt. Hier sind die Möglichkeiten der Einflussnahme gering bis gar nicht vorhanden.

Ein guter Weg, um der Seitenausgabe von TYPO3 in dieser Konstellation noch Geschwindigkeit abzuringen, ist die Nutzung von separaten Frontend-Caches (auf Ausgabe- oder Datenbankbasis). Schließlich bedeutet jede Anfrage, die nicht an die Datenbank gestellt wird, einen Geschwindigkeitsvorteil. Aufgrund des statischen Exports war dies für dieses Projekt jedoch nicht nötig. Es wäre im Umkehrschluss sogar hinderlich gewesen. Im Backend macht das Zwischenspeichern von Seiten oder Daten wiederum nur wenig Sinn, denn der Redakteur will die aktuellen Inhalte sehen.

Im Rückblick bleibt zu sagen: Dieses Projekt hat den Beweis angetreten, dass man mit den aktuellen Techniken ein stabiles TYPO3 mit einer Oracle-Datenbank als Datenquelle aufsetzen kann. Allerdings ist die Geschwindigkeit selbst eines optimierten Systems nicht mit dem eines MySQL-TYPO3 vergleichbar.

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