Software & Infrastruktur

Praxisbericht: Umsetzung eines Intranets für 800 Mitarbeiter: TYPO3 und Oracle

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Ein Freigabesystem für jedermann

Nächster zu bearbeitender Punkt: Das TYPO3-Freigabesystem überzeugt aus Sicht eines Redakteurs nicht unbedingt durch seine übersichtliche und einfache Bedienung. Im Projektverlauf stellte sich dies sehr schnell als Handicap heraus. Aus diesem Grund sollte das Modul einer „Schönheitskur“ unterzogen werden.

Im Gegensatz zu den ursprünglichen Workspaces wurde die Übersichtsdarstellung stark vereinfacht – weniger ist eben oft mehr. Das Freischalten von ganzen Seitenbäumen statt nur einzelner Elemente stand als nächstes Feature auf der Tagesordnung. Berechtigungen des Redakteurs spiegeln sich in der Ansicht nun ebenfalls wieder. Das Workflowsystem für den Freigabeprozess musste auch abspecken, wurde jedoch parallel um eine verfeinerte Eingabemaske für Informationen an den „Chefredakteur“ erweitert. Die Vorschau von Seiten aus dem Workspace erfuhr eine Vereinfachung und erhielt eine intuitivere Lösung für das Freischalten. Nebenbei kann der Redakteur in der Voransicht nun zwischen „Splitscreen“ und „Vollansicht“ wählen.

Die Schulungen nach Projektabschluss zeigten schnell, dass die Änderungen am Freigabemodul bei den Redakteuren gut aufgenommen wurden. Konkret heißt das, dass das System ohne größere Nachfragen einfach genutzt wurde.

Berechtigungen fürs Medienmanagement

Eine andere Herausforderung war das Mediendatenbank-Modul von TYPO3. Es ist zwar eine großartige Möglichkeit, größere Medienmengen zu verwalten. Allerdings sind die Möglichkeiten zur Rechtevergabe nur rudimentär und beschränken sich auf die Kategorien. Aus diesem Manko ergab sich der Wunsch nach einstellbaren Backend-Berechtigungen für jedes einzelne Medium.

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