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t3n 13

Praxisbericht: Umsetzung eines Intranets für 800 Mitarbeiter: TYPO3 und Oracle

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Die Grundidee des Systems lehnt sich am TYPO3-Berechtigungssystem an. Hierzu wurde das vorhandene DAM-Modul um die Berechtigungen Lesen, Schreiben und Löschen pro Medium erweitert. Ein spezielles Untermodul sorgt für eine komfortable Verwaltung der Rechte. Doch damit noch nicht genug: Es wurde ein DAM-Administrator eingeführt: Dieser darf alle Medien verwalten, während der normale Redakteur nur Medien nutzen kann, auf die er auch Zugriff hat. Die Berechtigungen ziehen sich bis in die Dateiliste des Rich-Text-Editors durch. Nachträglich wurde das Prinzip zusätzlich auf die DAM-Verzeichnisse ausgedehnt.

Auflistung der Backend-Berechtigungen eines DAM-Verzeichnisses.

Auflistung der Backend-Berechtigungen eines DAM-Verzeichnisses.

Mit dem Backend-Berechtigungssystem für Medien erhielt die Mediendatenbank eines der wenigen wirklich noch fehlenden Features. In der Praxis muss sich jedoch jeder Betreiber einer TYPO3-Installation die Frage stellen, ob der durch Medienberechtigungen erzeugte Zusatzaufwand wirklich in einer sinnvollen Relation zum Nutzen steht.

Wohin mit all dem Wissen?

Im Laufe von längeren Projekten wie diesem wird in der Regel viel Wissen generiert. Im günstigsten Fall wird dieses Wissen schon während der Umsetzung konserviert. Neben dem Wissen, wie etwas funktioniert, zählen vor allem auch konkrete Lösungsansätze zu den Informationen, die auch nach Projektende zum Beispiel für den Kunden verfügbar gehalten werden sollten.

Insbesondere bei umfangreichen Änderungen am TYPO3-Kern und parallel an vielen Erweiterungen ist die Nutzung eines Versionsverwaltungssystems für das gesamte Projekt (auch den Kern) unabdingbar. Spätere Upgrades werden damit erleichtert und vor allem Änderungen und Fehlerkorrekturen nachvollziehbar gemacht. Erklärungen zu komplizierteren Zusammenhängen sind in Wikis gut aufgehoben. Damit dieser Wissenspool nicht zur Einbahnstraße wird, sollte auch im stressigen Agenturalltag auf die Rückführung nicht nur geachtet, sondern diese bestenfalls in den normalen Arbeitsablauf eingebettet werden.

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