Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

t3n 13

Praxisbericht: Umsetzung eines Intranets für 800 Mitarbeiter: TYPO3 und Oracle

Seite 5 / 5

Neu erzeugte Erweiterungen an die TYPO3-Gemeinschaft zu geben, gehört ebenfalls zu den Tugenden von TYPO3-Agenturen. Insbesondere die Erweiterung zur Zugriffsberechtigung der DAM sowie den hier noch nicht genannten DAM-Stichwortmanager wird man in Kürze auf typo3.org finden. Selbiges erfolgt auch beim Oracle-DBAL. Hier steht jedoch vorher noch ein gründliches Aufräumen des Sourcecodes an.

Intelligenter statischer Export

Letzte Herausforderung: Um vorhandene Berechtigungsmechanismen und (so außergewöhnlich es klingen mag) altgediente SSI-Mechanismen weiter nutzen zu können, sollten alle Seiten statisch exportiert werden. Als Nebeneffekt wurde dadurch eine hohe Performance der Seitenausgabe gesichert.

Für den Export standen vorhandene TYPO3-Erweiterungen für statische Exports Pate: „crawler“ und „staticpub“. Dennoch waren die Anforderungen so konkret, dass eine Neuimplementierung als TYPO3-Kommandozeilen-Programm nötig wurde.

Im Grunde sollte das Programm einfach alle Seiten auslesen, Pfade modifizieren, Module wie Newssysteme beachten und das Ergebnis in einem Verzeichnis ablegen. Erschwerend kamen jedoch die geplante hohe Anzahl von Seiten (mehrere tausend) und der Wunsch eines Exports möglichst in Echtzeit dazu. Deshalb wurde ein intelligenter Mechanismus notwendig, der die zu exportierenden Seiten erkennen kann und dann dem Robot konkrete Seiten zum Verarbeiten gibt.

Bestimmte Änderungen an Seiten ziehen leider den Export von weiteren Seiten mit sich: So müssen beispielsweise beim Update des Seitentitels einer Seite automatisch auch alle Seiten geändert werden, die in direktem Bezug zu dieser Seite stehen (zum Beispiel Inhalt und Navigation). Hierfür gab es den Ansatz, mit TYPO3-Hooks zu arbeiten, die erkennen, welche Seiten tatsächlich exportiert werden müssen. Allerdings entschied sich der Auftraggeber für eine andere Lösung, die er selbst implementierte: Die Datenbank selbst sollte über komplexe Triggeranweisungen erkennen, welche Seiten tatsächlich exportiert werden müssen. Neben den einfachen Seiten werden vom Exportsystem auch News, Start- und Stoppzeiten sowie Sprachen berücksichtigt. Erst die Intelligenz hinter dem Robot sorgt dafür, dass auch bei einer tausende Seiten großen TYPO3-Installation einzelnen Seiten oder Bereiche gefahrlos separat exportiert werden können.

Startseite

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden