Software

Der neue Shooting-Star am Distributionshimmel: Ubuntu-Linux

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Die Installation weiterer Software geschieht grafisch durch
das Programm „Synaptic“ [3] in einem einfachen Modus oder in der erweiterten
Expertenvariante. Das System bleibt mit diesem Mechanismus dank automatischer Sicherheitsupdates stets aktuell.

Zudem ist seit dem „Breezy“-Release von Ubuntu (Version 5.10) ein
weiterer Bonus mit eingeflossen: Eclipse,
eine Power-Entwicklungsumgebung initiiert von IBM, ist in Ubuntu
ebenfalls eingezogen. Insgesamt stehen für Ubuntu eine vergleichsweise
hohe Anzahl an Softwarepaketen zu Verfügung. Ubuntu unterscheidet dabei
lediglich zwischen einem Bereich mit
Support und einem Bereich ohne Support, eine Tatsache, die einen
Privatanwender aber nicht besonders stört.

Noch immer nicht überzeugt?

Ergänzend sei erwähnt, dass Ubuntu halbjährlich ein neues
Release veröffentlicht. Nach dem Namensschema „Jahr.Monat“ kam im Oktober
2004 das Release 4.10 mit dem Codenamen „Warty Warthog“, im April 2005
5.04 „Hoary Hedgehog“ und erst vor kurzem folgte das dritte Release
5.10 „Breezy Badger“. „Breezy Badger“ stellt dank leistungsfähigem
Hotplug-System und Verbesserungen in der Energieverwaltung einen neuen
Meilenstein dar. Nach guter Tradition wird der Name des nächsten Releases
im Übrigen immer noch von Mark Shuttleworth persönlich veröffentlicht.

Nicht nur für den Desktop

Galt der erste Schritt von Ubuntu noch dem Desktop, entwickelte sich
schon früh die Tendenz, Ubuntu auch für den Server zu nutzen. Eine
angepasste Installationsroutine war der erste Schritt dazu. Diese vermied
einfach die Installation einer grafischen Benutzeroberfläche. Die
Ausrichtung auf eine vollständige Server-Distribution ist aber dennoch
unverkennbar. Mit dem Release „Breezy Badger“ kam erstmals eine eigene
Installations-CD für Server [4] heraus. Hervorragend geeignet, um einen
einfachen TYPO3-Server aufzubauen, sind ein Apache Server in
der Version 2, PHP in den Versionen 4 und 5 und neben MySQL
auch PostgreSQL vorinstalliert.

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