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Im täglichen Einsatz: Ubuntu Linux

    Im täglichen Einsatz: Ubuntu Linux

In der letzen Ausgabe stellte Ihnen T3N Ubuntu Linux vor, den neuen Shooting-Star am Distributions-Himmel. Tatsächlich hat Ubuntu innerhalb eines Zeitraums von wenigen Monaten den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala von Distrowatch, einer Website zur Bewertung von Linux-Distributionen, erstürmt. In dieser Ausgabe wollen wir uns diese Distribution einmal von innen ansehen und prüfen, ob es sich hier wirklich um einen strahlenden Stern oder eher um eine schnell verglühende Sternschnuppe handelt.

Als Grundlage des Artikels dient die aktuelle Ubuntu-Version, die auf den Namen „Breezy Badger“ (auf Deutsch: Frechdachs) getauft wurde. Ubuntu bietet schon auf den ersten Blick einige handfeste Vorzüge:

  1. Ubuntu ist kinderleicht zu installieren. Obwohl die Installationsroutine des bewährten Debian-Systems mittlerweile überarbeitet wurde, ist ihm Ubuntu in punkto Benutzerfreundlichkeit um Längen voraus. Bestehende Betriebssysteme, die neben Ubuntu die Festplatte bevölkern, werden nicht angetastet; der Ubuntu Installer ist sogar in der Lage, Windows-Partitionen aller Couleur zu verkleinern und somit Platz für Linux-Installationen zu schaffen.
  2. Ubuntu basiert auf der vielfach bewährten Debian GNU/Linux Distribution, die mittlerweile mehr als zehntausend Softwarepakete anbietet.
  3. Im Gegensatz zu Debian kommt Ubuntu mit einer überschaubaren Auswahl von Softwarepaketen daher: Für die Installation genügt eine einzige CD. Ubuntu ist so konzipiert, dass im Lieferumfang der Basisdistribution für jede Anwendungsaufgabe lediglich ein bewährtes Programm zum Einsatz kommt. Dadurch werden insbesondere Einsteiger nicht überfordert.
  4. Ubuntu lässt sich spielend auf aktuellem Stand halten. Dafür sorgt der Ubuntu Update Manager sowie das Debian Paketsystem. Ein simples „apt-get upgrade“ aktualisiert alle Pakete, mit „apt-get dist-upgrade“ kann man sogar die komplette Distribution erneuern.

Sie erhalten die jeweils aktuelle Ubuntu Distribution auf www.ubuntulinux.org/download und auf den dort verlinkten Mirrors. Freundliche Zeitgenossen bedienen sich des BitTorrent-Downloads, um Bandbreite zu sparen. Sie können dort auch Live-CDs herunterladen, um Ubuntu erst einmal ohne Installation zu testen.

Installation

Nachdem das Installationsmedium vom BIOS erkannt und für bootwürdig befunden wurde, begrüßt Sie Ubuntu und fordert zu einem beherzten „Enter“ auf. Mit dem gebräuchlichen Druck auf F1 gelangen Sie bei Bedarf in ein Hilfsmenü. Durch die Eingabe von „server“ können Sie ein Minimalsystem installieren, das ohne grafische Oberfläche auskommt. Die nachfolgende Installation verläuft selbsterklärend. Ein wenig Vorsicht ist bei der Partitionierung geboten, aber auch hier ist der Ubuntu-Installer übersichtlich und verständlich, sodass mit ein wenig Aufmerksamkeit nichts passieren sollte. Bei der Partitionierung haben Sie sogar die Möglichkeit, Raids oder einen Logical Volume Manager (LVM) einzurichten. Die Installationsroutine ist vollkommen textbasiert und kommt mit einem Minimum an grafischem Schnickschnack daher.

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